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Kategorie: Solarladestation

[12.12.2016] In den nächsten Jahren könnte es zu einer starken Nachfrage nach Elektroautos kommen, denn die OPEC hat sich erstmals seit dem Jahr 2008 auf eine Öl-Förderkürzung geeinigt – gleichzeitig sorgt der schwache Euro für höhere Treibstoffpreise.

Bei der Planung eines neuen Hauses sollte man auch den Bau von Solarzellen und den Kauf eines Elektroautos in Betracht ziehen. Bildquelle: © arsdigital – Fotolia.com

Wer in den letzten Jahren einen PKW mit einem Verbrennungsmotor gefahren ist, wurde bisher durch die recht günstigen Benzinpreise von um die 1,20 Euro (für E10) verwöhnt.

Im November 2016 hatte sich das Öl-Kartell Opec darauf geeinigt, dass man die Ölfördermenge wieder begrenzen will. Schon kurz nach dem die Entscheidung bekannt gegeben worden ist, ist der Benzinpreis auf über 1,30 Euro gestiegen.

Die Produktion soll so um 1,2 Millionen Barrel (pro Tag) gekürzt werden, ein Barrel Rohöl entspricht 159 Litern. Noch vor der Entscheidung hat OPEC mehr als 30 Millionen Barrel pro Tag gefördert.
Gleichzeitig hat auch Russland angekündigt, dass man die Produktion ebenfalls reduzieren werde.

Bei den bisherigen Benzinpreissteigerungen handelt es sich um eine Art Vorwehen, denn die Reduzierung soll erst ab dem 1. Januar 2017 starten.

Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Preise noch weiter steigen werden, da nicht nur die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) den Öl-Preis beeinflusst, sondern auch der schwache Euro.

Wer ein Elektroauto fährt, ist meistens unabhängig vom Erdöl-Preis

Für die Autofahrer in Deutschland und dem übrigen Europa gibt es gleich zwei Nachteile: Einmal ist der Eurokurs gesunken und zum anderen sind die Rohölpreise schon alleine wegen der Ankündigung der OPEC gestiegen.

So ist der Preis für das europäische Brentöl um etwa 8 Dollar gestiegen und hat damit mehr als 50 US-Dollar (ca. 46 Euro) gekostet. Dies hat sich dann auch auf die Preise für Treibstoff ausgewirkt, so das die Preise in manchen Teilen Deutschlands auf über 1,30 Euro pro Liter Super-Benzin (E10) gestiegen sind.

Da das Rohöl international in der Währung US-Dollar gehandelt wird, wirkt sich auch ein sinkender Euro-Kurs auf die Benzin- und Dieselpreise aus. So hat man im August 2016 pro Euro noch 1,15 Dollar erhalten, mittlerweile erhält man nur noch 1,08 Dollar.

Leider ist es so, dass man erst so richtig sparen kann, wenn man vorher genug Kapital aufgewendet hat. Denn wer in einer Mietwohnung wohnt und einen PKW mit Verbrennungsmotor fährt, wird in Zukunft mehr für die Energieanbieter und Benzin ausgeben müssen.
Wer hingegen ein Haus mit einer Solaranlage hat und bestenfalls über einen stationären Energiespeicher verfügt, kann mit einem Elektroauto Geld sparen.

Via: WiWo

 

Das Münchner Startup Sono Motors will ein Elektroauto bauen, welches nur 16.000 Euro kostet und dessen Reichweite bei mindesten 250 Kilometern liegt.

Elektroauto Sion kostet nur 16000 Euro und lädt sich selbst per Solarzellen auf. Bildquelle: Sono Motors

Viele Menschen haben sich wahrscheinlich schon gefragt, warum man nicht einfach das Fahrzeugdach von Elektroautos mit Solarzellen ausstattet, um die Reichweite zu erhöhen.
Die Unternehmer von Sono Motors sind auch auf den Gedanken gekommen und haben ihr E-Auto namens Sion mit Solarpanelen ausgestattet, diese befinden sich beim Solar-Elektroauto auf dem Dach, den Seiten und auf der Motorhaube.
Die Oberfläche der Photovoltaikflächen besteht aus Polycarbonat, somit ist dieses wesentlich haltbarer, als Solarzellen mit Glas.
Bei den Solarflächen handelt es sich um monokristalline Siliziumzellen, welche durch 8 Millimeter dickes Polycarbonat geschützt sind.

