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Kategorie: Ladestationen

[18.01.2017] Wer seit dem 16. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors bestellt, erhält „nur“ 400 kWh kostenlos Strom an den Superchargern. Ein Tesla-Fan und Geek hat daher ein praktisches Programm entwickelt, mit welchem man die Reisekosten berechnen kann.

Elektroauto Tesla Model S Supercharger. Bildquelle: FlickR (User: jecoopr)

Bis zum 15. Januar 2017 erhielt jeder Käufer eines Elektroautos vom Typ Tesla Model S oder Model X eine Flatrate für die Supercharger genannten Schnellladestationen. Wer nun eines der Elektroautos von Tesla Motors kauft, erhält den Strom nicht mehr unbegrenzt kostenlos.

So erhält jeder Neukunde jährlich ein Stromkontingent von 400 kWh, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer. Denn die Supercharger sind laut Elon Musk (CEO /Geschäftsführer von Tesla Motors) vor allem dazu gedacht, dass man seinen PKW auf Langstreckenfahrten schnell aufladen kann.

Ein paar Zeitgenossen haben die kostenlosen Stromtankstellen von Tesla Motors allerdings zu oft benutzt, bzw. sie haben ihre Stromer regelmäßig in Wohnortnähe aufgeladen.
Andere haben ihr Elektroauto sogar über Nacht an einem Supercharger angeschlossen gelassen und die Ladestation so unnötig lange blockiert.

Wer jetzt ein Elektroauto bei Tesla Motors kauft, erhält keine Flatrate mehr für die Supercharger

Wer bis zum 15. Januar 2017 ein Tesla Model X oder Model S gekauft hat, kommt weiterhin in den Genuss der Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen, alle anderen müssen nach den verbrauchten 400 kWh eine Gebühr zahlen, welche sich entweder nach der Ladezeit oder den geladenen kWh richtet.

In Deutschland wird die Supercharger-Nutzung aus rechtlichen Gründen pro Minute abgerechnet, in Österreich und der Schweiz erfolgt die Abrechnung pro kWh.

Falls die Abrechnung pro Minute erfolgt, hängt die Gebühr von der Ladegeschwindigkeit ab. So gibt es die Stufe 1 und die Stufe 2. Wenn das Elektroauto mit 60 kW oder niedriger aufgeladen wird, wird die Preis-Stufe 1 angewandt. Wenn man seinen Stromer mit über 60 kW auflädt, wird die doppelt so teure Preisstufe 2 verwendet:

  • Stufe 1 (Tier 1): 0,17€ pro Minute (diese Stufe gilt auch, wenn sich das eigene Elektroauto den Supercharger mit einem anderen E-Auto teilen muss.)
  • Stufe 2 (Tier 2): 0,34€ pro Minute

Wer nun wissen will, wie teuer der nächste Roadtrip wird, kann auf ein von Ben Sullins entwickeltes Skript zurückgreifen: Supercharger Rates

Via: Teslarati

 

 

 

[13.01.2017] Wer nach dem 15. Januar 2017 ein Elektroauto bei Tesla Motors bestellt, erhält keine Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen mehr.

Nicht immer gibt es so viele freie Plätze an den Superchargern, wer sein Elektroauto kostenlos aufladen will, muss mitunter etwas Geduld mitbringen. Bildquelle: Tesla Motors

Noch bis zum 15. Januar 2017 erhält man mit jedem Elektroauto des Typ Model S und Model X, welches man bei Tesla Motors bestellt, eine Flatrate für die Supercharger. Wer seinen Stromer erst ab dem 16. Januar bestellt, erhält ein jährliches Freikontingent von 400 Kilowattstunden, dies reicht laut Tesla für etwa 1.600 Kilometer.

Nun hat das US-Unternehmen die Preise veröffentlicht, die Abrechnung erfolgt nach Zeit oder nach Kilowattstunden. Das Abrechnungsmodell hängt von den lokalen Vorschriften ab.

Bisher konnte jeder, der das Elektroauto Tesla Model S oder das Elektro-SUV Model X gekauft hat, die Supercharger unbegrenzt kostenlos nutzen. Die Schnellladestationen sind laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) dazu gedacht, dass die Besitzer auf Langstreckenreisen ihr E-Auto schnell aufladen können.
Allerdings haben viele Menschen die Supercharger in ihrer Wohnortnähe genutzt und die Fahrzeuge wurden auch öfters viel länger an der Stromtankstelle stehen gelassen, als es nötig war.

