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Kategorie: Carsharing

[29.04.2017] Seit dem Jahr 2013 hat DriveNow auch Elektroautos in seinem Angebot, in der Zeit wurden die E-Autos 10 Millionen Kilometer gefahren.

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

Seit dem Jahr 2013 hat DriveNow auch Elektroautos in seinem Angebot, in der Zeit wurden die E-Autos 10 Millonen Kilometer gefahren.

Der Carsharing-Anbieter DriveNow bietet seit dem Jahr 2013 Elektroautos zum mieten an, seit dem haben die Kunden mehr als 1,4 Millionen Fahrten mit den Stromern unternommen.
Insgesamt wurden mit den Stromern schon über zehn Millionen Kilometer elektrisch zurückgelegt – das entspricht 250 Erdumrundungen. Dadurch konnten rund 1.700 Tonnen CO2 eingespart werden.
Bei DriveNow handelt es sich um ein Joint Venture der BMW GroupBMW Group und der Sixt SE.

Sebastian Hofelich (DriveNow Geschäftsführer) sagt:

„Wir bieten den Kunden bewusst an allen unseren Standorten die Möglichkeit, elektrisch zu fahren. Unsere Kunden schätzen diese Alternative – wir erhalten viele positive Rückmeldungen“.

Insgesamt stehen DriveNow Kunden 870 elektrische BMW i3 in den elf europäischen DriveNow Städten zur spontanen Miete zur Verfügung. DriveNow führt monatlich tausende Nutzer an das Thema Elektromobilität heran. Über 240.000 Kunden haben ihre erste Elektrofahrt bei DriveNow mit dem Elektroauto BMW i3 durchgeführt. Der Großteil der DriveNow Kunden würde sich bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von Elektro- und Verbrennungsantrieb für die E-Fahrzeuge entscheiden.

Infografik zum Thema Elektroautos bei DriveNow. Bildquelle: DriveNow

Infografik zum Thema Elektroautos bei DriveNow. Bildquelle: DriveNow

Nico Gabriel (DriveNow Geschäftsführer) sagt:

„Nicht wenige Kunden fahren sogar bewusst nur mit unseren Stromern. Etwa 30.000 unserer Nutzer sind ausschließlich elektrisch unterwegs. Ein Kunde hat sogar schon über 1.000 Fahrten mit dem BMW i3 absolviert.“

Spitzenreiter in Deutschland bezüglich elektrisch gefahrener Kilometer ist der DriveNow Standort Berlin. Nach Kopenhagen hat DriveNow hier mit 140 BMW i3 die meisten Stromer in der Flotte – nicht zuletzt wegen der dort gut ausgebauten Ladeinfrastruktur. In der Bundeshauptstadt legten DriveNow Kunden insgesamt bereits drei Millionen Kilometer elektrisch zurück.

Um die elektrische Flotte in Zukunft weiter auszubauen, sei vor allem eine flächendeckende städtische Ladeinfrastruktur notwendig.

Gabriel zum Thema Ladestationen:

„An den meisten Standorten ist die Ladeinfrastruktur noch unzureichend, was für uns einen hohen operativen Aufwand bedeutet. Wir sind mit unserer E-Flotte in Vorleistung gegangen. Unsere Zahlen zeigen anschaulich, welchen Beitrag zur Emissionsentlastung und zur Sensibilisierung für elektrisches Fahren wir heute schon leisten. Jetzt liegt es an den Kommunen, die Voraussetzungen für Elektromobilität weiter zu verbessern.“

In Deutschland haben sich über 640.000 Kunden für das flexible Carsharing von DriveNow registriert. Europaweit verzeichnet DriveNow mehr als 875.000 Kunden an elf Standorten.

Via: Pressemitteilung von DriveNow

[02.02.217] Ein Elektroauto, welches sich selbst auflädt und sich auch von selbst finanziert, klingt wie ein Traum. Bei dem Stromer Sion von Sono Motors soll dies  möglich sein, denn über seine Solarzellen erzeugt es Strom und per CarSharing verdient man mit dem eigenen Auto auch noch Geld.

Elektroauto Sion von Sono Motors. Bildquelle: Sono Motors

Elektroauto Sion von Sono Motors. Bildquelle: Sono Motors

Das Elektroauto Sion lädt sich über Solarzellen bereits selbstständig. Mithilfe einer neuen Carsharing-Funktion wird es sich durch die spontane Vermietung in Standzeiten auch selbstständig finanzieren können.

