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Kategorie: Tesla Motors

[21.01.2017] Um das Elektroauto Tesla Model S zu starten kann man bequem die Tesla Smartphone-App nutzen, einem Amerikaner wurde der fehlende Autoschlüssel nun zum Verhängnis.

Mit seinem Elektroauto Tesla Model S ist Ryan Negri zusammen mit seiner Frau und den 2 Hunden in Nevada gestrandet, weil er den Wagen wegen eines Funklochs nicht mehr mit dem Smartphone starten konnte. Bildquelle: Ryan Negri/Instagram

Das Elektroauto Tesla Model S kann man bequem per Smartphone-App starten, dass gute ist, dass man dann keinen Autoschlüssel mehr benötigt. Dass schlechte ist, dass man den Wagen nur per App starten kann, wenn der

Der Investor Ryan Negri gehört zu einen der stolzen Besitzer des Elektroauto Tesla Model S. Als er zusammen mit seiner Frau (und den zwei Familienhunden) nach ein paar Fotos vom frisch gefallenen Schnee in den Bergen wieder nach Hause wollte, hat er gemerkt, dass er den Stromer nicht mehr per App starten konnte.

Denn damit man den PKW via Smartphone starten kann, müssen der Wagen als auch das Smartphone über einen Mobilfunkempfang verfügen. Wenn man sich dann gerade in einem Funkloch befindet, kann man sein Auto auch nicht mehr via App starten.

Stranded 6 miles from home, 2 miles from cell service; our Saturday morning. The thought was to go for a quick drive to take some photos of the freshly-fallen mountain snow. Having only my phone in my pocket, I unlocked and started the car with it, and we left. 6 miles down the road we decided to turn back, but before that, had to adjust Mozy & Millie’s car bed, so I exited the vehicle…bad idea. Need to restart the car now, but, with no cell service, my phone can’t connect to the car to unlock it. Even with cell service, the car would also need cell service to receive the signal to unlock. @amymnegri, the hero she is, started running to reach cell service height. After about 2 miles she reached signal and called a friend for a ride to the house to grab the key fob. The key that will always be with me (now) when I drive that car.

Ein von Ryan Negri (@ryannegri) gepostetes Foto am

Negri ist vor ein paar Tagen genau das passiert, als er sich mit seiner Frau und den Hunden etwa 10 km von seinem Haus in der Nähe von Red Rock Canyon (Nevada, USA) gestrandet ist.
Denn dort wollte er ein paar Fotos machen und dann wieder nach Hause fahren. Als er jedoch das Model S mit Hilfe der App wieder starten wollte, war dies nicht möglich. Denn das Fahrzeug und das Smartphone befanden sich in einem Funkloch und er hatte keinen Autoschlüssel dabei.

Daher lief seine Frau mit ihrem Handy etwa 3 Kilometer, um einen Freund zu bitten, sie nach Hause zu fahren, damit er sie wieder mit dem Autoschlüssel zu ihrem Mann fahren kann.

Damit solche Fälle in Zukunft vermieden werden, empfiehlt er Tesla Motors, dass man das Auto notfalls auch via Passwort starten kann. Denn ein ähnliches Szenario wäre auch möglich, wenn während der Fahrt das Smartphone keinen Strom mehr hat, weil der Akku leer ist.

Man darf also gespannt sein, wie man sein Auto in Zukunft starten wird.

Via: Mashable

[18.01.2017] Wer seit dem 16. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors bestellt, erhält „nur“ 400 kWh kostenlos Strom an den Superchargern. Ein Tesla-Fan und Geek hat daher ein praktisches Programm entwickelt, mit welchem man die Reisekosten berechnen kann.

Elektroauto Tesla Model S Supercharger. Bildquelle: FlickR (User: jecoopr)

Bis zum 15. Januar 2017 erhielt jeder Käufer eines Elektroautos vom Typ Tesla Model S oder Model X eine Flatrate für die Supercharger genannten Schnellladestationen. Wer nun eines der Elektroautos von Tesla Motors kauft, erhält den Strom nicht mehr unbegrenzt kostenlos.

