Angesichts immer knapper werdender Rohstoffe steht die Automobilbranche in den nächsten Jahrzenten vor der Herausforderung, den Verkehr energiesparend und
möglichst Co2-neutral umzusetzen. Die ersten Konzepte bzw. Umsetzungen dieser Aufgabe lässt sich mittlerweile als Hybrid-Auto bzw. Stromer auf deutschen Straßen
beobachten und beim Autohaus um die Ecke käuflich erwerben.

So schön und befriedigend die umweltfreundliche Fortbewegung auch ist – sie ist noch nicht in allen Bereichen des Verkehrswesen angekommen. Gerade in der Speditionsbranche kann aufgrund verschiedener Missstände von einer umweltfreundlichen Attitude der Spediteure keine Rede sein. Kürzlich wurde von der deutschen Politik die Zulassung der Jumbo-Lkws in Deutschland abgesegnet.
Prognostiziert wird, dass die Jumbo-Lkws aufgrund ihrer Länge und der damit einhergehenden Unbeweglichkeit zu Anstauungen und Verstopfungen des Verkehrs auf deutschen Straßen führen werden. Bereits 2007 gelang eine Untersuchung des Umweltbundesamtes (UBA) zu dem Ergebnis, dass Jumbo-Lkws weder entlastend für die Umwelt noch für die Straßeninfrastruktur sind.
Ein anderer Punkt, weswegen die Speditionsbranche oftmals in Misskredit bezüglich des Umweltschutzes gerät, sind die immer wieder anfallenden Leerfahrten der Spediteure.
Leerfahrten entstehen durch Rücktouren der Lkws, welche in vielen Fällen ohne Ladung zurück zur Spedition fahren. Schätzungen zu Folge fährt jeder dritte Lkw in Deutschland ohne Ladung. Die hierbei verloren gegangene Effizienz beim Speditionsversand geht einher mit einer zusätzlichen Umweltbelastung, da durch Leerfahrten die Umwelt unnötig belastet wird.
Doch für einen umweltfreundlichen Speditionsversand gibt es mittlerweile eine Lösung, welche die Leerfahrten reduziert: das Konzept der Transportbörse. Auf einer Transportbörse treffen sich
Angebot und Nachfrage, dass heißt, dass Spediteure in Form der Nachfrager auf Transportangebote von Privat- wie auch Geschäftskunden treffen. Durch die hohe Anzahl an zusätzlichen Aufträgen, auf die sich ein Spediteur auf einer Transportbörse bewerben kann, werden die Laderäume mit zusätzlichen Versandaufträgen aufgefüllt und Leerfahrten reduziert. Da Transportbörsen im Internet für jeden zugänglich sind, können auch Privatversender von dem Konzept profitieren und einen umweltfreundlichen Speditionsversand abschließen.

Erste Ansätze für einen Co2-freien Paket- und Speditionsversand

Möchte man als Versandkunde sichergehen, dass durch einen Speditionsversand keine Co2-Emissionen entstehen, gibt es für kleine Versandaufträge in Form des Paketversandes wie auch für den größeren Speditionsversand bereits heute Anbieter, die Co2-Emissionsfreie Versandlösungen anbieten. Die Deutsche Post ist vor einiger Zeit mit ihrem GoGreen Paket gestartet mit dem Versprechen, dass beim Versand keine Umweltbelastungen entstehen. Beim Speditionsversand bieten bislang keine einzelnen Speditionen einen klimaneutralen Transport an. Gänzlich klimaneutrale Transporte garantiert bislang als einziger Anbieter im Speditionsbereich die Transportbörse uShip. Die Umsetzung eines klimaneutralen Transportes erfolgt dabei in Zusammenarbeit mit verschiedenen

Klimaprojekten wie z.B. der gemeinnützigen MyClimate-Stiftung, so dass sämtliche Co2-Emissionen, die durch einen uShip vermittelten Speditionsversand entstehen, ausgeglichen werden.
Somit kann man bereits heutzutage schon Co2-neutrale Paket- bzw. Logistikdienstleistungen buchen, wodurch der umweltbewusste Versandkunde letztendlich sicher sein kann, dass sein Versandgesuch nicht zu zusätzlichen Co2-Belastungen der Umwelt führt.

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Kai
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