Archiv

Tag: Porsche
[10.08.2017] Volkswagen gewährt für den Kauf eines Elektroautos einen Rabatt von bis zu 12.000 Euro – man nur seinen alten Diesel in Zahlung geben.
Symbolbild. Das Elektroauto VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern.

Symbolbild. Das Elektroauto VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern.

Dieser Sommer war für die deutsche Autoindustrie alles andere als schön, denn neben des Dieselgates wurde auch auch über mögliche Absprachen der großen deutschen Autohersteller berichtet.
Da zum Volkswagen-Konzern viele bekannte Marken gehören, so zum Beispiel VW, Porsche, Audi, Seat, etc. waren recht viele Diesel-PKW von der „Schummelsoftware“ betroffen: Also einer Software im Bordcomputer eines Autos, welche mögliche Abgastests erkennt (weil zum Beispiel bestimmte Geschwindigkeiten gefahren werden und das Lenkrad nicht bewegt wird) und den Verbrennungsmotor dann in einen Modus schaltet, welcher weniger Schadstoffe erzeugt.

Wer sich ein Elektroauto kauft, erhält über 12.000 Euro Rabatt

Nachdem die Dieselfahrzeuge von VW zu viel Abgase in die Umwelt gepustet haben, haben die Wolfsburger ein Umweltprogramm gestartet. 
So erhält man, wenn man seinen alten Diesel in Zahlung gibt, beim Erwerb eines umweltfreundlichen Volkswagen mit Euro-6-Norm bis zu 10.000 Euro. Wenn es sich bei dem neuen PKW um ein Elektroauto handelt, gibt es zusätzlich die Volkswagen Zukunftsprämie von bis zu 2.380 Euro.
Jürgen Stackmann (Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen) sagt:
„Volkswagen ist davon überzeugt, dass saubere und effiziente Dieselmotoren mit modernsten Abgasreinigungssystemen eine unverzichtbare Antriebstechnologie sind, um CO2-Emissionsziele zu erreichen.“ „Gleichzeitig wollen wir den Einstieg und Umstieg in elektrische Mobilität schon heute kraftvoll fördern.“
Durch ein Update der Motorsteuerung und unter Berücksichtigung neuester technischer Erkenntnisse lassen sich die Stickoxid-Emissionen bei Fahrzeugen mit den Abgasnormen Euro 5 und Euro 6 um durchschnittlich 25 bis 30 Prozent senken. Für die Fahrzeughalter ist diese Maßnahme kostenfrei.Bei Anschaffung eines neuen Volkswagen und gleichzeitiger Verschrottung eines alten Diesel-Fahrzeugs jeder Marke mit Abgasnorm Euro 4 oder älter gewährt Volkswagen eine modellabhängige Umweltprämie von bis zu 10.000 Euro.

  • Modell: Umweltprämie brutto
  • up!: 2.000 Euro
  • Polo: 3.000 Euro
  • Golf, Golf Sportsvan, Golf Variant, Tiguan, Tiguan Allspace, Beetle Cabrio: 5.000 Euro
  • Touran: 6.000 Euro
  • Passat Lim./Variant, Arteon, Sharan: 8.000 Euro
  • Touareg: 10.000 Euro

Zusätzlich bietet Volkswagen eine sogenannte Zukunftsprämie zwischen 1.000 und 2.380 Euro beim Kauf eines Fahrzeugs mit besonders umweltfreundlichem alternativen Antrieb (Elektro, Hybrid oder Erdgas).

Antriebsart:  Zukunftsprämie brutto

  • Erdgas: 1.000 Euro
  • Hybrid: 1.785 Euro
  • Elektro: 2.380 Euro

Weiterhin gilt zusätzlich die im Juli 2016 eingeführte staatliche Kaufprämie für Elektroautos.

Die beiden Volkswagen Prämien – Umweltprämie und Zukunftsprämie – gelten befristet bis zum 31. Dezember 2017. Sie können ab sofort bei allen Volkswagen Vertragshändlern in Deutschland beantragt werden.

