Vorerst gibt es doch kein Elektroauto Junior von Opel

(14.09.2011)

Der Autohersteller Opel will seinen Kleinwagen namens „Junior“ (vorerst) doch nicht als Elektroauto auf den Markt bringen, die Varianten mit einem Verbrennungsmotor sollen dennoch wie geplant Ende 2012 in Eisenach in Produktion gehen und 2013 auf den Markt kommen soll.

Wie Opel gegenüber „Automotive News Europe“ bestätigte, wurde die Entwicklung des Elektrofahrzeug gestoppt. Die zu erwartenden Kosten seien noch zu hoch, mit dieser Entscheidung werden die Rüsselsheimer vorerst nicht an der elektrischen Kleinwagenfront mitmischen und das Feld der Konkurrenz wie zum Beispiel Volkswagen überlassen.

In Zukunft will Opel dennoch ein rein elektrisch betriebenes Auto anbieten, aber das Projekt des Junior als Elektroauto wurde bis auf Weiteres verschoben. In Rüsselsheim sieht man sich mit seiner Range-Extender-Technologie – wie sie im E-Auto Opel Ampera angewandt wird – gut aufgestellt. Dieses Technikkonzept möchte man in weiteren Modellen „ausrollen“, vor wenigen Tagen hatte Enno Fuchs, bei Opel zuständig für die Ampera-Produktentwicklung, gegenüber der „Automobilwoche“ jedoch gesagt, dass man sich „mit Karrosserievarianten des Ampera“ Zeit lasse.

Für weitere Derivate der Range-Extender-Technik sei der Markt nach heutiger Sicht noch nicht groß genug.

Die Entscheidung zeigt, das viele Autobauer erst noch zögerlich damit sind, sich nur auf das Elektrofahrzeug zu konzentrieren. Wahrscheinlich werden diese Autohersteller erst noch den Markt beobachten wollen und auch das politische Geschehen abwarten, denn damit die breite Bevölkerung das Elektroauto gänzlich willkommen heißt, muss leider noch viel passieren:

– Die möglichen Autokäufer müssen genügend über das E-Auto informiert werden,

– die Reichweite muss erhöht werden (bzw. alternative Möglichkeiten, wie Batteriewechselstationen),

-der Preis muss niedriger ausfallen.

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Kai

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