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Kategorie: Tesla Motors
[14.02.2017] Die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 steht kurz bevor, vorher muss die Fertigung in der Autofabrik allerdings kurz pausiert werden.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

In diesem Monat bereitet Tesla seine Fertigungsanlagen für die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 vor, dafür steht die ganze Autofabrik eine Woche still. Denn um die Massenproduktion des neusten Stromers zu starten, muss die Fabrik an manchen Produktionslinien umgerüstet werden.
Die Zeit will man auch gleich nutzen, um die Maschinen und Roboter zu warten. Aber auch die Lackiererei wird vergrößert, da dann neben dem Model 3 auch weiterhin das Model S und auch das Elektro-SUV Model X in der selben Fabrik produziert wird.
Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, soll die Massenproduktion des Model 3 im zweiten Quartal 2017 beginnen. Die Auslieferung soll noch in diesem Jahr erfolgen, da es aber bereits im Juni 2016 über 400.000 Reservierungen gab, werden die Besteller,welche ihr Model 3 erst jetzt bestellen, noch bis weit in das Jahr 2018 warten müssen.
Da die Produktionslinie etwa eine Woche lang still stehen wird, werden in der Zeit auch keine Model X oder Model S gebaut.

Damit sich der Produktionsstopp nicht auf die Absatzzahlen auswirkt und die Kunden nicht länger als nötig warten müssen, hat der Autobauer zusätzliche Produktionstage eingeführt.

Auslieferung des Elektroauto Tesla Model 3 beginnt im Jahr 2017

Für Tesla hängt von einem erfolgreichen Produktionsstart viel ab, denn erst wenn das reservierte Model 3 produziert wird, muss der Kunde es auch nehmen und somit den Kaufpreis von 35.000 US-Dollar bezahlen (1.000 Dollar werden von dem Kaufpreis abgezogen, weil die Kunden eine Reservierungsgebühr n Höhe von 1.000 Dollar bezahlen mussten, welche aber voll auf den Kaufpreis angerechnet wird.
Solange der reservierte PKW noch nicht produziert wird, kann der Kunde noch vom Kauf zurücktreten und erhält die volle Reservierungssumme erstattet. Daher kann der Autohersteller mit den Reservierungssummen auch nicht arbeiten, sondern diese müssen gesondert gebucht werden.

Wenn Tesla das Model 3 mindestens 400.000 mal verkaufen kann, bedeutet dies einen Umsatz in Höhe von 14.000.000.000 Dollar. Die Analysten werden sich wahrscheinlich fragen, wie teuer die Produktion eines einzelnen Wagens sein wird.
Durch die Gigafactory genannte Batteriefabrik will Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) die Kosten pro Fahrzeug stark reduzieren, da der Energiespeicher derzeit zu den teuersten Komponenten eines Elektroautos gehört und je nach Batteriegröße etwa einen Drittel des Kaufpreises ausmachen kann.

Das Model 3 wird in der Fabrik in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien produziert, die Batterieeinheit und der Antriebsstrang werden in der Gigafactory in Nevada gefertigt (werden).

Via: Golem

[13.02.2017] Das Jahr 2017 fing beim Thema Elektromobilität sehr gut an, so waren im Januar 1.323 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland. Dies macht ein Plus von 177,4 Prozent aus, denn im Januar 2016 wurden nur 477 E-Autos neu angemeldet.

Im Januar 2017 liegt das Elektroauto BMW i3 auf Platz 1 der Neuzulassungen von E-Autos.

Wenn das nicht mal ein super Start in das Jahr 2017 war, denn im Januar 2017 wurden 1.323 Elektroauto neu angemeldet. Somit waren in den letzten fünf Monaten jeden Monat mehr als 1.000 E-Autos unter den Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2016) ergibt sich sogar eine Steigerung von 177,4 Prozent.

Elektroauto Opel Ampera-e bereits in den Neuzulassungen?

