Das Plug-In Hybridauto VW XL1 hat den Designpreis „Design des Jahres“ erhalten

Das Plug-In Hybridauto VW XL1 ist vom Design her etwas ganz besonderes, so zieht es auf der Straße alle Blicke auf sich. Nun hat das Design Museum London das Elektrofahrzeug in der Kategorie „Transport Design“ mit mit dem Award „Design des Jahres“ ausgezeichnet – dies kann man als Ritterschlag für den Autokonzern werten.

Plug-In Hybridauto XL1 von Volkswagen. Bildquelle: Volkswagen AG
Plug-In Hybridauto XL1 von Volkswagen. Bildquelle: Volkswagen AG

Von dem Elektromobil werden nur 250 Stück gebaut, jedes Exemplar beginnt bei mehr als 111.000 Euro, dennoch war die Nachfrage sehr groß – so das nicht alle Interessenten einen Stromer erhalten haben.

Die Produktion des Technologieleuchtturm von VW erfolgt seit dem vergangenen Jahr in einer limitierten Serie in Osnabrück.

Entworfen wurde der elektrische Zweisitzer von einem Team von Volkswagen Designern unter der Leitung von Klaus Bischoff, Leiter Design der Marke Volkswagen. Obwohl das Karosserie-Design kompromisslos den Gesetzen der Aerodynamik unterworfen wurde, gilt der XL1 bereits heute als Design-Ikone.

Von oben soll der X1 der Form eines Delphins gleichen, die Karosserie wurde dem Strömungsverlauf angepasst – so soll der Luftwiderstand möglichst gering sein. Die Dachsilhouette folgt einer Linie, die ab der A-Säule bis hin zum Heck in einem Bogen verläuft. Die hinteren Räder sind voll verkleidet, um auch hier Verwirbelungen zu vermeiden. Vergebens sucht man hingegen Außenspiegel: an ihrer Stelle kommen in den zwei Flügeltüren integrierte kleine Kameras zum Einsatz, die als E-Mirrors (digitale Außenspiegel) den Raum nach hinten auf zwei Displays im Innenraum abbilden.

Der Lohn der akribischen Detailarbeit ist nicht nur der cW-Bestwert* von 0,189, sondern auch eine elegante Form, welche jetzt auch die Londoner Designinstanz überzeugen konnte.

Noch bis zum 25. August ist der extrem sparsame Zweisitzer (0.9 l/100 km im NEFZ) im Design Museum London zu besichtigen.

Der VW XL1 verbraucht bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h ca. einen Liter Diesel. In der Stadt kann man mit dem 27 PS starken Elektromotor völlig abgasfrei fahren, erst ab 100 km/h schaltet sich der 48 PS starke Zweizylinder-Diesel des XL1 zu.

Die Gesamtreichweite liegt bei 550 Kilometern, rein elektrisch kommt man etwa 35 Kilometer weit.

* Dieser Wert sagt etwas über den Luftwiderstand aus

Passende Fahrzeuge

Das Plug-In Hybridauto Volkswagen Passat GTE kann seit Anfang Juni 2015 bestellt werden. Bildquelle: Volkswagen AG

Plug-In Hybridauto VW Passat GTE

No votes yet.
Please wait...
Kai on FacebookKai on InstagramKai on TwitterKai on Youtube
Kai

Wenn Dir der Artikel gefällt, kannst Du auf Unterstütze uns erfahren, wie Du Mein-Elektroauto.com unterstützen kannst.


Kai

Wenn Dir der Artikel gefällt, kannst Du auf Unterstütze uns erfahren, wie Du Mein-Elektroauto.com unterstützen kannst.

3 Gedanken zu „Das Plug-In Hybridauto VW XL1 hat den Designpreis „Design des Jahres“ erhalten

  • 9. Mai 2014 um 21:57
    Permalink

    “ dies kann man als Richterschlag für den Autokonzern werten.“
    Ich persönlich hätte ja den „Ritterschlag“ bevorzugt.

    No votes yet.
    Please wait...
  • 10. Mai 2014 um 08:03
    Permalink

    Ja, ich auch – darum habe ich das gleich mal geändert. Vielen Dank für den Hinweis.

    Viele Grüße,
    Kai

    No votes yet.
    Please wait...
  • 10. Mai 2014 um 21:12
    Permalink

    der XL1 ist der gleiche Unfug wie der Veyron. Ein Fahrzeug, das völlig unnötig ist, aber Unmengen an Firmengeld verschlungen hat. Nachdem man also Jahrzehnte lang immer den Anspruch hatte, das 1-Liter-Auto herstellen zu können, es aber leider nie so recht geklappt hatte, hat man es jetzt endlich durch Rechentricksereien der NEFZ-Methode geschafft. Dieses Auto verbraucht nicht 1 Liter, sondern eher 5-7 Liter. Außerdem ist es kein Elektroauto, sondern ein Stinker mit Hilfsmotor. Bei 100km/h springt auch noch der Verbrenner an. 2 Zylinder – wie ein Rasenmäher – eine Lachnummer. Der Elektroanteil ist unverschämt gering. Dafür der Preis unverschämt hoch.
    Was soll eigentlich der Transport Award? Was bedeutet das? Was kann man denn mit dem Ding transportieren? Diese Karre ist ein typisches Vorstandsschmuckstückchen. Wann wehrt sich eigentlich endlich die Belegschaft von VW gegen solche Eskapaden.

    Euer Starkstrompilot

    No votes yet.
    Please wait...

Kommentar verfassen