Elektroauto Quant e-Sportlimousine fährt mit einer Flusszellenbatterie und darf nun auf den Straßen fahren + Video

In der Regel werden in den heutigen Elektroautos und Plug-In Hybridautos Lithium-Ionen Akkuzellen als Stromspeicher eingesetzt, bei dem Elektroauto QUANT e-Sportlimousine wird hingegen eine Flusszellenbatterie eingesetzt.
Vor kurzem hat der Prototyp die Straßenzulassung für Deutschland und Europa erhalten.
Das Elektroauto Quant e fährt mit einer Flusszellenbatterie. Bildquelle: Quant
Das Elektroauto Quant e fährt mit einer Flusszellenbatterie. Bildquelle: Quant
Das Unternehmen nanoFLOWCELL AG nennt die Flusszelle nanoFLOWCELL®, bei der Übergabe des Kennzeichens sagte Nunzio La Vecchia (Entwicklungschef und Technischen Leiter der nanoFLOWCELL AG):

„Dies ist ein historischer Moment und ein Meilenstein für unser Unternehmen und vielleicht sogar für die Elektromobilität der Zukunft. Zum ersten Mal fährt ein Automobil voll elektrisch mit Flusszelle auf Deutschlands Straßen. Das Ergebnis aus vierzehn Jahren harter Entwicklungsarbeit haben wir heute auf die Straße gebracht. Das ist ein sehr glücklicher Moment für uns. Wir sind äußerst stolz, dass wir als kleines Unternehmen mit der nanoFLOWCELL® eine solch visionäre Technologie entwickeln und schließlich auch umsetzen konnten. Und unsere Entwicklungsreise fängt jetzt erst richtig an.“

Derzeit arbeitet das Start-Up Unternehmen daran, dass Elektrofahrzeug Serientauglich zu machen.

Das Elektroauto Quant e fährt mit einer Flusszellenbatterie. Bildquelle: Quant
Das Elektroauto Quant e fährt mit einer Flusszellenbatterie. Bildquelle: Quant

Nunzio La Vecchia sagte über die Zukunft des Unternehmens:

„Eine Vielzahl an Investoren und Automobilherstellern zeigte sich bereits zur Weltpremiere in Genf sehr interessiert an der neuen QUANT e-Sportlimousine und der nanoFLOWCELL® sowie deren vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. Mit der Straßenzulassung für Deutschland und Europa können wir nun mit unseren Partnern in die Detailplanung einsteigen und die Zukunft der Elektromobilität um ein neues, spannendes Kapitel erweitern“, so Technikchef Nunzio La Vecchia zum Interesse an der innovativen Antriebstechnologie der nanoFLOWCELL AG. „Die Aufmerksamkeit und die positive Resonanz auf die nanoFLOWCELL® hat uns dazu veranlasst, aktuell über Investitionsmöglichkeiten in das Projekt nachzudenken, bis hin zu einem möglichen Börsengang. Damit könnten wir noch schneller und intensiver die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Potentiale der nanoFLOWCELL® international vorantreiben. Erste Planungen und Gespräche dazu laufen bereits“.

 

Die Daten des Elektrosportwagen lesen sich sehr sportlich:

  • So erreicht man mit dem Elektrofahrzeug bis zu 350 km/h
  • In 2,8 Sekunden kann man von 0 auf 100 km/h beschleunigen
  • Es sorgen vier Elektromotoren (925PS) mit 2.900 NM Drehmoment für den Antrieb.
  • Die Reichweite liegt bei 600 Kilometern.