Thomas Zahn (Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland) ergänzt:

„Volkswagen setzt ein deutliches Zeichen zur Erneuerung des Fahrzeugbestands in Deutschland. Mit der Umweltprämie fördern wir aktiv den Umstieg auf modernste Benziner- und Diesel-Aggregate mit Euro-6-Abgasnorm. Für einen neuen Golf erhalten unsere Kunden eine Umweltprämie von 5.000 Euro. Dies entspricht der so genannten Abwrackprämie von 2009, allerdings ohne staatliche Förderung. Wenn unsere Kunden sich für einen e-Golf1 entscheiden, kommen weitere 2.380 Euro Volkswagen Zukunftsprämie hinzu. Damit verdoppeln wir den Herstelleranteil des bereits bestehenden staatlichen Förderprogramms ‚Umweltbonus‘, aus dem der Kunde weitere 4.380 Euro bekommt. In Summe liegt die Förderung für einen e-Golf damit bei 11.760 Euro.“

Elektroauto VW e-Golf wird um ein Drittel günstiger

Wer zufälligerweise zum Beispiel einen VW Touareg mit Dieselmotor zu Hause hat, kann den Anschaffungspreis für das Elektroauto VW e-Golf um ein Drittel reduzieren.

Der Elektro-Golf kostet laut Listenpreis 35.900 Euro, nach Abzug der Diesel-Abwrack-Prämie und der Zukunftsprämie reduziert sich der Basispreis von 35.900 Euro auf 24.140 Euro. Der VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 300 Kilometer (NEFZ), alternativ kann man sich auch das Elektroauto VW e-up! kaufen, bei diesem beträgt die „Umweltprämie“ aber nur 2.000 Euro.

VW-Töchter Audi und Porsche zahlen ebenfalls Rabatte für die Verschrottung alter Diesel

Bei Porsche und Audi kann man als Eigentümer eines Diesels ebenfalls hohe Preisnachlässe erhalten.

Die Höhe der Prämien hängt ebenfalls von dem geplanten Neuwagenmodell ab, so erhält man in der Regel zwischen 3.000 bis 10.000 Euro, wenn man sich von seinem alten Diesel trennt.

 

[26.07.2017] Was das Elektroauto angeht, gibt es viele Vorurteile. So denken viele Menschen, rein elektrisch angetriebene PKW sind Kleinwagen mit wenig Raumangebot.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Wenn es um das Thema Elektromobilität geht, gibt es leider noch viele Vorurteile. So denken viele Menschen noch immer, dass Elektroautos klein, teuer und langweilig sind sie über eine geringe Reichweite verfügen und gleichzeitig nur wenige Platz und Komfort bieten.

Ein weiteres Argument lautet:

„Ich würde mir ja vielleicht ein Elektroauto kaufen, aber die Auswahl ist viel zu klein!“

Allerdings ist dieses Argument längst überholt und so gut wie jeder Autohersteller bietet mindestens ein Elektroauto an, bzw. hat die Einführung eines rein elektrischen Autos angekündigt, so gibt es derzeit unter anderem folgende Elektroautos aus dem Markt:

Inzwischen zählt die Nationale Plattform Elektromobilität, die die umweltverträgliche Antriebstechnik in Deutschland vorantreibt, mehr als 50 Modelle in allen Klassen: vom City-Flitzer bis zum Sportwagen, vom kompakten Van bis zum großen SUV. Mitgerechnet werden hier zwar auch Plug-In Hybridautos, bei denen ein herkömmlicher Verbrenner den Elektromotor unterstützt. Aber auch reine, zu 100 Prozent elektrisch angetriebene Modelle gibt es mittlerweile reichlich – und es kommen immer weitere hinzu.

Ein Beispiel für die Vielfalt im Angebotsprogramm liefert Nissan. Der japanische Automobilhersteller ist Vorreiter auf dem Gebiet der Elektromobilität: 2010 führte das Unternehmen mit dem Leaf das erste in Großserie produzierte – und bis heute meistverkaufte – Elektroauto der Welt ein. Deutlich über 270.000 Einheiten der kompakten Familienlimousine hat Nissan bisher abgesetzt.

In Deutschland bietet Nissan den stromernden Pionier in zwei Varianten an: mit einer 24-kWh-Batterie für knapp 200 Kilometer Reichweite pro Batterieladung und mit noch leistungsstärkerem 30-kWh-Akku, der den Aktionsradius des Leaf auf bis zu 250 Kilometer erhöht. Mit fünf Türen, fünf Sitzplätzen und 370 Litern Kofferraumvolumen ist der Leaf für alle Aufgaben des Autofahrer- und Familienalltags bestens gerüstet. Aufladen lässt er sich an jeder haushaltsüblichen Steckdose oder ab dem mittleren Ausstattungsniveau Acenta serienmäßig auch an CHAdeMO-Schnellladesäulen; für die Basisversion Visia ist die Schnellladefunktion optional erhältlich.

