Archiv

Tag: Diesel

[12.08.2017] Wer ein Elektroauto von Nissan kauft, erhält ab sofort zusätzlich eine Dieselprämie in Höhe von 2.000 Euro – insgesamt erhält man so bis zu 7.235 Euro Rabatt.

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Im November 2016 wurde die 75.000ste Einheit des Elektroauto Nissan Leaf in Europa verkauft. Bildquelle: Nissan

Wer noch einen Diesel bis Euro-Norm 4 hat, erhält seit kurzem bei vielen Autoherstellern einen Rabatt, wenn er seinen alten Diesel verschrottet lässt.

Tausche Diesel gegen Stromer – dieses Motto gibt es bei immer mehr Autoherstellern: So unterstützt auch Nissan den Wechsel auf Elektroautos ab sofort mit einer Abwrackprämie in Höhe von 2.000 Euro für ältere Dieselfahrzeuge (bis Euro-Norm 4). Wer sich jetzt für einen Nissan Leaf oder einen Nissan e-NV200 entscheidet und seinen alten Diesel zur Verschrottung in Zahlung gibt, kann in Verbindung mit dem staatlichen Umweltbonus und dem Nissan Elektrobonus mehr als 7.000 Euro sparen.

Mit dem bis zum 30. Dezember 2017 befristeten Programm unternimmt der japanische Automobilhersteller einen weiteren Schritt, um emissionsfreien Straßenverkehr Realität werden zu lassen. Das große Ziel ist schließlich eine saubere, nachhaltige Mobilität völlig ohne Emissionen. Die Abwrackprämie gilt deshalb ausschließlich beim Kauf eines Nissan Elektroautos.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto wird einem geschenkt

Bei der Abgabe eines Dieselfahrzeugs mit den Abgasnormen Euro 1 bis Euro 4, das mindestens sechs Monate auf den Käufer des E-Autos zugelassen ist, gewähren die teilnehmenden Nissan Partner den 2.000 Euro-Nachlass.
Der große Vorteil: Kunden profitieren derzeit doppelt. Neben der Diesel-Abwrackprämie gibt es bis zum Jahresende auch noch den staatlichen Umweltbonus in Höhe von 2.000 Euro, den Nissan um 3.000 Euro beim Kauf eines Leaf bzw. 3.250 Euro beim Kauf eines Elektroauto Nissan e-NV200 aufstockt. So können E-Autokäufer derzeit bis zu 7.250 Euro sparen. Die Prämien sind auch mit aktuellen Finanzierungsangeboten kombinierbar.

Die Batterieeinheit für das Elektroauto Nissan Leaf kostet zum Beispiel etwa 8.000 Euro, daher erhält man diese bis zum 30. Dezember 2017 fast geschenkt. So kostet der Leaf Visia (24 kWh, Reichweite: 199 Kilometer) 29.265€ (inkl. Batterie). Die Variante mit dem 30 kWh großen Energiespeicher kann man ab 31.265 Euro kaufen, dafür kommt man dann bis zu 250 Kilometer weit.

So setzen sich die 7.235 Euro für ein Elektroauto zusammen

Der Elektrobonus enthält € 2.000,– staatlichen Umweltbonus sowie € 3.000,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan Leaf oder € 3.250,– brutto Nissan Elektrobonus für den Nissan e-NV200 oder e-NV200 Evalia gemäß den Förderrichtlinien des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Absatz von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Für den alten Diesel (bis Euro-Norm 4) erhält man 2.000 Euro.
Nicht kombinierbar mit weiteren Aktionsangeboten von Nissan, außer mit der Nissan Abwrackprämie. Bei allen teilnehmenden Nissan Händlern. Gültig mit Kaufvertragsdatum bis zum 30.12.2017

[10.08.2017] Volkswagen gewährt für den Kauf eines Elektroautos einen Rabatt von bis zu 12.000 Euro – man nur seinen alten Diesel in Zahlung geben.
Symbolbild. Das Elektroauto VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern.

Symbolbild. Das Elektroauto VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 190 Kilometern.

