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Kategorie: Leasen

[18.08.2017]

Die meisten Unternehmen müssen mobil sein, um Kunden zu beliefern, Geschäftspartner zu besuchen oder Material zu transportieren.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Das reicht vom Einzelunternehmer bis zum Konzern. Viele dieser Firmen greifen dabei auf die Möglichkeit des Leasings zurück, auch für Elektroautos. Was sich hinter dem Begriff verbirgt und wo die Vor- und Nachteile des Leasings liegen, erläutert dieser Beitrag.

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[13.05.2017]

Ab sofort kann man sein Elektroauto auch bei der Santander Bank aufladen, denn das Kreditinstitut installiert bei seinen Filialen Ladestationen.

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto BMW i3 der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

Die Santander Consumer Bank AG eröffnete vor der Unternehmenszentrale in Mönchengladbach die erste eigene Ladestation für Elektroautos und setzt so ein Zeichen für die Elektromobilität. Bis zu zehn weitere Ladesäulen sind bundesweit an Filialstandorten geplant.

Die Stromtankstellen sollen alle Fahrer von Elektroautos nutzen können, die Ladestationen werden in Kooperation mit innogy (Tochtergesellschaft des Energieversorgers RWE) installiert und betrieben.
So nutzt die Bank zum Beispiel selbst das Elektroauto BMW i3Elektroauto BMW i3.

Im Beisein von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners enthüllte Ulrich Leuschner (Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG) die innovative Schnellladesäule feierlich und betonte:

„Der Grundsatz der Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmenspolitik. Deshalb liegt uns die Förderung der Elektromobilität am Herzen und wir unterstützen nun auch aktiv den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.“

Thomas Hanswillemenke (Vorstand Mobilität bei Santander) ergänzt:

„Schon seit einiger Zeit bieten wir unseren Kunden über das eFinance-Programm Unterstützung bei der Finanzierung von Elektrofahrzeugen an. Diese Technologie wird mit fortschreitenden Innovationen einen immer höheren Stellenwert im Kfz-Markt einnehmen.“

Doch die Sorge, unterwegs nicht aufladen zu können, schreckt immer noch viele vom Kauf eines E-Fahrzeugs ab. innogy treibt daher als Ladenetzbetreiber den Ausbau der Infrastruktur voran und freut sich über die Unterstützung von Santander.

Dr. Norbert Verweyen (Bereichsleiter Effizienz bei innogy) über das Geldhaus:

„Das Engagement von Unternehmen wie Santander ist vorbildlich und richtungsweisend. Ein wichtiger Schritt hin zu einem flächendeckenden Angebot an Ladepunkten.“

Das Beispiel von Santander zeige deutlich, wie Unternehmen diesen Ausbau fördern und ihren Kunden dabei einen attraktiven Mehrwert bieten könnten.

Die Säulen von Santander bieten ausschließlich Ökostrom und Anschlüsse für alle Autos auf dem deutschen Markt. Davon profitierte auch Reinhard Zirpel, Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, der mit seinem Elektroauto zum Termin gekommen war und die Gelegenheit gleich nutzte, um das Auto aufzuladen.

Reinhard Zirpel (Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) über die Initiative und die steigende Relevanz von E-Mobilität in Deutschland:

„Wir stellen hier eine Trendwende fest.
[…]
Alle Automobilhersteller bekennen sich inzwischen zur E-Mobilität, weil sie langfristig fossile Brennstoffe ablösen wird.“

Die Kfz-Hersteller begrüßten die Anstrengungen von Santander und innogy, einen Beitrag zum Ausbau des Versorgungsnetzes zu leisten, lobte auch Zirpel die Initiative.

Das Projekt finanziert die Bank komplett aus eigenen Mitteln, ohne dafür das Förderprogramm der Bundesregierung in Anspruch zu nehmen.

Via: Pressemitteilung der Santander Consumer Bank AG

Ein Elektroauto lässt sich mit den unterschiedlichsten Krediten finanzieren. Für welchen sich der Autokäufer entscheidet, hängt auch von den finanziellen Gegebenheiten ab.

Elektroauto Nissan Leaf

Elektroauto Nissan Leaf

Mittlerweile werden viele PKW nicht mehr direkt beim Kauf bezahlt, sondern finanziert.