Dank der Kooperation zwischen Sono Motors und dem Berliner Mobilitäts-Startup GETAWAY wird der Sion über einen integrierten OnDemand Carsharing
Service verfügen. Dieser ermöglicht dem Eigentümer eines Sion, sein Elektroauto in Standzeiten automatisch zu vermieten.

Wie funktioniert OnDemand Carsharing?

  1. Beim Parkvorgang gibt der Fahrzeugbesitzer über die App die avisierte Parkdauer an, verstaut den Schlüssel in einer dafür vorgesehenen Halterung und schließt seinen Sion per App ab.
  2. Verifizierte & versicherte Nutzer können das Fahrzeug im freigegebenen Zeitraum über die GETAWAY-App finden und sofort buchen.
  3. Der Mieter entriegelt das Fahrzeug per Handy, entnimmt den Autoschlüssel aus der Halterung und kann die Fahrt sofort antreten.
  4. Um den Mietvorgang zu beenden, stellt der Mieter das Fahrzeug im Umkreis von 250 Metern vom Rückgabeort ab, verstaut den Autoschlüssel und verriegelt es per App.

Während der gesamten Vermietung ist das Auto rundum versichert. Drohende Strafzahlungen verhindern, dass das Fahrzeug nicht erwartungsgemäß zurückgegeben wird. Für jeden Mietvorgang erhält der Fahrzeugeigentümer einen von ihm vorher festgelegten Kilometerpreis automatisch gutgeschrieben.

So können die Sion-Haltungskosten ohne Betreuungsaufwand querfinanziert werden.

Elektroauto Sion von Sono Motors. Bildquelle: Sono Motors

Elektroauto Sion von Sono Motors. Bildquelle: Sono Motors

Sono Motors sieht im OnDemand Carsharing einen zentralen Meilenstein hin zu einer nachhaltigen Mobilität. Es hilft, innovative Elektrofahrzeuge erschwinglicher werden zu lassen, einem breiteren Publikum Zugang zu neusten Technologie zu ermöglichen und die Gesamtanzahl von Pkw nachhaltig zu reduzieren. Autos stehen bisher durchschnittlich 23 Stunden am Tag still und verbrauchen Stellplätze. Flächen, die besonders in Städten zunehmend knapper werden. Ein Bruchteil bestehender Autos würde genügen, um den Mobilitätsbedarf der Deutschen zu decken. Die effizientere Auslastung von Fahrzeugen ist daher ein wichtiger Baustein urbaner und ländlicher Mobilität.

Sion. Ein Elektroauto für alle.

Das Unternehmen stellte Anfang August letzten Jahres ein familienfreundliches Solarauto namens Sion auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo vor. Die Kampagne wurde ein voller Erfolg, nachdem ihr Video in den sozialen Netzwerken viral ging. Alleine das Video wurde Millionen mal angeklickt und tausendfach
geteilt, die weltweit größten Tech-Blogs berichteten und sogar im internationalen Fernsehen wurden hierüber Beiträge gebracht. Außerdem bekundeten
zahlreiche namenhafte Automobilhersteller- und Zulieferer ihr Interesse.

Dank einer Reichweite von 250 km und einem Preis von 16.000€ exklusive der Batterie soll das Fahrzeug sowohl für Familien als auch für Mittelständler interessant sein. Besonders ist die Selbstladefunktion, bei welcher über Solarzellen bis zu 30 km in die Batterie gespeist werden.

Über die Crowdfunding-Kampagne wurde Kapital eingesammelt, um den bereits vorhandenen Prototyp für Crashtests und Probefahrten zu vervielfältigen.
Durch einen darauf folgenden Pre-Sale soll genügend Kapital generiert werden, um gemeinsam mit bestehenden Automobilherstellern und Zulieferern die Produktion des Sion im Jahre 2019 zu realisieren.

Carsharing mit dem eigenen Auto gibt es schon länger

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Anbieter, bei welchen man sich registrieren kann, wenn man sein eigenes Auto vermieten will. Allerdings scheinen sich die Angebote bisher noch nicht flächendeckend durchgesetzt zu haben, allerdings habe ich den Eindruck, dass man sich in Deutschland allgemein schwer damit tut, sein Eigentum an fremde Menschen zu vermieten/auszuleihen.
Einzig bei Wohnungen gibt es ein breites Angebot, siehe Airbnb.

