Elektrofahrzeug wird für das Forschungsprojekt i-Zeus genutzt

2 Minuten Lesezeit

(05.10.2013)

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat ein speziell ausgerüstetes Elektromobil vom Typ Opel Ampera erhalten, mit der Übergabe ist nun in Stuttgart auch der Feldtest des Forschungsprojekts i-Zeus (intelligent Zero Emission Urban System) gestartet worden.

Plug-In Hybridauto Opel Ampera schräg vorne links

Symbolfoto. Das Elektroauto Opel Ampera.

Opel erforscht gemeinsam mit den Partnern EnBW AG als Konsortialführer, ads-tec GmbH, Daimler, Fraunhofer Gesellschaft, KIT, PTV Group, SAP und TWT GmbH Science & Innovation die nutzerfreundliche Integration von elektrischen Energienetzen und Verkehr in den beiden Themenfeldern „Smart Traffic“ und „Smart Grid“.
Im i-Zeus-Projekt verfügt der Ampera über ein speziell entworfenes Navigationssystem, welches die effizienteste Strecke berechnet. Als Basisdaten dienen die Straßenbedingungen, die Topographie, das Wetter, die Temperatur der Batterie und die Leistung der Klimaanlage.

Opel bringt auch spezielle Meriva-Batterieforschungsfahrzeuge ein. Sie sind Teil der Projektforschung „Verkehr und Energiesysteme für intelligentes Fahren“. Bereits beim Vorgängerprojekt Me-Regio-Mobil wurden durch diese Fahrzeuge wertvolle Erkenntnisse zu bidirektionalem Laden und zur Einbindung in ein Smart Grid, also eine intelligente Stromversorgung, gewonnen. Für die Meriva steht die Integration der intelligenten Ladekommunikation nach aktuellem Stand sowie Tests der Ladekommunikation und des Energiemanagements am „Energy Smart Home Lab“ des KIT auf dem Plan. Darüber hinaus prüft das Projekt möglichst unkomplizierte Abrechnungsverfahren für das Nachladen der Fahrzeuge.

Die Integration von Verkehrs- und Energiesystemen wird im entstehenden Smart-Grid-Konzept nicht nur Roaming und innovative Abrechnungskonzepte erlauben, sondern gleichzeitig eine verbesserte Integration erneuerbarer Energiequellen und eine Stabilisierung der Verteilungsnetze durch dezentrales Energie- und Lademanagement ermöglichen. Ein Fokus von i-Zeus ist daher die Entwicklung von Standards des gesteuerten Ladens, das durch eine intelligente Anpassung der Ladeintensität Schwankungen des Energieangebots berücksichtigt und zugleich die Bedürfnisse der Fahrzeugnutzer nicht einschränkt. Begleitend dazu werden rechtliche Rahmen sowie Standards, zum Beispiel durch politische Handlungsempfehlungen, weiterentwickelt.

Via: Auto-Medienportal

Write a comment
To write a comment as guest you have to add your name and email.