Dieser Sommer war für die deutsche Autoindustrie alles andere als schön, denn neben des Dieselgates wurde auch auch über mögliche Absprachen der großen deutschen Autohersteller berichtet.
Da zum Volkswagen-Konzern viele bekannte Marken gehören, so zum Beispiel VW, Porsche, Audi, Seat, etc. waren recht viele Diesel-PKW von der „Schummelsoftware“ betroffen: Also einer Software im Bordcomputer eines Autos, welche mögliche Abgastests erkennt (weil zum Beispiel bestimmte Geschwindigkeiten gefahren werden und das Lenkrad nicht bewegt wird) und den Verbrennungsmotor dann in einen Modus schaltet, welcher weniger Schadstoffe erzeugt.

Wer sich ein Elektroauto kauft, erhält über 12.000 Euro Rabatt

Nachdem die Dieselfahrzeuge von VW zu viel Abgase in die Umwelt gepustet haben, haben die Wolfsburger ein Umweltprogramm gestartet. 
So erhält man, wenn man seinen alten Diesel in Zahlung gibt, beim Erwerb eines umweltfreundlichen Volkswagen mit Euro-6-Norm bis zu 10.000 Euro. Wenn es sich bei dem neuen PKW um ein Elektroauto handelt, gibt es zusätzlich die Volkswagen Zukunftsprämie von bis zu 2.380 Euro.
Jürgen Stackmann (Vertriebsvorstand der Marke Volkswagen) sagt:
„Volkswagen ist davon überzeugt, dass saubere und effiziente Dieselmotoren mit modernsten Abgasreinigungssystemen eine unverzichtbare Antriebstechnologie sind, um CO2-Emissionsziele zu erreichen.“ „Gleichzeitig wollen wir den Einstieg und Umstieg in elektrische Mobilität schon heute kraftvoll fördern.“
Durch ein Update der Motorsteuerung und unter Berücksichtigung neuester technischer Erkenntnisse lassen sich die Stickoxid-Emissionen bei Fahrzeugen mit den Abgasnormen Euro 5 und Euro 6 um durchschnittlich 25 bis 30 Prozent senken. Für die Fahrzeughalter ist diese Maßnahme kostenfrei.Bei Anschaffung eines neuen Volkswagen und gleichzeitiger Verschrottung eines alten Diesel-Fahrzeugs jeder Marke mit Abgasnorm Euro 4 oder älter gewährt Volkswagen eine modellabhängige Umweltprämie von bis zu 10.000 Euro.

  • Modell: Umweltprämie brutto
  • up!: 2.000 Euro
  • Polo: 3.000 Euro
  • Golf, Golf Sportsvan, Golf Variant, Tiguan, Tiguan Allspace, Beetle Cabrio: 5.000 Euro
  • Touran: 6.000 Euro
  • Passat Lim./Variant, Arteon, Sharan: 8.000 Euro
  • Touareg: 10.000 Euro

Zusätzlich bietet Volkswagen eine sogenannte Zukunftsprämie zwischen 1.000 und 2.380 Euro beim Kauf eines Fahrzeugs mit besonders umweltfreundlichem alternativen Antrieb (Elektro, Hybrid oder Erdgas).

Antriebsart:  Zukunftsprämie brutto

  • Erdgas: 1.000 Euro
  • Hybrid: 1.785 Euro
  • Elektro: 2.380 Euro

Weiterhin gilt zusätzlich die im Juli 2016 eingeführte staatliche Kaufprämie für Elektroautos.

Die beiden Volkswagen Prämien – Umweltprämie und Zukunftsprämie – gelten befristet bis zum 31. Dezember 2017. Sie können ab sofort bei allen Volkswagen Vertragshändlern in Deutschland beantragt werden.

Thomas Zahn (Leiter Vertrieb und Marketing Deutschland) ergänzt:

„Volkswagen setzt ein deutliches Zeichen zur Erneuerung des Fahrzeugbestands in Deutschland. Mit der Umweltprämie fördern wir aktiv den Umstieg auf modernste Benziner- und Diesel-Aggregate mit Euro-6-Abgasnorm. Für einen neuen Golf erhalten unsere Kunden eine Umweltprämie von 5.000 Euro. Dies entspricht der so genannten Abwrackprämie von 2009, allerdings ohne staatliche Förderung. Wenn unsere Kunden sich für einen e-Golf1 entscheiden, kommen weitere 2.380 Euro Volkswagen Zukunftsprämie hinzu. Damit verdoppeln wir den Herstelleranteil des bereits bestehenden staatlichen Förderprogramms ‚Umweltbonus‘, aus dem der Kunde weitere 4.380 Euro bekommt. In Summe liegt die Förderung für einen e-Golf damit bei 11.760 Euro.“

Elektroauto VW e-Golf wird um ein Drittel günstiger

Wer zufälligerweise zum Beispiel einen VW Touareg mit Dieselmotor zu Hause hat, kann den Anschaffungspreis für das Elektroauto VW e-Golf um ein Drittel reduzieren.