Übrigens findet man den Opel Ampera mit 13 Einheiten in der Tabelle der Neuzulassungen in der Rubrik der Elektroautos (die Plug-In Hybridautos werden in einer anderen Spalte aufgeführt), daher habe ich mal beim Kraftfahrtbundesamt nachgefragt, ob wirklich der Ampera (Plug-In) oder der Ampera-e (Elektroauto) gemeint ist. (Bis zu einer Antwort gehe ich mal davon aus, dass der Opel Ampera-e gemeint ist.

Elektroauto-Hersteller Tesla wird explizit in der Pressemitteilung des KBA erwähnt

Aber auch die Freunde des Elektroauto-Herstellers Tesla Motors können sich freuen, denn Tesla konnte als Importmarke im Vergleich zum Vorjahresmonat ein stolzes Plus von 287,2 % erreichen. Tesla wird mit diesem sehr guten Ergebnis sogar explizit in der Pressemeldung erwähnt:

Bei den Importmarken konnten Tesla (+287,2 %) und Lexus (+148,0 %) gegenüber dem Vorjahresmonat dreistellige Steigerungsraten aufweisen.

(Übrigens: Seit kurzem heißt Tesla Motors nur noch Tesla: )

Leider entfiel im Januar 2017 mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen mit einem Anteil von 52,2 Prozent auf die Benziner (+16,4 %), mit einem Anteil von 45,1 Prozent folgten die Dieselfahrzeuge (+2,4 %).
Die Elektroautos sind mit genau 1.323 Einheiten (+177,4 %) vertreten, dies macht einen Neuzulassungsanteil von 0,5 Prozent aus. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffarten Erdgas (184 Pkw, -23,3 %) und Flüssiggas (311 Pkw, +67,2 %). Hybride Antriebe, deren Anteil bei 1,9 Prozent lag, erfuhren ein Plus von +66,1 Prozent – darunter die Plug-ins mit einem Anteil von 0,6 Prozent sowie einem Plus von +57,1 Prozent.

Hier sind die Zahlen der Elektroauto Neuzulassungen für den Januar 2017 in unserer interaktiven Tabelle:

*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117
**Rein Elektrisch: 29, Plug-In: 88 **Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

(Falls die Tabelle nicht funktionieren sollte, gibt es die Tabelle noch einmal ganz unten in diesem Artikel)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 1.323 (Januar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

Jan 17
# Fahrzeug Januar Dezember November Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 388 433 291 388 258,50 3102
2 Renault Zoe 180 239 303 180 217,67 2612
3 Tesla Model S 96 160 84 96 57,50 690
4 HYUNDAI IONIQ** 117 155 121 117 393
5 Kia Soul EV 177 121 34 177 138,67 1664
6 VW e-up! 93 120 109 93 216,75 2601
7 Nissan Leaf 115 112 181 115 96,67 1160
8 Tesla Model X 55 111 48 55 40,75 489
9 VW e-Golf 21 28 115 21 109,92 1319
10 Peugeot iOn 54 24 25 54 14,92 179
11 Mercedes-Benz B-Klasse 66 22 51 66 2510
12 Citroen C-Zero 18 16 4 18 8,92 107
13 Nissan e-NV200 21 14 41 21 15,33 184
14 FORD FOCUS 0 3 3 0 6
15 Smart Fortwo ED 2 1 0 2 5,08 61
16 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 7,92 95
17 Citroen Berlingo 1 0 0 1 3,42 41
18 Mitsubishi i-MiEV 0 0 4 0 0,50 6
19 Audi R8 e-Tron 0 0 0 0 0,17 2
20 Opel Ampera-e 13 13 13
1559 1410
*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117

[12.02.2017] Wegen Adidas muss Tesla seinen neusten Stromer in Elektroauto Tesla Model 3 umbenennen, vorher sollte es Model ≡ heißen.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Ursprünglich sollte der neuste Volksstromer von Tesla Motors „Model E“ heißen, allerdings hatte sich der Autohersteller Ford die Namensrechte bereits vorher gesichert.
Dann sollte das E-Auto Model III heißen, diese Pläne wurden dann dahingehend geändert, dass das Auto Model heißen sollte, dagegen ist dann allerdings die Bekleidungsfirma Adidas vorgegangen. Nun wird der Stromer ganz klassisch Model 3 heißen.