Weitere Highlights des Ausstattungsprogramms sind das Navigations- und Telematik-System NissanConnect, ein Solar-Spoiler am Heck, der extra Strom für Radio, Klimaanlage und Heizung erzeugt, ein Bose Soundsystem und der Intelligente Around View Monitor für 360-Grad-Rundumsicht. Die Preise beginnen bei 23.365 Euro zuzüglich Batteriemiete und abzüglich des staatlichen Umweltbonus für Elektrofahrzeuge, den Nissan auf insgesamt 5.000 Euro aufstockt.

Noch mehr Platz bietet der Nissan e-NV200, der den Elektroantrieb des Leaf mit den Lastesel-Talenten des Stadtlieferwagens NV200 verbindet. Handwerker, Kurierdienste und andere Gewerbetreibende kommen hier ebenso auf ihre Kosten wie Großfamilien, die den e-NV200 in der Pkw-Variante Evalia ordern können.

Mit fünf oder sieben Sitzplätzen, zwei seitlichen Schiebetüren, einer großen Heckklappe und einer umfangreichen Komfortausstattung liest der Evalia nicht nur umweltbewussten Familienvätern jeden Wunsch von den Lippen ab. Als Evalia ist der e-NV200 inklusive 5.250 Euro Elektrobonus ab 26.455,86 Euro plus Batteriemiete zu haben, die Preise für die Nutzfahrzeugversion beginnen bei 19.385,38 Euro inklusive Mehrwertsteuer und Batteriemiete.

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2- und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

(Via: Pressemitteilung von Nissan)

[24.07.2017] In Berlin hat Porsche mehrere Schnellladestationen installiert, die Ladestationen können Elektroautos mit bis zu 800 Volt aufladen.

Porsche Zentrum Berlin Adlershof: Der  Photovoltaik Pylon ist 25 Meter hoch und erzeugt Strom, um damit Elektroautos aufzuladen. Bildquelle: Porsche

Porsche Zentrum Berlin Adlershof: Der Photovoltaik Pylon ist 25 Meter hoch und erzeugt Strom, um damit Elektroautos aufzuladen. Bildquelle: Porsche

In Berlin hat Porsche Mitte Juli 2017 ein neues Porsche-Zentrum eingeweiht, da der Luxus-Autobauer in Zukunft auch Elektroautos anbieten will, wurden auch die passenden Ladestationen installiert.

Besonders interessant sind 2 Schnellladestationen, welche ein E-Auto mit bis zu 800 Volt aufladen können.

Der Strom soll vor Ort möglichst selbst produziert werden, hierfür wurde ein 25 Meter hoher und 5,5 Meter breiter Pylon gebaut. Dieser 88 Tonnen schwere Wegweiser soll mögliche Interessenten schon vom weiten signalisieren, wo man seinen Stromer aufladen kann oder gleich einen neuen PKW kaufen bzw. leasen kann.

Der Pylon dient aber auch der Stromerzeugung, denn auf seiner Oberfläche sind 162 Photovoltaik-Panele (mit insgesamt 8.000 Solarzellen) montiert. Diese sollen pro Jahr bis zu 30.000 Kilowattstunden Strom erzeugen.

Mit den Säulen will die VW-Tochter zeigen, dass nicht nur das US-Unternehmen Tesla ein Schnellladenetzwerk auf die Beine stellen kann. Wenn man bedenkt, dass zum Volkswagen-Konzern relativ viele Automarken (Seat, Porsche, Audi, Skoda, uvm.) gehören, ist es schon etwas traurig, dass man nicht sein eigenes Stromtankstellen-Netzwerk auf die Beine gestellt hat.

Die Ladesäulen in Berlin sollen zeigen, dass man auch selbst ein Ladelösung für das Thema Elektromobilität anbieten kann. So haben Porsche, VW, Audi, BMW, Ford und Daimler ein Joint Venture für den Aufbau eines Ladenetzes für Elektroautos an viel befahrenen Strecken gegründet.