Solarzellen sorgen für 30 zusätzliche Kilometer pro Tag

Wenn das Fahrzeug im freien steht, sorgen die Solarzellen dafür, dass die Batterieeinheit pro Tag genug Strom für 30 Kilometer bekommt. Die Reichweite des Elektroauto Sono Sion liegt bei 250 Kilometer, die Energie wird in einer 30 kWh großen Batterieeinheit gespeichert.

Natürlich kann man man das E-Auto auch mit einem Ladekabel aufladen, besonders praktisch ist es, dass das Fahrzeug auch das bidirektionales Laden ermöglicht – so kann man auch den Strom aus dem Stromer für andere Elektrogeräte nutzen.

Von dem Sion soll es später 2 Varianten geben:

  1. Der Sion Extender wird 16.000 Euro kosten, dafür soll die Reichweite bei 250 Kilometern liegen. Per Schnellladefunktion soll sich die Batterie in 30 Minuten zu 60 Prozent aufladen lassen können.
  2. Der Sion Urban ist die Version für die Großstädte, er verfügt über eine kleinere Batterieeinheit und kostet nur 12.000 Euro.

Per Crowdfunding sammelt die Sono Motors GmbH auf Indigogo das Geld für Crashtests und Probefahrten, im Jahr 2018 soll die Produktion starten. Wer sich jetzt beteiligt, unterstützt nicht nur das Projekt, sondern bekommt später auch entsprechende Rabatte

Hier geht es zu Indiegogo: Sion – a Solar-Car

 

 

Das man Elektroautos und Plug-In Hybridautos mit normalen Solarzellen und Sonnenlicht aufladen kann, ist bereits ein alter Hut – in Zukunft könnte man sogar mit Mondlicht Strom erzeugen.

In Zukunft soll man dank Beta.ray (vom Unternehmen Rawlemon) Elektroautos auch bei Mondlicht oder diffusem Licht aufladen können. Bildquelle: Rawlemon

Der einfache Trick dabei ist, dass das Licht fokussiert wird. Diesen Effekt kennt man zum Beispiel, wenn man mit Hilfe einer Lupe das Sonnenlicht bündelt und so Feuer macht.
Zum bündeln von Licht eignen sich aber auch (Glas)kugeln, welche mit einer Flüssigkeit gefüllt sind.

André Brößel will mit dieser Idee nun auch mit diffusem Licht Strom erzeugen, hierfür hat er das Start-Up Rawlemon gegründet.

Mit seine Kollektoren kann man Strom bei Sonnenlicht, diffusem Licht oder sogar mit Mondlicht erzeugen.

Seine Kollektoren sehen ganz anders als die üblichen Anlagen aus, denn seine Kollektoren sind rund und nicht rechteckig und flach.

Die runden Glaskörper sollen das vorhandene Licht bündeln, mit dem dann entweder Fotovoltaik-Zellen oder wärmebetriebene Minigeneratoren Strom erzeugen.

Da das Licht je nach Glaskörpergröße 20.000fach verstärkt werden kann, wird so auch am Tag bei wolkenverhangenem Himmel oder in der Nacht bei Mondlicht Strom erzeugt.
Damit das Sonnenlicht immer optimal genutzt werden kann, sorgt eine eigens entwickelte Schwenktechnik dafür, dass das Gerät immer optimal ausgerichtet ist.

Das System erzeugt auf einem viertel Quadratmeter beschienener Fläche bereits heute so viel Strom, wie herkömmliche Anlagen auf einem Quadratmeter.
Da das diffuse Licht (also durch Wolken) in Deutschland etwa die Hälfte des Lichteinfalls ausmacht, kann das System in unseren Breitengraden seinen Vorteil besonders gut ausspielen.

Das erste Serienprodukt heißt „Beta.ey“, dieses soll Mitte des Jahres auf den Markt kommen.
Hierbei handelt es sich um ein Solarladegerät, welches einen an eine Wahrsagerin oder ein Aquarium erinnert – der erzeugte Strom soll zum Aufladen von Smartphone reichen.

In Zukunft soll man dank Beta.ray (vom Unternehmen Rawlemon) Elektroautos auch bei Mondlicht oder diffusem Licht aufladen können. Bildquelle: Rawlemon

Für Elektroautos, Plug-In Hybridautos und Haushalte ist „Beta.ray“ die Lösung, dieser Stromerzeuger befindet sich noch im Prototypen-Stadium.
Inklusive Rahmen und Glas-Sphäre ist das Gerät etwa 2 Meter hoch, falls der Strom nicht benötigt wird, kann er in einer Batterie gespeichert werden.