Tesla hatte sich die entsprechenden Patente für die Bezeichnung „Model III“ und „Model “ gesichert, dagegen ist dann Adidas vorgegangen und hat mit Hilfe seiner Anwälte Einspruch bei dem Patentamt eingelegt.

Adidas ließ mitteilen, dass man sich Tesla nicht entgegensetzen würde, wenn der Modellschriftzug nur für das Auto selbst zum Einsatz käme. Allerdings sei man nicht damit einverstanden, dass Tesla den selbigen Schriftzug auch für Bekleidung nutzen will.
Daher hatten die Anwälte von Adidas zwei Einsprüche eingelegt: Einmal weil man der Meinung ist, dass eine Verwechslungsgefahr besteht und ein weiterer, weil man befürchtet, dass der Ruf verwässert werden könnte.

Per Twitter hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) mitgeteilt, dass aus die neue Bezeichnung (Model 3) auch bei den Fahrzeugen zum Einsatz kommen wird.

Im Vorfeld hatte ein Twitternutzer an Musk die Frage gestellt, ob auf dem Fahrzeuge die drei horizontalen Linien oder die nummerische Schreibweise verwendet werden wird.

Musk antwortete ebenfalls über Twitter, dass man bei der Modellbezeichnung, welche sich hinten am Fahrzeugheck befindet, die numerische Schreibweise verwendet wird.

Das nächste Event, bei dem es mehr Informationen über das Elektroauto Tesla Model 3 geben wird, soll am Ende des 1. Quartals 2017 stattfinden.

Der Produktionsstart für das Model 3 ist für Mitte 2017 vorgesehen, der Preis wird bei etwa 35.000 bis 39.000 Euro liegen. Die ersten Fahrzeuge sollen bereits Ende 2017 auf den Markt kommen, hier werden höchstwahrscheinlich nur die zum Zuge kommen, welche das E-Auto früh genug reserviert haben.

[11.02.2017] Ab sofort heißt der Elektroauto-Hersteller Tesla Motors nur noch Tesla, denn neben den Elektroautos werden in Zukunft auch andere Produkte angeboten.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Das US-Unternehmen Tesla hat der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC mitgeteilt, ab sofort nicht mehr „Tesla Motors“, sondern unter dem Namen Tesla (Tesla Inc.) zu firmieren.

Der Hauptgrund liegt darin, dass man schon seit längerem nicht mehr nur Elektroautos herstellt, sondern auch Akkumulatoren, Energiespeicher, Solaranlagen, Solar-Dachschindeln, usw.

Daher wurde auch die URL der Internetseite des Unternehmens geändert, so lautete diese früher Teslamotors.com, nun wird man auf die Domain Tesla.com weitergeleitet.

Am Anfang lautete das Ziel von Tesla “Die Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigen Mobilität“, nun hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) das Ziel zu „Die Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigen Energiegewinnung“ geändert.

Derzeit scheint das US-Unternehmen viele Baustellen gleichzeitig zu haben:

  • So befindet sich die Gigafactory genannte Batteriefabrik noch im Bau (wird aber zum Teil schon genutzt)
  • Es werden weitere Standorte für weitere Batteriefabriken gesucht
  • Ende diesen Jahres soll das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt kommen
  • Das Unternehmen Solar-City wird weiter in die Unternehmensstruktur von Tesla eingebunden
  • Der Autopilot für die Elektroautos wird weiter verbessert
  • Die Energiespeicher werden weiter verbessert
  • Die Supercharger genannten Schnellladestationen werden weiter ausgebaut
  • Das Netz an Destination Charger genannten Ladestationen für Restaurants, Supermärkte usw. wird weiter ausgebaut
  • Das Elektroauto Tesla Roadster könnte 2020 wieder neu und verbessert auf den Markt kommen (hierbei handelt es sich um das erste Elektroauto des Autobauers)

Tesla ist also seit seiner Unternehmensgründung im Jahr 2003 viel passiert, im nächsten Jahr wird Elon Musk also das 15 jährige erfolgreiche Bestehen der Firma feiern können.