Porsche Schnellladesäule für Elektroautos, Porsche Zentrum Berlin-Adlershof. Bildquelle: Berlin

Porsche Schnellladesäule für Elektroautos, Porsche Zentrum Berlin-Adlershof. Bildquelle: Berlin

Derzeit verwendet Porsche ein Schnellladesysteme mit 400 Volt, dass Elektroauto Porsche Mission E wird über ein 800-Volt Schnellladesystem (350-Kilowatt) verfügen.
So soll es möglich sein, die Batterieeinheit eines Elektroautos in nur 15 Minuten zu 80 Prozent aufzuladen.

Elektroauto Porsche Mission E wird im Jahr 2019 auf den Markt kommen

Das Elektroauto Porsche Mission E wurde im Jahr 2015 auf der Automesse IAA präsentiert. Der Stromer verfügt über 2 Elektromotoren (1 pro Achse), zusammen leisten sie 440 kW. Dies reicht, um das E-Auto in 3,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen. Damit die Reichweite nicht zu schnell abnimmt, ist die Höchstgeschwindigkeit auf 250 km/h begrenzt.

Via: Golem / Pressemitteilung von Porsche

4 große Autohersteller wollen ein Joint Venture mit dem Ziel gründen, 400 Schnellladestationen für Elektroautos entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa zu bauen.

Ein CSS-Stecker. Foto: Volkswagen AG

Ein CCS-Stecker. Foto: Volkswagen AG

Die 4 großen Automarken BMW, Volkswagen (mit den Tochterunternehmen Audi und Porsche), Daimler und Ford Motor Company haben ein Joint Venture gegründet, um die Infrastruktur für die Elektromobilität in Europa zu verbessern.
Denn die Unternehmen wollen entlang der Hauptverkehrsrouten 400 Schnellladestationen installieren, welche über eine Leistung von bis zu 350 kW verfügen werden.

Hierzu haben die Partner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie in kurzer Zeit eine beachtliche Zahl an Ladestationen errichten und so die Langstreckentauglichkeit der Elektromobilität deutlich erhöhen – ein wichtiger Schritt, um sie im Massenmarkt zu etablieren.

Die geplante Infrastruktur soll eine Ladeleistung von bis zu 350 kW unterstützen und somit ein wesentlich schnelleres Laden als derzeitige Schnellladenetze ermöglichen. Der Aufbau beginnt in 2017 und im ersten Schritt sind ca. 400 Standorte in Europa geplant. Bis 2020 sollen Kunden Zugang zu Tausenden von Hochleistungsladepunkten haben. Die Ladestationen an Autobahnen und hoch frequentierten Durchgangsstraßen sollen öffentlich zugänglich sein und damit das elektrische Fahren über längere Strecken ermöglichen. Das Laden soll so weiterentwickelt werden, dass es in Zukunft ähnlich bequem funktioniert wie herkömmliches Tanken.

Das Ladenetz soll auf dem Combined Charging System (CCS) Standard basieren und die bestehenden technischen Standards des AC- und DC-Ladens auf die nächste Leistungsstufe gehoben werden, so dass die geplante Infrastruktur DC-Schnellladen mit einer Kapazität von bis zu 350 kW ermöglicht. Für diese Leistung ausgelegte Fahrzeuge können dann im Vergleich zu heutigen Elektrofahrzeugen in einem Bruchteil der Zeit geladen werden. Alle Fahrzeuge, die mit dem CCS Standard ausgerüstet sind, sollen markenunabhängig das Ladenetz nutzen können. Dies soll helfen, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in Europa deutlich zu erhöhen.

Dieses Hochleistungsladenetzwerk ist für Autofahrer ein weiteres überzeugendes Argument, auf Elektromobilität umzusteigen. Die BMW Group hat in den letzten Jahren bereits zahlreiche öffentliche Ladeinfra­strukturprojekte initiiert. Das Gemeinschaftsprojekt ist für uns ein weiterer bedeutender Meilenstein, der klar zeigt, dass die Automobilhersteller ihre Kräfte bündeln, um die Elektromobilität weiter voranzubringen.

Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG

Der Durchbruch von E-Mobilität erfordert vor allem zwei Dinge: überzeugende Fahrzeuge und eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Mit unserer neuen Marke EQ starten wir unsere elektrische Produktoffensive: Bis 2025 wird unser Portfolio mehr als zehn vollelektrische Pkw enthalten. Und zusammen mit unseren Partnern bauen wir jetzt die leistungsfähigste Ladeinfrastruktur in Europa auf. Die Verfügbarkeit von Schnellladesäulen ermöglicht erstmals Langstrecken-E-Mobilität und wird dazu beitragen, dass sich immer mehr Kunden für ein Elektrofahrzeug entscheiden.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars

Eine zuverlässige, ultra-schnelle Ladeinfrastruktur ist für die Kundenakzeptanz wichtig und hat das Potential, elektrisches Fahren auf die Stufe der Massentauglichkeit zu heben. Wir stehen voll und ganz hinter unserer Strategie, elektrifizierte Fahrzeuge und Technologien zu entwickeln, die sich an den Wünschen und Mobilitätsbedürfnissen unserer Kunden orientieren, und dieses Ladenetzwerk wird den Betrieb elektrifizierter Fahrzeuge für unsere Kunden erheblich vereinfachen.

Mark Fields, President and CEO, Ford Motor Company

Wir wollen ein Netz schaffen, mit dem unseren Kunden für das Nachladen auf längeren Fahrten eine Kaffeepause reicht. Ein verlässliches Schnelllade-Angebot spielt eine Schlüsselrolle, damit sich Kunden für ein Elektroauto entscheiden. Mit dieser Zusammenarbeit wollen wir die Marktakzeptanz der Elektromobilität erhöhen und den Übergang zu emissionsfreiem Fahren beschleunigen.

Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG

Zwei Dinge sind für uns entscheidend: das schnelle Laden und die richtige Platzierung der Ladestationen. Beides zusammen ermöglicht auch in einem Elektrofahrzeug eine Reise wie in jedem Wagen mit Verbrennungsmotor. Als Automobilhersteller gestalten wir aktiv unsere Zukunft – und zwar nicht nur mit der Entwicklung von rein elektrischen Fahrzeugen, sondern auch mit dem Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur.

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG

Mit den geplanten Investitionen in den Aufbau des Netzes unterstreichen die beteiligten Automobilhersteller ihre Überzeugung von der Elektromobilität. Die Gründungspartner BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern wollen sich zu gleichen Teilen an dem Joint Venture beteiligen. Weitere Automobilhersteller sind eingeladen, sich an dem Ladenetz zu beteiligen und zu bequemen Ladelösungen beizutragen. Darüber hinaus ist das Joint Venture offen für die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

Die Gründung des Joint Ventures steht noch unter dem Vorbehalt der Unterzeichnung eines Joint Venture Vertrages und der Fusionsfreigabe in verschiedenen Jurisdiktionen.

Via: Daimler

[08.11.2016] Der Elektroauto-Hersteller Tesla Motors kauft den deutschen Maschinenbauer Grohmann Engineering, zusätzlich will man 1000 neue Stellen schaffen.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Am Dienstag ist Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) ins rheinland-pfälzische Prüm gereist, um die Übernahme des deutschen Maschinenbauer Grohmann Engineering perfekt zu machen.
Deutschland wird so zum ersten Entwicklungsstandort außerhalb der USA, zu der Übernahme sagte Musk:

„In Deutschland gibt es enorm viele Talente im Bereich der Automatisierung.“

Durch die Übernahme des deutschen Maschinenbauers will der Autohersteller seine Produktion effizienter gestalten, insbesondere soll ein Schwerpunkt darin liegen, dass die Produktion noch weiter automatisiert wird.

Grohmann Engineering hat in der Vergangenheit bereits für das Elektroauto Tesla Model 3 die Produktionslinien mit entwickelt.

Wie viel Geld Tesla Motors in die Übernahme investiert, bleibt vorerst geheim

In Zukunft wird das deutsche Unternehmen „Tesla Grohmann Automation“ heißen, die 700 Mitarbeiter sollen alle übernommen werden. Wie viel Geld genau in die Übernahme investiert wurde, ist nicht bekannt. Im Jahr 2015 hat Grohmann Engineering einen Umsatz von 123 Millionen Euro erwirtschaftet, im Jahr 2014 lag der Gewinn bei fast 8 Millionen Euro.

Grohmann hat sich auf die Produktion von Maschinen für den Bau von Sensoren für Airbags, Fahrerassistenzsysteme, Lithium-Ionen Akkuzellen und Batterieeinheiten spezialisiert.
Und alle diese Maschinen kann Tesla gebrauchen, denn die Produktion soll weiter ausgebaut werden. So will das US-Unternehmen im Jahr 2020 eine Million Elektroautos produzieren, dazu gehören neben dem zukünftigen Model 3 auch das Elektroauto Tesla Model S sowie das Elektro-SUV Model X.

