Im Allgäu werden Elektroautos im praktischen Einsatz für touristische Zwecke getestet, dafür hat der Bremer Mobilitätsdienstleister Move About in Kempten (Allgäu) das erste Elektroauto an einen Tester übergeben.

Das Elektroauto ist ein schwarzer Th!nk City, welcher vom Elektromobilitätsprojekt eE-tour bereit gestellt wurde. Das Elektroauto ist mit einem Natrium-Nickelchlorid-Akku (Zebra-Batterie) ausgerüstet, aufgeladen werden kann das Elektroauto an den haushaltsüblichen 220 Volt Steckdosen geladen werden.

Dies ist der Th!ink City. Ein richtiges Stadtauto, welches vor allem mit seiner Reichweite von ca. 160 Kilometern überzeugen kann. Bildquelle: Thinkev.com

Der Th!nk City ist das erste Elektrofahrzeug mit europaweiter Zulassung, einer sog. M1-Homologation. Diese Zulassung wird erst nach erfolgreichem Bestehen aufwändiger Sicherheitstest vergeben.

Neben dem Th!ink City werden aber folgende Elektrofahrzeuge in die Flotte des Projektes übernommen:

  • Karabag Fiat 500E
  • Lupower Fiat 500E
  • Sam
  • Spyder-S
  • STROMOS
  • Luis
  • Roller EVT 168

Das Ziel dieses Projektes ist, zu erforschen wie sich Elektrofahrzeugflotten für touristische Anwendungen im Allgäu nutzen lassen. Das Auto ist daher mit einem modernen Bordrechner ausgestattet, der zum einen die Kommunikation mit einer regionalen Leitstelle gewährleistet und zum anderen eine Schnittstelle zum touristischen Nutzer bereitstellt. Die Nutzer können über den Bordrechner u. a. zu touristischen Zielen navigieren und dort Ladestationen reservieren, damit während des Besuchs der Freizeiteinrichtung das Fahrzeug wieder aufgeladen werden kann.

Move About und die Fachhochschule Kempten stellen in diesem Projekt Fahrzeuge für die touristische Nutzung bereit, während die Allgäuer Überlandwerke vor allem die Infrastruktur und saubere Energie liefern.

Das Projekt eE-Tour Allgäu ist ein Modellprojekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Konjunkturpakets 2. Die Deutsche Luft- und Raumfahrtagentur (DLR) trägt das Projekt und es wird zusätzlich durch diverse Forschungsinstitute wissenschaftlich begleitet.

Hier geht es zur Homepage des Projektes: http://www.ee-tour.de/

Quelle: energie-experten

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Kai
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