(18.09.2011)

Ab sofort kann man an immer mehr Stellen an deutschen Autobahnen sein Elektroauto aufladen, zuletzt hat der Energiekonzern E.ON an der Autobahn 8 (A8) eine Schnellladestation aufgestellt.

Der E.On hat es sich zum Ziel gesetzt, entlang der Autobahnen Stromtankstellen für Elektromobile aufzustellen, die erste Schnellladestation wurde am Rand der Autobahn A8 an der Ausfahrt Irschenberg (Bayern) in Betrieb genommen. Die Ladestation verfügt über eine Ladeleistung von bis zu 50 Kilowatt, so können Elektrofahrzeuge an diesen Stationen in 20 bis 30 Minuten die Batterie wieder aufladen.

Bei den bisher eingesetzten Ladestationen mit Wechselstrom beträgt die Ladedauer für eine Vollbeladung etwa sechs Stunden, bei einer Ladeleistung von 3,5 Kilowatt. Die neuen Stromtankstellen unterstützen das CHAdeMO-Protokoll, mit dessen Hilfe in Deutschland bereits erhältliche Elektroautos wie Mitsubishi iMiEV, Peugeot iOn, Citroën C-Zero und künftig auch der Nissan Leaf aufgeladen werden können.

In einer ersten Testphase wird das Schnellladen pauschal fünf Euro kosten, der zum aufladen verwendete Strom wird ausschließlich in E.ON-eigenen deutschen Wasserkraftwerken erzeugt. E.ON will künftig ausschließlich öffentliche Ladestationen betreiben, an denen der Ladevorgang nur ein paar Minuten anstatt mehrere Stunden dauern soll.

Die Schnellladestationen an den Autobahnen sind ein guter Schritt, auch die Ladezeit von bis zu 30 Minuten lässt sich relativ gut verkraften. Es bleibt zu hoffen, das die Unternehmen auch in den Städten Ladestationen errichten, um so die allgemeine Akzeptanz des Elektroauto zu erhöhen.

 

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Kai
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