Archiv

Tag: Energiespeicher

[03. August 2017] Die 2. Generation des Elektroauto Nissan Leaf wird am 6. September der Öffentlichkeit präsentiert, unter anderem wurde die Aerodynamik verbessert.

Zweite Generation des Elektroauto Nissan Leaf, so könnte die Silhouette des Stromers aussehen. Bildquelle: Nissan

Zweite Generation des Elektroauto Nissan Leaf, so könnte die Silhouette des Stromers aussehen. Bildquelle: Nissan

Am 6. September 2017 wird die zweite Generation des Elektroauto Nissan Leaf präsentiert, sie wird über eine verbesserte Aerodynamik verfügen, welche sich positiv auf die Reichweite Reichweite und den Komfort auswirken soll.

Der Nissan Leaf gehört weltweit zu den erfolgreichsten rein elektrisch angetriebenen PKW, im September wird von dem Erfolgsstromer die  zweite Generation präsentiert des Nissan Leaf zeigt sich demnächst im vollkommen neuen Gewand. Und mit dem weiterentwickelten Design kommt das beliebte Elektroauto auch weiter. Denn eine optimale Aerodynamik ist entscheidend, um den Stromer noch effizienter zu machen. Dank niedrigerem Luftwiderstand und mehr Stabilität kann das Fahrzeug längere Strecken zurücklegen, bevor es aufgeladen werden muss.

Die nächste Generation des Nissan Leaf liegt deutlich flacher auf der Straße als sein Vorgänger und erreicht so Nullauftrieb – für mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Weitere innovative Designelemente halten den Stromer zudem auch bei starkem Seitenwind fest in der Spur.

Die Nissan Ingenieure haben sich von Tragflächen inspirieren lassen und so die ideale Form für den neuen Leaf gefunden. Dank gleichmäßiger Luftführung schneidet das neue Fahrzeug geradezu durch den Wind – die Reise wird damit angenehmer und effizienter.

Mit dem Leaf hat Nissan das erste, in Großserie gefertigte Elektrofahrzeug entwickelt und sich als Vorreiter bei der Elektromobilität positioniert. Heute ist der Nissan Leaf mit über 277.000 Einheiten das meistverkaufte Elektrofahrzeug der Welt.

Den Stromer kann man mit dem Energiespeicher kaufen, alternativ kann man ihn aber auch gegen eine monatliche Gebühr mieten. So kostet der Nissan Leaf (Acenta 30 kWh 80kW (109 PS) mit Batteriekauf) 34.385 Euro und ermöglicht eine Reichweite von bis zu 250 Kilometer, wenn man die Batterieeinheit mietet, muss man nur 26.485 Euro bezahlen.
Den Nissan Leaf Visia kann man bereits ab 23.365 Euro kaufen, wenn man den Energiespeicher mietet.

Via: Nissan

[12.12.2016] In den nächsten Jahren könnte es zu einer starken Nachfrage nach Elektroautos kommen, denn die OPEC hat sich erstmals seit dem Jahr 2008 auf eine Öl-Förderkürzung geeinigt – gleichzeitig sorgt der schwache Euro für höhere Treibstoffpreise.

Bei der Planung eines neuen Hauses sollte man auch den Bau von Solarzellen und den Kauf eines Elektroautos in Betracht ziehen. Bildquelle: © arsdigital - Fotolia.com

Bei der Planung eines neuen Hauses sollte man auch den Bau von Solarzellen und den Kauf eines Elektroautos in Betracht ziehen. Bildquelle: © arsdigital – Fotolia.com

Wer in den letzten Jahren einen PKW mit einem Verbrennungsmotor gefahren ist, wurde bisher durch die recht günstigen Benzinpreise von um die 1,20 Euro (für E10) verwöhnt.

Im November 2016 hatte sich das Öl-Kartell Opec darauf geeinigt, dass man die Ölfördermenge wieder begrenzen will. Schon kurz nach dem die Entscheidung bekannt gegeben worden ist, ist der Benzinpreis auf über 1,30 Euro gestiegen.

Die Produktion soll so um 1,2 Millionen Barrel (pro Tag) gekürzt werden, ein Barrel Rohöl entspricht 159 Litern. Noch vor der Entscheidung hat OPEC mehr als 30 Millionen Barrel pro Tag gefördert.
Gleichzeitig hat auch Russland angekündigt, dass man die Produktion ebenfalls reduzieren werde.

Bei den bisherigen Benzinpreissteigerungen handelt es sich um eine Art Vorwehen, denn die Reduzierung soll erst ab dem 1. Januar 2017 starten.

Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Preise noch weiter steigen werden, da nicht nur die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) den Öl-Preis beeinflusst, sondern auch der schwache Euro.

Wer ein Elektroauto fährt, ist meistens unabhängig vom Erdöl-Preis

Für die Autofahrer in Deutschland und dem übrigen Europa gibt es gleich zwei Nachteile: Einmal ist der Eurokurs gesunken und zum anderen sind die Rohölpreise schon alleine wegen der Ankündigung der OPEC gestiegen.

So ist der Preis für das europäische Brentöl um etwa 8 Dollar gestiegen und hat damit mehr als 50 US-Dollar (ca. 46 Euro) gekostet. Dies hat sich dann auch auf die Preise für Treibstoff ausgewirkt, so das die Preise in manchen Teilen Deutschlands auf über 1,30 Euro pro Liter Super-Benzin (E10) gestiegen sind.

Da das Rohöl international in der Währung US-Dollar gehandelt wird, wirkt sich auch ein sinkender Euro-Kurs auf die Benzin- und Dieselpreise aus. So hat man im August 2016 pro Euro noch 1,15 Dollar erhalten, mittlerweile erhält man nur noch 1,08 Dollar.

Leider ist es so, dass man erst so richtig sparen kann, wenn man vorher genug Kapital aufgewendet hat. Denn wer in einer Mietwohnung wohnt und einen PKW mit Verbrennungsmotor fährt, wird in Zukunft mehr für die Energieanbieter und Benzin ausgeben müssen.
Wer hingegen ein Haus mit einer Solaranlage hat und bestenfalls über einen stationären Energiespeicher verfügt, kann mit einem Elektroauto Geld sparen.

Via: WiWo

 

[30.11.2016] Wer mit einem Elektroauto fährt, wird sich schon mal gefragt haben, was passiert, wenn die Batterieeinheit leer ist. Die Antwort gibt es in 2 Videos.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger auf der IAA 2015 in Frankfurt am Main.

Elektroauto Tesla Model S und Supercharger auf der IAA 2015 in Frankfurt am Main.

Für viele gehört der Gedanke, mit einem Elektroauto liegen zu bleiben, weil die Batterie leer ist, zu den Schreckensvorstellungen. Aber viele werden sich wahrscheinlich schon gefragt haben, was auf den letzten Metern mit dem PKW passiert.

Zum Glück gibt es mutige Fahrer, welche das getestet und auf Video aufgenommen haben.

Da ein E-Auto über 2 verschiedene Energiespeicher verfügt, braucht man keine Angst zu haben, dass auf einmal alle Systeme komplett ausfallen. Denn in jedem Stromer ist eine 12 Volt Autobatterie und die Batterieeinheit verbaut, welche die Energie speichert, um das Fahrzeug anzutreiben.

Lange bevor die Batterie beim E-Auto von Tesla Motors leer ist, wird man vom Bordcomputer darauf hingewiesen, dass man eine Ladestation aufsuchen soll. Wenn man dann dennoch weiterfährt, erscheint irgendwann (und nach vielen Warnungen) die Meldung, dass man das Fahrzeug langsam zum stehen bringen soll. Gleichzeitig wird die Geschwindigkeit immer weiter verringert.

Wenn man den PKW dann am Straßenrand oder auf einem Parkplatz zum stehen gebracht hat, funktionieren zwar noch die Bordinstrumente, Warnblinker, usw. aber wenn man den Wagen wieder starten will, erscheint die Mitteilung, dass hierfür die Kapazität der Batterieeinheit nicht ausreicht.

Die wichtigen Systeme, wie zum Beispiel die Warnblinker werden über die 12-Volt Batterie betrieben. Aber auch der Energiespeicher verfügt in der Regel noch über genug Reserven, um ein paar Funktionen weiter betreiben zu können.

Wenn man mit einem E-Auto liegen geblieben ist, weil die Batterieeinheit leer ist, sollte man diese zeitnah wieder aufladen. Denn viele Akkumulatoren können durch eine längere Lagerung im nicht aufgeladenen Zustand an „Lebenszeit“ einbüßen.

In den folgenden 2 Videos wurde das Elektroauto Tesla Model S jeweils so lange gefahren, bis der Stromspeicher nahezu leer und keine Weiterfahrt mehr möglich war.

 

Video 1:

Video 2:

[13.11.2016] Elektroautos mit bidirektionaler Ladetechnik können als mobile Stromspeicher eingesetzt werden, Nissan hat nun 8 Vehicle-to-Grid Ladestationen installiert.