Bereits im November 2016 hatte Tesla angekündigt, dass die Nutzung der Supercharger für neue die zukünftigen Käufer nicht mehr unbegrenzt kostenlos sein wird.
Um die Flatrate zu erhalten, muss man sein Model S oder Model X bis inklusive den 15. Januar 2017 bestellen und es muss bis zum 15. April 2017 ausgeliefert werden.

In den USA und Kanada wird es für jeden Bundesstaat bzw. Provinz eine eigene Regelung geben, so zahlt man in den USA zum Beispiel folgende Preise pro kWh:

  • Kalifornien: 20 US-Cent
  • New York: 19 US-Cent
  • Illinois: 15 US-Cent

In anderen Regionen gibt es mitunter Vorschriften, laut denen Tesla den Strom nur nach Minuten und nicht nach Kilowattstunden abrechnen darf.

Bei der Abrechnung nach der Zeit wird es 2 Abrechnungsstufen geben, welche sich nach der Ladegeschwindigkeit richtet. Wenn das E-Auto unter oder mit 60 kW aufgeladen wird, wird dies als Stufe 1 bezeichnet. Bei einer Ladegeschwindigkeit von über 60 kW wird dies als Stufe 2 bezeichnet, die Stufe 1 ist halb so teuer, wie die Stufe 2.

Welche Stufe man nutzt, kann man im Display im Elektroauto nachlesen. Wie viel Supercharger-Credits man noch hat, kann man in seinem Nutzerkonto auf der Internetseite von Tesla Motors nachschauen.

So viel kostet das Aufladen von Elektroauto in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wer nach dem 15. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors kauft, muss folgende Gebühren für den Ladevorgang am Supercharger bezahlen, wenn die 400 kWh aufgebraucht sind

Deutschland

  • 0,34€ pro Minute für Stufe 2
  • 0,17€ pro Minute für Stufe 1

Österreich

  • 0,23€ pro kWh

Schweiz

  • 0,25CFH pro kWh

Wer das Kontingent nicht aufgebraucht hat, kann dieses nicht mit ins nächste Jahr mitnehmen.

Mit dem Geld will der Autohersteller den Ausbau des Supercharger-Netzes finanzieren.

Hier kann man alle Preise für die Supercharger-Nutzung nachlesen: Supercharging

Via: Golem

 

 

 

 

 

[07.01.2017] Selbst wer auf eigene Kosten ein Stromkabel zum Aufladen seines Elektroautos installieren will, kann dies von der Eigentümerversammlung untersagt bekommen.

Ladestationen könnten auch in Zukunft in den Tiefgaragen in Deutschland Mangelware bleiben.Dies ist die Ladestation Amtron von Mennekes, diese kann optional über das Wlan mit einem Tablet-PC oder Smartphone gesteuert und kontrolliert werden.

Wer zur Miete oder in der eigenen Eigentumswohnung wohnt, kann beim Thema Elektroauto leicht ein paar graue Haare bekommen. Denn wenn man nicht das Glück hat, eine Garage mit einem Stromanschluss gemietet (oder gekauft) zu haben, kann es mit dem Aufladen eines Stromers schwierig werden.

Denn ein aktuelles Urteil zeigt, dass einem die Nachbarn (bzw. die Eigentümer der anderen Wohnungen) einen Strich durch den Elektroauto-Traum machen können.

So wollte ein Wohnungseigentümer zu seinem Tiefgaragen-Stellplatz eine Stromleitung verlegen lassen, die anfallenden Kosten hätte er selbst tragen. Die Installation musste er sich jedoch auch von den Eigentümern der anderen Wohnungen genehmigen lassen, die nötige Zustimmung wollte er auf der nächsten Eigentümerversammlung einholen.