Elon Musk hat den zweiten Teil seines Masterplan für Tesla Motors enthüllt, so will man in Zukunft verstärkt auf autonom fahrende Elektroautos setzen, Carsharing-Angebote realisieren und rein elektrisch angetriebene Pick-Up Trucks, LKW und Busse auf den Markt bringen.

CeBit Das Elektroauto Tesla Model S P90D und der Autopilot Logo

Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) hatte diese Woche verraten, was es mit den Masterplan auf sich hat. So beinhaltet der Plan folgendes Eckpunkte:

  • Autonom fahrende Stromer sollen ein Carsharing-Dienst ermöglichen
  • Es soll einen rein elektrisch angetriebenen Pick-Up Truck geben
  • Später sollen rein elektrisch angetriebene Busse und LKWs dazu kommen.

Sobald sich die Autopilot-Funktion von Tesla nicht mehr in der Betaphase befindet und es rechtlich möglich sein wird, will der US-Autohersteller mit seinen Stromern einen Carsharing-Dienst starten.
Das besondere daran ist, dass man dann sein eigenes E-Auto zur Verfügung stellen kann und daran verdient, wenn es andere Menschen durch die Gegend fährt. Bis es so weit sein wird, wird aber noch viel Zeit vergehen, denn einerseits befindet sich der Autopilot noch in der Betaphase und andererseits dürfen Autos nicht ohne einen Fahrer am Straßenverkehr teilnehmen.

Neben den bisherigen PKW wird es in Zukunft auch rein elektrisch angetriebene Busse, LKW und Pick-Up Trucks geben. Derzeit befindet sich Tesla aber noch in einer frühen Entwicklungsstufe für die größeren Fahrzeuge.
Bisher wurde noch kein Zeitpunkt für die Serienproduktion genannt.

Das erste Ziel von seinem vorherigen Plan wurde erreicht

Vor etwa 10 Jahren hatte es sich Musk zum Ziel gesetzt, ein günstiges Elektroauto für den Massenmarkt anzubieten. Mit dem Tesla Model 3 hat er das Ziel erfüllt, denn bisher musste man für die Autos von Tesla mehr als 60.000 Euro ausgeben.

Via: Tesla Motors

Mit der Kaufprämie für Plug-In Hybrid- und Elektroautos, die seit dem 2. Juli rückwirkend bis zum 18.Mai für Käufe eines geförderten Modells beantragt werden kann, hat die Bundesregierung neue Anreize für den Umstieg auf Elektromobilität geschaffen.
Potentielle Käufer sollten neben den Anschaffungskosten folgende Faktoren beachten: die Reichweite, die Verfügbarkeit von Ladesäulen, die Ladedauer sowie der Stauraum der Fahrzeuge.

Symbolbild. Derzeit ist die Ladeinfrastruktur in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut, dies könnte den Absatz von Elektroautos bremsen..

Symbolbild. Derzeit ist die Ladeinfrastruktur in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut, dies könnte den Absatz von Elektroautos bremsen..

Wunschtraum Stauraum?

Lange haftete Elektroautos das Manko an, dass sie im Vergleich zu ihren benzinbetriebenen Pendants einen wesentlich kleineren Stauraum hätten. Nimmt man aber zum Beispiel das Kofferraumvolumen eines Golf VII (380 Liter) und stellt es dem eines E-Golfs (343 Liter) gegenüber, fällt auf, dass die Hersteller viel daran setzen, den Nachteil allmählich auszumerzen.

Der Renault Zoe (338 Liter) bietet im Heck gar mehr Stauraum als der in der Größe vergleichbare Renault Clio TCe 90 (300 Liter). Wer jedoch zusätzlichen Platz benötigt, kann natürlich auch bei Elektrofahrzeugen eine Dachbox oder eine Anhängerkupplung montieren. Letztere findet man zum Beispiel online bei Bertelshofer.

So kann im Bedarfsfall der Stauraum vergrößert werden, ohne auf die Vorteile, die Elektroautos in puncto Umweltfreundlichkeit und Fahrkomfort bieten, verzichten zu müssen.

