In Deutschland ist eine wachsende Zahl an Elektrofahrzeugen unterwegs. Laut des Kraftfahrtbundesamt wurden im Jahr 2014 etwa 50 Prozent mehr Elektroautos gegenüber dem Vorjahr abgesetzt. Dennoch: Bei insgesamt mehr als 3,03 Millionen Neuzulassungen im gesamten Jahr sind die rund 8.500 Stromer eher eine Randnotiz. Aber dabei haben die rein elektrisch angetriebenen PKW gegenüber den Verbrennern einen entscheidenden Vorteil: Denn mit dem Elektromotor fährt man viel leiser und kann seinen Ohren daher den perfekten Sound aus dem Autoradio gönnen.

Nicht jeder Hersteller eines Elektroauto spendiert seinem Stromer ein Touchscreen, wie man ihn im E-Auto Tesla Model S P85 vorfindet.

Nicht jeder Hersteller eines Elektroauto spendiert seinem Stromer ein Touchscreen, wie man ihn im E-Auto Tesla Model S P85 vorfindet.

Wer sich für diese Fahrzeugklasse entscheidet, will auf der einen Seite umweltfreundlich und sparsam unterwegs sein, auf der anderen Seite zur weiteren Entwicklung der Branche beitragen. Jedes verkaufte E-Fahrzeug sorgt schließlich für wachsendes Interesse bei Herstellern. Trotz der Tatsache, dass man mit einem alternativen Antrieb unterwegs ist – Abstriche in puncto Komfort will sicher niemand machen.

Auf den Sound kommt es an

Früher sollte ein Autoradio in erster Linie Musik abspielen, mittlerweile gibt es in den PKWs wahre Sound-System, welche immer mehr können.

Prinzipiell sind zwei wesentliche Eigenschaften die Grundvoraussetzung, um als gutes Autoradio bestehen zu können. Auf der einen Seite muss die Audiowiedergabe stimmen. Andererseits sollte das Gerät durch die leichte und unkomplizierte Bedienbarkeit – auch während der Fahrt – überzeugen.

Gerade letztgenannter Aspekt ist für die Fahrsicherheit mitverantwortlich. Eine Integration in ein Multifunktionslenkrad ist daher wünschenswert. Was sollte noch zu einem Autoradio gehören, welches der modernen Linie des Elektroautos folgt? Wesentliche Funktionen sind laut Autoradio.org:

  • CD-Laufwerk
  • Schnittstelle für die Kommunikation mit Smartphones (Bluetooth)
  • USB-Anschluss
  • Verkehrsfunk
  • Kompatibilität zu Digitalradiostandards.

Ergänzend kann das Radio mit weiteren Funktionen ausgestattet sein. Heute bereits des Öfteren anzutreffen sind Autoradios mit integrierter Navigationsfunktion.

Vor dem Kauf informieren

Der Markt für Autoradios ist durch die Vielzahl verschiedener Marken und Modelle relativ unübersichtlich. Erschwert wird die Situation durch die eingangs genannte Tatsache, dass Störsignale besondere Anforderungen an die Technik stellen.

Vor der Entscheidung für ein Modell sollte also klar sein, ob das Gerät überhaupt fürs Elektroauto geeignet ist. Parallel ist nicht der reine Funktionsumfang entscheidend. Lässt sich das Radio problemlos ins System integrieren oder sind zusätzliche Arbeiten erforderlich? Wie sieht der Support der Hersteller aus? Fragen wie diese klärt man besten im Vorfeld – statt sich später zu ärgern.

Was ist beim Kauf sonst noch zu beachten?

Beim Autoradio verfolgt jeder seine eigene Philosophie. Neben der Eignung fürs E-Car prüft man am besten vor dem Einbau, wie intuitiv und einfach die Bedienung gestaltet ist. Schließlich will man im Straßenverkehr nicht lange nach dem Sender suchen müssen. Gerade im Fall der Autoradios mit Digitalfunk muss man vor dem Kauf abschätzen, inwiefern der tägliche Betrieb hier an technische Grenzen stößt.

Und noch ein Punkt kann früher oder später zur Herausforderung werden: Die Verteilung der Anschlüsse im Fahrzeug. Ein unterhalb der Armlehne in der Mittelkonsole verborgener USB-Anschluss kann später zu Problemen führen, wenn z. B. das Handy in der Ablage keinen Platz hat.

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Kai
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