Versicherung warnt vor Tuning am Elektroauto und fordert künstliche Fahrgeräusche

(04.10.2012)

Das Allianz Zentrum für Technik fordert künstliche Geräusche für Elektroautos, eine deutliche Markierung von E-Autos und die Besitzer von Elektromobilen sollten nicht auf die Idee kommen, ihr Elektromobil tunen zu wollen und auch Verlängerungskabel werden erwähnt.

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Die UN hat sich darauf geeinigt, das zukünftig Elektroautos eine Mindestlautstärke von sich geben müssen. Bildquelle: Daimler

Das Allianz Zentrum für Technik (AZT) fordert künstlich erzeugte Geräusche für Elektroautos, wie der Name schon vermuten lässt, gehört es zu einer Versicherung. Man mag über Versicherungen denken, was man will, aber zumindest mir geht es so, das ich über diese Forderungen geteilter Meinung bin.

Zu dem Thema künstliche Fahrgeräusche bei Elektro-PKW sagt sagt Carsten Reinkemeyer (Leiter der Sicherheitsforschung im AZT) im Gespräch mit autobild.de:

„Hochvoltfahrzeuge müssen für andere Verkehrsteilnehmer wahrnehmbar sein.“

Die künstlichen Fahrgeräusche sollen laut der Wünsche der Allianz bis zu 30 km/h vorgeschrieben sein, ab einer Geschwindigkeit darüber sorgen die Reifen und der Fahrtwind dafür, dass das Auto gehört wird.

Auch fordert die Versicherung, das Rettungskräfte klar erkennbar sein soll, dass es sich bei dem Auto um ein Elektroauto handelt. Die Helfer müssten, so die AZT-Forderung, ebenso deutlich sehen können, ob die Hochvoltanlage deaktiviert sei oder nicht.

Eine weitere Forderung ist seitens Reinkemeyer, dass  Eingriffe in die Hochvoltanlage (zum Beispiel das Tunen nicht für „Hobbybastler“ möglich sein soll:

„Die Hersteller müssen geeignete Schutzmaßnamen gegen Eingriffe Dritter treffen.“

Auch eine Verwendung von ungeeigneten Verlängerungskabeln zum Aufladen von Elektroautos sieht der Techniker als ein Risiko.

Was das Thema künstliche Fahrgeräusche angeht, kann ich beide Seiten verstehen. Ich bin gegen künstliche Fahrgeräusche für Elektroautos, weil dadurch eine leise Forstbewegungsart absichtlich lauter gemacht wird. Das wäre in etwa so, als ob jedes Kind eine Blechtrommel benutzen muss, wenn es sich außerhalb des Hauses bewegt.
Vor allem verstehe ich nicht, warum nur Autos künstliche Geräusche machen sollen, während Fahrradfahrer still und heimlich alles umfahren können und sich sogar noch viel mehr auf Fußgängerwegen bewegen.

Bei dem Thema, dass man klar erkennen sollte, ob ein Auto Hochvoltkomponenten enthält (also Hybridautos, Elektroautos, etc.) bin ich klar auf der Seite der Versicherung. Denn es wäre mehr als tragisch, wenn ein Retter bei dem Versuch zu schaden kommt, jemanden auf einem Fahrzeug zu bergen.

Das man nicht einfach an Hochvoltkomponenten basteln sollte, wenn man nicht die nötigen Kenntnisse hat, versteht sich von selbst.

 

 

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Kai

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