Reichweite und Ladesituation

Auch das Vorurteil, dass Elektroautos eine kurze Reichweite hätten, ist nicht mehr zeitgemäß. Teslas Model S schafft zum Beispiel je nach Ausführung eine Distanz von über 500 Kilometern. Die kalifornischen Premiumfahrzeuge sind allerdings in der Anschaffung so teuer, dass sie nicht mit der Kaufprämie gefördert werden, denn der Maximalpreis dafür liegt bei 60.000 EUR.

Ab 2018 wird Nissan seinen Leaf mit einer zusätzlichen Batterieeinheit anbieten, durch die ebenfalls Reichweiten von 500 Kilometern möglich werden. Aktuelle Modelle warten durchschnittlich mit Reichweiten von 150-250 Kilometern auf, weswegen die flächendeckende Verfügbarkeit von Lademöglichkeiten wichtig ist.

Die Bundesregierung fördert den Netzausbau im Rahmen der Förderung von Elektromobilität mit einem dreistelligen Millionenbetrag. Bundesverkehrsminister Dobrindt spricht von 15.000 zusätzlichen Ladesäulen. Neben der Netzabdeckung sollte man auch die Ladedauer der Batterie im Hinterkopf behalten.
Die volle Aufladung von einem E-Golf nimmt etwa 10 Stunden in Anspruch, beim BMW i3 sind es bis zu 8 Stunden, der Renault Zoe kommt auf einen ähnlichen Wert. Folglich ist es empfehlenswert, die Batterie am heimischen Stromnetz über Nacht laden zu lassen.

Der Zoe verfügt zwar über eine Schnellladefunktion, mit der sich der Akku innerhalb einer Stunde zu 80% füllt, verglichen mit dem Tankvorgang bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor ist das aber immer noch deutlich zu lang. Für die Fahrt in den Urlaub eignen sich Elektroautos also noch nicht so recht, im Stadtverkehr hingegen überzeugen sie mit guten Fahrleistungen und (lokaler) Emissionsfreiheit.

In Kopenhagen haben Renault und Green Mobility ein internationales Carsharing-Projekt gestartet, den Anfang machen 450 Einheiten des Elektroauto Renault Zoe.

Renault und Green Mobility starten Carsharing-Dienst mit 450 Elektroautos. Bildquelle: Renault und Green Mobility

Renault und Green Mobility starten Carsharing-Dienst mit 450 Elektroautos. Bildquelle: Renault und Green Mobility

Renault und das dänische Unternehmen Green Mobility haben in Kopenhagen ein internationales CarSharing-Projekt gestartet. Insgesamt werden ab Herbst 2016 450 rein elektrische ZOE Kompaktlimousinen den Nutzern in der dänischen Hauptstadt zur Verfügung stehen. Mittelfristig soll der Einsatz der Car-Sharing-Fahrzeuge auch grenzüberschreitend in den Nachbarländern Norwegen und Schweden möglich sein.

Guillaume Berthier (Leiter Sales and Marketing Electric Vehicles Renault S.A.) erklärt:

„Um die Umwelteinflüsse durch Fahrzeuge zu reduzieren, sind Elektroautos und Car-Sharing unerlässlich”…
„Green Mobility ermöglicht mit dem Einsatz von 450 ZOE in Kopenhagen den Zugang zu erschwinglicher und umweltschonender Elektromobilität, die eine Menge Fahrspaß mit sich bringt. Elektrofahrzeuge sind eine smarte Mobilitätslösung für kleine und große Städte.”

Car-Sharing mit Elektrofahrzeugen bildet die optimale Lösung für urbane Zentren. Elektrofahrzeuge, die in Car-Sharing-Projekten von mehreren Autofahrern genutzt werden, können bis zu sechs Privatfahrzeuge ersetzen, senken darüber hinaus die lokalen Emissionen und die Geräuschbelastung. Der Renault ZOE bringt dafür ideale Voraussetzungen mit: Dank des Elektroantriebs und des Getriebes mit konstanter Untersetzung fährt sich der kompakte Fünftürer so komfortabel wie ein Automatikfahrzeug und erlaubt eine entspannte Fahrweise selbst im dichten Innenstadtverkehr.

Mit Hilfe der bedienfreundlichen Green Mobility App können sich Nutzer jederzeit einen Überblick verschaffen, wo der nächste verfügbare Renault ZOE parkt. Zudem lassen sich die Elektroautos mit der Smartphone-Applikation reservieren und öffnen. Ferner können Nutzer ähnlich wie bei einem Prepaid-Telefontarif Fahrzeit bei Green Mobility erwerben.