Der Elektro-Golf kostet laut Listenpreis 35.900 Euro, nach Abzug der Diesel-Abwrack-Prämie und der Zukunftsprämie reduziert sich der Basispreis von 35.900 Euro auf 24.140 Euro. Der VW e-Golf verfügt über eine Reichweite von bis zu 300 Kilometer (NEFZ), alternativ kann man sich auch das Elektroauto VW e-up! kaufen, bei diesem beträgt die „Umweltprämie“ aber nur 2.000 Euro.

VW-Töchter Audi und Porsche zahlen ebenfalls Rabatte für die Verschrottung alter Diesel

Bei Porsche und Audi kann man als Eigentümer eines Diesels ebenfalls hohe Preisnachlässe erhalten.

Die Höhe der Prämien hängt ebenfalls von dem geplanten Neuwagenmodell ab, so erhält man in der Regel zwischen 3.000 bis 10.000 Euro, wenn man sich von seinem alten Diesel trennt.

 

[25.07.2017] Beim Thema Elektromobilität gibt es viele Vorurteile, dabei ist ein Elektroauto günstiger als ein Diesel und kostet auch in der Werkstatt weniger.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Dies ist das Elektroauto Nissan Leaf.

Elektroautos haben noch immer den Ruf, dass sie teuer sind, eine geringe Reichweite haben, überhaupt keinen Spaß machen und die Auswahl an Modellen gering ist: Diese und andere Vorurteile sind in der Diskussion rund um die Elektromobilität an der Tagesordnung.

Nun will der Autohersteller Nissan dazu beitragen, dass die Vorurteile durch Fakten ersetzt werden. Denn Elektroautos sind vor allem eines: Die Zukunft einer nachhaltigen, bezahlbaren und umweltfreundlichen Mobilität für alle.

Eines der typischen Vorurteile in Bezug auf Elektroautos lautet, dass diese teurer als PKW mit einem Verbrennungsmotor seien. In der Vergangenheit und noch wahrscheinlich bis zum Jahr 2020 ist ist es leider so, dass die Kaufsumme für Elektroauto teurer als ein vergleichbarer Verbrenner ist. Dies liegt vor allem daran, dass die Batterieeinheit derzeit noch das teuerste Bauteil im Stromer ist.
Allerdings werden die Energiespeicher immer günstiger, so musste man vor 10 Jahren bei Lithium-Ionen Akkuzellen pro Kilowattstunde noch über 250 Euro bezahlen, ab 2020 könnte der Preis auf unter 100 Euro fallen.

So kostet das Elektroauto Nissan Leaf 29.265 Euro (inklusive 24-kWh-Batterie in der Grundausstattung Visia), allerdings kann man eine Umweltbonus genannte Kaufprämie in Höhe von 4.000 Euro beantragen, Nissan stockt den auf 5.000 Euro auf. So sinkt der Kaufpreis für den Leaf auf 24.265 Euro.

Der Kaufpreis sinkt noch weiter, wenn man die Batterie mietet: Der monatliche Preis für den Energiespeicher richtet sich nach der gewünschten Vertragslaufzeit und den Kilometern, welche man fahren will. Der Preis für die Batteriemiete beginnt bei 79 Euro pro Monat.
So sinkt der Einstiegspreis für den Nissan Leaf auf 18.365 Euro (+ 79 Euro pro Monat).
Ein vergleichbarer Nissan Pulsar mit 1,5-Liter-Diesel und 81 kW/110 PS kostet in der Visia-Ausstattung ab 19.990 Euro, bei manch anderen Marken gibt es Kompaktmodelle mit ähnlich starken Dieselmotoren gar nicht erst unter 20.000 Euro.

Das Sparen mit dem Elektroauto geht also nicht erst beim „Tanken“ los. Dort aber fällt die Rechnung naturgemäß besonders günstig aus. Pro 100 Kilometer belaufen sich die Stromkosten beim Nissan Leaf auf lediglich 3,84 Euro (Normverbrauch 15 kWh/100 km, Stromkosten 25 ct/kWh) – kein Diesel oder Benziner kann da auch nur annähernd mithalten.