 

Prof. Jens-Peter Ellermann (Vorstand des Verwaltungsrates der nanoFLOWCELL AG) sagte:

„Die Straßenzulassung der QUANT e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL® Antriebskonzept ist ein wichtiger Schritt für die nanoFLOWCELL AG. Was als Vision von Nunzio La Vecchia begann, wurde nun Realität. Dass wir bereits vier Monate nach der Weltpremiere in Genf die Straßenzulassung für die QUANT e-Sportlimousine mit nanoFLOWCELL® Antrieb in Deutschland und Europa erhalten, zeigt mit welcher Dynamik unser gesamtes Team am Werk ist. Und wir freuen uns darauf, diesen spannenden und erfolgsversprechenden Weg weiter zu gehen.“

„Wir haben sehr viel vor. Nicht nur in der Automobilindustrie. Das Potential der nanoFLOWCELL® ist viel größer. Sei es im Bereich der häuslichen Energie, sei es in der Schifffahrt, der Eisenbahn oder der Luftfahrt. Die nanoFLOWCELL® bietet eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten als nachhaltige, günstige und umweltschonende Energiequelle“.

Im Gegensatz zu den Lithium-Ionen Akkuzellen fließt in der „nanoFLOWCELL“ eine Elektrolyt-Flüssigkeit aus Metallsalzen vom Tank aus durch die Akkuzellen. Die Energieleistung der Flowcell soll bis zu fünf mal höher als die der Lithium-Ionen Akkuzellen sein, daher soll auch die Reichweite dementsprechend weiter sein.

Das Elektroauto Quant e fährt mit einer Flusszellenbatterie. Bildquelle: Quant
Das Elektroauto Quant e fährt mit einer Flusszellenbatterie. Bildquelle: Quant
Ich bin was das Elektroauto Elektroauto Quant e-Sportlimousine an geht geteilter Meinung, einerseits finde ich neue Entwicklungen im Batteriebereich sehr gut, andererseits empfinde ich das nachtanken der Elektrolyt-Flüssigkeit als etwas umständlich.
Denn warum soll ich mir ein solches Auto kaufen, wenn ich auch ein Elektroauto wie das Tesla Model S bekommen kann, bei dem ich kostenlos Strom nachladen kann.
Das Flüssigbatteriesystem hätte meiner Meinung nur eine Chance, wenn gleich zu Beginn Shell, Aral, etc. einsteigen würden und das Elektrolyt an ihren Tankstellen anbieten würden. Denn das Vertriebsnetz steht bereits in Form der Tankstellen…
Hier ist das Video:

Passende Fahrzeuge

Plug-In Hybridauto VW Golf GTE schräg vorne

Plug-In Hybridauto VW Golf GTE

Noch keine Stimmen.
Bitte warten...

Kai

Wenn Dir der Artikel gefällt, kannst Du auf Unterstütze uns erfahren, wie Du Mein-Elektroauto.com unterstützen kannst.

4 Gedanken zu „Elektroauto Quant e-Sportlimousine fährt mit einer Flusszellenbatterie und darf nun auf den Straßen fahren + Video

  • 20. Juli 2014 um 13:09
    Permalink

    „Es sorgen vier Elektromotoren (925PS) mit jeweils 2.900 NM Drehmoment für den Antrieb.“

    Oh Gott! Ich habe starke Zweifel daran, dass sich der Autor mit Autos auskennt! Knapp 12000 Nm Drehmoment auf vier Rädern könnte niemand mehr bändigen.

    Noch keine Stimmen.
    Bitte warten...
  • Pingback:Deutscher Auto Blogger Digest vom 20.07.2014 › "Auto .. geil"

  • 21. Juli 2014 um 13:01
    Permalink

    Etwas Recherche würde guttun…
    Nunzio L. ist Schlagersänger, Trickbetrüger, hat sich Geld & Villa von einer alten Dame ergaunert, NIE Testergebnisse vorgelegt oder unabhängig seine Technik prüfen lassen, der frühere Partner Koeniggsegg ist fluchtartig auf Distanz gegangen, und und und….

    Grob geschätzt wird etwas Hokuspokus bestenfalls mit einem herkömmlichen Elektrolyt (35Wh pro Kilo) getrieben und mal ein paar Meter elektrischer Antrieb „bewiesen“….ein Chemie-Genie ist jedenfalls NICHT am Werk.
    Ach übrigens: Natriumchlorid ist auch ein „Metallsalz“, oder?

    Noch keine Stimmen.
    Bitte warten...
  • Pingback:In der 30. KW waren diese Themen in der Welt der Elektromobilität besonders angesagt

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.