In 4 bis 5 Jahren will Rawlemon ganze Häuserfassaden mit den Kugeln ausrüsten, dass Sonnenlicht soll sowohl per photovoltaik als per Wärme Strom erzeugen.

In Zukunft soll man dank Beta.ray (vom Unternehmen Rawlemon) Elektroautos auch bei Mondlicht oder diffusem Licht aufladen können. Bildquelle: Rawlemon

Es gibt die Beta.ray-Version, mit welcher man Stromer aufladen kann. Vorher soll Beta.ey auf den Markt kommen, hierbei handelt es sich um eine kleine Version, welche etwa die Größe einer „Wahrsagerkugel“ hat und mit der man technische Geräte, wie zum Beispiel Smartphone, etc. aufladen können soll.
Dieses Paket soll um die 149 US-Dollar kosten und soll ab Juni 2014 auf den Markt kommen.

 

Ich werde 2 Beta.ey Packages über Indiegogo kaufen und eins davon werde ich verlosen, sobald es im Sommer hier angekommen ist. 🙂

 

In Zukunft soll man dank Beta.ray (vom Unternehmen Rawlemon) Elektroautos auch bei Mondlicht oder diffusem Licht aufladen können. Bildquelle: Rawlemon

Hier geht es zu dem Crowdfounding-Projekt auf Indiegogo: Rawlemon

Und hier ist das Video:

(06.01.2013)

Auf der US-Elektronikmesse CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas (7. bis 10. Januar 2014) präsentiert Ford sein Plug-In Hybridauto Ford C-Max, um Ladestationen braucht man sich nicht mehr so viele Sorgen zu machen, denn es verfügt über Solarzellen, welche auf dem PKW-Dach angebracht sind.

Plug-In Hybridauto Ford C-Max Concept. Bildquelle: Ford

Die Ford Motor Company präsentiert ihr Plug-In Hybridauto C-Max auf der CES, dieses Konzeptfahrzeug kann man über die Steckdose / Ladestation aufladen und es lädt sich über die Solarzellen auf, welche auf dem Fahrzeugdach installiert sind.

Um die Lichtausbeute zu erhöhen, hat Ford auch gleich ein passendes Carport entwickelt, welches das Licht mit Fresnel-Linsen auf das Dach mit den Solarzellen fokussiert. Weil sich die Sonne im Tagesverlauf bewegt, will der Autohersteller auch das Elektrofahrzeug automatisch bewegen (wobei laut Ford ein paar Zentimeter ausreichen sollen).

Mit Hilfe des Fresnel-Linsen-Array soll das Sonnenlicht um den Faktor 8 erhöht werden, dies soll ausreichen, um die Batterieeinheit im Laufe des Tages voll aufzuladen. Wenn die Akkuzellen voll aufgeladen sind, kann man bis zu 35 Kilometer rein elektrisch fahren – mit Hilfe des Verbrennungsmotors soll man bis zu 965 Kilometer weit mit einer Tankfüllung kommen – so, dass man über eine Gesamtreichweite von über 1.000 km verfügt.

Nach der Präsentation auf der Messe möchte Ford die Alltagstauglichkeit des Stromer im Alltag testen, Details, wie zum Beispiel der Preis wurden nicht genannt.

Insgesamt klingt das Konzeptauto nach einer guten Idee, nur die Sache mit dem Carport stört mich etwas. Denn entweder muss das Fahrzeug bewegt werden (wie es Ford derzeit plant) oder die „Linsenfläche“ auf dem Carport.
Da dies bedeutet, dass bewegliche Teile verwendet werden, könnte dies unnötige Fehler und Kosten verursachen. Ich würde mir statt des „Ford-Linsen-Carport“ lieber ein Solarcarport kaufen, denn von diesem können auch andere Stromer profitieren, welche über kein Solardach verfügen.
Und da die Dachfläche eines Carports in der Regel größer als ein Autodach ist, würde man bei der Verwendung des Solarcarports auch mehr Strom produzieren…

In dem folgenden Video wird das Conceptcar und die Solarfunktion etwas näher erklärt (Englisch):

 

 

Via: Golem

(14.08.2013)

Bald wird es auch in Europa die Superchargers genannten Schnellladestationen von Tesla Motors geben, die erste Stromtankstelle für Elektroautos wollen die Kalifornier in Oslo (Norwegen) installieren – aber auch in Frankfurt am Main soll es in Zukunft eine geben.

