Prüforganisation verzögert kölner Elektroauto-Projekt colognE-Mobil

In Köln läuft ein Projekt namens „colognE-mobil“, in dessen Rahmen Elektroautos getestet werden sollen. Nun müssen sich die Elektroautos einem zeitaufwändigen Einzelgutachten von einer Prüforganisation für den Straßenverkehr unterziehen, um für den Straßenverkehr zugelassen zu werden.

Durch die aufwendige Prüfung verzögert sich die Zulassung und somit auch der Beginn der Tests, in diesen Tests geht es um die Sicherheit und Reichweite von Elektro-Fahrzeugen sowie deren Nutzung sowie die nötige Infrastruktur. Deshalb verzögert sich auch die Erprobung dieser Elektrofahrzeuge in Köln.

Foto vom Startschuss am 22.Februar 2010: Ministerin, Oberbürgermeister, Ford, RheinEnergie und Uni Duisburg-Essen starten Feldversuch. Bildquelle: Stadt Köln

Die Verzögerung bei den Gutachten entsteht durch das Fehlen an konkreten gesetzlichen Vorgaben für Elektroautos. Bestimmte Anforderungen beispielsweise an den Zugang zur Batterie können dadurch von Herstellern und Prüfern unterschiedlich ausgelegt werden. Der in Köln beheimatete Autobauer Ford, der die Elektrofahrzeuge für das Projekt stellt, ist jedoch zuversichtlich, dass in den kommenden Wochen die ersten E-Autos auf die Straßen der Domstadt kommen.

In der nordrhein-westfälischen Großstadt Köln sollen zunächst zehn Elektrotransporter des Typs Ford Transit und später 15 elektrisch angetriebene Ford Focus in Betrieb genommen und auf ihre Alltagstauglichkeit geprüft werden. Wissenschaftlich betreut wird das Projekt von der Universität Duisburg-Essen.
[Via: Fokus.de]
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