Vor allem die niedrigen Zinsen bewegen viele Menschen dazu, ihr Auto nicht mehr sofort zu bezahlen, sondern es zu finanzieren, leasen, usw.
Selbstständige und Unternehmen greifen oft auf die Möglichkeit des Leasing zurück, Privatpersonen nutzen eher einen Autokredit.

Die drei häufigsten Finanzierungsmodelle sind:

– Autokredit
– Ballonfinanzierung
– Leasing

Der Autokredit

Beim Autokredit gibt es sogar zwei Optionen, für die sich der Käufer eines Elektroautos entscheiden muss. Aus Bequemlichkeit nutzen viele die Finanzierungsmöglichkeiten des Autohändlers. Das mag vorteilhaft sein, denn der Kauf des Wagens und die Finanzierung bleiben so in einer Hand. Bei den Zinsen gibt es keine nennenswerten Unterschiede, denn auch die Banken der Autohäuser bieten attraktive Zinsen an. Es gibt jedoch einen wichtigen Grund, sich für ein Finanzierungsmodell bei einer unabhängigen Bank zu entscheiden.

Es gibt spezielle Kredite für den Autokauf, die zweckgebunden sind. Bei diesen Online-Kfz-Krediten werden oftmals niedrigere Zinsen berechnet, als bei einem herkömmlichen Ratenkredit. Ein Autokäufer bekommt zudem häufig noch einen Barzahlerrabatt von bis zu 20% vom Autohändler. Wird der Wagen bei einer unabhängigen Bank finanziert, kann der Autobesitzer von diesem profitieren. Wird jedoch das Kreditangebot der Händlerbank in Anspruch genommen, dann gibt es leider keinen Rabatt.

Die Ballonfinanzierung

Autokäufer mit einem niedrigeren Nettoeinkommen legen Wert auf eine niedrige monatliche Rate. Deshalb wählen sie eine Ballonfinanzierung. Das hat Vor- und Nachteile. Tatsächlich sind die Raten niedrig.
Dafür erwartet den Kreditnehmer am Ende eine hohe Restsumme, die in einem Betrag am Ende der Laufzeit fällig wird. Dahinter verbirgt sich ein großes Risiko. Fehlt am Schluss das Geld, muss entweder über eine Anschlussfinanzierung nachgedacht werden oder das Auto geht an den Händler zurück.

Wer sich auf eine Ballonfinanzierung einlässt, sollte sich sicher sein, die Restsumme auch bezahlen zu können. Zwar bieten die Autohändler eine weitere Finanzierung an, aber es lohnt sich auch, ein Blick auf die Angebote der anderen Banken zu werfen. Grundsätzlich sind die Direktbanken im Vorteil. Sie sparen dadurch Kosten, dass sie kein Filialnetz haben.
Das macht es möglich, dass Kredite zu einem niedrigeren Zinssatz als bei den Filialbanken angeboten werden. Wer die Schlussrate bei einer Ballonfinanzierung nicht aufbringen kann, sollte sich im Internet nach einer geeigneten Bank für einen Kredit umsehen. Die Kreditrechner sind dabei behilflich.

Leasing

Viele Verbraucher sind sich nicht sicher, ob sie ein Elektroauto kaufen sollen. Hier eignet sich ein Leasing-Fahrzeug perfekt, um das Elektroauto erst einmal zu testen. Beim Leasing wird eine Zeit festgelegt, in der der Leasingnehmer das Fahrzeug gegen einen monatlichen Betrag nutzen kann. Nach Ablauf der Zeit wird der Wagen einfach wieder an die Leasing-Firma zurückgegeben. Jetzt steht es dem Kunden frei, ein neues Fahrzeug zu leasen.

Das System Leasing gibt es schon lange Zeit. Bisher profitierten die Autofahrer davon, die regelmäßig ein neues Fahrzeug fahren möchten. Auch für Firmen ist das Leasing interessant.

Bonität ist wichtig

Die genannten Beispiele der Elektroauto-Finanzierung setzen eine positive Bonität voraus. Mit negativen Schufa-Einträgen wird es schwer, einen Kreditgeber zu finden. Deutsche Banken verweigern bei einer schlechten Bonität ein Darlehen für ein Fahrzeug

[01.01.2017] Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) nutzt das Elektroauto Tesla Model S 90D als Dienstwagen, weil es keine Alternative gibt.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S 90D verfügt über 422 PS und bietet eine Reichweite von 550 Kilometern, dafür muss man für den Luxusstromer stolze 110.340 Euro bezahlen.