Wer sein Elektroauto in einer Tiefgarage aufladen will, kann auf Widerstand stoßen

Allerdings haben die anderen seinen Antrag mit großer Mehrheit abgelehnt, er zog gegen die Entscheidung vor Gericht. Die „D.A.S Rechtschutzversicherung“ berichtet:

„Sein Plan wurde jedoch mit großer Mehrheit abgelehnt. Der enttäuschte Eigentümer zog gegen den Beschluss vor Gericht. Denn immerhin besage § 21 Abs. 5 Nr. 6 WEG, dass Maßnahmen zur Herstellung eines Energieanschlusses im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung einer Wohnanlage von den anderen Eigentümern zu dulden seien.“

Das Landgericht München I entschied in dem Verfahren gegen den Kläger (Az. 36 S 2041/15).

So sah das Gericht in den geplanten Maßnahmen eine „bauliche Veränderung am Gemeinschaftseigentum, welche die Rechte der anderen Eigentümer über das zumutbare Maß hinaus beeinträchtige“.

Denn die geplante Stromleitung müsste später als Teil des Gemeinschaftseigentums auch von der Gemeinschaft instand gehalten werden.

Die Richter argumentierten wie folgt:

„Erteile die Gemeinschaft ihre Zustimmung, könnten auch andere Eigentümer im Rahmen der Gleichbehandlung Ähnliches verlangen. Mit der Folge, dass eine Vielzahl von neuen Leitungen zu ziehen sei.“

Daher sind die anderen Eigentümer nicht verpflichtet, der Installation des Stromkabels zuzustimmen.

Wenn sich andere Gerichte an dem Urteil ein Beispiel nehmen, dürfte es für viele Menschen, welche in einer Wohnung leben und einen Tiefgaragenstellplatz haben, schwer werden, ihr Elektroauto bequem aufzuladen, so steht in dem Urteil:

„Die Regelung über Energieanschlüsse im WEG beziehe sich nur auf die Herstellung eines Mindeststandards nach dem Stand der Technik – und dazu gehörten Ladestationen für Elektro-Autos zumindest bei bereits bestehenden Tiefgaragen nicht.“

Dies zeigt mal wieder, wie es um die Elektromobilität in Deutschland bestellt ist. Denn man darf nicht vergessen, dass nur relativ wenige Menschen in einem eigenen Haus leben und der Großteil als Mieter in einer Wohnung lebt.
Daher sollten sich insbesondere die Politiker fragen, wie die Elektromobilität in Deutschland einen Durchbruch schaffen soll, wenn den Elektroauto-Interessenten solche großen Steine in den Weg legen.

Via: Focus

 

[03.01.2017] Wer noch bis zum 15. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors bestellt, kommt dank der Fristverlängerung in den Genuss der Supercharger-Flatrate.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Mit den Supercharger genannten Schnellladestationen kann man sein Elektroauto Tesla Model S oder das Elektro-SUV Model X kostenlos aufladen, so kann man die Batterieeinheit innerhalb von 40 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

Die Tesla Supercharger sind laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) dazu gedacht, dass man seinen Stromer auf langen Reisen in kurzer Zeit aufladen kann.
Allerdings gab es dann doch immer mehr Menschen, welche die kostenlosen Ladestationen in der Nähe ihrer Wohnorte genutzt haben. Manche haben ihr E-Auto sogar über Nacht an der Stromtankstelle stehen lassen.
Da es immer mehr Fahrer eines Elektroautos von Tesla Motors gibt, waren die Ladestationen daher entsprechend oft belegt und es haben sich in manchen Orten in den USA sogar kleine Warteschlangen gebildet.

Im November 2016 hatte Musk dann angekündigt, dass man das Aufladen an den Superchargern für Neukäufer ab dem 1. Januar 2017 nicht mehr unendlich kostenlos anbieten will. Stattdessen erhält jeder Neukunde pro Jahr ein Kontingent von 400 Kilowattstunden pro Jahr, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.
Wer mehr Unterwegs ist und die Supercharger nutzen will, soll dann eine kleine Gebühr bezahlen. Diese unterscheidet sich von Region zu Region, da die Stromkosten unterschiedlich hoch sind.

Fristverlängerung bis zum 15. Januar, um sein Elektroauto dauerhaft kostenlos aufzuladen

Nun hat Tesla unter anderem per Twitter mitgeteilt, dass die Frist auf den 15. Januar (2017) verlängert worden ist. Das heißt, wer noch schnell ein Model S oder Model X bestellt, kann auch in Zukunft die Supercharger ohne ein Limit nutzen.
Natürlich kann es sein, dass diese Flatrate später begrenzt wird. Vor allem, wenn es immer mehr Fahrzeuge gibt, welche an den Stromtankstellen auf einen freien Ladestecker warten.

