Die in Elektroautos eingebauten Lithium-Ionen-Akkus haben den Nachteil, dass die Akkuladung bei Beschleunigungsphasen schnell abnimmt. Um diese Problematik zu beheben könnten sich soge. Superkondensatoren eignen. Der Vorteil von Superkondensatoren liegt darin, dass diese für kurze Zeiträume eine hohe Stromleistung liefern können und schnell wieder aufgeladen werden können.

Um dies zu erreichen haben französische Wissenschaftler eine Methode entwickelt, um eine mehrschichtige Mikrostruktur herzustellen, welche eine höhere Energiedichte ermöglicht. Mit dieser gesteigerten Energiedichte und den hohen Entladungsraten können die Superkondensatoren mit Batterien konkurrieren, um die mehrschichte Mikrostruktur herzustellen haben die Wissenschaftler ein Kohlenstoff reiches Pulver auf rund 1800 Grad Celsius erhitzt. So können 10 bis 15 Grafitschichten übereinander gelagert werden und dies bei einer Größe von sechs Nanometern.
Nun wurden Tausende dieser sogenannten Nanozwiebeln in einem elektrischen Feld mit Hilfe der Elektrophorese auf einer Siliziumdioxidfläche gelagert. Kontaktiert wurde dies Gebilde mit Goldelektroden und fertig ist der Superkondensator, welcher Spannungspulse von bis zu 200 Volt pro Sekunde bei einer Leistungsdichte von knapp einem Kilowatt pro Kubikzentimeter liefern kann.

Vor diesem Verfahren haben Superkondensatoren vergleichbarer Größe nur 10 Watt geliefert, aber auch der neue Superkondensator kann keine Lithium-Ionen Akkus ersetzen, jedoch halten es die Forscher für Möglich, das größere Module zum Beispiel für die Beschleunigungsphasen von Elektromobilen eingesetzt werden können.

Quelle: weltderphysik

Was ist ein Kondensator?

Ein Kondensator (von lateinisch condensare, deutsch „verdichten“) ist ein passives elektrisches Bauelement mit der Fähigkeit, elektrische Ladung und damit zusammenhängend Energie zu speichern. Die Fähigkeit, Ladung zu speichern, wird als elektrische Kapazität bezeichnet und in der Einheit Farad gemessen.

(Quelle: Wikipedia)

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