Johannes Remmel (Nordrhein-Westfalens Umweltminister, Grüne) hat sich nun so ein E-Auto als Dienstwagen gegönnt, bzw. wurde der PKW über das zum Umweltministerium gehörende Landesamt für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) angeschafft.
Allerdings muss man an dieser Stelle auch sagen, dass er sich den Wagen mit einem anderen Politiker teilt.

Das Leasing-Angebot von Tesla Motors (oder zum Beispiel Sixt) wurde laut einer Sprecherin nicht genutzt, weil dieses nicht wirtschaftlich sei.

Elektroautos von Tesla Motors gehören zu den wenigen Modellen, welche eine so hohe Reichweite bieten

Die Bild-Zeitung hat allerdings nachgefragt, warum es nicht auch eine Nummer kleiner ging.

Eine Sprecherin antwortete gegenüber der Bild: „dass die Tesla-Modelle mit 550 Kilometern Reichweite zur Zeit die einzigen seien, mit denen der mögliche Nutzen“auf den längeren Strecken im Flächenland NRW getestet werden kann.“ In einer Probephase solle die Elektro-Limousine deshalb für Umweltministerium und LANUV wechselnd auf langen Strecken genutzt werden. (Quelle: Umweltminister bestellt E-Auto für 110 000 Euro)

Aufgrund des recht teuren Luxuswagens wird unter den Politikern laut der Bild getuschelt, ob dies nun wirklich am Preis oder eher am Neidfaktor liegt, wurde nicht untersucht.
Wenn sich die Behörde noch etwas geduldet hätte, wäre auch die Bestellung des Elektroauto Opel Ampera-e möglich gewesen. Denn mit ihm kann man auch bis zu 500 Kilometer weit fahren, gleichzeitig kostet es weniger als die Hälfte (vermutlich wird der Verkaufspreis bei 39.000 Euro liegen).

Besser kann man nicht zeigen, wie schlecht es um die Ladeinfrastruktur bestellt ist

Das ein Politiker bzw. eine Behörde den Kauf eines sehr teuren Elektroautos für nötig hält, weil es das einzige Elektroauto mit einer solch hohen Reichweite  auf dem Markt sei, zeigt, wie es um die Ladeinfrastruktur Nordrhein-Westfalens bestellt ist.
Denn wenn es mehr Ladestationen geben würde, hätte man auch einfach einen Nissan Leaf (250 km), Renault Zoe (400km) oder Kia Soul EV (200 km) kaufen können.

In den nächsten Monaten kommt dann auch noch der Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern auf den Markt.

(Via: Bild.de (Link siehe Quelle beim Zitat in der Artikelmitte))

 

Ab 2018 soll man das Elektroauto Amber One für nur 33 Euro pro Woche mieten können, die Reichweite soll bei 400 Kilometern liegen.

Das Elektroauto Amber One soll man für 33 Euro pro Woche mieten können. Bildquelle: Amber Mobility

Das Elektroauto Amber One soll man für 33 Euro pro Woche mieten können. Bildquelle: Amber Mobility

Wer derzeit ein Elektroauto kaufen, leasen oder mieten will, muss im Vergleich zu einem PKW mit einem Verbrennungsmotor tiefer in die Tasche greifen. So beginnt zum Beispiel die monatliche Leasingrate des E-Auto Nissan Leaf bei 279 Euro, dafür beträgt die Reichweite bis zu 250 Kilometer.
Der smart fortwo electric drive kostet bei car2go pro Tag 39 Euro, was einer Monatsmiete von 1.170 Euro entspricht.

Da klingt das Angebot, welches das niederländische Startup Amber Mobility (externer Link) in Zukunft anbieten will, sehr günstig: So will das Unternehmen seinen Stromer für 33 Euro pro Woche (also etwa 132 Euro pro Monat) vermieten.
Die Erprobung des Angebotes wird ab 2017 in Eindhoven (Niederlande) mit Prototypen erfolgen, ab 2018 soll dann die Serienproduktion der Fahrzeuge stattfinden.
Allerdings sollen schon ab Ende 2016 erste Vortests mit Partnerunternehmen anlaufen.