So erhält jeder Neukunde jährlich ein Stromkontingent von 400 kWh, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer. Denn die Supercharger sind laut Elon Musk (CEO /Geschäftsführer von Tesla Motors) vor allem dazu gedacht, dass man seinen PKW auf Langstreckenfahrten schnell aufladen kann.

Ein paar Zeitgenossen haben die kostenlosen Stromtankstellen von Tesla Motors allerdings zu oft benutzt, bzw. sie haben ihre Stromer regelmäßig in Wohnortnähe aufgeladen.
Andere haben ihr Elektroauto sogar über Nacht an einem Supercharger angeschlossen gelassen und die Ladestation so unnötig lange blockiert.

Wer jetzt ein Elektroauto bei Tesla Motors kauft, erhält keine Flatrate mehr für die Supercharger

Wer bis zum 15. Januar 2017 ein Tesla Model X oder Model S gekauft hat, kommt weiterhin in den Genuss der Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen, alle anderen müssen nach den verbrauchten 400 kWh eine Gebühr zahlen, welche sich entweder nach der Ladezeit oder den geladenen kWh richtet.

In Deutschland wird die Supercharger-Nutzung aus rechtlichen Gründen pro Minute abgerechnet, in Österreich und der Schweiz erfolgt die Abrechnung pro kWh.

Falls die Abrechnung pro Minute erfolgt, hängt die Gebühr von der Ladegeschwindigkeit ab. So gibt es die Stufe 1 und die Stufe 2. Wenn das Elektroauto mit 60 kW oder niedriger aufgeladen wird, wird die Preis-Stufe 1 angewandt. Wenn man seinen Stromer mit über 60 kW auflädt, wird die doppelt so teure Preisstufe 2 verwendet:

  • Stufe 1 (Tier 1): 0,17€ pro Minute (diese Stufe gilt auch, wenn sich das eigene Elektroauto den Supercharger mit einem anderen E-Auto teilen muss.)
  • Stufe 2 (Tier 2): 0,34€ pro Minute

Wer nun wissen will, wie teuer der nächste Roadtrip wird, kann auf ein von Ben Sullins entwickeltes Skript zurückgreifen: Supercharger Rates

Via: Teslarati

 

 

 

[15.01.2017] Im Jahr 2016 wurden in Deutschland genau 11.410 Elektroautos verkauft, zusätzlich wurden 13.744 Plug-In Hybridautos abgesetzt.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland weniger Elektroautos neu angemeldet, als im Jahr 2015. So wurden im Jahr 2016 genau 11.410 E-Autos neu angemeldet, im Jahr 2015 waren es 12.363 Stromer.

Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass Kia sein Elektroauto Kia Soul EV in den letzten Monaten des Jahres 2015 verstärkt in Deutschland angemeldet hatte, nur um die Fahrzeuge dann ins Ausland zu verschiffen.
So sahen im Jahr 2015 die Zulassungszahlen für den Soul EV aus:

  • Juli: 211
  • August: 360
  • September: 380
  • Oktober: 980
  • November: 462
  • Dezember: 918

Im Jahr 2016 verfügten 2,0 Prozent aller Neuwagen über einen alternativen Antrieb

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 3,35 Millionen Neuwagen angemeldet, dies sind 4,5 Prozent mehr, als im Jahr 2015. 52,1 Prozent der im Jahr 2016 angemeldeten PKW verfügt über einen Benzinantrieb, 45,9 werden mit einem Dieselmotor angetrieben.

Der Anteil der alternativen Antriebe liegt bei 2,0 Prozent. Im Jahr 2016 waren 47.996 Hybridautos unter den Neuzulassungen, hiervon verfügten 13.744 (1,4 Prozent Anteil) über einen Plug-In Hybridantrieb (0,4 Prozent Anteil).
Mit einem Anteil von 0,3 Prozent waren Elektroautos vertreten, so wurden im vergangenen Jahr genau 11.410 Stromer neu angemeldet.