Elektroautos versorgen das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) künftig mit Energie: Das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Insgesamt acht Ladestationen werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert. Bildquelle: Nissan

Elektroautos versorgen das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) künftig mit Energie: Das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Insgesamt acht Ladestationen werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert. Bildquelle: Nissan

Mit einer normalen Ladestationen kann man ein Elektroauto mit Strom aufladen, wenn der Stromer über ein bidirektionales Ladesystem verfügt, kann man die im PKW gespeicherte Energie auch für externe Geräte nutzen.

In Zukunft können Elektroautos das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) mit Energie versorgen, denn dass europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Die 8 Ladestationen, welche über eine bidirektionale Ladetechnik verfügen, werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert.

Die V2G-Säulen verwandeln Elektroautos in „mobile“ Stromversorger und ermöglichen ein intelligentes Energiemanagement. An den neuen Stromtankstellen können die Mitarbeiter ihr E-Auto nicht nur aufladen, sondern die in der Batterieeinheit gespeicherte Energie auch wieder in das Stromnetz abgeben lassen. So können zum Beispiel Nachfragespitzen ausgeglichen werden.

Schritt für Schritt lässt das Unternehmen damit seine Vision von Intelligenter Mobilität Wirklichkeit werden, die auf 3 zentralen Säulen basiert:

  • Intelligent Driving,
  • Intelligent Power und
  • Intelligent Integration.

Die V2G-Technologie baut auf der dritten Säule auf und zeigt, wie emissionsfreie Fahrzeuge wie das Elektroauto Nissan Leaf und der E-Transporter e-NV200 zusammen mit smartem Energiemanagement die Grundlage für ein sauberes und effizientes Stromnetz schaffen.

Nissan ist einer der Vorreiter im Bereich Elektroautos

Francisco Carranza (Director of Energy Services bei Nissan Europe) erklärt:

„Nissan ist seit jeher Vorreiter bei der Entwicklung von Technologien für die Elektromobilität. Wir freuen uns, dass unsere Erfahrung dabei hilft, die Art der Energienutzung zu verändern. Die Integration der Nissan Elektrofahrzeuge schafft eine Gesellschaft, deren Energie nachhaltig, effizient und bezahlbar ist. Strom wird dadurch für jeden günstiger.“

David Moss (Vice President Vehicle Design & Development im NTCE) berichtet:

„Die Installation von V2G-Ladestationen am NTCE ist ein entscheidender Moment. Wir können damit demonstrieren, wie sich die von Nissan entwickelten Energiemanagementsysteme im Geschäftsalltag schlagen“…

„Die Integration in unseren eigenen Standort beweist zudem, dass wir in die Technik vertrauen und Elektroautos eine ausschlaggebende Rolle in künftigen Ökosystemen spielen, wo Technologien für nachhaltige und effiziente Lösungen nahtlos zusammenarbeiten.“

Die Vehicle-to-Grid-Infrastruktur in Cranfield ist nur ein weiterer Meilenstein. In Dänemark ist Ende August das weltweit erste gewerbliche V2G-Projekt ans Netz gegangen, Nissan hat gemeinsam mit Enel zehn Ladestationen am Hauptsitz des dänischen Energieversorgers Frederiksberg Forsyning installiert.

Vehicle-to-Grid Ladestationen könnten in Zukunft auch für private Haushalte lohnenswert sein

Wer als Hausbesitzer eine Solaranlage auf seinem Haus installiert hat, kann den erzeugten Strom zum Beispiel dafür nutzen, um mittags sein Elektroauto aufzuladen.
Wenn man dann Abends Strom benötigt, könnte dieser dann aus der Batterie des Fahrzeugs entnommen werden. Eine Alternative stellen stationäre Stromspeicher dar, diese werden bereits von mehreren Unternehmen angeboten.
In diesen Energiespeichern kann man zum Beispiel tagsüber Strom speichern und diesen abends zum Aufladen von E-Autos verwenden.

Aber auch Energieversorger sind an Vehicle-to-Grid Ladestationen interessiert, denn so können diese, zum Beispiel mit dem Besitzer des E-Autos vereinbaren, dass das Elektroauto als Speicher für Energie verwendet wird.
Dann kann zum Beispiel der zu viel erzeugte Strom der Solar- und Windkraftanlagen gespeichert werden, später kann die Energie dann wieder in das Stromnetz eingespeist werden.
Als Eigentümer eines Elektroautos sollte man aber beachten, dass die Batterieeinheiten zwar langlebig sind, aber nicht unendlich ihre Kapazität behalten.