Wer dann noch regelmäßig den Nissan Partner ansteuert und an der dortigen Ladestation „auftankt“, zahlt gar nichts: Nissan bietet unter dem Motto „Freistrom für alle“ bei allen teilnehmenden Händlern deutschlandweit kostenloses Aufladen an – unabhängig vom Fabrikat des Fahrzeugs. Hinzu kommen zahlreiche weitere Lademöglichkeiten im ganzen Stadtgebiet.

Noch ein Kostenfaktor fällt bei Elektroautos weg: Bei einer Erstzulassung bis Ende 2020 profitiert der Kunde von einer fünfjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer. Und auch kostspielige Ölwechsel sind kein Thema. Weil Elektroautos keinen Verbrennungsmotor und kein herkömmliches Getriebe haben und daher mit einer deutlich geringeren Anzahl an beweglichen Teilen auskommen, sind auch die Wartungskosten viel niedriger – beim Leaf sind es im Schnitt nur 127 Euro pro Jahr. Das sind übrigens auch Argumente, die gewerbliche Kunden für E-Fahrzeuge wie den Stadtlieferwagen e-NV200 begeistern. Nissan hat ausgerechnet, dass die Servicekosten für den Kleintransporter um 40 Prozent unter dem Niveau von herkömmlichen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor liegen.

Weil die Antriebstechnik von Elektroautos im Grunde also einfacher ist als die von konventionell angetriebenen Fahrzeugen, dürften auch keine Sorgen um die Zuverlässigkeit und Dauerhaltbarkeit der Stromer bestehen – zumal Nissan die üblichen Herstellergarantien gewährt: Für den e-NV200 gilt die Nissan Nutzfahrzeuggarantie über fünf Jahre und 100.000 Kilometer, auf den Leaf werden drei Jahre Herstellergarantie sowie fünf Jahre auf elektroauto-spezifische Bauteile geboten. Der Leaf mit stärkerem 30-kWh-Akku verfügt sogar über einen auf acht Jahre und 160.000 Kilometer erweiterten Batterieschutz, der Funktionsfähigkeit und eine Mindestladekapazität in diesem Zeitraum garantiert. Damit ist der Kunde auch vor unliebsamen und überraschenden Kosten geschützt.

So geht es weiter in der Artikelreihe:

  1. Das kostet Elektromobilität
  2. Modellauswahl (26. Juli)
  3. Fahrspaß, Funktionalität und Handhabung (August)
  4. Reichweite (September)
  5. Nachladen (Oktober)
  6. CO2– und Umweltbilanz (November)
  7. Die Zukunft beginnt heute (Dezember)

Via: Pressemitteilung von Nissan

In der Stadt Paris dürfen seit dem 1. Juli 2016 keine PKW mehr fahren, deren Erstzulassung vor dem Jahr 1997 war – die Altersgrenze wird Stück für Stück herabgesetzt.
Alte Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gehören zu den Verkehrsmitteln, welche am meisten zur Luftverschmutzung beitragen.

Ein Ausschnitt eines Mini.  Bildquelle:  © Raulmahón - Fotolia.com.jpg

Ein Ausschnitt eines Mini.
Bildquelle:
© Raulmahón – Fotolia.com.jpg

Wie in Deutschland auch, gibt es in Paris (Frankreich) seit dem 1. Juli 2016 eine Art Umweltzone. Während es in Deutschland abhängig vom Schadstoffausstoß des Autos verschieden farbige Plaketten gibt, geht man in der französischen Stadt einen leicht anderen Weg: Dort werden (nur mit wenigen Ausnahmen) die Autos aus der Stadt verbannt, welche vor dem Jahr 1997 ihre Erstzulassung hatten.
Ab dem Jahr 2017 wird die Grenze dann auf Fahrzeuge ausgeweitet, welche vor dem Jahr 2001 das erste mal angemeldet worden sind. Die Altersgrenze wird in den nächsten Jahren immer weiter verjüngt, ab dem Jahr 2020 sollen nach den derzeitigen Plänen sogar Fahrzeuge mit einem Dieselmotor verboten werden.

