Für das Elektroauto Tesla Model S könnte es laut Gerüchten bald die Möglichkeit geben, einfach und bequem eine leere Batterie gegen eine volle auszutauschen – denn es soll an einem Batteriewechselsystem gearbeitet werden.
Die Ladestation mit dem Namen Supercharger von Tesla Motors kann das Elektroauto Model S in ca. 30 Minuten aufladen. Bildquelle: Tesla Motors
Das erste mal hat man im Jahr 2009 davon gehört, dass Tesla Motors untersucht, ob und wie ein Batteriewechselsystem für das E-Auto Model S aussehen könnte. Die Idee, bei Elektrofahrzeugen einfach die Batterie zu wechseln, kennt man schon von dem Unternehmen Better Place.
Für den Fahrer ist der Akkuwechsel ganz einfach, denn das System kann vollautomatisch wie eine Waschstraße funktionieren – bloß das hier die Batterie von einem Roboter gewechselt wird, der Fahrer muss nicht einmal aussteigen und höchstens 3 bis 5 Minuten warten.
Für Tesla wäre diese Idee einfacher umzusetzen, da man hierfür nur die Supercharger um das Batteriewechselgerät ergänzen müsste.
Derzeit gibt es von Tesla Motors keine eindeutige Antwort dazu, es wird nur gesagt, dass man dies nicht kommentieren werde und man es erfahren werde, wenn es so weit sein sollte.
Die Frage ist nun, braucht ein Model S wirklich eine Batteriewechselstation?
Denn die Reichweite liegt so schon bei 480 Kilometern mit der größten Batteriegröße, daher sollten sich meiner Meinung nach lieber erstmal andere Hersteller von Elektroautos Gedanken um die Batterietauschoption machen.
Die Aktie von Tesla Motors legte in der letzten Zeit fast 25 Prozent zu und der kalifornische Hersteller von Elektroautos möchte schon bald den deutschen Automarkt erobern.
Zum ersten Mal in seiner zehnjährigen Geschichte erzielt Tesla einen Gewinn, der Umsatz war mit 562 Millionen US-Dollar deutlich höher als von den Analysten geschätzt worden war. Für den positiven Zuwachs wird vor allem das E-Auto Model S verantwortlich gemacht.
Wenn Tesla Motors seine Stromer auch in Deutschland und anderen EU-Länder anbietet, könnte der Umsatz weiter steigen. Laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) sei Deutschland ein Schlüsselmarkt.
In Deutschland soll die Limousine Model S ab August zu haben sein. In Deutschland wird das Model S in zwei verschiedenen Batteriegrössen angeboten werden, mit einer 60- und einer 85-kWh großen Batterieeinheit. Der Preis für die kleinere Version liegt bei rund 72.000 Euro, dies sind nach der Umrechnung ca 19.000 Euro mehr als in den USA.
Dennoch setzt Musk große Hoffnungen auf Deutschland:
“Ich setze große Hoffnungen auf Deutschland”
Bereits im nächsten Jahr soll der siebensitzige Elektro-SUV Tesla X produziert werden, ein Auslieferungsdatum für Deutschland steht allerdings noch nicht fest.
Das Elektroauto Tesla Model S hat bei dem Consumer Reports die Höchstwertung erhalten, zusätzlich hat das Elektrofahrzeug auch im Focus Online Video-Test überzeugt.
Elektroauto Tesla Model S von Tesla Motors. Bildquelle: Tesla Motors
Tesla Motors Stromer schaffen es immer, die Menschen zu überzeugen. Nach dem Tesla Roadster wird in den USA bereits das Model S verkauft, in Deutschland muss man noch etwas warten, bis man das Elektrofahrzeug ausgeliefert bekommt.
Nach dem die Limousine von Tesla nun bereits ein paar Monate auf dem US-Markt zu haben ist, hat nun der Consumer Reports (das amerikanische Pendant zur Stiftung Warentest) veröffentlicht, dass sie dem E-Auto Tesla Model S die Bestnote gegeben haben.
