Audi schult seine Mitarbeiter im Bereich Hybrid- und Elektroauto

(04.10.2011)

Der Autohersteller Audi hat begonnen seine Mitarbeiter fit im Umgang mit Hybrid- und Elektroautos zu machen.

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(Foto: Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik bei Audi, Bildquelle: Audi)

So wurden bereits die ersten 18 Mitarbeiter im Umgang mit Hochvolttechnik geschult, der der Grund ist der Produktionsstart des Hybridauto Audi A6 hybrid am Standort Neckarsulm. Das Qualifizierungsprogramm „Elektromobilität“ soll nun die Mitarbeiter der A6-Montage fit machen, die Abteilungen Entwicklung und Qualitätssicherung haben ihre Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik bereits erfolgreich abgeschlossen.

Im Bildungswesen erhielten die erfolgreichen Audianer ihre Urkunden für diese IHK-geprüfte Qualifikation, jetzt freuen sich Mitarbeiter wie auch Thomas Hornstein auf den Audi A6 hybrid. Der gelernte KFZ-Elektriker arbeitet im Analysezentrum und hat vor kurzem seine Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik beendet:

„Natürlich ist es eine Herausforderung, künftig mit einer neuen Technologie zu arbeiten. Die Hybridtechnik des Audi A6 zu analysieren, wird für mich eine ganz neue Erfahrung“

erklärt Hornstein.

Der 31-Jährige ist einer der ersten Mitarbeiter der A6-Montage, der an der 43-tägigen Weiterbildung teilgenommen hat, jetzt kann er Hochvoltsysteme analysieren und so an Modellen wie dem A6 hybrid mitarbeiten.

Die Personalleiterin Stefanie Ulricham Standort Neckarsulm betont die Bedeutung einer fundierten Weiterbildung bei neuen Technologien:

„Der Qualifizierungsprozess auf dem Weg zur Elektromobilität ist vergleichbar mit der Einführung der Aluminiumtechnologie. Bei der Einführung des Audi Space Frame Anfang der 90er Jahre haben wir auch alle betroffenen Mitarbeiter kontinuierlich im Umgang mit dem neuen Werkstoff geschult.“

Zur Zeit gibt es 140 Elektrofachkräfte Fahrzeugtechnik am A6 hybrid Standort: „Sie sind unsere Elektronik-Experten, die ihr Wissen von der Entwicklung über die Serienfertigung bis zur Qualitätskontrolle einbringen“, erklärt Ulrich.

Audi hat bereits rund 3.000 Beschäftigte für das Fahren und Arbeiten an Hochvoltfahrzeugen sensibilisiert, weitere 390 Beschäftigte haben im Bildungswesen die Schulung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten erhalten, um an spannungsfeien Hochvoltsystemen mit Mess- und Sicherheitstechnik arbeiten zu können.

Die Weiterbildung zur Elektrofachkraft Fahrzeugtechnik ist IHK-geprüft, Je nach Vorkenntnissen werden die Beschäftigten in Schulungen von bis zu 43 Tagen im Umgang mit der Hochvolttechnik qualifiziert.

Auch in der Ausbildung spielt das Thema Elektromobilität eine wichtige Rolle, so integriert Audi seit 2010 in den Berufszweig Kraftfahrzeugmechatroniker die Qualifizierung zur Elektrofachkraft für Fahrzeugtechnik. Hier erlernen die Auszubildenden wichtiges Know-how im Umgang mit Hochvolttechnik, wie sie in Hybrid- und Elektrofahrzeugen zum Einsatz kommt.

Das zeigt, das sich auch die Fahrzeughersteller ihrer Mitarbeiter bewusst sind, denn gerade deren langjährige Erfahrung im bisherigen Bereich kann auch im neuen Zweig des Elektroauto von einem sehr großen Wert für den Hersteller sein. Da die Arbeiten an Hochvoltsystemen wie sie in E-Autos und Hybridautos zu finden sind, beim falschen Umgang lebensgefährlich sein können, ist eine Qualifizierung sehr wichtig.

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