Via: Pressemitteilung von Renault

 

Die InitiativE-BW hat bereits 300 Plug-In Hybrid- und Elektroautos erfolgreich angeschafft, bis Ende diesen Jahres sollen 200 zusätzliche Elektrofahrzeuge die Flotte vergrößern.

Die InitiativE-BW will bis Ende des Jahres 500 Plug-In Hybrid- und Elektroautos betreiben. Bildquelle: www.e-motion-line.de

Die InitiativE-BW will bis Ende des Jahres 500 Plug-In Hybrid- und Elektroautos betreiben. Bildquelle: www.e-motion-line.de

Früher als geplant haben es die Verantwortlichen von der InitiativE-BW geschafft, 300 Elektro- und Plug-In Hybridautos anzuschaffen. So kann das Projektkonsortium unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart und der e-Motion Line bereits zu Beginn des letzten Projektjahres die Einführung von 300 Elektrofahrzeugen vermelden – die Zielsetzung für das Gesamtprojekt „InitiativE-BW – Elektrische Flottenfahrzeuge für Baden-Württemberg“.

Dabei ist das Konsortium besonders stolz auf die bisherigen Erfolge bei der flächendeckenden Einführung von E-Fahrzeugen in Baden-Württemberg.

Max Nastold (verantwortlicher Projektleiter seitens der e-Motion Line):

„Das Projektziel von 300 Fahrzeugen ist erreicht, jedoch freuen wir uns umso mehr, dass wir noch Fördermittel für weitere Fahrzeuge haben. Die Förderung ist bis Mitte des Jahres möglich.
Ein heterogeneres Nutzerfeld, sprich einzelne Privatnutzer, kleine und große Fahrzeugflotten im Feld zu haben, entspricht genau der Projektplanung und wird auch weiter so fortgeführt.“ ergänzt Franz Philipps, Projektleiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Auch aus Sicht der wissenschaftlichen Begleitforschung sind die Zwischenziele erreicht: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Projektfortschritt. So konnten wir auch bei der wissenschaftlichen Begleitforschung die Zielsetzung erreichen und fast 1/3 der Fahrzeuge mit Datenloggern ausstatten.“

Der Trend, dass Elektromobilität vorwiegend in gewerblichen Anwendungen seinen Einsatz findet, verstärkt sich. Das zeigt sich in der Projektflotte, in der nach mehr als 2 Jahren Laufzeit der Anteil privat zugelassener Fahrzeuge bei ca. 9% liegt. Demnach sind 91% der Fahrzeuge in gewerblichen Anwendungen im Einsatz. Betrachtet man dazu noch die Antriebstechnologie der Fahrzeuge, so zeigt sich auch hier ein klarer Trend. Nur 7% der nachgefragten Fahrzeuge sind Plug-In Hybride, dagegen verfügen 93% Fahrzeuge über einen rein batterieelektrischen Antrieb.

Die Verteilung der Fahrzeuge hat sich im Vergleich zum Herbst letzten Jahres kaum verändert. Jedoch ist im Jahr 2016 eine große Unternehmensflotte hinzugekommen. Die drei größten Nutzergruppen sind Werksflotten, Carsharing und soziale Einrichtungen. Die Anzahl der Fahrzeuge bei Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich sind jedoch gestiegen. Weitere Gruppen mit mehr als 20 Fahrzeugen sind das Handwerk sowie Kommunen. Die im Projekt am stärksten nachgefragten E-Fahrzeuge kommen aus dem Kleinwagensegment, – fast jedes zweite Fahrzeug stammt aus diesem Segment. Des Weiteren konzentriert sich die Projektnachfrage ebenfalls stark auf Fahrzeuge aus der Oberklasse, hier wurde die Fahrzeugförderung eingestellt, da das gesetzte Zielniveau in diesem Segment bereits Mitte letzten Jahres erreicht wurde. Es werden ein Großteil der Fahrzeuge in diesem Segment als Dienstwagen genutzt. Unterscheidet man zwischen Einzel- und Flottenfahrzeugen ist eine große Nachfrage bei Flottenfahrzeugen im Bereich Kleinwagenwagen- und dem Kompaktwagensegment zu sehen. Bei den Einzelfahrzeugen werden verstärkt Oberklasse und Kleinwagen nachgefragt.