Tesla wird in Europa weitere Produktions- und Entwicklungsstandorte schaffen

Schon in der Vergangenheit wurden die Pläne einer weiteren Gigafactory genannten Batteriefabrik in Europa bekannt, die Entscheidung bezüglich des Standortes wird aber laut Musk erst 2017 fallen.

Aber auch außerhalb von Prüm wird es bald weitere Entwicklungsstandorte geben, diese werden den Namen „Tesla Advanced Automation Germany“ erhalten. So werden in Deutschland mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze für Techniker und Ingenieure innerhalb der nächsten 2 Jahre entstehen.

Musk sagt, er hat sich für den Standort Deutschland entschieden, weil man Respekt vor der „deutschen Ingenieurskunst“ hat.

Tesla könnte so einen Fuß in die Tür von BMW, VW und anderen Autoherstellern bekommen

Interessanterweise gehört Grohmann Engineering zu einem der Zulieferer von BMW und Bosch, dass letztere Unternehmen ist seinerseits ein Zulieferer des Volkswagen-Konzerns, also auch Audi, Porsche, etc.

Tesla hat bereits angekündigt, dass man die Konkurrenz weiterhin beliefern wird, Musk sagte dazu:

„Teil von Teslas Philosophie ist es, der ganzen Autoindustrie auf dem Weg zur Elektromobilität zu helfen“

Es bleibt abzuwarten, ob die deutschen Autohersteller weiterhin die Maschinen aus der Eifel beziehen werden. Denn durch die Art der Maschinen erhält Tesla weite Einblicke in die Konkurrenz.

So oder so ist es meiner Meinung nach, ein gutes Zeichen für Deutschland, denn einerseits werden so neue Arbeitsplätze geschaffen und andererseits belebt die Konkurrenz das Geschäft: Denn nun werden die anderen Autohersteller (hoffentlich) noch schneller ihre Pläne bezüglich der Elektromobilität umsetzen bzw. ihre bisherigen Elektroautos dahingehend verbessern, dass diese günstiger werden und eine höhere Reichweite erhalten.

Via: Welt.de

 

Auf der Automesse IAA 2015 hatte Porsche eine Konzeptstudie mit dem Namen Mission E präsentiert, nun ist die Entscheidung zum Bau des Elektroautos gefallen.

Elektroauto Porsche Mission E. Bildquelle: Porsche

Elektroauto Porsche Mission E. Bildquelle: Porsche

Der Luxusautohersteller Porsche beginnt mit den Vorbereitungen zur Produktion seines ersten Elektrosportwagens, um das Projekt zu realisieren, will der Autobauer 700 Millionen Euro investieren.
Mit dem Bau des Sportwagens werden rund 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, dass Fahrzeug wird im Stammwerk in Stuttgart-Zuffernhausen entwickelt und produziert.

In 15 Minuten kann man das Elektroauto zu 80 Prozent aufladen

Die Daten des sportlichen Stromers lesen sich sehr interessant: In unter 3,5 Sekunden soll man von 0 auf 100 km/h beschleunigen können, die Leistung liegt bei 600 PS bzw. 440 kW. Bei der Reichweite kann der E-Porsche mit den Elektroautos von Tesla Motors mithalten, denn die Reichweite soll bei 500 Kilometer liegen.
Als Stromspeicher werden Lithium-Ionen Akkuzellen zum Einsatz kommen.

Elektroauto Porsche Mission E. Bildquelle: Porsche

Elektroauto Porsche Mission E. Bildquelle: Porsche

Die Aufladung kann auch per Induktion erfolgen, eine kabelgebundene Lösung wird auch mit angeboten werden, da es in Deutschland so gut wie keine öffentlichen induktiven Ladestationen gibt.
Laut Porsche sollen die Besitzer ihr Fahrzeug vor allem in der heimischen Garage aufladen, da man hier eine kabellose Ladestation installieren kann und alternativ eine 800-Volt Kabelverbindung nutzen kann.
Den Sportwagen soll man zu Hause in 15 Minuten zu 80 Prozent aufladen können, dies entspricht einer Reichweite von 400 Kilometern.

Wie hoch der Kaufpreis sein wird, ist noch unklar, aber man kann mindestens von 120.000 Euro ausgehen. Auch steht der Marktstart noch nicht genau fest, er soll aber in diesem Jahrzehnt erfolgen.