Derzeit gibt es weltweit etwa 5.000 Supercharger, welche sich meistens ans Autobahnen oder an Verkehrsknotenpunkten befinden.

In Zukunft müssen die Besitzer, welche ihr Elektroauto zu lange an der Ladesäule stehen lassen, eine Gebühr von 0,35 Euro pro Minute bezahlen. Dies gilt aber nur, wenn zu dem Zeitpunkt alle Supercharger belegt sind.
Der Fahrzeugbesitzer bekommt nach dem beendeten Ladevorgang eine Nachricht über die Tesla-App, dann hat man 5 Minuten Zeit, um den Wagen wegzufahren.

[01.01.2017] Nordrhein-Westfalens Umweltminister Johannes Remmel (Grüne) nutzt das Elektroauto Tesla Model S 90D als Dienstwagen, weil es keine Alternative gibt.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Das Elektroauto Tesla Model S 90D verfügt über 422 PS und bietet eine Reichweite von 550 Kilometern, dafür muss man für den Luxusstromer stolze 110.340 Euro bezahlen.

Johannes Remmel (Nordrhein-Westfalens Umweltminister, Grüne) hat sich nun so ein E-Auto als Dienstwagen gegönnt, bzw. wurde der PKW über das zum Umweltministerium gehörende Landesamt für Natur-, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) angeschafft.
Allerdings muss man an dieser Stelle auch sagen, dass er sich den Wagen mit einem anderen Politiker teilt.

Das Leasing-Angebot von Tesla Motors (oder zum Beispiel Sixt) wurde laut einer Sprecherin nicht genutzt, weil dieses nicht wirtschaftlich sei.

Elektroautos von Tesla Motors gehören zu den wenigen Modellen, welche eine so hohe Reichweite bieten

Die Bild-Zeitung hat allerdings nachgefragt, warum es nicht auch eine Nummer kleiner ging.

Eine Sprecherin antwortete gegenüber der Bild: „dass die Tesla-Modelle mit 550 Kilometern Reichweite zur Zeit die einzigen seien, mit denen der mögliche Nutzen“auf den längeren Strecken im Flächenland NRW getestet werden kann.“ In einer Probephase solle die Elektro-Limousine deshalb für Umweltministerium und LANUV wechselnd auf langen Strecken genutzt werden. (Quelle: Umweltminister bestellt E-Auto für 110 000 Euro)

Aufgrund des recht teuren Luxuswagens wird unter den Politikern laut der Bild getuschelt, ob dies nun wirklich am Preis oder eher am Neidfaktor liegt, wurde nicht untersucht.
Wenn sich die Behörde noch etwas geduldet hätte, wäre auch die Bestellung des Elektroauto Opel Ampera-e möglich gewesen. Denn mit ihm kann man auch bis zu 500 Kilometer weit fahren, gleichzeitig kostet es weniger als die Hälfte (vermutlich wird der Verkaufspreis bei 39.000 Euro liegen).

Besser kann man nicht zeigen, wie schlecht es um die Ladeinfrastruktur bestellt ist

Das ein Politiker bzw. eine Behörde den Kauf eines sehr teuren Elektroautos für nötig hält, weil es das einzige Elektroauto mit einer solch hohen Reichweite  auf dem Markt sei, zeigt, wie es um die Ladeinfrastruktur Nordrhein-Westfalens bestellt ist.
Denn wenn es mehr Ladestationen geben würde, hätte man auch einfach einen Nissan Leaf (250 km), Renault Zoe (400km) oder Kia Soul EV (200 km) kaufen können.

In den nächsten Monaten kommt dann auch noch der Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern auf den Markt.

(Via: Bild.de (Link siehe Quelle beim Zitat in der Artikelmitte))

 

[28.12.2016] Wenn man sein Elektroauto von Tesla Motors am Supercharger auflädt, dauert es bisher etwa 40 Minuten, bis der Energiespeicher zu 80 Prozent aufgeladen ist. In Zukunft soll dies sogar schon in 5 Minuten der Fall sein.