Aus Sicht der Leasingpartner ist die Projektarbeit ebenfalls positiv zu bewerten. Demzufolge fällt auch das Zwischenfazit der beiden Leasingpartner gut aus. Herr Alexander Raatz, verantwortlicher Mitarbeiter bei der Firma X-Leasing stellt fest, dass durch die nun über zweijährige
Projektarbeit eine verstärkte Nachfrage nach E-Fahrzeugen zu verzeichnen ist.

So sagt Ratz:

„Es erreichen uns verstärkt Anfragen von Privatleuten, die von Freunden oder vom Autohaus auf unser Projekt angesprochen wurden.“

Die Firma Kazenmaier FleetService – im Projekt seit Anfang 2015 mit Schwerpunkten auf den gewerblichen Anwendungen – sieht die Einführung von E-Fahrzeugen ohne eine finanzielle Förderung der Fahrzeugmehrkosten jedoch zum aktuellen Zeitpunkt als schwierig an.

Dazu sagt Herr Franz-Josef Knoll (Geschäftsführer der Kazenmaier FleetService):

„Die Entscheidung über die Anschaffung eines gewerblich genutzten Fahrzeuges wird über die monatlichen Kosten getroffen. In der aktuellen Situation sind die E-Fahrzeuge ohne staatliche Förderung eben noch zu teuer.“

Auf Grund der hohen und weiter steigenden Projektnachfrage besteht die Möglichkeit, mehr Fahrzeuge mit in das Projekt aufzunehmen, als anfänglich geplant. Die dazu notwendigen Fördermittel können zum einen durch eine Mittelaufstockung und zum anderen durch verbesserte Einkaufskonditionen zur Verfügung gestellt werden.

Max Nastold (e-Motion Line):

„Wir erkennen eine steigende Akzeptanz für Elektromobilität in der Gesellschaft, insbesondere in gewerblichen Anwendungen. Sie spricht sich dabei nicht nur klar für eine saubere und energieeffiziente Zukunft aus – sie erkennt darüber hinaus auch die technischen sowie ökologischen Vorteile der Nutzung von E-Fahrzeugen und profitiert von der weiteren Fahrzeugförderung.
Daher sind wir sehr optimistisch, unsere ursprünglich gesetzten Ziele weit zu übertreffen.“

Für das nächste Halbjahr ist daher die Devise klar: Der Ausbau der Fahrzeugflotte in Süddeutschland wird konsequent fortgeführt. Nach der aktuellen Planung werden bis Ende des Jahres 500 E-Fahrzeuge in der InitativE-BW Flotte auf den Straßen unterwegs sein. Bis Mitte des Jahres werden noch bis zu 40 Projektfahrzeuge gefördert.

Pressemeldung von e-motion-line.de

In immer mehr Städten gibt es Carsharing-Anbieter, die Region Hannover will bis zum Jahr 2020 auch in den 20 Umlandkommunen CarSharing-Angebote einrichten.

Flinkster ist das Carsharing-Angebot der Deutschen Bahn. Zur Flinkster-Flotte gehören auch die e-Flinkster genannten Elektroautos - u.a. Peugeot. Seit Sommer 2010 sind die e-Flinkster in den Städten Frankfurt (Main), Berlin und Saarbrücken unterwegs. In Berlin sind sie Bestandteil des Projektes BeMobility zur Integration von Elektrofahrzeugen in den öffentlichen Verkehr. Bildquelle: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Symbolbild. Flinkster ist das Carsharing-Angebot der Deutschen Bahn. Zur Flinkster-Flotte gehören auch die e-Flinkster genannten Elektroautos – u.a. Peugeot. Seit Sommer 2010 sind die e-Flinkster in den Städten Frankfurt (Main), Berlin und Saarbrücken unterwegs. In Berlin sind sie Bestandteil des Projektes BeMobility zur Integration von Elektrofahrzeugen in den öffentlichen Verkehr. Bildquelle: Deutsche Bahn AG/Volker Emersleben

Wer ein Auto nur ab und zu für eine kurze Zeit benötigt, kann dank Carsharing viel Geld und Zeit sparen. Denn beim Carsharing kann man unkompliziert für eine kurze Zeit einen PKW anmieten, die Abrechnung erfolgt im Gegensatz zu den Autovermietern stundenweise.

Bisher gibt es Carsharing-Möglichkeiten oft nur in Großstädten, die Region Hannover hat daher beschlossen, dass man das CarSharing auch in den Umlandkommunen unterstützen will.