Von 100 möglichen Punkten der Bewertungsskala von Consumer Reports, wurde das Model S mit 99 Punkten ausgezeichnet. Dies ist die beste Wertung, die jemals ein Auto als Testergebnis erhalten hat. Somit dürfte nun auch den letzten Elektroauto-Skeptikern gezeigt worden sein, dass Elektroautos dem Verbrennern in nichts nachstehen – außer beim CO2-Ausstoß.
Da Consumer Reports für seine Strenge gefürchtet ist, dürfte dies ein weiterer Ritterschlag für Tesla Motors sein. Die Tester von Consumer Reports haben unter anderem positiv erwähnt, dass die im Fahrzeugboden verbaute Batterieeinheit und der damit verbundene niedrige Schwerpunkt, ein großartiges Handling beim Fahren gewährleisten. Ebenso ist das Model S dank der sieben Sitze und des zusätzlichen Kofferraums sehr geräumig und steht in Punkto Platzangebot einem Auto mit Verbrennungsmotor in nichts nach.
Aber auch das Multimedia- und Navigationssystem, welches mit Kartenmaterial von Google Earth arbeitet und bei dem man sich jeden Song bequem über die Stimmeingabe wünschen kann hat die Tester überzeugt. Natürlich hat auch der sehr effiziente Antriebsstrang bei der sehr guten Wertung eine große Rolle gespielt.
Den einen Punkt hat das Elektroauto Tesla Model S aber eingebüßt, weil die Reichweite bzw. die Ladezeit der Batterie das Model S als Einschränkung empfunden wird.
Auch der Focus ist vom Elektroauto Tesla Model S überzeugt
Die Premium-Limousine konnte auch Testfahrer und Focus Online Autor Sebastian Viehmann von seinen Qualitäten überzeugen, so wird auch im Video von Focus das große Touchscreendisplay positiv erwähnt.
Denn über das Touchscreen kann man fast alle Funktionen, wie zum Beispiel das Öffnen des Kofferraum, der Ladebuchse, Dachfenster oder die Einstellung der Servolenkung steuern.
Dank seiner Reichweite von mehr als 370 Kilometern (je nach Akkugröße und Fahrweise sind es auch locker mehr als 480 Kilometer, Tesla spricht von einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 88 km/h) kann man mit dem Model S in der Regel über 95 Prozent seiner Fahrten abdecken, denn ich glaube kaum, dass man als Privatperson am Tag mehr als 200 bis 300 Kilometer weit fährt – sollte man dies doch mal tun, kann man die Batterieeinheit mit einer Schnellladestation unter einer Stunde wieder komplett aufladen.
Für den Monat April wurden nun vom Kraftfahrtbundesamt die Zahlen für die Neuzulassungen von Elektroautos, Plug-In Hybridautos, Hybridautos, etc. bekannt gegeben.
Das Elektroauto Nissan Leaf, hier das Ursprungsmodell.
Wenn es um die Anzahl der Neuzulassungen geht, liegt das Elektroauto Nissan Leaf mit 191 Stück auf Platz 1, von dem Newcomer Renault Zoe wurden 28 Stück neu zugelassen – aber heirbei handelt es sich sehr wahrscheinlich um Vorführwagen von Händlern oder vlt. auch eine handvoll Importwagen aus Frankreich
Das Elektroauto Tesla Model S ist ein rollender Computer, so ist es kaum verblüffend, dass nun ein geheimes Menü entdeckt worden ist, welche zukünftige Funktionen verraten könnte.
Dies ist das geheime Menü des Elektroauto Tesla Model S. Bildquelle: Youtube / Tes Motors / Dragtimes
Ein Video von dem Magazin Dragtimes zeigt das versteckte Menü, welches man auf dem riesigen Touchscreen-Monitor des Model S sehen kann. Wenn der Eindruck stimmt, welchen man gewinnt, dann wird es bald zwei neue Funktionen geben: Unter anderem eine adaptive Geschwindigkeitskontrolle und die Erkennung von anderen Verkehrsteilnehmern im toten Winkel.