Das man in Paris nun endlich Fakten geschaffen hat, liegt hauptsächlich daran, dass dort die Feinstaub- und Stickstoffoxidwerte zum Teil doppelt so hoch wie die Grenzwerte lagen.
So wurde allein Jahr 2015 an 26 Tagen der Grenzwert um das Zweifache überschritten, besonders oft sind die Hauptverkehrswege betroffen.
Für den hohen Schadstoffausstoß werden die vielen Dieselfahrzeuge verantwortlich gemacht, diese wurden in Frankreich lange Zeit durch Steuervorteile gefördert. Dies führte dazu, dass etwa 70 Prozent der verkauften PKW mit einem Dieselmotor angetrieben wurden, mittlerweile liegt der Wert nur noch bei etwa knapp über 50 Prozent.

In Deutschland verfügten im Jahr 2015 genau 48 Prozent aller neu zugelassenen PKW über einen Dieselmotor, der Anteil der Benziner lag bei 50,3 Prozent. Entsprechend macht der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebsarten mit 1,7 Prozent nur einen kleinen Teil aus: Dazu zählten 33.630 Hybride (davon 11.101 Plug-In Hybridautos) und 12.363 reine Elektroautos. Die Erd- und Flüssiggasfahrzeuge machen einen Anteil von 0,3 Prozent aus.

Betroffene Autos machen nur einen Anteil von 5 Prozent aus

Nur etwa 5 Prozent der im Straßenverkehr erzeugten Stickstoffoxide stammen von den betroffenen Autos, welche also älter als 19 Jahre alt sind.

Bisher müssen die Fahrer keine Strafen zahlen, ab Oktober 2016 wird aber ein Bußgeld in Höhe von 35 Euro fällig. Ab 2017 erhöht sich die Strafe auf 68 Euro, allerdings wird das Verbot auch heftig kritisiert, da sich zum Beispiel ärmere Menschen nicht so leicht ein neues Auto leisten könnten.
Eine Ausnahme soll aber zum Beispiel für Oldtimer gelten, so dürfen 30 Jahre alte PKW mit einem Sammler-Kennzeichen (vergleichbar mit dem in Deutschland bekannten »H-Kennzeichen«) auch in Zukunft noch durch Paris fahren.
Oldtimer-Freunde konnten immerhin durchsetzen, dass mehr als 30 Jahre alte Fahrzeuge mit französischem Sammler-Kennzeichen weiterhin nach Paris dürfen. Doch grundsätzlich lässt die Stadt sich nicht beirren: Die Sozialistin Anne Hidalgo meint ihre Kampfansage ernst. Im Sommer 2017 soll das Verbot auf Autos ausgeweitet werden, die vor 2001 zugelassen wurden.

Via: Heise.de & KBA

 

 

 

(23. April 2016)

Manche Länder wollen in ein paar Jahren keine PKW mit Verbrennungsmotoren mehr neu zulassen, so können dann nur noch Plug-In- Hybrid, Brennstoffzellen– und Elektroautos neu zugelassen werden.

Elektroauto Parkplatz Wolfenbüttel Parkplatz nur für Elektrofahrzeuge

Immer mehr Länder führen immer strengere CO2-Grenzen für PKWs ein, was zum Beispiel vor ein paar Jahren mit der grünen Plakette in Deutschlands Städten begonnen hatte, war nur der Anfang.
So haben die EU und die USA unabhängig voneinander immer strengere Abgasnormen beschlossen, nun wurde bekannt, dass einige Länder so etwas wie den finalen Schritt gehen und in ein paar Jahren kein Auto mit einem Verbrennungsmotor neu zulassen werden.
Die bisher angemeldeten Fahrzeuge werden wahrscheinlich einen gewissen Bestandsschutz haben, es wird aber eine Frage der Zeit sein, bis die Verbrenner quasi ausgestorben sind.
Ob von einem Verbot auch Hybridautos betroffen sind, ist derzeit noch unklar, bzw. werden dies die verschiedenen Länder unterschiedlich handhaben.

Zu den Ländern, welche die Verbrenner in Zukunft verbieten werden, gehören zum Beispiel: Norwegen, Österreich, Indien und die Niederlande.