Die Ladestation mit dem Namen Supercharger von Tesla Motors kann das Elektroauto Model S in ca. 30 Minuten aufladen. Bildquelle: Tesla Motors

Bisher gelten die Supercharger genannten Schnellladestationen von Tesla Motors schon als ein sehr gutes Angebot, in Zukunft dürften sich die Besitzer eines Stromers der Marke Tesla Motors noch mehr freuen.

Denn Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) hat via Twitter angekündigt, dass bald die „Supercharger V3″ installiert werden sollen.

Der US-Autohersteller baut seine Supercharger vor allem an Raststätten oder Autohöfen auf, hier sollen dann die durchreisenden Tesla-Kunden ihr E-Auto in kurzer Zeit aufladen können.

Derzeit leisten die Schnellladestationen bis zu 145 Kilowatt, dies reicht, um die Batterieeinheit in etwa 30 bis 40 Minuten zu 80 Prozent wieder aufzuladen.

Ladestationen für Elektroautos mit 350 Kilowattstunden sind Kinderspielzeug

Da Musk eine Stromtankstelle mit 350 kW als Kinderspielzeug bezeichnet hatte, könnte man jetzt vermuten, dass mindestens 600 Kilowattstunden Ausgabeleistung denkbar wären.

Wie hoch die Ausgabeleistung der Tesla Supercharger V3 werden wird, ist jedoch noch nicht bekannt.

Wer die Batterie im Fahrzeug schonen will, sollte diese nicht zu oft mit der möglichst hohen Ladegeschwindigkeit aufladen. Denn gerade, wenn die Akkuzelle fast voll aufgeladen ist, kann eine zu hohe Ladeleistung schädlich für die Zellchemie sein.

Jedoch ist den Autoherstellern dieses Problem bekannt, daher dauert das Schnellladen ab 80 Prozent in vielen Fällen auch wesentlich länger.

Allerdings will der Autohersteller die Stromversorgung seiner Stromtankstellen unabhängiger gestalten und auf eigene Produkte zugreifen, so sollen mehr Supercharger per Solarstrom mit Energie versorgt werden.
Der nicht benötigte Strom soll in stationären Stromspeichern gespeichert werden.

Da Solarzellen nicht überall genug Strom erzeugen können, weil es dort einfach zu wenige Sonnentage gibt, wäre diese Lösung nicht überall denkbar. Allerdings könnte man so abgelegene Regionen mit einer Ladestation versorgen.

Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht. Da allerdings zu viele Menschen die Supercharger zu oft genutzt haben, erhalten die neuen Besitzer ein gewisses Kontingent. Wenn dieses überstiegen wird, muss man eine entsprechende Gebühr zahlen.

Denn die Supercharger sollen nur dann genutzt werden, wenn man auf der Durchreise ist – manche haben ihre Fahrzeug anscheinend sehr oft in der Nähe des eigenen Wohnortes aufgeladen.

Via: Insideevs

 

[26.12.2016] Solarstraßen  und Wege werden in Zukunft ganze Ortschaften mit Strom versorgen, mit ihnen könnte man später auch die Elektroautos per Induktion mit Energie versorgen.

Wattway Solarstraße mit Radfahrer. Bildquelle: © COLAS – Joachim Bertrand

In Frankreich wurde nun die erste Straße freigegeben, welche mit Solarzellen bestückt ist. So eröffnete am Donnerstag Ségolène Royal (Umweltministerin in Frankreich) den einen Kilometer langen Straßenabschnitt, welcher sich vor der nordfranzösischen Ortschaft Tourouvre befindet.

Die Photovoltaikzellen wurden mit einem mit einer schützenden Oberfläche versehen, über welche PKW und LKW fahren können, ohne die Zellen zu zerstören.

So bestehen die Solarzellen aus polykristallinem Silizium und sind zum Schutz in ein mehrlagiges Substrat eingebettet worden. Trotz ihrer Stabilität sind die Solarzellen nur wenige Millimeter dick.

2.800 Quadratmeter Solarfläche

Die Straße ist ein Kilometer lang und umfasst eine Fläche von 2.800 Quadratmeter, dies soll ausreichen, um die Straßenlaternen der 5.000 Einwohner großen Gemeinde mit Strom zu versorgen.

Die tagsüber erzeugte Energie muss dann natürlich in Akkumulatoren zwischengespeichert werden, da es wenig Sinn ergibt, tagsüber die Straßenlaternen leuchten zu lassen.