Das Elektroauto Amber One soll man für 33 Euro pro Woche mieten können. Bildquelle: Amber Mobility

Das Elektroauto Amber One soll man für 33 Euro pro Woche mieten können. Bildquelle: Amber Mobility

Das Elektroauto Amber One wird selbst entwickelt

Das Elektroauto Amer One hat das Unternehmen Amber Mobility selbst entwickelt, bzw. scheint diese noch nicht abgeschlossen zu sein. Die technischen Daten klingen sehr beeindruckend, so soll die Reichweite bei 400 Kilometern und die Höchstgeschwindigkeit bei 150 km/h liegen. Der Sprint von 0 auf 100 km/h soll in 7 Sekunden möglich sein.

Bisher existiert das geplante Elektrofahrzeug allerdings nur als Modell, welches das Äußere es PKW zeigt. Wie das Auto einmal von innen aussehen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.

In einem Interview mit Techcrunch (externer Link) sagten die Grüner von Amber Mobility, dass das Elektroauto modular aufgebaut sein wird. Die einzelnen Komponenten sollen austauschbar sein, dies soll zum einen kostengünstige Wartungen ermöglichen und gleichzeitig will man so sicherstellen, dass veraltete Komponenten gegen moderne ausgetauscht werden können.
So wäre es denkbar, dass die Batterieeinheiten später gegen moderne mit einer höheren Reichweite ausgetauscht werden können.

Wann das Angebot genau startet, steht noch nicht fest. Aber Amber Mobility rechnet damit, dass man frühestens 2018 den Dienst nutzen kann. 2020 soll der Service flächendeckend in den Niederlanden zur Verfügung stehen. Wann und ob der Dienst in Deutschland angeboten werden wird, steht noch nicht fest.

Via: Golem

Uber bietet seinen Fahrern zunächst in London an, Elektroautos günstig zu leasen.

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

In London können Uber-Fahrer das Elektroauto Nissan Leaf oder den BYD E6s leasen können. Bildquelle: Nissan

Der Online-Vermittlungsdienst für Fahrdienstleistungen Uber stand in letzter Zeit häufig in der Kritik, so sollen die Fahrer vergleichsweise wenig Geld verdient haben und gleichzeitig sahen sich die Taxi-Fahrer in ihrer beruflichen Existenz bedroht.

Nun aber zeigt sich, dass auch kontroverse Unternehmen etwas gutes für die Umwelt leisten können: Denn Uber hat am Mittwoch in London ein Projekt gestartet, bei welchem die Fahrer davon überzeugt werden sollen, auf einen Stromer umzusteigen.
So wurden im Rahmen eines Pilot-Programms 50 E-Autos vom Typ BYD E6s und Nissan Leaf angeschafft, diese können von den Fahrern günstig geleast werden.

Gleichzeitig soll die Ladeinfrastruktur weiter ausgebaut werden, dadurch können die rein elektrisch angetriebenen PKW ohne weite Umwege aufgeladen werden.

Da in absehbarer Zukunft in immer mehr Städten strengere Abgaswerte zählen werden, ist dies auch eine Investition in die Zukunft. Ähnliche Projekte hat Uber bereits in Portugal und in Chicago (USA) gestartet, wenn das Angebot in London gut genutzt wird, soll es auch zunächst in anderen englischen Städten eingeführt werden.
Ob und wann man auch in Deutschland über Uber ein Elektroauto leasen kann, ist noch nicht bekannt.

Aber es gibt bereits in verschiedenen Städten Taxiunternehmen, welche E-Autos einsetzen.

Via: Gründerszene

Seit einer Woche werden die Elektroautos Tesla Model S P100D und das Elektro-SUV Model X P100D in den USA angeboten – eine Woche später ist der Stromer mit einer Reichweite von 613 Kilometern auch in Deutschland verfügbar.

So viel kostet die neue Riesenbatterie für die Elektroautos von Tesla Motors. Bildquelle: Screenshot von www.TeslaMotors.com

So viel kostet die neue Riesenbatterie für die Elektroautos von Tesla Motors. Bildquelle: Screenshot von www.TeslaMotors.com

Tesla Motors stattet seine Elektroautos mit immer besseren Batterieeinheiten aus, seit etwa einer Woche kann man in den USA die Elektroauto Model S und Model X auch mit einer 100 kWh großen Batterieeinheit erwerben.
Wer den bisher größten Energiespeicher für Serien-Stromer haben will, muss auch das sogenannte Performance-Paket dazu nehmen. So muss man zum Beispiel für das Model S inklusive Performance-Paket und dem DualDrive genannten Allradantrieb stolze 152.000 Euro ausgeben.
Dies ist etwa doppelt so viel, wie die Basisausstattung des Model S. Dafür kann man etwa 213 Kilometer weiter am Stück fahren und kann mehr als doppelt so schnell beschleunigen.

