So kann man mit dem Elektroauto noch mehr sparen

Der Schritt zum Elektroauto ist für viele Autofahrer damit begründet, endlich den Verbrauch einzudämmen. Allerdings ist es nicht nur damit getan, von Benzin auf Strom umzusteigen. Um die Umstellung effektiv im Geldbeutel zu spüren, ist es ratsam, noch weitere Punkte zu beachten.

Symbolbild. Strom-Parkplätze am Sitz von Toyota Deutschland. Foto: Auto-Medienportal.Net/Toyota
Symbolbild. Strom-Parkplätze am Sitz von Toyota Deutschland.
Foto: Toyota

Vorsicht bei Herstellerangaben!

Wichtig ist zu sagen, dass die Autofahrer nicht die Verbrauchsangaben der Hersteller als Maßstab nehmen. Hier liegt die EU-Norm zugrunde, damit die Fahrzeuge vergleichbar sind. Für den Besitzer heißt das, dass der angegebene Verbrauch nur dann zu erreichen ist, wenn das Auto zwar fährt, aber weder Radio noch Klimaanlage laufen oder das Licht angeschaltet ist, wie der ADAC im Stern erläutert. Das sind jedoch die Punkte, die zum einen das Fahren angenehm, aber auch – im Falle des Abblendlichts – sicherer machen. Der ADAC hat daher im EcoTest Elektroautos unter die Lupe genommen und herausgefunden, dass der tatsächliche Verbrauch um bis zu 80 Prozent höher liegt.

Damit Umwelt und Geldbeutel nicht unter dem hohen Stromverbrauch leiden, ist es umso wichtiger, symbolisch auf die Bremse zu treten.

Klimaanlage als Stromfresser

Natürlich ist es angenehm, immer die Klimaanlage laufen zu lassen, sobald die Temperaturen draußen steigen. Allerdings sollten sich die Fahrer überlegen, ob dies tatsächlich immer notwendig ist. Die Klimaanlage hat einen großen Einfluss auf den Verbrauch, sodass es bei gemäßigten Temperaturen wahrscheinlich sinnvoller ist, die Fenster herunterzudrehen als immer die Klimaanlage einzuschalten.

Um die Innentemperaturen im Sommer niedrig zu halten, gibt es verschiedene Varianten:

  • Einen geringen Effekt haben dunkle Sonnenschutzfolien. In Kooperation mit anderen Maßnahmen kann es jedoch sinnvoll sein, Fenster damit abzutönen.
  • Muss das Fahrzeug tagsüber in der Sonne parken, bietet sich für die Frontscheibe in dieser Zeit ein reflektierender Sonnenschutz an.
  • Die Seitenscheiben lassen sich mit anklemmbaren Rollos oder Sichtschutz abdunkeln, die mit Saugnäpfen zu befestigen sind.
  • Eine Wärmeschutzverglasung ist oft eine lohnende Investition, bei der das Auto zum einen getönte Scheiben erhält, zum anderen über eine stärkere Isolierung verfügt.

Strom sparen im Auto

Neben einer angepassten Fahrweise, wie sie ebenso auf herkömmliche Autos zutrifft, die Sprit sparen wollen, gibt es weitere Faktoren. Allerdings hat nicht jeder Autofreund Lust darauf, seine Geschwindigkeit einzuschränken. Für sie kann Öko-Tuning mit RaceChip eine Möglichkeit sein.

Es ist beispielsweise oft günstiger, sein Elektrofahrzeug an öffentlichen Ladesäulen aufzuladen als zuhause. Für viele Berufstätige verzichten aber darauf, weil es bequemer ist, das Auto abends in die Garage zu fahren, dort an die Steckdose zu klemmen und im Schlaf aufladen zu lassen.

In diesen Fällen kann die Überlegung ratsam sein, das Garagendach mit Solarzellen auszustatten, die für das Fahrzeug den notwendigen Strom produzieren. Liegt die Garage allerdings im Schatten, ist die Investition in Solarpanele oft nicht gerechtfertigt. Besser ist dann, sich mit dem örtlichen Stromversorger in Verbindung zu setzen und sich über Nachtstrom zu informieren.

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Kai

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3 Gedanken zu „So kann man mit dem Elektroauto noch mehr sparen

  • 27. August 2015 um 19:39
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    Sparen beim Fahren heisst in erster Linie vorausschauend fahren.. Mein Volt Zeichen die Effizienz der Klimaanlage an, die kann entsprechend eingestellt werden. Angaben der Reichweite rein elektrisch laut Hersteller, ca 60 km ich bringe es auf 90-100 km und der Durchschnittsverbrauch für den Generator nur 1,5 lt auf 100 km. Gesamtreichweite über 600 km..
    Tipps, beim Anfahren, schnell beschleunigen, spart Energie. Fahrzeug viel ausrollen lassen. Fahrzeuge mit Reichweitenverlängerer, können bei geeigneter Geschweindigkeit auf der Autobahn, zusätzlich noch Strom produzieren.
    Ich stehe jeweils richtig unter Strom, wenn ich mit meinem Volt wieder eine persönlichen Sparrekord geschafft habe.

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  • 28. August 2015 um 11:09
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    Wirklich viel Strom benötigt die Heizung (Heizlüfter) im Winter.
    Sitzheizung verwenden wenn vorhanden. (verbraucht wenig)
    Im Sommer mit Lüftung arbeiten statt mit der Klima wenn möglich.
    Fenster auf bei niedrigen Geschwindigkeiten.

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  • 28. August 2015 um 11:09
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    Wirklich viel Strom benötigt die Heizung (Heizlüfter) im Winter.
    Sitzheizung verwenden wenn vorhanden. (verbraucht wenig)
    Im Sommer mit Lüftung arbeiten statt mit der Klima wenn möglich.
    Fenster auf bei niedrigen Geschwindigkeiten.

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