Für den Bau der Solarstraße war das Unternehmen Colas verantwortlich, die Straße wurde unter anderem ausgesucht, weil sie nur 20 Prozent der Zeit befahren wird.

Dennoch wird der Wirkungsgrad der Solarstraße geringer ausfallen, da die Zellen ebenerdig verlegt sind, ist der Wirkungsgrad niedriger, als bei Solarzellen, welche direkt zur Sonne geneigt sind.

Die Solarstraße in Frankreich ist streng genommen nicht die erste ihrer Art, denn bereits im Jahr 2014 wurde in den Niederlanden (Amsterdam) ein 70 Meter langer Fahrradweg gebaut, welcher aus Solarzellen besteht.
In Deutschland soll in der Nähe von Köln eine Teststraße von 150 Meter Länge entstehen.

Ob sich der Bau lohnt, hängt in der Regel von Größe eines Landes ab. Denn wenn genug freie Hausdächer vorhanden sind, sollten zuerst diese mit Solaranlagen ausgestattet werden.
Allerdings kann man mit Solarwegen und Solarstraßen auch ungenutzte Flächen für die Produktion von Strom nutzen, bisher gibt es noch keine großen Erfahrungswerte, wie stark die Energiegewinnung nach ein paar Jahren abnimmt, wenn die Oberfläche zunehmend durch den Abrieb der Autoreifen und der Abgase verschmutzt.

Die Belastungen, welche die Solarzellen aushalten müssen, unterscheiden sich allerdings stark davon, ob diese nun auf einer Straße mit LKW-Verkehr oder auf einem Radweg installiert worden sind.

Via: Golem

In Norwegen gibt es jetzt über 100.000 Elektroautos, bereits im Jahr 2020 könnten es über 400.000 Stromer sein.

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft.
Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen.
© harvepino – Fotolia.com

Norwegen ist beim Thema Elektromobilität in Europa eines der führenden Länder, denn nirgendwo gibt es in Europa mehr Anreize, sich ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto zu kaufen.
So gibt es dort kostenlose Parkplätze, man darf die Busspur benutzen und es gibt kostenlose Ladestationen.

400.000 Elektroautos im Jahr 2020

Zwar hat Norwegen nur etwa 5,2 Millionen Einwohner, dennoch gibt es dort 100.000 rein elektrisch angetriebene PKW. Schon vor kurzem lag der Anteil der Neuzulassungen von Elektroautos in Norwegen bereits bei 30 Prozent.
In Deutschland kann man von solchen Zahlen nur träumen, so machen die E-Autos hierzulande nur einen Bruchteil (1,7 Prozent) aus.

Bis zum Jahr 2025 will man in Norwegen erreichen, dass nur noch Elektroautos neu angemeldet werden können.

Christina Bu (Generalsekretärin des norwegischen Elektrofahrzeug-Verbands Norsk elbilforening) sagte:

„Wir haben deutlich früher als die meisten erwartet haben 100.000 Batterie-Elektroautos erreicht. Für 2020 visieren wir 400.000 an.“

Wenn man bedenkt, dass sich die Reichweite von E-Autos innerhalb von 12 Jahren fast verdreifacht hat, ist das Ziel durchaus realistisch. Zwar gibt es die Autos mit dem Elektromotor seit mehr als 100 Jahren, allerdings konnten sie sich nur zu Beginn durchsetzen.
Bereits Anfang 2017 kommt das Elektroauto Opel Ampera-e auf den Markt, dessen Reichweite wird bei etwa 500 Kilometern liegen. Aber auch andere E-Autos, wie der Renault Zoe und der Nissan Leaf werden mit einer größeren Reichweite erhältlich sein.

In Deutschland fehlt es vor allem an Ladestationen für Elektroautos

Um einen vergleichbaren Erfolg in Deutschland zu erzielen, müsste die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Denn Deutschland ist ein Land der Mieter, es gibt also vergleichsweise wenig Menschen, welche in einem Einfamilienhaus wohnen und sich dort einfach einen Stromanschluss in die Garage verlegen können.

Die Umweltbonus genannte Kaufprämie brachte in Deutschland bisher keinen großen Erfolg, denn die Neuzulassungszahlen sind im Vergleich zum Jahr 2015 nicht wesentlich gestiegen.

Via: electriccarsreport

 

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