Hier sind die einzelnen Hauptkonfigurationen für das Model S und Model X (Stand: 31. August 2016)

Elektroauto Tesla Model S
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model S P100D: 152.000Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 2,7 Sekunden, Reichweite: 613 Kilometer
  • Model S P90D: 129.800Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,2 Sekunden, Reichweite: 509 Kilometer
  • Model S 90D: 104.900Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 4,4 Sekunden, Reichweite: 557 Kilometer
  • Model S 75D: 94.300Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 490 Kilometer
  • Model S 75: 88.800Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 480 Kilometer
  • Model S 60D: 84.900Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,4 Sekunden, Reichweite: 408 Kilometer
  • Model S 60: 79.400Euro, Batteriegröße: 60 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,8 Sekunden, Reichweite: 400 Kilometer

Elektroauto Tesla Model X
(P: Performance-Paket, D: DualDrive/Allradantrieb mit 2 Elektromotoren)

  • Model X P100D: 153.100 Euro, Batteriegröße: 100 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,1 Sekunden, Reichweite: 542 Kilometer
  • Model X P90D: 131.300 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 3,9 Sekunden, Reichweite: 467 Kilometer
  • Model X 90D: 109.400 Euro, Batteriegröße: 90 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 5,0 Sekunden, Reichweite: 489 Kilometer
  • Model X 75D: 98.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 417 Kilometer
  • Model X 60D: 89.800 Euro, Batteriegröße: 75 kWh, Sprint: 0 bis 100 km/h in 6,2 Sekunden, Reichweite: 355 Kilometer

 

Die InitiativE-BW hat bereits 300 Plug-In Hybrid- und Elektroautos erfolgreich angeschafft, bis Ende diesen Jahres sollen 200 zusätzliche Elektrofahrzeuge die Flotte vergrößern.

Die InitiativE-BW will bis Ende des Jahres 500 Plug-In Hybrid- und Elektroautos betreiben. Bildquelle: www.e-motion-line.de

Die InitiativE-BW will bis Ende des Jahres 500 Plug-In Hybrid- und Elektroautos betreiben. Bildquelle: www.e-motion-line.de

Früher als geplant haben es die Verantwortlichen von der InitiativE-BW geschafft, 300 Elektro- und Plug-In Hybridautos anzuschaffen. So kann das Projektkonsortium unter der Leitung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Stuttgart und der e-Motion Line bereits zu Beginn des letzten Projektjahres die Einführung von 300 Elektrofahrzeugen vermelden – die Zielsetzung für das Gesamtprojekt „InitiativE-BW – Elektrische Flottenfahrzeuge für Baden-Württemberg“.

Dabei ist das Konsortium besonders stolz auf die bisherigen Erfolge bei der flächendeckenden Einführung von E-Fahrzeugen in Baden-Württemberg.

Max Nastold (verantwortlicher Projektleiter seitens der e-Motion Line):

„Das Projektziel von 300 Fahrzeugen ist erreicht, jedoch freuen wir uns umso mehr, dass wir noch Fördermittel für weitere Fahrzeuge haben. Die Förderung ist bis Mitte des Jahres möglich.
Ein heterogeneres Nutzerfeld, sprich einzelne Privatnutzer, kleine und große Fahrzeugflotten im Feld zu haben, entspricht genau der Projektplanung und wird auch weiter so fortgeführt.“ ergänzt Franz Philipps, Projektleiter des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt. Auch aus Sicht der wissenschaftlichen Begleitforschung sind die Zwischenziele erreicht: „Wir sind sehr zufrieden mit dem Projektfortschritt. So konnten wir auch bei der wissenschaftlichen Begleitforschung die Zielsetzung erreichen und fast 1/3 der Fahrzeuge mit Datenloggern ausstatten.“

Der Trend, dass Elektromobilität vorwiegend in gewerblichen Anwendungen seinen Einsatz findet, verstärkt sich. Das zeigt sich in der Projektflotte, in der nach mehr als 2 Jahren Laufzeit der Anteil privat zugelassener Fahrzeuge bei ca. 9% liegt. Demnach sind 91% der Fahrzeuge in gewerblichen Anwendungen im Einsatz. Betrachtet man dazu noch die Antriebstechnologie der Fahrzeuge, so zeigt sich auch hier ein klarer Trend. Nur 7% der nachgefragten Fahrzeuge sind Plug-In Hybride, dagegen verfügen 93% Fahrzeuge über einen rein batterieelektrischen Antrieb.