Das solche Funktionen einfach freischalten kann, liegt daran, dass Tesla Motors eine Menge an Sensoren im Model S eingebaut hat, welche derzeit noch nicht alle voll genutzt werden.
Zusätzlich sind im versteckten Menü noch Hinweise auf ein Bildbetrachtungsprogramm, ein Zeichenprogramm, einen Kalender / Terminverwaltungsprogramm und auf verschiedene Testprogramme zu finden.
Das Menü ist allerdings durch ein Passwort geschützt, aber bevor jemand zum nächsten Elektroauto vom Typ Model S rennt, kann man sich auch das Video angucken:
Das Elektroauto Model S von Tesla Motors. Bildquelle: Tesla Motors
Durch das neue Ausstattungspaket soll die Limousine sportlicher und effizienter werden, so beinhaltet das Paket eine neue Fahrwerksabstimmung mittels anderer Dämpfer und Stabilisatoren und anderer Reifen.
Für das Paket muss man 6.500 Euro bezahlen, dafür hat man dann laut des kalifornischen Herstellers eine höhere Kurvengeschwindigkeiten, höheren Fahrkomfort und eine verbesserte Reichweite. So soll man ca. 10 bis 20 Kilometer zusätzliche Reichweite mit seinem Elektroauto haben.
Tesla Motors beschreibt das Performance Plus Paket wie folgt:
Performance Plus Paket
Mit dem Performance Plus Upgrade gehört Ihr Model S der Spitzenklasse unter den Performance-Fahrzeugen an, und bietet verbesserte Fahrqualität und Reichweite. Nach Hunderten von Versuchen war es unserem Fahrdynamik-Team möglich eine gleichzeitige Verbesserung der Leistung, des Komforts und der Effizienz zu erreichen. Neben den optimierten Dämpfern und Stabilisatoren, sind die hinteren Michelin Pilot Sport PS2 Reifen 20 mm breiter und bieten eine verbesserte Beschleunigung bei geringer Bodenhaftung.
Einen Wermutstropfen gibt es allerdings, denn wer in den Genuss der Optimierung des Elektroauto Tesla Model S gelangen möchte, der muss das Topmodell Model S Performance oder Model S Signature Performance bestellen, allerdings ist auch eine Nachrüstung möglich.
Da man für das Model S Performance bereits 95.900 Euro bezahlt, sind die 6.500 Euro bei den meisten bestimmt noch drin, denn wer sich so ein edles Elektroauto gönnt, der wird nun nicht bei so einer Kleinigkeit knausern.
Aber es könnte auch Stimmen auftauchen, welche dann fragen, warum man dieses Plus Paket nicht “kostenlos” mit einfließen lässt.
Im April konnte sich der Autohersteller Tesla Motors mit seinem Elektroauto Model S weiterhin auf dem Automarkt in den USA behaupten, auf Platz 2 ist der Nissan Leaf.
Wie im Vormonat März liegt Nissan mit seinem Elektrofahrzeug Leaf vorne:
Tesla Model S: ca. 2.200, Vormonat: ca. 2.150)
Nissan Leaf: 1.937 verkaufte Exemplare im April (Vormonat: 2.236)
Die Verkaufszahlen sind bei dem Elektroauto Leaf und Volt gesunken, dadurch das Tesla Motors volle Auftragsbücher hat, aber nur bei ungefähr 500 Exemplare pro Monat produziert. Tesla Motors veröffentlicht im Gegensatz zu den anderen Autoherstellern seine Absatzzahlen nur Quartalsweise, im ersten Quartal 2013 lag die Anzahl der Verkauften Model S bei 4.750 Stück – allerdings hat der kalifornische Autohersteller die Produktionszahlen mittlerweile angehoben.
Im letzten Monat wurden also mindestens 7239 Elektromobile in den USA abgesetzt, im bisherigen Gesamtjahr sind es 25.052 Stück – von solchen Neuzulassungszahlen kann man in Deutschland nur träumen. Aber dies liegt auch daran, dass in den USA je nach Bundesstaat eine Kaufförderung von über 10.000 US-Dollar gezahlt wird.