Solarstraße als Crowdfunding-Projekt

In Zukunft könnten Straßen, Fußwege, Parkplätze und Einfahrten Strom erzeugen, mit diesem könnten dann Elektroautos aufgeladen werden oder man könnte damit die Wege von Schnee und Eis befreien bzw. diese beleuchten.

Bildquelle: Solar Roadways
Bildquelle: Solar Roadways

 

Auf der Crowdfunding-Plattform IndieGoGo kann man derzeit ein Projekt namens Solar Roadways fördern, hierbei handelt es sich um Wabenförmige Solarpflaster. In jedem Element sind Solarzellen und auch LEDs untergebracht, so kann man zum Beispiel seine heimische Einfahrt beleuchten ohne extra einen Stromanschluss legen zu müssen.

Scott und Julie arbeiten schon seit längerem an der Solarstraße, so hat bereits die US-Behörde U.S. Federal Highway Administration for research and development das Projekt in der Anfangszeit gefördert.

Bildquelle: Solar Roadways
Bildquelle: Solar Roadways

In jeder Wabe sind Solarzellen, LEDs, ein Mikroprozessor und je nach Version ein Heizelement. Damit bei Regenfällen die Solarstraßen nicht zum Aquaplaning beitragen, können diese so verbaut werden, dass das Wasser leicht abfließen kann.

Nun soll das ganze im größeren Maßstab produziert werden, hierfür müssen Mitarbeiter und Maschinen bezahlt werden. Dies wollen die beiden Gründer mit Hilfe des Crowdfunding erreichen, so gibt es je nach gezahlten Betrag unterschiedliche Artikel, ab 10.000 US-Dollar (ca. 7.234,48 Euro) erhält man eine limitierte Wabe inkl. Solarzellen, LEDs, Mikroprozessor usw.

Hier geht es zu der Projektseite auf Indiegogo: Solar Roadway

Hier wird das Projekt in einem Video erklärt:

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Kai

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5 Gedanken zu „Solarstraße als Crowdfunding-Projekt

  • Pingback:Deutscher Auto Blogger Digest vom 24.04.2014 › "Auto .. geil"

  • 25. April 2014 um 12:20
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    Verzeihung, wenn meine Frage etwas naiv klingt, aber ich fange gerade erst an mich für Solarenergie zu interessieren: Sind diese Waben trotz LEDs, Mikroprozessor und Heizelement in der Lage, genug Strom für die eigene Versorgung zu produzieren? Ich rede jetzt gar nicht von ein paar schlechten Tagen mit bewölktem Himmel. Aber würde z.B. das Aufladen in einem sonnigen Frühling und Sommer ausreichen, dass die Waben in einem finsteren Herbst und im Winter leuchten können? Das erscheint mir fast unglaubwürig, vor allem weil sie ja noch Energie an darüberfahrende E-Autos abgeben sollen. Und welche Auswirkungen könnten nachts leuchtende Autostraßen, je nach dem Grad ihrer Helligkeit und Lichtintensität, für die Tierwelt haben? Ziehen die dann Insekten an wie etwa Laternen und beeinträchtigen Tierwanderungen?

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  • 26. April 2014 um 11:44
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    Batterien sind nicht dafür geeignet, Strom über so lange Zeit zu speichern. Sie sind Kurzzeitspeicher, die Energie relativ verlustarm über Stunden oder Tage speichern. Für längere Speicherzeiten sind einfach die Kapazitäten zu gering (bzw. man bräuchte überdimensional große/teure Batterien).
    Um Energie an darüberfahrende Autos abzugeben, müssten die Solarzellen noch mit Induktionsschleifen in der Straße kombiniert werden – und man bräuchte sehr viele. Ich glaube, das ist eher utopisch. Vielleicht als sehr kleinen Beitrag zur Stromproduktion für induktives Laden.
    Helle LEDs ziehen auch Insekten an, klar. Die einzelne LED müsste aber gar nicht so hell leuchten, um die Straße sichtbar zu machen.
    Ich glaube nicht, dass diese Leuchtkacheln die Tierwelt mehr stören als Straßenlaternen. (Außer vielleicht Insektenfresser, die sich an dem bodennahen Nahrungsangebot gütlich tun. Falls sowas großflächig eingesetzt wird, wird es dazu sicher Forschungen geben).

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  • 27. April 2014 um 13:34
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    Die Straße müsste ja nicht 24/7 beleuchtet sein. Wenn ein Fahrzgeug darüber fährt + die kommenden 300m würden ausreichen.

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  • Pingback:Frankreich will 1.000 Kilometer Straßen mit Solarzellen ausstatten - Mein Elektroauto

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