Tesla Motors verlängert die Supercharger-Flatrate für Elektroautos bis zum 15. Januar

[03.01.2017] Wer noch bis zum 15. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors bestellt, kommt dank der Fristverlängerung in den Genuss der Supercharger-Flatrate.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015
Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Mit den Supercharger genannten Schnellladestationen kann man sein Elektroauto Tesla Model S oder das Elektro-SUV Model X kostenlos aufladen, so kann man die Batterieeinheit innerhalb von 40 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

Die Tesla Supercharger sind laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) dazu gedacht, dass man seinen Stromer auf langen Reisen in kurzer Zeit aufladen kann.
Allerdings gab es dann doch immer mehr Menschen, welche die kostenlosen Ladestationen in der Nähe ihrer Wohnorte genutzt haben. Manche haben ihr E-Auto sogar über Nacht an der Stromtankstelle stehen lassen.
Da es immer mehr Fahrer eines Elektroautos von Tesla Motors gibt, waren die Ladestationen daher entsprechend oft belegt und es haben sich in manchen Orten in den USA sogar kleine Warteschlangen gebildet.

Im November 2016 hatte Musk dann angekündigt, dass man das Aufladen an den Superchargern für Neukäufer ab dem 1. Januar 2017 nicht mehr unendlich kostenlos anbieten will. Stattdessen erhält jeder Neukunde pro Jahr ein Kontingent von 400 Kilowattstunden pro Jahr, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.
Wer mehr Unterwegs ist und die Supercharger nutzen will, soll dann eine kleine Gebühr bezahlen. Diese unterscheidet sich von Region zu Region, da die Stromkosten unterschiedlich hoch sind.

Fristverlängerung bis zum 15. Januar, um sein Elektroauto dauerhaft kostenlos aufzuladen

Nun hat Tesla unter anderem per Twitter mitgeteilt, dass die Frist auf den 15. Januar (2017) verlängert worden ist. Das heißt, wer noch schnell ein Model S oder Model X bestellt, kann auch in Zukunft die Supercharger ohne ein Limit nutzen.
Natürlich kann es sein, dass diese Flatrate später begrenzt wird. Vor allem, wenn es immer mehr Fahrzeuge gibt, welche an den Stromtankstellen auf einen freien Ladestecker warten.

Derzeit gibt es weltweit etwa 5.000 Supercharger, welche sich meistens ans Autobahnen oder an Verkehrsknotenpunkten befinden.

In Zukunft müssen die Besitzer, welche ihr Elektroauto zu lange an der Ladesäule stehen lassen, eine Gebühr von 0,35 Euro pro Minute bezahlen. Dies gilt aber nur, wenn zu dem Zeitpunkt alle Supercharger belegt sind.
Der Fahrzeugbesitzer bekommt nach dem beendeten Ladevorgang eine Nachricht über die Tesla-App, dann hat man 5 Minuten Zeit, um den Wagen wegzufahren.

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Kai
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