Das südafrikanischen Unternehmens Optimal Energy hat nach eigenen Angaben die Prototypenphase seines Elektroautos Joule erfolgreich absolviert und man ist dem Start der Serienproduktion einen Schritt näher.

Entworfen wurde das Elektroauto Joule vom gebürtigen Südafrikaner Keith Helfet, ehemaliger Designer bei Jaguar. Das Zagato Design Center in Mailand entwickelte aus dem statischen Modell anschließend den fast serienreifen Prototypen.

Dies ist eines der Testfahrzeuge. Das Serienmodell soll 2013 produziert werden und eine Reichweite von über 260 Kilomtern haben. Bildquelle: Optimal Energy

Der Prototyp HT4 soll den Entwicklern wichtige Daten über das Fahrverhalten und über die Leistungsfähigkeit der Batterie-, Antriebs- und Steuerungskomponenten liefern. Zur Zeit werden einige Joule-Testfahrzeuge produziert, bei der die gewonnen Erkenntnisse aus der Prototypenphase berücksichtigt werden.

Die Testfahrzeuge dienen dazu, herauszufinden, wie die Öffentlichkeit auf das Fahrzeug reagiert und man will praktische Erfahrungen sammeln, welche später in die Entwicklung des Serienfahrzeugs einfließen. Ende 2013 soll die Serienproduktion des Joule von Optimal Energy starten.

Das Serienfahrzeug soll folgende Daten erfüllen: Reichweite von 230 Km bis 300 Km, existierende Ladeinfrastruktur kann genutzt werden, Autobahntauglichkeit, Platz für fünf Personen, hohe Sicherheitsstandards und ein Preis zwischen 20.000 bis 30.000 Euro.

Für die Produktion hat Optimal Energy mit dem deutschen Automotive-Dienstleister EDAG eine Absichtserklärung unterzeichnet, die eine Industrialisierung des Joule vorsieht. Der Akku soll vom südkoreanischen Batterielieferanten Energy Innovation Group (EIG) stammen.

Finanzielle Unterstützung bekommt Optimal Energy von der Entwicklungsfinanzierungsinstitution The Industrial Development Corporation of South Africa (IDC), die gleichzeitig auch Inverstor von Optimal Energy ist.

Seite des Herstellers: Optimal Energy

No votes yet.
Please wait...
Kai on FacebookKai on InstagramKai on TwitterKai on Youtube
Kai
Wenn Dir der Artikel gefällt, kannst Du auf Unterstütze uns erfahren, wie Du Mein-Elektroauto.com unterstützen kannst.