Continental glaubt an den Erfolg des Elektroauto

2 Minuten Lesezeit

(10.11.2011)

Der Autoteilzulieferer Continental glaubt an den Erfolg des Elektroauto, so will das Unternehmen bis zum Jahr 2020 voraussichtlich rund 36.000 Arbeitsplätze schaffen.

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(Bildquelle: Continental)

Die Startphase des Elektrofahrzeug wird in Deutschland laut Conti relativ langsam verlaufen, allerdings werden sich die E-Autos dann zügiger durchsetzen werden als bisher angenommen wird.

Der Vorstandschef von Continental Elmar Degenhart sagte dazu:

„Für 2025 rechnen wir bei stabilen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weltweit mit einer Produktion von 115 Millionen Autos und leichten Nutzfahrzeugen, vor allem getrieben von der Nachfrage in den Schwellenländern.
Auf Basis verschiedener Studien und eigener Berechnungen gehen wir dann, je nach Region, von mehr als 40 Prozent Fahrzeugen mit Hybrid- oder Elektroantrieb aus. Davon dürfte rund ein Viertel rein elektrisch fahren. Das wären weitaus höhere Werte als bisher gedacht.“

Die Autohersteller sorgen mit den in den kommenden Jahren startenden Hybrid- und Elektroautos für volle Auftragsbücher bei dem Autoteilzulieferer wieder, so sagt Degenhart:

„Wir haben derzeit mit 17 Kunden rund 90 Serienprojekte, die in den nächsten zwei Jahren realisiert werden und dann anlaufen. Davon zählen übrigens mehr zum Bereich elektrisches Fahren als zu Hybridsystemen. Und bereits zehn Prozent der Projekte kommen aus Asien.“

Um sich gegen den Branchenführer Bosch zu behaupten, will Conti durch den Wandel zum Elektroauto das etablierte Geschäft erweitern. So will das Unternehmen flexibler und agiler werden und schneller auf Veränderungen des Marktes reagieren. So will Continental die Chance nutzen, durch die Elektromobilität die klassischen Geschäftsbereiche zu erweitern.

In Zukunft wird sich zeigen, ob Continental durch das Elektroauto oder Hybridauto weiter zu wachsen.

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