Stefan Bratzel (Center of Automotive Management in Bergisch-Gladbach) sagt dazu:

„Prinzipiell ist den meisten Herstellern klar, dass das fossile Zeitalter zu Ende geht.“

Bis zu dem Zeitpunkt, an dem es nur noch Elektromobile gibt, werden aber noch einige Jahre vergehen, dazu Bratzel:

„In fünf Jahren geht es nicht, und auch zehn Jahre werden schwer.“

Norwegen gilt als Elektroauto-Vorreiter

Wie man die Elektromobilität richtig fördert, hat unter anderem Norwegen gezeigt: Dort erhalten Käufer von E-Autos (und anderen Elektrofahrzeugen) eine Kaufprämie, zusätzlich kann man auf den öffentlichen Parkplätzen kostenlos parken, gratis die Batterie aufladen und auch die Busspur darf genutzt werden.
Gleichzeitig wird das Netz an Ladestationen immer weiter ausgebaut, so das die Fahrer die Fahrzeuge ohne Probleme aufladen können. Der große Aufwand hat sich bereits bezahlt gemacht: Denn in Norwegen ist bereits fast jeder 4. neu angemeldete PKW ein Elektroauto.

Ab 2025 können in Norwegen nur noch Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb neu zugelassen werden

Nach den derzeitigen Plänen können in Norwegen und den Niederlanden ab dem Jahr 2025 nur noch Fahrzeuge mit einem Elektroantrieb neu angemeldet werden.
Bisher sieht es so aus, dass auch Hybridautos unter das Verbot fallen.

Koen Maes (Geschäftsführer von Nissan für die Beneluxstaaten) sagt zu den Plänen der Niederländer:

„Bis 2025 sind alle Voraussetzungen erfüllt, ich denke nicht, dass das Zeitfenster zu knapp bemessen ist.“

Österreich will die Verbrenner sogar ab 2020 verbieten

In Österreich soll schon im Jahr 2020 Schluss mit den Fahrzeugen mit einem Verbrennungsmotor sein, allerdings steht derzeit noch nicht fest, ob das Vorhaben wirklich so schnell umgesetzt werden kann.

Indien lässt sich etwas mehr Zeit, da es dort auch viel mehr Menschen als in Österreich gibt, ist dies auch kein Wunder. Daher will man nach dem derzeitigen Stand die PKW mit einem Verbrennungsmotor ab dem 2030 nicht mehr zulassen, allerdings gibt es viele Experten, welche den Zeitplan für Indien für unrealistisch halten: So gibt es dort noch immer viele Millionen Haushalte, welche keinen Stromanschluss haben und in weiten Teilen des Landes ist das Stromnetz nicht stabil genug – zuletzt gibt es dort nur ein Elektroauto zu kaufen.

In Deutschland wird noch über die Kaufförderung diskutiert

Während es in vielen europäischen Ländern eine Kaufförderung für die Anschaffung eines Elektro- oder Plug-In Hybridautos gibt, muss man in Deutschland noch etwas auf die Entscheidung warten.

Allerdings gibt es auch Stimmen, welche nicht nur Vorteile in einer Kaufprämie zum Beispiel in Höhe von bis zu 5.000 Euro sehen, so sagt Professor Stefan Bratzel:

„Sie bergen die Gefahr eines Strohfeuers. Nach meiner Sicht ist der geringe Markterfolg von reinen Elektrofahrzeugen in erster Linie kein Nachfrage-, sondern ein Angebots- beziehungsweise Innovationsproblem.“

So nennt er als Punkte für die erfolgreiche Verbreitung der Elektromobilität die RIP-Formel: Reichweite, Infrastruktur, Preis. So bratzel weiter:

»Ich erwarte erst dann eine große Nachfrage, wenn E-Autos im Realbetrieb 350 bis 450 Kilometer weit kommen und gleichzeitig im Umkreis von Städten sowie auf Autobahnen genügend Schnellladestationen vorhanden sind.«

Noch sind PKW mit einem Elektroantrieb viele tausend Euro teurer als die Variante mit einem Verbrennungsmotor, so kostet zum Beispiel der VW up! Mit einem Benzinmotor nur 13.375 Euro, für die Stromervariante (e-up!) muss man den doppelten Kaufpreis berappen:  26.900 Euro

Ähnlich verhält es sich auch bei anderen Autoherstellern, so erhält man den Nissan NV200 mit einem Verbrennungsmotor bereits ab 17.302 Euro – mit dem reinen Elektroantrieb (Nissan e-NV200) werden dann schon  24.219 Euro fällig.

Aber auch der Kia Soul kostet mit einem Verbrennungsmotor nur 19.990 €, für die Elektroversion (Kia Soul EV) muss man dann schon  30.700 € bezahlen.