 

In Zukunft kann Tesla Motors neben Elektroautos und stationären Energiespeichern auch Solaranlagen anbieten, denn das US-Unternehmen hat das Solarzellen-Unternehmen SolarCity für 2,6 Milliarden US-Dollar gekauft.

Hier sieht man eine typische Anwendung von Solaranlagen, während tagsüber der Strom erzeugt wird, kann dieser in einem stationären Energiespeicher gespeichert werden, so kann man ihn auch Abends nutzen. Bildquelle: SolarCity

Hier sieht man eine typische Anwendung von Solaranlagen, während tagsüber der Strom erzeugt wird, kann dieser in einem stationären Energiespeicher gespeichert werden, so kann man ihn auch Abends nutzen. Bildquelle: SolarCity

Wer in Zukunft rein elektrisch unterwegs und möglichst autark vom Stromversorger sein will, kann in Zukunft ein Gesamtpaket von Tesla Motors kaufen. Denn neben den bekannten Elektroautos bietet das US-Unternehmen auch stationäre Stromspeicher und in Zukunft auch komplette Solaranlagen an. Wie heute bekannt wurde, hat Tesla das Solarzellenunternehmen SolarCity gekauft, der Kaufpreis beträgt 2,6 Milliarden US-Dollar (ca. 2,3 Milliarden Euro).
Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) ist in beiden Unternehmen der Aufsichtsratsvorsitzende, dass Geld für die Übernahme wird in Aktien bezahlt.
Manche Aktionäre störten sich im Vorfeld daran, dass Musk an Tesla einen Anteil von 21,1 Prozent hält und an SolarCity mit 22,5 Prozent beteiligt ist.

Elektroautos, Solaranlagen, Energiespeicher und alles in Familienhand

Schon im Juni hatte Musk angekündigt, SolarCity ganz in Tesla Motors integrieren zu wollen – ein interessantes Detail dürfte sein, dass die Gründer Lyndon und Peter Rive die Vettern des Tesla-Chefs sind.

Bereits in der Vergangenheit hat SolarCity die Photovoltaik-Anlagen für die Supercharger genannten Schnellladestationen von Tesla geliefert.

In Zukunft kann daher Tesla Motors alles aus einer Hand anbieten oder entsprechende Pakete für Hausbauer schnüren: Dazu gehören die Tesla Powerwall (Energiespeicher), ein Elektroauto von Tesla und dazu eine passende Solaranlage der jetzigen Hausmarke SolarCity.
Für Unternehmen gibt es die Powerpack bezeichneten Energiespeicher, diese können bis zu 100 kWh speichern. Für Privatanwender gibt es derzeit nur die 6,4 kWh-Variante, mit der neuen Generation der Powerwall könnte es aber auch wieder größere Stromspeicher geben.

Letzte Woche hatte der US-Autohersteller den ersten Teil seiner Gigafactory genannten Batteriefabrik eröffnet, in dieser werden zukünftig die Lithium-Ionen Akkuzellen produziert, welche in den Stromern und in den stationären Energiespeichern zum Einsatz kommen: Gigafactory eröffnet – Tesla Motors weiht Batteriefabrik für Elektroautos ein

Hier geht es zu der Originalmeldung von Tesla Motors, aber bitte nicht davon irritieren lassen, dass dort 2,6 Billion steht (die deutsche Milliarde und die amerikanische Billion meinen die selbe Größenordnung): Tesla and SolarCity to Combine (engl.)

 

 

 

 

In Australien wird eine Wohnsiedlung gebaut, bei der jedes Haus über einen Energiespeicher des Elektroautohersteller Tesla Motors verfügt.

Hier sieht man einen "Lageplan" von YarraBend. Bildquelle: https://yarrabend.com.au/

Hier sieht man einen „Lageplan“ von YarraBend. Bildquelle: https://yarrabend.com.au/

Tesla Motors baut nicht nur Elektroautos, sondern bietet auch Energiespeicher namens Powerwall an. In der Nähe der australischen Metropole Melbourne entsteht ein innovatives Wohnprojekt, bei welchem 2.500 Häuser und Wohnungen gebaut werden sollen, welche besonders viel Energie speichern sollen. Zusätzlich werden auf den Dächern Solarzellen installiert.
Um den erzeugten Strom zu speichern, wird es in jedem Haus eine Powerwall von Tesla Motors geben.