Wahrscheinlich wird es die VW-Tochter schwer haben, denn wenn der Marktstart zum Beispiel erst im Jahr 2019 erfolgen sollte, könnte Tesla Motors sein Model S bereits mit einer Reichweite von 800 Kilometern anbieten.

Aber wahrscheinlich wird es treue Porschefans geben, welche das Elektroauto von Porsche kaufen werden. Schließlich hat jede Marke ihre treuen Käufer, aber ähnlich wie bei den heutigen Luxusfahrzeugen, wird es auch hier nur relativ wenige geben, welche sich so ein Auto kaufen können.

Das EVO Magazin hat den Porsche 911 und das Plug-In Hybridauto BMW i8 auf einer Teststrecke miteinander verglichen.

Plug-In Hybridauto BMW i8

Plug-In Hybridauto BMW i8

Sowohl bei dem BMW i8 als auch beim Porsche 911 Carrera 4 GTS PDK handelt es sich um echte Ikonen aus der Welt der Mobilität – das Automagazin EVO hat die beiden Fahrzeuge miteinander verglichen und geprüft, mit welchem man schneller eine Rennstrecke bewältigen kann.

Hier ist das Video:

Das Interesse an dem Kauf von Plug-In und Elektroautos scheint bei manchen Menschen aufgrund der niedrigen Spritpreise abzuflauen – allerdings denken hier manche zu kurzfristig.

Fotolia_39130945 Bildquelle stockWERK - Fotolia.com

Fotolia_39130945 Bildquelle stockWERK – Fotolia.com

Als die Benzinpreise noch bei über 1,70 Euro pro Liter lagen, haben sich viele Autofahrer nach alternativen Antrieben umgeschaut. Dann sind die Preise für Diesel und Benzin auf 1,30 Euro gefallen und das Interesse an den alternativen Antrieben ist gesunken.
Laut einer aktuellen Studie des Center Automotive Research (CAR) der Universität Duisburg-Essen scheint dieser negative Trend auch in naher Zukunft weiter zu gehen.

Laut des Handelsblatts wurden von Audi, BMW, Ford, Mercedes, Opel, Porsche und VW im Jahr 2014 insgesamt 1,879 Millionen Pkw in Deutschland neu angemeldet. Der Anteil der PKW mit Hybrid, Plug-In-Hybrid oder reinem Elektroantrieb lag nur bei 8.463 Stück. Wenn von dieser Zahl die Eigenzulassungen abgezogen werden, entfallen auf private und gewerbliche Käufer nur noch 4.814 Zulassungen.
Gleichzeitig steigt die Zahl der SUV-Verkäufe, so werden laut der CAR-Studie im Jahr 2015 erstmals mehr als 600.000 SUVs in Deutschland zugelassen.

Für die Autohersteller könnte sich dieses Kaufverhalten noch zu einem Problem entwickeln, denn diese haben je nach Land unterschiedlich hohe CO2 Vorgaben für ihre verkauften Fahrzeuge – allerdings können diese mit den verkauften Elektroautos verrechnet werden.

Gegenüber dem Handelsblatt sagte Ferdinand Dudenhöffer:

»Billiger Dieseltreibstoff macht aktuell jeden Plug-In Hybriden, jedes Elektroauto und jedes Gasfahrzeug zum Ladenhüter«…»Es macht für Kunden wenig Sinn, 10.000 Euro mehr für ein Plug-In-Fahrzeug auszugeben, Stromladezeiten und Umstände in Kauf zu nehmen bei nahezu gleichem Treibstoffverbrauch wie beim Diesel.«

Allerdings darf man nicht vergessen, dass die Preise für Benzin und Diesel jederzeit wieder steigen können. Denn wer sich jetzt noch einen Verbrenner kauft, macht sich abhängig von den Ölkonzernen.
Ich kann nur jedem Kaufinteressenten dazu raten, vorab das eigene Fahrverhalten zu überprüfen – denn wer keine weiten Strecken fahren muss, der kann problemlos auf ein Elektroauto umsteigen.
Wer einen Verbrenner nur deshalb kaufen möchte, weil er ein paar mal im Jahr mit dem Auto in den Urlaub fahren will und nicht auf Ladestationssuche gehen will, der kann von den Mobilitätsangeboten der Autohersteller profitieren. Denn diese bieten für die ersten Jahre einen Verbrenner als kostenlosen Leihwagen an, wenn man ein E-Auto kauft.

Via: Golem & Handelsblatt

 

Unsere Seite auf Google+ Google