Diese Preisunterschiede liegen unter anderem an den noch relativ teuren Akkuzellen, hier werden oft die Lithium-Ionen Akkumulatoren eingesetzt. Allerdings gibt es immer mehr Unternehmen, welche die Stromspeicher produzieren, gleichzeitig werden die Fertigungsprozesse und Materialien verbessert.
Daher geht Christoph Stürmer (Wirtschaftsprüfungsfirma PriceWaterhouseCoopers) davon aus, dass Elektroautos im Jahr 2025 genauso wenig wie ein vergleichbarer PKW kosten:

»Dann wird ein Elektroauto genauso teuer sein wie ein vergleichbares Modell mit Benzinmotor. Der Betrieb dagegen ist schon heute günstiger.« Und der Übergang zur Elektromobilität wird aus den Städten erfolgen. Nicht aus dem Umland, wo öffentlich verfügbare Schnellladestationen weiter dünn gesät sind.«

Via: Welt.de

 

Viele hoffen darauf, dass es bald auch in Deutschland eine Kaufprämie für den Erwerb von Elektroautos geben wird. Allerdings könnte die Einführung der Kaufprämie zu einer Enttäuschung führen.

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Ladestation für Elektroautos in der Kleinstadt Elze

Derzeit wird wieder verstärkt über die mögliche Einführung einer Förderung für E-Autos diskutiert, so gibt es bereits verschiedene Lösungsansätze, wie diese finanziert werden soll.

Allerdings haben Besitzer von Elektromobilen nicht nur mit den höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu einem Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor zu kämpfen, sondern auch mit einer mangelhaften Ladeinfrastruktur.
So gibt es zum Beispiel noch immer Städte, in denen gar keine öffentliche Ladestation installiert worden ist. Daher kommt ein rein elektrisch angetriebenes Auto derzeit nur für die Menschen in Frage, welche entweder ein eigenes Haus oder eine Garage mit einem Stromanschluss haben.
Eine öffentliche Ladestation im näheren Umkreis zähle ich nicht dazu, da das Vollständige aufladen der Batterieeinheit selbst mit einem Schnellladesystem über 30 Minuten dauert und kaum jemand nach dem Feierabend noch zusätzlich an der Stromtankstelle warten will.

Ein anderes Problem könnte sein, dass die Autohersteller die möglichen Preissenkungen nicht mehr im vollen Umfang an die Kunden weitergeben. Denn sobald den Autobauern klar wird, dass in den nächsten Wochen eine Kaufprämie in Höhe von bis 5.000 Euro eingeführt wird, könnten diese die Preise noch leicht erhöhen. Auch werden die Akkuzellen immer günstiger, da zum Beispiel das Produktionsverfahren verbessert wird und es unter den Anbietern einen größeren Wettbewerb geben wird.

Das Ziel von einer Million Elektroautos ist kaum noch zu schaffen

Allerdings führt kein Weg an der Elektromobilität vorbei, denn in immer mehr Städten in Deutschland werden regelmäßig die von der EU gesetzten Grenzwerte für Feinstaub und Stickoxide überschritten.
Auch wenn es für diese Belastungen auch andere Ursachen (Fabriken, Kamine, etc.) gibt, kann man bei der Mobilität schnell eine Veränderung bewirken. Gleichzeitig würde es in den Städten nicht mehr so laut sein, da Elektroautos nahezu geräuschlos fahren.
Aber auch das Erdöl, aus dem der Treibstoff für die Verbrenner hergestellt wird, ist nicht unendlich verfügbar. Allerdings lassen sich derzeit viele Menschen von den günstigen Benzin- und Dieselpreisen verlocken, jedoch gehe ich davon aus, dass es in den nächsten Jahren eine sehr deutliche Preissteigerung geben könnte, bei der dann der Liter Superbenzin 1,90 Euro kosten könnte.

Ein positives Beispiel ist zum Beispiel Norwegen, hier gibt es eine breite Förderung der Elektromobilität: Denn neben finanziellen Anreizen ist auch ein gut ausgebautes Netz an Ladestationen vorhanden, so das der Marktanteil der Elektroautos in Norwegen 2015 auf 17,1 Prozent gestiegen ist.

Wenn man die Elektromobilität in Deutschland voranbringen will, sollten mehr Ladestationen gebaut werden und es sollte eine Kaufförderung für Elektrofahrzeuge geben, die Finanzierung sollte aus Sonderabgaben aus Benzin uns Diesel erfolgen.

