Der Nissan Leaf soll sich als Elektroauto mit einem künstlich erzeugten Summen bei Passanten bemerkbar machen. Der Warnton aus dem Lautsprecher wird eingesetzt, da der alternative Antrieb des Ende des Jahres startenden Kompakt-Stromers wesentlich leiser arbeitet als konventionelle Verbrennungsmotoren. Besonders Sehbehinderte und Kinder sollen von der vorgestellten Technik profitieren.

Der Ton wird ab Motorstart bis zu einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h erzeugt, ab einer höheren Geschwindigkeit reicht das Abrollgeräusch der Reifen sowie das Windrauschen. Beim Rückwärtsfahren wird der Ton regelmäßig unterbrochen, sodass ein Tuten (ähnlich wie bei rangierenden Lkw oder manchen Motorrollern) erzeugt. Der Ton wird von einem Synthesizer erzeugt und liegt jeweils im normalen Frequenzbereich der gesprochenen Sprache und passt sich in der Höhe der aktuellen Geschwindigkeit des Autos an. Im Fahrzeuginnenraum soll laut Nissan das künstliche Fahrgeräusch nicht hörbar sein.

Neben Psychologen und Technikern waren auch Blindenverbände an der Entwicklung des neuartigen Warnsystems beteiligt. Die Blindenverbände begrüßen ein solches Warnsystem generell, kritisieren jedoch, dass sich der Ton per Knopfdruck vom Fahrer deaktivieren lässt.

Derzeit ist ungewiss, ob auch die deutsche Version des Nissan-Elektroautos eine identische Technik erhält – in Deutschlandwird der Nissan Leaf offiziell erst Ende 2011 angeboten. In anderen Teilen der Welt Europas und der Welt kommt der Nissan bereits Ende 2010 zu den Kunden. Dies liegt meiner Meinung daran, das andere Länder den Käufen von Elektroautos zum Teil sehr Hohe Preisnachlässe in Form von Subventionen bescheren.

Artikelquelle: abendblatt.de

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Kai
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