Die Ladestation mit dem Namen Supercharger von Tesla Motors kann das Elektroauto Model S in ca. 30 Minuten aufladen. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S kann kostenlos an den Superchargern in etwa 30 bis 60 Minuten aufgeladen werden, um seinen Käufern einen Mehrwert zu bieten und vor allem noch mögliche Käufer zu überzeugen, welche noch am überlegen sind, sich ein Elektrofahrzeug von Tesla Motors zu kaufen.

Erst vor kurzem wurde das erste Model S an seinen Besitzer übergeben und nun arbeitet Tesla fieberhaft, an dem Roll-Out der Infrastruktur.

Bereits in den nächsten Wochen sollen die ersten Stationen eröffnet werden und es gibt bereits eine Karte mit den Standorten, diese wurde auf Grundlage von Genehmigungsverfahren erstellt.

Bildquelle: Zeemaps

Soll soll auch eine Ladestation von Tesla in Frankfurt am Main am Flughafen gebaut werden, hier geht es zu der Karte: Tesla Supercharger (externer Link)

Via: Insideevs

 

(08.07.2013)

Vor der BMW Welt in München wurde eine Solarladestation für Elektroautos eingeweiht, die Station stammt von Eight GmbH & Co. KG und Point.One S.

Das Elektroauto BMW i3 wird gerade an der Solarladestation aufgeladen.
Foto: EIGHT

Bereits am letzten Donnerstag (4. Juli 2013) hat das Unternehmen aus Süßen einen Demonstrator der neuen Solarladestation vor der BMW Welt in München enthüllt. Zeitgleich dazu haben ABB, BMW Group, Deutscher Bahn,EIGHT, RWE, die Universität Bamberg, die Universität der Bundeswehr München und die Technische Universität Dresden im Rahmen eines Förderprojekts eine erste Schnellladestation in Betrieb genommen.

Der Demonstrator von Point.One S, der vor der BMW Welt vorgestellt wurde, wird bis Ende des Jahres noch weiterentwickelt und um eine intelligente und intuitive Benutzerführung ergänzt. Zur Zeit arbeitet Eight gemeinsam mit der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd an einem neuartigen Konzept, welches die Bedienung der Solarladestation möglichst einfach und komfortabel machen soll.
Das Bedienkonzept soll die Philosophie, die Eight mit seinen Solarladestationen verfolgt, noch untermauern. Das Ziel des Unternehmens ist es, mit seinen Ladestationen den Menschen Lust aus emissionsfreie Elektromobilität zu machen, Ökologie mit modernem urbanen Lifestyle zu verbinden und durch zahlreiche Zusatzfunktionen innovative Geschäftsmodelle zu ermöglichen.

Die vorgestellte Schnellladestation, die ein Vorserienfahrzeug des Elektroauto BMW i3 in weniger als einer halben Stunde zu 80% laden kann, was einem Reichweitengewinn von bis zu 130 km entspricht, wurde in Betrieb genommen. RWE Effizienz wird die zweite CCS-Schnellladestation am Standort errichten und diese Technologie an das IT-System anbinden. Elektromobilisten authentifizieren sich dann automatisch. So wird das Laden für die Kunden einfach und komfortabel. Das Gesamtziel des Förderprojekts ist es, Elektromobilität für eine breite Öffentlichkeit erlebbar zu machen, die
Faszination Elektromobilität zu transportieren und die Reichweitenangst durch hochwertige Informationen und Strategien zu reduzieren.

Wir werden zukünftig mit Point.One S verstärkt auch Privatkunden und kleinere Unternehmen ansprechen, die sich mit einer einzigartigen Solarladestation unabhängig von Stromanbietern machen wollen, und die emissionsfreie Elektromobilität mit innovativem und intelligentem Design kombinieren möchten.“ erklärt Christoph B. Rößner, geschäftsführender Gesellschafter von Eight.

Via: Pressemeldung von Eight

Emissionsfreie Mobilität – klingt auf den ersten Blick doch sehr vielversprechend.

Das Elektroauto Toyota Fun Vii kann sein Äußeres ändern. Bildquelle: Toyota

Die Kombination aus Auto und umweltfreundlicher Fortbewegung. So könnte man etwa sein Kraftfahrzeug in ein mit Sonnenkollektoren bestücktes Carport abstellen. Im Sommer ideal als Schattenspender und praktisch nebenher kann man auch noch sein E-Fahrzeuge laden.