Jede Powerwall kann bis zu 6,4 kWh Strom speichern, so sollen die Bewohner unabhängiger von dem öffentlichen Stromnetz leben können.

Die neue Wohnsiedlung trägt den Namen YarraBend und ist nur 6,5 Kilometer von Melbourne entfernt, wegen der Energiespeicher wird die Gemeinde jetzt schon Tesla Town genannt.
Die Häuser und Straßen werden mit einem Lichtsystem ausgestattet, welches wenig Energie benötigt. Neben der Powerwall und den Solardächern wird es auch Ladestationen für Plug-In Hybrid– und Elektroautos geben.
Den Bewohnern soll es dank der energieeffizienten Häuser möglich sein, ihre Elektrofahrzeuge kostenlos aufzuladen.

Die Gemeinde wird etwa 165.000 Quadratmeter groß sein, im nahen Umfeld der Häuser wird es Schulen, Parkanlagen, ein Gemeindezentrum, Sportplätze, usw. geben.
Wer ein Haus in der Premiumgemeinde kaufen will, muss pro Haus mindestens 1,35 Millionen Euro bezahlen. Die ersten 60 Wohnobjekte kann man bereits kaufen, Ende 2017 sollen die ersten Menschen in ihre neuen Häuser einziehen können.

Aber auch in Deutschland gibt es ähnliche Projekte, bei denen Siedlungen gebaut werden, in denen die Häuser möglichst wenig Energie verbrauchen und bereits für Elektroautos ausgelegt sind, bzw. Energiespeicher verbaut haben.

Eine ökologische Lebensweise können sich nur Besserverdiener leisten

Leider sieht man an dem Wohnprojekt YarraBend, dass sich nur Menschen mit einem hohen Einkommen nachhaltige Wohnungen und Häuser leisten können. Auch in Deutschland ist es so, dass man für ein nachhaltiges Haus (Erdwärme, Solarstrom, Wärmepumpen, etc.) und ein Elektroauto mindestens zur oberen Mittelschicht gehören muss.

Weitere Infos zu der Gemeinde gibt es hier: YarraBend

Via: Wired

 

Ab sofort kann man online die stationären Stromspeicher von Daimler reservieren, die Auslieferung beginnt im September.

Aus dem Auto ans Netz: Mercedes-Benz Energiespeicher eignen sich auch für die private Nutzung zur verlustfreien Zwischenspeicherung von überschüssigem Strom. Bildquelle: Daimler AG

Aus dem Auto ans Netz: Mercedes-Benz Energiespeicher eignen sich auch für die private Nutzung zur verlustfreien Zwischenspeicherung von überschüssigem Strom. Bildquelle: Daimler AG

Daimler ist nun der zweite Elektroauto-Hersteller, der stationäre Energiespeicher für Privathaushalte (und Unternehmen) anbietet.

Der Schritt zwischen der Batterieeinheit für Stromer und einem Stromspeicher für die Haushalte ist nicht weit, denn für beide Zwecke müssen die Akkuzellen viele Ladezyklen überstehen und über ein hohes Speichervolumen verfügen.

Die Stromspeicher mit dem Mercedes-Stern verfügen über 2,5 kWh, es lassen sich bis zu 8 Batteriemodule zu einem Energiespeicher von 20 kWh kombinieren. So lässt sich in Haushalten, die über eine eigene Photovoltaikanlage verfügen, der überschüssige Solarstrom nahezu verlustfrei zwischenspeichern.

Verkauf über Tochterfirma

Die Stromspeicher werden über die hundertprozentige Tochter deutsche ACCUMOTIVE für den privaten und gewerblichen Einsatz angeboten.
Der erste Lithium-Ionen-Speicher des Autoherstellers ist bereits am Netz. Daimler strebt sowohl in Deutschland als auch international die Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern an.

Das Tochterunternehmen Deutsche ACCUMOTIVE GmbH und Co. KG wurde im Jahr 2009 gegründete, die Firma entwickelt, produziert und vertreibt hochkomplexe Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie.
Mit dem Einstieg in das neue Geschäftsfeld der stationären Energiespeicher für Industriekunden und private Anwendungen eröffnen sich der Deutschen ACCUMOTIVE neue Wachstumschancen.

Der Mercedes-Benz Energiespeicher erreicht 4000 Vollzyklen und einen Systemwirkungsgrad von 97 Prozent.
Die Zeitwertersatzgarantie beträgt 7 Jahre. Eine Batterie ist 46,3 x 42,5 x 29,5 cm (B, H, T) groß, Gewicht: 28 kg.