Wahrscheinlich wird man in Zukunft noch viel mehr von Tesla hören, spannend bleibt aber auch die Frage, wie sich das Model 3 verkaufen wird. Denn mittlerweile haben auch viele andere Autohersteller aufgeholt und bieten Elektroautos mit einer Reichweite von über 300 Kilometern an.

Aber ohne Musk und seinen Ehrgeiz wären die Autobauer wahrscheinlich gar nicht auf die Idee gekommen, auch Stromer anzubieten.

Via: Tesla

[08.02.2017] In Europa wurden im Jahr 2016 mehr als 91.258 Elektroautos verkauft, das Elektroauto Renault Zoe belegt mit 21.377 Einheiten den ersten Platz.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Jahr 2016 wurde das Elektroauto Renault Zoe in Europa mehr als 21.377 Mal Verkauft, damit belegt der Stromer in Europa den Spitzenplatz. So erreicht Renault mit seinem Elektroflitzer einen Marktanteil von 10,2 Prozent.

Auf Platz 2 kommt in Europa das Elektroauto Nissan Leaf, der Stromer wurde im Jahr 2016 in Europa über 18.577 Mal verkauft, wodurch er auf einen Marktanteil von 8,9 Prozent kommt.

Das Elektroauto Tesla Model S kam im Jahr 2016 auf Platz 3, so wurde es 12.353 Mal abgesetzt und erreicht so einen Marktanteil von 5,9 Prozent.

Die Verkaufszahlen hat das Marktforschungsinstitut für alternative Antriebe EAFO ausgewertet und übersichtlich dargestellt,

Die Stromer-Limousine wurde 2016 in Europa 12.353 Mal verkauft und kam auf einen Marktanteil von 5,9 Prozent.

# Hersteller Modell Verkaufszahl
1 Renault Zoe 21337
2 Nissan Leaf 18557
3 Tesla Model S 12353
4 BMW i3 9726
5 Volkswagen e-Golf 6666
6 Kia Soul EV 4433
7 Tesla Model X 3688
8 Mercedes B250e 3504
9 Volkswagen e-Up! 2565
10 Peugeot iOn 1893
Andere / / 6536
Summe: 91.258

Laut EAFO wurden im Jahr 91.258 Elektroautos abgesetzt, dies sind 3.496 mehr Fahrzeuge mehr als im Jahr zuvor.

[05.02.2017] Mit seinen Elektroautos hat Tesla Motors gezeigt, dass man auch mit rein elektrisch angetriebenen PKW mehr als 500 Kilometer fahren kann.

So sieht die Batterieeinheit des Elektroauto Tesla Model S P100D aus, hier sind auch gut die Anschlüsse für die Kühlung zu sehen.
Bildquelle: (wk057’s SkieNET) http://skie.net/

Die Batterieeinheiten für seine Elektroautos hat Tesla Motors bisher von Panasonic gekauft, in Zukunft werden die Energiespeicher in der Gigafactory genannten Batteriefabrik produziert.
Diese baut Tesla zusammen mit Panasonic.

Einige der Fans des US-Autoherstellers wollen die begehrten Stromer nicht nur fahren, sondern auch möglichst genau wissen, wie das Elektroauto aufgebaut ist. Zu diesen Menschen gehört auch Jason Hughes, der sich im Internet „wk057“ nennt.