Erd- und Flüssiggasfahrzeuge waren mit einem Anteil von 0,2 Prozent vertreten. Die CO2-Emission der Pkw ging im Jahr 2016 weiter zurück, im Durchschnitt auf 127,4 g/km (Vorjahr 128,8 g/km).

Im Dezember 2016 waren 1.334 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies sind 103 Einheiten mehr, als im November 2016. Im Jahr 2016 wurden im September mit 1.641 Stück am meisten Elektroautos neu angemeldet.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

Dies sind die Zulassungszahlen für den November 2016:

*: Rein elektrisch: 181, mit Range-Extender: 110
**Rein Elektrisch: 30, Plug-In: 91

Im Dezember 2016 ist das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 bei den Elektroautos, der BMW i3 kam auf Platz 2.

Und dies sind die Neuzulassungszahlen für den Dezember 2016:

*: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143
**Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167
  • November: 1.231
  • Dezember: 1.334

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[13.01.2017] Wer nach dem 15. Januar 2017 ein Elektroauto bei Tesla Motors bestellt, erhält keine Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen mehr.

Nicht immer gibt es so viele freie Plätze an den Superchargern, wer sein Elektroauto kostenlos aufladen will, muss mitunter etwas Geduld mitbringen. Bildquelle: Tesla Motors

Noch bis zum 15. Januar 2017 erhält man mit jedem Elektroauto des Typ Model S und Model X, welches man bei Tesla Motors bestellt, eine Flatrate für die Supercharger. Wer seinen Stromer erst ab dem 16. Januar bestellt, erhält ein jährliches Freikontingent von 400 Kilowattstunden, dies reicht laut Tesla für etwa 1.600 Kilometer.

Nun hat das US-Unternehmen die Preise veröffentlicht, die Abrechnung erfolgt nach Zeit oder nach Kilowattstunden. Das Abrechnungsmodell hängt von den lokalen Vorschriften ab.

Bisher konnte jeder, der das Elektroauto Tesla Model S oder das Elektro-SUV Model X gekauft hat, die Supercharger unbegrenzt kostenlos nutzen. Die Schnellladestationen sind laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) dazu gedacht, dass die Besitzer auf Langstreckenreisen ihr E-Auto schnell aufladen können.
Allerdings haben viele Menschen die Supercharger in ihrer Wohnortnähe genutzt und die Fahrzeuge wurden auch öfters viel länger an der Stromtankstelle stehen gelassen, als es nötig war.

Bereits im November 2016 hatte Tesla angekündigt, dass die Nutzung der Supercharger für neue die zukünftigen Käufer nicht mehr unbegrenzt kostenlos sein wird.
Um die Flatrate zu erhalten, muss man sein Model S oder Model X bis inklusive den 15. Januar 2017 bestellen und es muss bis zum 15. April 2017 ausgeliefert werden.

In den USA und Kanada wird es für jeden Bundesstaat bzw. Provinz eine eigene Regelung geben, so zahlt man in den USA zum Beispiel folgende Preise pro kWh:

  • Kalifornien: 20 US-Cent
  • New York: 19 US-Cent
  • Illinois: 15 US-Cent

In anderen Regionen gibt es mitunter Vorschriften, laut denen Tesla den Strom nur nach Minuten und nicht nach Kilowattstunden abrechnen darf.

Bei der Abrechnung nach der Zeit wird es 2 Abrechnungsstufen geben, welche sich nach der Ladegeschwindigkeit richtet. Wenn das E-Auto unter oder mit 60 kW aufgeladen wird, wird dies als Stufe 1 bezeichnet. Bei einer Ladegeschwindigkeit von über 60 kW wird dies als Stufe 2 bezeichnet, die Stufe 1 ist halb so teuer, wie die Stufe 2.

Welche Stufe man nutzt, kann man im Display im Elektroauto nachlesen. Wie viel Supercharger-Credits man noch hat, kann man in seinem Nutzerkonto auf der Internetseite von Tesla Motors nachschauen.

