Mein-Elektroauto testete das Elektroauto Opel Ampera – Mit Video

4 Minuten Lesezeit

(25.04.2012)

Bereits am 12. April hatte ich die Gelegenheit, das Elektroauto Opel Ampera persönlich zu testen.

Das Elektroauto Ampera von Opel gibt es jetzt schon zu kaufen, Mein-Elektroauto hat einen Erlebnistag mit dem Elektrofahrzeug verbracht.

Von außen und innen wirkt der Ampera modern und dieser Eindruck setzt sich auch im inneren fort, denn er lässt so gut wie keine Wünsche offen – man kann fast sagen, er ist die Eierlegende Wollmilchsau für den Menschen, der im Speckgürtel einer Stadt, direkt in der City oder auf dem Dorf wohnt.
Zu den möglichen Ausstattungsvarianten gehört: Eine Rückfahrkamera, Infotainmentsystem mit Touchscreen, Abstandssensoren (zum leichteren Ein- und Ausparken), ein USB-Anschluss, Bose-Soundsystem, Regenschirmhalter, Reifendruckkontrolle uvm.

Von innen wirkt das Elektroauto Ampera sehr geräumig, trotz der sehr vielen Funktionen und Bedienelemente findet man sich schnell zurecht – denn zum fahren braucht es nicht viel. Man muss keinen Zündschlüssel in ein Schloss stecken (dafür aber den „Start-Knopf“ drücken) und die Automatikschaltung ist auch eine praktische Angelegenheit, so kann man schnell losfahren.
Wer zum ersten Mal sein Elektrofahrzeug Ampera startet, könnte sich bei dem „Startgeräusch“ leicht erschrecken, bei der „Begrüßungsmelodie“ musste ich an einen startenden Computer denken –wobei moderne Autos fast fahrende Computer sind.

Das Anfahren im Elektromodus geht nahezu geräuschlos von statten, dass Beschleunigen hängt von der Wahl der Eko-Taste ab, im Sportmodus kann man den nächsten Ampelsprint locker gewinnen. Während der „Normal“-Modus eher gemächlich ist – trotzdem ist das Mitschwimmen im Stadtverkehr dank des Elektromotors (111 kW (150 PS)) kein Problem.

Beim befahren der Autobahn merkt man keinen Unterschied zu einem Auto mit einem Verbrennungsmotor (54kW), allerdings muss hier relativ schnell der Range-Extender unter die Arme greifen. Denn wer ein Elektroauto mit per Bleifuß über die Straßen jagt, kann zusehen, wie die Reichweitenanzeige für die Batterie förmlich dahin schmilzt. Wenn man nicht zu sehr rast, reicht die Reichweite rein elektrisch etwa 40 bis 80 Kilometer – die restlichen 400 Kilometer werden über den Range Extender erreicht. Also Batteriespeicher dient eine Batterieeinheit bestehend aus Lithiumionen Akkuzellen, welche bis zu 16 kWh Strom speichern können.

Ich habe zum Aufladen einen kleinen Zwischenstopp eingelegt, die Gelegenheit habe ich genutzt, um die Batterieeinheit etwas nachzuladen. An einer normalen Steckdose bringt 30 Minuten Ladezeit etwa 5 Kilometer an zusätzlicher Reichweite.
Wenn man das Elektrofahrzeug Ampera aufladen will, muss man zuerst im Fahrzeuginneren auf der Fahrerseite einen Knopf drücken, damit sich der „Tankdeckel“ für die Steckdose öffnet – das gleiche gilt übrigens auch für den Füllstutze, um das Benzin (Super) für den Range-Extender nachzufüllen.

Wenn die Batterie dann mal leer ist, kann man bequem mit dem Range-Extender weiterfahren. Wenn man um die 120 km/h fährt, hört man beim genauen hinhören den kleinen Benzinmotor bei der Arbeit. Der Wechsel zwischen dem Elektroantrieb und dem Range-Extender-Antrieb (bei dem der kleine Verbrennungsmotor als Stromgenerator fungiert und Strom erzeugt) verläuft ohne, das ich es mitbekommen habe.

Das Fahren mit dem Ampera macht sehr viel Freude und es ist auch genau das richtige Auto für Menschen, welche mal weitere Strecken mit dem Auto zurücklegen müssen. Nach einer sehr kurzen Eingewöhnung kommt einen das Auto schon sehr vertraut vor und ja, ich würde mir den Opel Ampera kaufen.

Wer das Elektroauto Opel Ampera kaufen will, der muss um die 40.000 Euro bezahlen. Es gibt auch Leasingangebote, hier beträgt die monatliche Leasingrate um die 400 Euro. In Braunschweig wurden bereits mindestens 5 Opel Ampera über das Autohaus Dürkop verkauft.

Ich möchte mich am Schluss bei dem Autohaus Opel Dürkop in Braunschweig dafür bedanken, dass ich das Elektroauto kostenlos Probefahren konnte.

Hier mein etwa 30-minütiges Video von der Testfahrt:

3 comments on “Mein-Elektroauto testete das Elektroauto Opel Ampera – Mit Video”
  1. opel-ampera-forum.de says:
    28. April 2012 at 14:44

    „Modus Normal reicht, um im Verkehr mitzuschwimmen?“…. Soll das ein Witz sein? 🙂

    Das ist mehr als genug, auch im Modus Normal hängt der Ampera jeden Sportwagen von 0 auf 50 km/h ab. Der Einzige Unterschied ist eine etwas gedämpftere Beschleunigung ab 70 km/h aufwärts gegenüber Sportmodus. Aber das merkt man kaum. Im Normalmodus geht das ziemlich flott auf 160, wenn man nicht aufpasst.

  2. Karina says:
    30. April 2012 at 02:33

    Wirklich super Wagen mit toller Leistung und unter den aktuellen E-Autos absolut mein Favorit.
    Hab auch schon ne Opel Ampera Testfahrt hinter mir und war echt begeistert – find ihn auch total komfortabel einfach vom Sitz- und Fahrgefühl her, was mir bei nem Auto durchaus wichtig ist.
    Die Reichweite passt absolut für meinen täglichen Bedarf und über Nacht ist er dann eh an der Steckdose.
    Würd ihn mir sofort zulegen und werd ich wohl auch etwas später dieses Jahr noch machen, sofern nicht unerwarteter Weise noch ein anderer Elektro kommt, der mir noch besser gefällt.

  3. Jonas says:
    30. April 2012 at 12:49

    Das sieht wirklich schon ziemlich klasse aus.
    Der Ampera gefällt mir rein optisch schon von außen sehr gut, nun achte ich aber zum ersten Mal auf das Innenleben und muss sagen, dass es im Einklang mit dem Äußeren designt wurde, seht gut!
    Danke für deinen Test.

Write a comment
To write a comment as guest you have to add your name and email.