Die Forscher der Hochschule Aalen suchen nach Erklärungen dafür, warum die Leistungsfähigkeit im Betrieb von Lithium-Ionen-Akkus abnimmt. Dieser Bereich ist nur eines von vielen Forschungsvorhaben dieser Hochschule, die nach eigenen Angaben eine Spitzenposition als forschungsstärkste Fachhochschule in Deutschland einnimmt.

Im ersten Halbjahr hat die Hochschule Aalen 2,9 Millionen Euro an Forschungsgeldern von Land, Bund und der Industrie eingeworben, das eingeworbene Geld fließt aus Stuttgart, Berlin oder Brüssel nicht nur in die Hochschule, sondern auch in die Region. Derzeit gibt es 40 Nachwuchswissenschaftler, welche derzeit an der Hochschule ihre Promotion anfertigen.
„Bewährte und neue Kooperationen mit industriellen Partnern, vorwiegend aus der Region, bringen Synergien und Know-how ein“, so Gerhard Schneider. Auch Verbundprojekte mit anderen renommierten Fachhochschulen und Universitäten.

Ein wichtiger Bereich ist auch der Maschinenbau/ Werkstoffe: Hier liegt der Fokus der Werkstoffforschung in der Entwicklung neuer Werkstoffe und Fertigungsverfahren für die Elektromobilität und Energietechnik. Unter anderem untersuchen die Professoren Dr. Gerhard Schneider und Dr. Volker Knoblauch die Alterung von Lithium-Ionen-Akkus. Sie suchen dabei nach Erklärungen dafür, warum die Leistungsfähigkeit im Betrieb abnimmt. Neben diesen Speichern für elektrische Energie werden für hoch effiziente Elektromotoren verbesserte Magnetwerkstoffe in Kooperation mit verschiedenen Firmen entwickelt. Die Automobilindustrie ist sehr an den Forschungsergebnissen interessiert, schließlich groß.

Man kann nur hoffen, dass es nicht so kommt wie es häufig passiert: In Deutschland wird eine Erfindung oder Entdeckung gemacht, welche erst im Ausland zu großen kommerziellen Erfolg gelangt, da es besonders in den USA mehr Gang und gebe ist, gute Erfindungen und dergleichen auch profitabel zu vermarkten.

Quelle: schwaebische-post.de
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Kai
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