Elektroautos kabellos aufladen

Wir kennen die Technik von Zahnbürsten und von neuen Handys: Kabelloses aufladen, dies ist sehr praktisch, da man hier das Gerät einfach auf eine Ladestationen stellen kann und schon wird der Ladevorgang bei leerem Akku gestartet.

Nun arbeiten deutsche und japanische Unternehmen unlängst an Technologien , um künftig Elektrofahrzeuge auch ohne Kabel und Stecker nachzuladen – Kontaktlos per Induktion, wie etwa heute bei elektrischen Zahnbürsten üblich.

Beim Aufladen per Induktion sollen natürlich keine Funken fliegen. Bildquelle: FlickR (josch011)

So arbeitet zum Beispiel Nissan an speziell vorbereiteten Parkbuchten mit magnetischer Induktion, doch auch an spezielle Fahrbahnspuren ist gedacht. Auf diese Weise sollen etwa Nissans Zero Emission Vehicle (ZEV) geladen werden, Nissans Modell ist ein kompakter Fünfsitzer mit rund 160 Kilometer Reichweite. In Deutschland soll er ab 2012 auf den Markt kommen, in Nissans Heimatland und in den USA bereits ab 2010.

Mit WBT Datensysteme ist auch ein deutscher Zulieferer am Induktions-Markt aktiv: Nach WBT-Vorstellungen wird in die Fahrbahn eine etwa einen Quadratmeter große Platte eingelassen, in der eine Kupferspule steckt. Sie erzeugt ein Induktionsfeld, das von einer vergleichbaren Platte am Wagenboden des Elektrofahrzeugs empfangen und zum Laden der Akkus genutzt werden kann. Mit dieser Technik kann eine Entfernung von bis zu 15 Zentimeter überbrückt werden. Die Platte werde dabei weder heiß, noch gebe es beim Berühren einen Stromschlag. Ein erster Prototyp ist bereits fertig und mit einem entsprechend umgerüsteten Fahrzeug funktionsfähig. Bei einer Massenfertigung rechnet der Hersteller mit Stückkosten von rund 2 000 Euro. Langfristig könnte es zum Beispiel auch an Ampelkreuzungen oder an Bahnübergängen solche Induktionsladefelder geben: Schon wenige Minuten Standzeit könnten reichen dann für viele weitere Kilometer Fahrtstrecke.

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Kai

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