Die Verteilung der Fahrzeuge hat sich im Vergleich zum Herbst letzten Jahres kaum verändert. Jedoch ist im Jahr 2016 eine große Unternehmensflotte hinzugekommen. Die drei größten Nutzergruppen sind Werksflotten, Carsharing und soziale Einrichtungen. Die Anzahl der Fahrzeuge bei Unternehmen aus dem Dienstleistungsbereich sind jedoch gestiegen. Weitere Gruppen mit mehr als 20 Fahrzeugen sind das Handwerk sowie Kommunen. Die im Projekt am stärksten nachgefragten E-Fahrzeuge kommen aus dem Kleinwagensegment, – fast jedes zweite Fahrzeug stammt aus diesem Segment. Des Weiteren konzentriert sich die Projektnachfrage ebenfalls stark auf Fahrzeuge aus der Oberklasse, hier wurde die Fahrzeugförderung eingestellt, da das gesetzte Zielniveau in diesem Segment bereits Mitte letzten Jahres erreicht wurde. Es werden ein Großteil der Fahrzeuge in diesem Segment als Dienstwagen genutzt. Unterscheidet man zwischen Einzel- und Flottenfahrzeugen ist eine große Nachfrage bei Flottenfahrzeugen im Bereich Kleinwagenwagen- und dem Kompaktwagensegment zu sehen. Bei den Einzelfahrzeugen werden verstärkt Oberklasse und Kleinwagen nachgefragt.

Aus Sicht der Leasingpartner ist die Projektarbeit ebenfalls positiv zu bewerten. Demzufolge fällt auch das Zwischenfazit der beiden Leasingpartner gut aus. Herr Alexander Raatz, verantwortlicher Mitarbeiter bei der Firma X-Leasing stellt fest, dass durch die nun über zweijährige
Projektarbeit eine verstärkte Nachfrage nach E-Fahrzeugen zu verzeichnen ist.

So sagt Ratz:

„Es erreichen uns verstärkt Anfragen von Privatleuten, die von Freunden oder vom Autohaus auf unser Projekt angesprochen wurden.“

Die Firma Kazenmaier FleetService – im Projekt seit Anfang 2015 mit Schwerpunkten auf den gewerblichen Anwendungen – sieht die Einführung von E-Fahrzeugen ohne eine finanzielle Förderung der Fahrzeugmehrkosten jedoch zum aktuellen Zeitpunkt als schwierig an.

Dazu sagt Herr Franz-Josef Knoll (Geschäftsführer der Kazenmaier FleetService):

„Die Entscheidung über die Anschaffung eines gewerblich genutzten Fahrzeuges wird über die monatlichen Kosten getroffen. In der aktuellen Situation sind die E-Fahrzeuge ohne staatliche Förderung eben noch zu teuer.“

Auf Grund der hohen und weiter steigenden Projektnachfrage besteht die Möglichkeit, mehr Fahrzeuge mit in das Projekt aufzunehmen, als anfänglich geplant. Die dazu notwendigen Fördermittel können zum einen durch eine Mittelaufstockung und zum anderen durch verbesserte Einkaufskonditionen zur Verfügung gestellt werden.

Max Nastold (e-Motion Line):

„Wir erkennen eine steigende Akzeptanz für Elektromobilität in der Gesellschaft, insbesondere in gewerblichen Anwendungen. Sie spricht sich dabei nicht nur klar für eine saubere und energieeffiziente Zukunft aus – sie erkennt darüber hinaus auch die technischen sowie ökologischen Vorteile der Nutzung von E-Fahrzeugen und profitiert von der weiteren Fahrzeugförderung.
Daher sind wir sehr optimistisch, unsere ursprünglich gesetzten Ziele weit zu übertreffen.“

Für das nächste Halbjahr ist daher die Devise klar: Der Ausbau der Fahrzeugflotte in Süddeutschland wird konsequent fortgeführt. Nach der aktuellen Planung werden bis Ende des Jahres 500 E-Fahrzeuge in der InitativE-BW Flotte auf den Straßen unterwegs sein. Bis Mitte des Jahres werden noch bis zu 40 Projektfahrzeuge gefördert.

Pressemeldung von e-motion-line.de

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