So viel kostet das Aufladen von Elektroauto in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wer nach dem 15. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors kauft, muss folgende Gebühren für den Ladevorgang am Supercharger bezahlen, wenn die 400 kWh aufgebraucht sind

Deutschland

  • 0,34€ pro Minute für Stufe 2
  • 0,17€ pro Minute für Stufe 1

Österreich

  • 0,23€ pro kWh

Schweiz

  • 0,25CFH pro kWh

Wer das Kontingent nicht aufgebraucht hat, kann dieses nicht mit ins nächste Jahr mitnehmen.

Mit dem Geld will der Autohersteller den Ausbau des Supercharger-Netzes finanzieren.

Hier kann man alle Preise für die Supercharger-Nutzung nachlesen: Supercharging

Via: Golem

 

 

 

 

 

[07.01.2017] Tesla Motors hat mit der Produktion von Akkuzellen in seiner Gigafactory genannten Batteriefabrik begonnen, die Akkus kommen unter anderem in den Elektroautos des US-Unternehmens zum Einsatz.

Der Youtuber Above Reno hat die Gigafactory von Tesla Motors im September 2015 mit Hilfe eines Quadcopters gefilmt. Bildquelle: Youtube.com/Above Reno

Die Gigafactory ist erst zu einem Drittel fertig, damit die Produktion allerdings schneller aufgenommen werden  kann, erfolgt der Bau in einer Art Modulbauweise. So wird immer erst ein bestimmter Teilbereich fertig gestellt, bevor der nächste Abschnitt daneben gebaut wird.

Die in der Batteriefabrik gefertigten Akkumulatoren werden in den Elektroautos und in den stationären Stromspeichern von Tesla eingesetzt.

Bereits im Dezember hat das Unternehmen mit der Massenproduktion der Lithium-Ionen Akkuzellen des Tyo 21-70 begonnen, erst einmal sollen die Zellen für den privaten stationären Stromspeicher Powerwall und die Industrieversion Powerpack gefertigt werden.

Ab dem zweiten Quartal 2017 werden dann auch die Akkuzellen für das Elektroauto Model 3 produziert.

Die Gigafactory ist die größte Batteriefabrik der Welt und wird bald genug Energiespeicher für Elektroautos produzieren

Die Gigafactory wurde im Juli 2016 eröffnet, zu dem kleinen Event war eine handvoll Reporter eingeladen worden. Die Fabrik befindet sich im US-Bundesstaat Nevada außerhalb der Stadt Reno.

Zur Zeit nimmt die Fabrik eine Fläche von etwa 180.000 Quadratmetern ein, wenn die Produktionsstätte fertig ist, wird sie eine Fläche von 540.000 Quadratmetern einnehmen.

Im Jahr 2018 kommt dann nicht nur das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt, sondern ab dann sollen in der Gigafactory Akkuzellen mit einem Volumen von 35 Gigawattstunden hergestellt werden.

Laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) übertrifft das Produktionsvolumen der Gigafactory dann das aller anderen Fabriken weltweit.

Tesla schafft nach eigenen Angaben 6.500 Arbeitsplätze in der Batteriefabrik, 20.000 bis 30.000 weitere Arbeitsplätze könnten dann im Umfeld der Fabrik entstehen.
Einen kleinen Einblick in die Gigafactory erhält man in dem folgenden Video:

Tesla und Panasonic produzieren größere Akkuzellen

Bisher hatte Tesla vor allem die Lithium-Ionen Akkuzellen vom Typ 18650 eingesetzt, zusammen mit Panasonic will man in Zukunft verstärkt die etwas längeren und breiteren 2170-Zellen herstellen. Diese kommen dann im Model 3 zum Einsatz, die Elektroautos Tesla Model S und Model X werden weiterhin mit der kleineren Akkuzellenart bestückt.

Bei Panasonic handelt es sich um den bisherigen Akkuzellenlieferanten, zusammen mit diesem wird die Gigafactory gebaut.
Via: Golem

[04.01.2017] Im Jahr 2016 ist es Tesla Motors gelungen, über 76.230 Elektroautos zu verkaufen. Das Ziel von 80.000 abgesetzten Einheiten wurde damit nur knapp verfehlt.