Er hat bereits die Batterieeinheit mit 85 kWh ausgebaut und festgestellt, dass zumindest seine Batterie nur über einen Energiegehalt von etwa 81 anstatt 85 kWh verfügt. Aber auch die anderen von ihm getesteten Batterieeinheiten haben in Wirklichkeit einen anderen Wert, als angegeben:

  • 60 kWh-Akkupaket: Etwa 61 kWh Energiegehalt, davon sind ca. 58,5 kWh nutzbar
  • 85/P85/85D/P85D: Etwa 81,5 kWh Energiegehalt, davon sind ca. 77,5 kWh nutzbar
  • 90D/P90D: Etwa 85,8 kWh Energiegehalt, davon sind ca. 81,8 kWh nutzbar
  • 70 kWh: Etwa 71,2 kWh Energiegehalt, wovon ca. 68,8 kWh nutzbar sind
  • 75/75D: Etwa 75 kWh Energiegehalt, wovon ca. 72,6 kWh nutzbar sind
  • 60 kWh-Akkupaket (Softwarelimitiert): Hier sind 62,4 kWh nutzbar
  • 70 kWh-Akkupaket (Softwarelimitiert): Hier waren beim Test 65,9 kWh nutzbar
  • 100 kWh: Hier sind 102 kWh nutzbar

Die Messungen zeigen, dass die angegebenen Werte kaum mit den tatsächlichen Werten übereinstimmen. Auch bei dem neusten Batteriepaket mit einem Energiegehalt von 100 kWh liegt der tatsächliche Wert laut wk057 bei 102 kWh.

Diese Abweichungen können mehrere Gründe haben, zum einen besteht das neue Batteriepaket (100 kWh) aus 8.256 Akkuzellen. Die Akkumulatoren sind in der Batterie in Module aufgeteilt, wobei jedes Modul aus 516 Zellen besteht.
Nicht jede produzierte Akkuzelle erfüllt die benötigten Vorgaben, was die Leistungsfähigkeit angeht. Wenn die Abweichung zu groß ist, wird diese nicht mehr für ein Elektroauto verwendet.
Gleichzeitig hängt die abrufbare Kapazität der Akkumulatoren auch mit der Umgebungstemperatur zusammen, denn die Zellchemie reagiert schon bei Temperaturen von 0C° sehr träge.
Ein weiterer Grund besteht in der Tatsache, dass die Kapazität der Akkumulatoren mit jedem Ladevorgang ein ganz klein wenig abnimmt. Da bei den meisten E-Autos heutzutage Lithium-Ionen Akkus eingesetzt werden, ist der Kapazitätsverlust allerdings sehr gering.
So liegt selbst nach etwa 8 Jahren der Reichweitenverlust bei nur etwa 10 Prozent, nicht umsonst gibt es seitens der Autohersteller eine lange Garantie auf die Batterieeinheit.

Das Elektroauto Tesla Model S P100D ist das derzeitige Top-Modell des Autoherstellers, so beträgt seine Reichweite 613 Kilometer und man kann mit ihm in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.

Hier geht es zu der Seite von Jason Hughes (aka wk057): wk057’s SkieNET

[28.01.2017] Der Elektroauto-Hersteller Tesla Motors hat einen Vertrag mit dem deutschen Zulieferer SHW gekündigt, anfangs hieß es sogar, dass der neue US-Präsident Donald Trump schuld sei.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Wie jetzt bekannt wurde, hat der Autobauer Tesla Motors seine Geschäftsbeziehung zu dem deutschen Unternehmen SHW gekündigt. Anfangs hieß es noch, dass Tesla diesen Schritt gegangen sei, weil man Befürchtungen hatte, zur Zielscheibe des neuen US-Präsidenten Donald Trump zu werden. Denn dieser hat die amerikanischen Unternehmen aufgefordert, ihre Produkte in den USA zu produzieren oder zumindest von einem US-Unternehmen zu beziehen.

Für den deutschen Zulieferer SHW bedeutet dies, dass ihm viel Geld verloren geht.

Qualität entspricht nicht den Vorstellungen von Tesla Motors

Laut der Wirtschaftswoche wurde der Großauftrag mit einem Volumen von insgesamt 100 Millionen Euro gekündigt, weil die Teile laut Tesla Motors technisch unzureichend seien.
Die Teile waren für das Elektroauto Tesla Model 3 bestimmt, welches Ende diesen Jahres auf den Markt kommen soll.