Die Region Hannover unterstützt die regionsangehörigen Städte und Gemeinden bei der Förderung von Gemeinschaftsautos oder Fahrgemeinschaften als attraktive Alternative zum privaten Pkw, Grundlage dafür ist der Masterplan „Shared Mobility“. Das Ziel der Region ist es, bis zum Jahr 2020 in allen 20 Umlandkommunen CarSharing-Angebote als Baustein des Mobilitätsverbunds – in Ergänzung zu ÖPNV, Fahrrad und Taxi – einzurichten.

Elke van Zadel (Leiterin Fachbereich Verkehr der Region Hannover):

„Besonders in kleineren Kommunen scheitert CarSharing bisher häufig an einer zu geringen Auslastung in der Startphase“…
„Wir setzen daher im ersten Schritt besonders auf die Integration von CarSharing-Fahrzeugen in kommunale und betriebliche Fuhrparks.“

So bietet die Region Hannover interessierten Kommunen beispielsweise einen kostenfreien Fuhrpark-Check an, der zeigt, wie und wie viele CarSharing-Fahrzeuge für Dienstfahrten bereitgestellt werden sollten, um die notwendige Grundauslastung sichern. Zudem sieht das Konzept vor, dass diese Fahrzeuge außerhalb der Dienstzeiten abends und an den Wochenenden allen Einwohnerinnen und Einwohnern zur Verfügung stehen – also genau dann, wenn die private Nachfrage am stärksten ist.

Ein CarSharing-Fahrzeug kann bis zu 10 Privat-Pkw ersetzen, vor allem stehen die meisten Privat-Pkw täglich bis zu 23 Stunden ungenutzt rum. Gleichzeitig hat man bei einem eigenen Auto viele „Begleitkosten“: So fallen Versicherungsbeiträge, KFZ-Steuer, Pflege, Werkstatt- und Verschleißkosten, etc. an.
Viele CarSharing-Anbieter haben auch mehrere Fahrzeugtypen im Angebot: So kann man leicht einen Kleinwagen oder einen Transporter mieten.

Seitens der Kommunen ist das Interesse an CarSharing groß, die damit im bundesweiten Trend liegen: So stieg in Deutschland die Zahl der Städte und Gemeinden mit einem CarSharing-Angebot im Jahr 2015 von 490 auf 537. Diese Zahlen hat jüngst der Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) veröffentlicht, der den Umsetzungsprozess in der Region Hannover fachlich begleitet. Mit dem Masterplan „Shared Mobility“ hat die Region Hannover – in intensiver Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertretern von CarSharing-Organisationen und Kommunen sowie mit verschiedenen Expertinnen und Experten – eine Basis für alle Kommunen geschaffen.

So sagt van Zadel:

„individuelle CarSharing-Angebote vor Ort gezielt zu fördern und damit einen erheblichen Beitrag für den Umwelt- und Klimaschutz zu leisten“.

Die wichtigsten Ziele des Masterplans der Region Hannover lauten:

  • 1.000 CarSharing-Fahrzeuge bis 2020 in der Landeshauptstadt Hannover
  • CarSharing-Angebote in allen 20 Umlandkommunen
  • Etablierung von mindestens einem RideSharing-Anbieter in der Region.

Um das CarSharing-Angebot in der Region Hannover zu verbessern, will man an folgenden 6 Punkten arbeiten:

  1. Aktive Entwicklung der Nachfrage

    Die Bereitstellung neuer Fahrzeuge lohnt sich, wenn deren Grundauslastung gesichert ist. Dabei soll zum Beispiel die Integration von CarSharing-Fahrzeugen in betriebliche Fuhrparks helfen.
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  2. Aktive Kommunikation /Einbindung der Bürgerinnen und Bürger

    Viele Menschen kennen die Angebote und Vorteile von Car-Sharing und RideSharing noch nicht. Mit gezielter Öffentlichkeitsarbeit können sie zum Ausprobieren motiviert werden.
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  3. Vernetzung der Angebote / Verkehrsträger

    Die Region Hannover fördert CarSharing und RideSharing als Ergänzung des ÖPNV – Ziel ist ein multimodaler Mobilitätsverbund. Ein wichtiger Schritt dorthin ist beispielsweise die Integration der Sharing-Angebote in den Mobilitäts-shop auf gvh.de.
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  4. Verkehrs- und Stadtplanung