Geplant wird zurzeit noch die Umsetzung weiterer Ideen für Solar-Ladestationen. So gibt es die Idee, in großen Metropolen wie etwa London ausgediente Tankstellen mit Solarkollektoren zu bestücken. Bis zu 12 Fahrzeuge könnten so mittels Sonnenenergie gleichzeitig „betankt“ werden.
Um die Wartezeit von etwa 20 Minuten entspannt zu überbrücken, wird nach derzeitigen Plänen jede Anlage mit einer Lounge ausgestattet. Wie gesagt, horcht sich doch wirklich erstrebenswert an, doch wie realistisch sind solche Vorhaben wirklich?

Die Fakten klingen dann doch etwas ernüchternder. So würde, um etwa die angesprochenen Elektroautos zu betanken, eine Solar-Fläche von 700 Quadratmeter benötigt werden. Sollten diese 12 Autos dann auch noch jeweils 30 Kilometer fahren, müssten sie von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang „betankt“ werden.
Um dieselbe Leistung wie versprochen in 20 Minuten zu erreichen, würden Sonnenkollektoren in der Größe von vier Fußballfeldern benötigt werden. De facto müsste eine solche Tankstelle hauptsächlich von herkömmlichen Kraftwerken versorgt werden – dies ist eine Tatsache, die nicht gänzlich in den Klimaschutzgedanken von Elektroautos passen würde.
Allerdings kann die Solarenergie alternativ auch in großen Batterien gespeichert werden, wie es bereits heute bei manchen Solarladestationen gemacht wird.

Photovoltaik, also die direkte Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie, sollte aber dennoch nicht gänzlich abgeschrieben werden.
Gerade bei Elektrofahrzeugen gibt es hierbei einige Chancen und neue Möglichkeiten. So reichen etwa 16 Quadratmeter Sonnenkollektoren-Fläche auf dem angesprochenen Carport um die durchschnittliche Jahresfahrleistung von 12.000 Kilometern (in Deutschland) rein elektrisch zu bewältigen. Diese würden den Strom zwar nicht direkt ins Fahrzeug liefern, könnten diese Energie aber ins Stromnetz einspeisen und so die CO2 Bilanz des E-Fahrzeuges verbessern.
Auch die Investitionskosten der Anschaffung werden durch die zurzeit noch hohen Solar-Subventionen stark abgefedert.

Als Fazit und Ausblick kann gesagt werden, das es in dem Bereich Solarenergie und Elektroautos noch sehr viel zu tun gibt, aber auch eben so viel Potential vorhanden ist. Forschung und Wissenschaft entwickeln immer bessere Möglichkeiten um sich eines Tages wirklich im „grünen Bereich“ mobil fortzubewegen.

Man darf gespannt sein was uns beim Thema Solarstrom, Kollektoren, Kraftfahrzeuge und insbesondere deren zusammenwirken noch erwarten wird.

Wir sehen der Zukunft sonnig entgegen…

(05.02.2013)

In Lohfelden wurde eine Solarladestation für Elektroautos und andere Elektromobile installiert, allerdings haben die Bürger diese bisher noch nicht genutzt.

Bildquelle: Kirchner Solar Group

Bisher war es eher so, dass über zu wenig Ladestationen für Elektrofahrzeuge berichtet worden ist. In der Gemeinde Lohfelden scheint es bisher überhaupt keinen Bedarf an einer Stromtankstelle gegeben zu haben, da eine Ladestation seit 15 Monaten von den Bürgern nicht genutzt worden ist – obwohl diese ihr Elektroauto dort kostenlos aufladen hätten können.

Gut, Lohfelden hat nur ca. 13.907 Einwohner – aber irgendwie scheint keiner von den Bürgern sein Elektromobil mit kostenlosem Strom aufladen zu wollen.

Woran es genau liegt, weiß man nicht – aber die Solarladestation stammt von der Kirchner-Gruppe, welches diverse Fotovoltaikanlagen auf den Dächern der Privathäuser installiert hat.

Die Ladestation befindet sich am Gebäude der Gemeinde- und Schulbücherei und bis Oktober 2014 können die Bürger weiterhin die Station kostenlos nutzen.

Der Rathaus-Büroleiter Kai Hast sagte der HNA:

„Bis heute hat leider kein Bürger davon Gebrauch gemacht, offenbar gibt es in Lohfelden noch keine Elektromobile“.

Nun hat sich die Gemeinde ein Elektroauto bestellt, welches an der Solar-Tankstelle nachgeladen werden soll.

Ob die Bürger nun Elekrofahrzeuge haben oder nicht, kann man schlecht beurteilen – ich nehme mal an, dass falls es Besitzer von Elektroautos in Lohfelden geben sollte, diese ihre elektrisch angetriebenen Fahrzeuge eher zu Hause aufladen.

Via: HNA

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