PKW, welche mit Diesel angetrieben werden und Elektroautos unterscheiden sich stark, denn der eine Antrieb steht für Umweltverschmutzung und der andere für das saubere Fahren.
Allerdings wird in Deutschland derzeit der Dieselantrieb stärker als der Elektroantrieb gefördert, denn während man in Deutschland für den Liter Diesel 18,4 Cent weniger Energie- und Ökosteuer zahlt, gibt es eine solche Förderung nicht für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge.

Somit zeigt sich, dass die Bundesregierung zwar Dieselfahrzeuge fördert, aber der Elektromobilität die kalte Schulter zeigt.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Diesel wird noch günstiger

Obwohl Dieselmotoren nicht gerade den besten Ruf haben und in viele Städte, in denen es die Umweltzonen gibt, nur noch mit einer Sondergenehmigung fahren dürfen, wird der Preis für den Liter Diesel sogar noch günstiger.

Dies liegt daran, dass die Nachfrage im Ausland (insbesondere den USA) nach dem normalen Benzin stark gestiegen ist und die hiesigen Raffinerien ihre Produktion steigern, um die weltweite Nachfrage zu decken – dabei fällt zwangsweise auch Kraftstoff für die Selbstzünder mit an (Welt.de).
Und da es gerade in Amerika seltener Dieselautos gibt, müssen die Raffinerien den Treibstoff loswerden und senken daher die Preise für Diesel, um die Nachfrage anzukurbeln.

Unterschied zwischen Diesel und Benzin liegt bei knapp 30 Cent

Da die meisten Autofahrer eher nach ökonomischen anstatt nach ökologischen Gesichtspunkten ihr Auto auswählen, werfen immer mehr potenzielle Autokäufer einen Blick auf die Dieselfahrzeuge – denn an der Tankstelle liegt der Preisunterschied zwischen Benzin und Diesel mittlerweile wieder bei 30 Cent.
Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass der große Unterschied nur dank der geringeren Abgaben auf den Selbstzünder-Treibstoff zu Stande kommt

Schon Ferdinand Dudenhöffer hatte vor zwei Jahren gefordert (Spiegel.de), dass die Bevorzugung von Diesel aufhören muss.
Bisher ist noch nicht viel in der Richtung passiert.

Ich hoffe, dass die Dieselförderung bald abgeschafft und stattdessen in die Förderung von Elektroautos fließt.

Frankreichs Regierung plant die Einführung einer Abwrackprämie in Höhe von bis zu 10.000 Euro – einzige Bedingung: Man muss sein Dieselfahrzeug verschrotten lassen und sich ein Elektroauto kaufen.

Das sind die vier Elektroautos, welche Renault in den nächsten 12 Monaten auf den Markt birngen will: Twizy, Zoe, Fluence und Kangoo (von links nach rechts). Bildquelle: Renault

Der französische Autohersteller Renault wird sich sicherlich über die Abwrackprämie freuen. Folgende Elektroautos hat Renault auf den Markt gebracht: Twizy, Zoe, Fluence und Kangoo (von links nach rechts). Bildquelle: Renault

Ségolène Royal (Umweltministerin in Frankreich) hat gemeinsam mit Manuel Valls (Premierminister) einen Plan zur Verbesserung der Luftqualität präsentiert. Laut diesem sollen Käufer eines Elektroautos eine Abwrackpämie für ihr Dieselfahrzeug erhalten.
Die Prämie wird bis zu 10.000 Euro betragen, somit dürften die Stromer in Frankreich endgültig günstiger als ein vergleichbarer Verbrenner sein.
Wer sich ein Hybridauto kauft und sich von seinem Diesel trennt, erhält immer hin noch eine Prämie in Höhe von 6.000 Euro. Die volle Prämie erhalten aber nur die Menschen, welche einen Diesel, der mindestens 13 Jahre alt ist verschrotten lassen.

Insgesamt sind in dem Abwrackprämientopf 140 Millionen Euro

Schon in der Vergangenheit haben Franzosen eine Kaufprämie von bis zu 6.300 Euro erhalten, wenn sich sie einen Stromer gekauft haben.

Denn in Frankreich fahren vier von fünf Fahrzeugen mit Diesel, denn in der Vergangenheit waren die Dieselpreise günstiger als die Benzinpreise. Dies soll sich aber bald ändern, denn die Preise werden angeglichen.

Die Abwrackprämie soll (sofern das Geld bis dahin reicht) bis Ende 2015 gelten, wie es danach weiter geht, ist noch offen.

Via: Manager Magazin

Unsere Seite auf Google+ Google