    Besonders in innerstädtischen Lagen ist die Bereitstellung von Stellplätzen für CarSharing-Fahrzeuge eine große Herausforderung. Der Masterplan zeigt, wie sie bewältigt werden kann.
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  5. Verkehrspolitik und Verkehrsrecht

    CarSharing und RideSharing tragen zu einer Entlastung der Straßen bei. Mit ihrem Entschluss, diese Angebote gezielt zu fördern, leistet Verkehrspolitik einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz.
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  6. Dienstleister: Entwicklung Technik und Angebot

    Attraktive Angebote und ein einfacher Zugang sind wesentliche Voraussetzungen dafür, dass Sharing-Angebote von vielen Menschen genutzt werden. Hier ist das Engagement der verschiedenen Anbieter gefragt.

Viele Carsharing-Anbieter haben in ihrer Flotte auch Elektroautos integriert, so kann man bei Bedarf völlig umweltfreundlich fahren. Allerdings sorgen die Stromer der Carsharing-Anbieter in seltenen Fällen zum Frust von E-Auto-Eigentümern, da die Flottenfahrzeuge manchmal viel länger als nötig an einer öffentlichen Ladestation stehen und diese blockieren, weil es zum Beispiel keinen neuen Mieter für das Fahrzeug gibt.

Via: Pressemeldung der Region Hannover

In Deutschland sollen bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektroautos fahren, bisher ist man von diesem Ziel noch weit entfernt, denn bisher sind nur knapp 30.000 E-Autos (von rund 45 Mio. PKW) in Deutschland angemeldet.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

In anderen Ländern ist man bei dem Thema Elektromobilität bereits viel weiter, so gilt in Europa zum Beispiel Norwegen als großer Vorreiter in puncto elektrischer Antrieb.

Außerhalb Europas gelten die USA und China als Paradies für Elektrofahrzeuge.

In allen Ländern, in denen die Nachfrage nach Elektro- und Plug-In Hybridautos höher ausfällt, gibt es ein im Vergleich zu Deutschland umfangreiches Förderpaket:

  • So gibt es dort eine Kaufförderung (welche bei etwa 5.000 Euro liegt)
  • Kostenlose Parkplätze
  • Vorteile im Straßenverkehr (Nutzung der Busspuren, etc.)
  • gut ausgebautes Netz an Ladestationen

In Deutschland haben die Kommunen seit der Einführung des Elektromobilitätsgesetzes wenigstens die Möglichkeit erhalten, die Busspuren für Elektrofahrzeuge freizugeben oder kostenlose Parkplätze für die förderfähigen Fahrzeuge anzubieten.

Auch wenn es in der Bundesrepublik immer mehr Elektroautos gibt, stoßen die Besitzer immer öfters auf ein großes Problem: Denn oft sind die Ladestationen durch PKWs mit Verbrennungsmotoren blockiert oder die Nutzer von Carsharing-Diensten haben das E-Auto an der Ladesäule angeschlossen und dann blockiert der PKW die Ladestation so lange, bis wieder jemand das Fahrzeug mietet.

Hier ist eine kleine Auswahl an Ländern, welche Elektrofahrzeuge besonders fördern:
China:

  1. Bis zum Jahr 2020 sollen mindestens 12.000 neue Ladestationen gebaut werden.
  2. Außerdem gibt es dort eine Kaufprämie,
  3. weitere Steuervorteile
  4. und Vorteile bei der Zulassung.

Norwegen:

  1. keine Mehrwert-, KFZ-Steuer sowie keine Abgas-Abgaben,
  2. kostenlose Parkplätze,
  3. Nutzung der Busspuren
  4. viele Ladestationen
  5. kostenlose Ladestationen

Niederlande: Luxussteuer entfällt

Frankreich: Kaufprämie (10.000 Euro)

Großbritannien: Kaufprämie (6.600 Euro)

USA: Kaufprämie sowie je nach US-Bundesstaat zusätzliche Förderungen in Form von zusätzlichen finanziellen Vorteilen oder zum Beispiel die Nutzung von speziellen Fahrspuren, welche ansonsten nur für PKWs mit mehreren Personen pro Fahrzeug freigegeben sind.

Kanada: (je nach Provinz): 6.000 Euro

Dänemark: Die  Mehrwert- und die Zulassungssteuer entfallen, in manchen Städten darf man kostenlos parken

 

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