Elektroautos von Tesla Motors verlieren nicht so schnell an Wert. Das Elektroauto Tesla Model S mit dem neuen E-Kennzeichen. Bildquelle: Tesla Motors

Im Jahr 2016 hatte Tesla Motors viel erreicht und gleichzeitig viele Baustellen:

  • So wird das Supercharger Ladenetzwerk weiter ausgebaut,
  • das Elektroauto Tesla Model 3 wurde der Öffentlichkeit präsentiert,
  • das Unternehmen Solar City wurde gekauft,
  • es wurden Solardachziegeln präsentiert,
  • es gab ein paar Schlagzeilen wegen des Autopiloten
  • und die Gigafactory genannte Batteriefabrik befindet sich im Bau und ein paar Teilstücke wurden schon fertig gestellt.

Ganz nebenbei müssen natürlich noch die Elektroautos produziert werden, so wurden 83.922 Stromer (Model S und Model X) gefertigt und 76.230 Einheiten wurden ausgeliefert.
Das eigentliche Ziel von Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) lag darin, mindestens 80.000 PKW abzusetzen. Daher wurde das Ziel meiner Meinung nach, nur knapp verfehlt.

Bis zum Jahr 2018 will Tesla 500.000 Elektroautos und bis zum Jahr 2020 sogar eine Million Stromer pro Jahr produzieren. Im Jahr 2016 fertigte das US-Unternehmen 83.922 PKW, im Vergleich zum Jahr 2015 ist das ein Plus von 64 Prozent.

Das der Autohersteller seine Ziele erreicht, ist durchaus realistisch. So war laut Tesla das Interesse der Kunden im letzten Quartal besonders hoch gewesen. Laut Tesla  sind die Bestellungen für das Elektroauto Tesla Model S und das Elektro-SUV Model X im Vergleich zum Vorjahr um 52 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum 3. Quartal (2016) beträgt das Plus 24 Prozent.

Das Die Auslieferungen hinter den Produktionsmengen hinterher hängen, kann viele Gründe haben. Tesla Motors setzt beim Verkauf auf das Internet und auch auf die Tesla Stores, dort werden -wie der Name schon sagt- nur Elektroautos der Marke Tesla Motors angeboten.

Da es insbesondere die US-Kunden nicht gewöhnt sind, lange auf ihren neuen PKW zu warten, werden in den USA von vielen Autoherstellern im voraus genügend Fahrzeuge produziert.

Im Jahr 2018 wird das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt kommen, dieses wird sehr wahrscheinlich für unter 40.000 Euro auf den Markt kommen. Mit diesem Fahrzeug will der US-Autohersteller den Massenmarkt erobern.

 

 

[03.01.2017] Wer noch bis zum 15. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors bestellt, kommt dank der Fristverlängerung in den Genuss der Supercharger-Flatrate.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Mit den Supercharger genannten Schnellladestationen kann man sein Elektroauto Tesla Model S oder das Elektro-SUV Model X kostenlos aufladen, so kann man die Batterieeinheit innerhalb von 40 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

Die Tesla Supercharger sind laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) dazu gedacht, dass man seinen Stromer auf langen Reisen in kurzer Zeit aufladen kann.
Allerdings gab es dann doch immer mehr Menschen, welche die kostenlosen Ladestationen in der Nähe ihrer Wohnorte genutzt haben. Manche haben ihr E-Auto sogar über Nacht an der Stromtankstelle stehen lassen.
Da es immer mehr Fahrer eines Elektroautos von Tesla Motors gibt, waren die Ladestationen daher entsprechend oft belegt und es haben sich in manchen Orten in den USA sogar kleine Warteschlangen gebildet.