Der Preis ist noch nicht bekannt – aber Stromspeicher dieser Art können über die KFW-Bank gefördert werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.schlauerspeichern.de

Die Daimler-Tochter „Deutsche ACCUmotive“ bietet in Zukunft auch Stromspeicher für Privathaushalte und für Unternehmen an, vor ein paar Wochen hatte bereits Tesla Motors seine Energiespeicher der Öffentlichkeit präsentiert.

Diese Stromspeicherlösung ist für Unternehmen, die Stromspeicher für Privathaushalte fallen entsprechend kleiner aus. Bildquelle: Daimler AG

Diese Stromspeicherlösung ist für Unternehmen, die Stromspeicher für Privathaushalte fallen entsprechend kleiner aus. Bildquelle: Daimler AG

Für die Unternehmen, welche Batterieeinheiten für Elektroautos herstellen, ist der Schritt zu stationären Stromspeichern nicht mehr weit.
So lässt sich erklären, dass nun der zweite Hersteller von E-Autos Energiespeicher für Unternehmen und Privathaushalte anbietet.

Daimler steigt mit der hundertprozentigen Tochter Deutsche ACCUmotive in das Geschäft mit stationären Energiespeichern ein. Der erste Lithium-Ionen-Speicher im industriellen Maßstab ist bereits am Netz und wird von den Partnerunternehmen The Mobility House AG und GETEC Energie AG betrieben.

Für das Privatkundengeschäft im Bereich Speicherlösungen plant die Daimler AG eine Zusammenarbeit mit der EnBW AG, in Zukunft will der Autokonzern mit weiteren Vertriebspartnern zusammenarbeiten.
Harald Kröger (Leiter Entwicklung Elektrik/Elektronik & E-Drive Mercedes-Benz Cars):

„Mercedes-Benz Energiespeicher sind das beste Beispiel dafür, dass Lithium-Ionen Batterien Made in Germany ein Zukunftsmodell sind“… „Mit unserem umfassenden Batterie Know-how bei der Deutschen ACCUmotive beschleunigen wir die Energiewende sowohl auf der Straße als auch bei der Stromversorgung von Unternehmen und Privathaushalten. Was sich auf Millionen zurückgelegten Kilometern unter widrigsten Bedingungen wie Hitze und Kälte bewährt hat, bringt auch für einen stationären Einsatz die besten Voraussetzungen mit. Auf diesem Gebiet haben wir bereits seit 2012 erste Erfahrungen gesammelt.“

Das Unternehmen Deutsche ACCUmotive GmbH und Co. KG wurde im Jahr 2009 gegründet, seit dem entwickelt, produziert und vertreibt die Firma hochkomplexe Antriebsbatterien für Hybrid- und Elektrofahrzeuge der Marken Mercedes-Benz und smart auf Basis der Lithium-Ionen-Technologie.
Der erste industrielle Großspeicher von Daimler im deutschen Stromnetz wird von den Partnern The Mobility House und GETEC über das gemeinsame Joint Venture Coulomb betrieben und an der deutschen Strombörse vermarktet. Coulomb setzt den Energiespeicher aus dem sächsischen Kamenz zur Netzstabilisierung und Glättung von Lastspitzen ein.
96 Einheiten mit einer Gesamtkapazität von mehr als 500 kWh des Mercedes-Benz Energiespeichers sind bereits am Netz, der weitere Ausbau auf 3000 kWh erfolgt Schritt für Schritt in den kommenden Wochen mit den Partnern The Mobility House und GETEC.
Die Privathaushalte können mit der Mercedes-Benz-Batterie den mit Hilfe der eigenen Photovoltaikanlage erzeugten Strom fast verlustfrei zwischenspeichern.

Die Batteriemodule mit einem Energieinhalt von jeweils 2,5 kWh (privat) bzw. 5,9 kWh (industriell) werden bei der Deutschen ACCUmotive im sächsischen Kamenz produziert. Für den Einsatz im privaten Bereich lassen sich bis zu acht Batteriemodule zu einem Energiespeicher mit 20 kWh kombinieren. Für die gewerbliche und industrielle Nutzung sind die Systeme beliebig skalierbar.

Für das Privatkundengeschäft plant Daimler eine Zusammenarbeit mit EnBW.Die Mercedes-Benz Energiespeicher sind ab Juni bestellbar und werden ab Herbst dieses Jahres ausgeliefert.

Quelle: Daimler

Unsere Seite auf Google+ Google