Für das jüngste E-Auto des Autoherstellers gibt es weltweit mehr als 400.000 Vorbestellungen, da die Besteller eine Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000 Euro bezahlt haben, welche sie jederzeit (so ihr Fahrzeug noch nicht gebaut wurde) zurückfordern können, muss der Autobauer rechtzeitig mit der Produktion beginnen.

Denn die Konkurrenz wird immer größer, so beträgt die Reichweite zwar um die 346 Kilometer und das Model 3 soll „nur“ ca. 35.000 Euro kosten, aber mit diesen Eckdaten wird es im Jahr 2018 auch gute Stromer von anderen Herstellern geben.

Von welchem Zulieferer Tesla Motors jetzt die Achsgetriebepumpen bestellen wird, ist noch unklar. Für den Automobilzulieferer SHW könnte der gekündigte Auftrag wirtschaftliche Folgen haben, allerdings gehört auch Volkswagen zu den Auftraggebern.
Daher könnte die Sache doch noch glimpflich für SHW ausgehen, laut der Wirtschaftswoche will man juristische Schritte prüfen. Während sich SHW nicht dazu geäußert hat, ob es sich um Tesla handelt, war ein Sprecher von Tesla schon freigiebiger mit den Informationen.

Via: Wirtschaftswoche

 

 

[23.01.2017] Um seine Elektroautos günstiger anbieten zu können, baut Tesla Motors seine Gigafactory genannte Batteriefabrik. Nun hat das Unternehmen ein neues Video veröffentlicht, welches mit Hilfe einer Drohne gedreht wurde.

Gigafactory Stand Juli 2016. Bildquelle: https://disqus.com/by/disqus_USVe2OB8SM/

Obwohl die Gigafactory erst zu einem Drittel fertig gestellt ist, wurde die Produktion im Jahr 2016 bereits teilweise gestartet. Der aktuelle Baufortschritt kann immer mal wieder in Videos verfolgt werden, diese wurden oft von Tesla-Fans, Anwohnern oder Journalisten mit Hilfe von Drohnen aufgenommen. Streng genommen handelt es sich bei der Vielzahl der Drohnen um Quadrocopter, Hexarocopter und dergleichen, welche auch als „Unbemanntes Luftfahrzeug“ bezeichnet werden können.

Die Fabrik entsteht im US-Bundesstaat Nevada, als Partner konnte Tesla Motors seinen Batterielieferanten Panasonic gewinnen, welcher sich mit finanziellen Mitteln und mit Fachkräften beteiligt.
In der Gigafactory entstehen die Energiespeicher für die Elektroautos (Model S, Model X und Model 3), die stationären Stromspeicher und in Zukunft auch der Antriebsstrang für die Stromer.

Neuer Batterietyp für Elektroautos

Ab dem Jahr 2017/2018 wird in Nevada die Produktion der Akkuzellen für das Elektroauto Tesla Model 3 starten, mit diesem E-Auto will der Autobauer den Massenmarkt erobern.
Ob dies Tesla wirklich gelingt, ist noch offen. Denn zwar wird das Model 3 mit geschätzten 39.000 Euro im Vergleich zum Model S (ab 80.000 Euro) und dem Elektro-SUV Model X (ab 97.000 Euro) vergleichsweise günstig, aber in dem Preissegement gibt es auch zahlreiche andere Anbieter, welche eine ähnliche Reichweite von 346 Kilometern oder sogar mehr anbieten.

Für die zukünftigen Elektroautos und seine stationären Stromspeicher hat hat Tesla Akkumulatoren im Format 2170 (mit 5750 mAh) entwickelt. Im Gegensatz zu den noch aktuell verwendeten Batteriezellen des Typ „18650“, sind die neuen Energiespeicher etwas größer (70 statt 65 mm) und auch etwas breiter (20 statt 18 mm).

Der bisherige Standard 18650 ist laut Tesla eher zufällig entstanden, ohne das man sich viele Gedanken um die vielen möglichen Einsatzzwecke gemacht habe.

Via: Insideevs

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