Im November 2016 hatte Musk dann angekündigt, dass man das Aufladen an den Superchargern für Neukäufer ab dem 1. Januar 2017 nicht mehr unendlich kostenlos anbieten will. Stattdessen erhält jeder Neukunde pro Jahr ein Kontingent von 400 Kilowattstunden pro Jahr, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.
Wer mehr Unterwegs ist und die Supercharger nutzen will, soll dann eine kleine Gebühr bezahlen. Diese unterscheidet sich von Region zu Region, da die Stromkosten unterschiedlich hoch sind.

Fristverlängerung bis zum 15. Januar, um sein Elektroauto dauerhaft kostenlos aufzuladen

Nun hat Tesla unter anderem per Twitter mitgeteilt, dass die Frist auf den 15. Januar (2017) verlängert worden ist. Das heißt, wer noch schnell ein Model S oder Model X bestellt, kann auch in Zukunft die Supercharger ohne ein Limit nutzen.
Natürlich kann es sein, dass diese Flatrate später begrenzt wird. Vor allem, wenn es immer mehr Fahrzeuge gibt, welche an den Stromtankstellen auf einen freien Ladestecker warten.

Derzeit gibt es weltweit etwa 5.000 Supercharger, welche sich meistens ans Autobahnen oder an Verkehrsknotenpunkten befinden.

In Zukunft müssen die Besitzer, welche ihr Elektroauto zu lange an der Ladesäule stehen lassen, eine Gebühr von 0,35 Euro pro Minute bezahlen. Dies gilt aber nur, wenn zu dem Zeitpunkt alle Supercharger belegt sind.
Der Fahrzeugbesitzer bekommt nach dem beendeten Ladevorgang eine Nachricht über die Tesla-App, dann hat man 5 Minuten Zeit, um den Wagen wegzufahren.

[03.01.2017] Tesla Motors hat damit angefangen, eine neue Autopilot-Software auf 1.000 seiner Elektroautos zu installieren, der Rest der Fahrzeuge bekommt das Update später.

Das Elektroauto Tesla Model S von innen. Bildquelle: Screenshot Panobird

Pünktlich zum Jahreswechsel hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) per Twitter mitgeteilt, dass auf den ersten 1.000 Elektroautos eine neue Firmware installiert werden wird. Praktischerweise müssen die Besitzer eines Fahrzeugs von Tesla Motors nicht extra in die Werkstatt fahren, da die neue Software bequem aus der Ferne installiert werden kann – „Over the Air“ heißt dies so schön bei dem US-Autobauer.

Mit dem Softwareupgrade (wie es genau genommen heißen müsste) erfolgt ein weiterer Schritt, die Autos vollautonom fahren zu lassen.

Die nötige Hardware für den Autopilot 2.0 wird in  alle Tesla-Autos mit der neuen Autopilot-Hardware (Auslieferung seit Oktober 2016) für ein noch besseres autonomes Fahrerlebnis sorgen.

Nach und nach werden dann weitere Funktionen für den Autopiloten 2.0 freigeschaltet.

Elektroautos verfügen bereits seit 2014 über die Hardware für den Autopiloten

Bereits seit dem Oktober 2014 wird die nötige Hardware für die Autopilot-Funktion in den Elektroautos verbaut. Im Jahr 2016 wurde die Hardware nochmals verbessert, so werden mehr Sensoren eingesetzt, damit der Bordcomputer ein noch genaueres Bild der Umwelt erhält.

Hier ist der Tweet:

Musk erklärte unter anderem, dass die neue Software auch einen Bug beseitigen soll, welcher dann in Erscheinung tritt, wenn das Elektroauto bei Temperaturen unter Gefrierpunkt gestartet wird.

Update v8.1 soll Ende Januar 2017 erscheinen

Per Twitter teilte Musk auch mit, dass das Update v8.1 Ende Januar 2017 für alle Tesla Model S und Model X zur Verfügung stehen wird.

Dieses Update unter anderem die Benutzeroberfläche des Media Centers verbessern, auch werden weiteres Verbesserungen bei der allgemeinen Software erwartet.

Auch die App für Smartphones soll ein größeres Update erhalten, mit dieser kann man unter anderem den Ladezustand aus der Ferne überprüfen, dass Fahrzeug vorheizen und vieles mehr.

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