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Tag: Angela Merkel
[17.05.2017] Noch im Mai 2013 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland für realistisch – inzwischen scheint in der Politik die Ernüchterung eingetreten zu sein.
DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow


Während in vielen Ländern die Elektromobilität gut voran kommt, scheint das Wachstum in Deutschland mit angezogener Handbremse zu verlaufen. Denn obwohl es seit Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt, wurden nur geringfügig mehr E-Autos abgesetzt.So wurden in Deutschland im Jahr 2016 genau 11.410 Elektroautos neu angemeldet, im Jahr 2017 waren es im Zeitraum von Januar bis inklusive April 6.473 Einheiten.
Im Jahr 2015 waren es sogar schon 12.363 E-Autos, welche unter den Neuzulassungen waren.

Wenn man die Zahlen für dieses Jahr hochrechnet, könnten in diesem Jahr über 18.000 rein elektrisch angetriebene PKW verkauft werden.

Am 1. Januar 2017 gab es gerade einmal 34.022 Elektroautos in Deutschland, damit liegt das Ziel von einer Million E-Autos noch in weiter Ferne.

1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 erscheint mehr als unrealistisch

Da es zum Stand Januar 2017 nur 34.022 E-Autos in Deutschland gab, erscheint das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland sehr unrealistisch.

Dies scheint man nun auch in der Politik so zu sehen, so sagte Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) am Montag auf einem Fraktionskongress in Berlin:

„So, wie es im Moment aussieht, werden wir dieses Ziel nicht erreichen.“

Man scheint aber noch auf den sogenannten Smartphone-Effekt zu hoffen, diese haben sich auch auf einmal überall durchgesetzt.

Allerdings darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, dass es die möglichen Käufer von Elektroautos in Deutschland sehr schwer haben. Denn einerseits wohnt der Großteil der Bürger zur Miete und andererseits gibt es nicht genug Ladestationen, damit alle Mieter ihre Autos aufladen können.

Auch wer in seiner Eigentumswohnung lebt, kann vor dem Dilemma stehen, dass sich die Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Installation einer oder mehrerer Ladestationen in der Tiefgarage ausspricht.

Meiner Meinung wäre es das einfachste, wenn die Städte einen Großteil der Straßenlaternen zu Ladestationen umrüsten würde. Eine Alternative wäre die Installation von induktiven (also kabellosen) Ladestationen, welche zum Beispiel im Bereich der Parkplätze installiert werden könnten.

So stehen aber viele Mieter vor dem Dilemma, welches sie schon bei dem Thema Photovoltaik haben: Sie würden sie gerne nutzen, aber da sie kein eigenes Haus besitzen, bleiben sie außen vor.

 

 

Jetzt am Dienstag will die Bundesregierung endlich die Pläne zur Förderung der Elektromobilität in Deutschland präsentieren, auf eine Kaufprämie für Elektroautos braucht man wohl nicht zu hoffen.

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Ladestation für Elektroautos in Elze 5

Noch vor ein paar Wochen gab es relativ große Hoffnungen, dass es auch in Deutschland eine Kaufprämie für den Erwerb eines Elektromobil geben wird, denn immer mehr Politiker hatten ihre bisher negative Haltung gegenüber der Kaufförderung in Form einer Geldprämie aufgegeben.

Nun meldet Welt.de, dass man auch nach den langen Verhandlungen zwischen den Politikern und der Autoindustrie nicht damit rechnen kann, dass es am Dienstag heißen wird, dass eine Kaufförderung eingeführt wird.

Zwar haben sich alle Beteiligten auf eine weitgehende Förderung von Elektroautos in Deutschland einigen können, aber dies betrifft nur die Punkte Ladestationen und die KFZ-Steuer für Elektromobile.

Am Dienstag den 26. April 2016 findet dann der entscheidende Autogipfel statt, an dem unter anderem Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) und Sigmar Gabriel (Wirtschaftsminister, SPD) teilnehmen werden und in dessen Rahmen die Entscheidung über die Förderpläne in Punkto Elektromobilität bekannt gegeben werden.
Auch wenn sich Sigmar Gabriel und Alexander Dobrindt (Verkehrsminister, CSU) zuletzt für eine Kaufprämie für E-Autos ausgesprochen haben, waren anscheinend viele weitere Politiker der Parteien CDU und SPD gegen einen finanziellen Anreiz.

Ladestationen und keine KFZ-Steuer für Elektroautos

Jetzt sieht es so aus, dass die Politik den Ausbau der Ladestationen subventionieren will und die Kfz-Steuer für Elektroautos und andere vergleichbare PKW, wie zum Beispiel Plug-In Hybrid– und Brennstoffzellenautos für die Dauer von 10 Jahren ausgesetzt wird.
Im Rahmen des Elektromobilitätsgesetzes, welches im Jahr 2015 eingeführt wurde, dürfen die Besitzer von E-Autos bereits in manchen Städten kostenlos parken und die Busspur nutzen.
Allerdings hatte sich so gut wie keine große Stadt dazu durchgedrungen, die Busspuren für Stromer freizugeben, da man befürchtet, dass die Busse dann nicht mehr pünktlich an den entsprechenden Haltestationen ankommen.

Falls es überraschenderweise doch eine direkte Kaufförderung für Elektroautos geben sollte, wird diese in Deutschland wahrscheinlich so aussehen, dass sich die Autoindustrie daran beteiligen muss.

Via: Welt.de

Kurz vor dem Elektroauto-Gipfel wurde bekannt, dass Alexander Dobrindt (Verkehrsminister) nicht mehr prinzipiell gegen die Kaufprämie für E-Autos ist. Somit könnte die Kaufförderung nun endlich beschlossen werden, denn sowohl die SPD als auch die Grünen sind für eine Prämie in Höhe von bis zu 5.000 Euro.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 an der Ladestation.

Angela Merkel hat zu einem heutigen Elektroauto-Gipfel eingeladen, geladen sind unter anderem Dieter Zetsche (Daimler), Harald Krüger (BMW) und Matthias Müller (Volkswagen).
Noch ist nicht bekannt, wie die Gespräche ausgehen, aber wie Spiegel-Online berichtet, hatte Alexander Dobrindt (Verkehrsminister, CSU) kurz vor dem Treffen seinen Widerstand gegen die Kaufprämie für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen aufgegeben. Trotzdem ist er weiterhin der Meinung, dass der Ausbau der Ladeinfrastruktur im Vordergrund stehen sollte.

So schreibt Spiegel.de (externer Link):

„Er habe da »keine ideologischen Vorbehalte“, sagte Dobrindt. „Dazu gehört auch die Diskussion um die Kaufprämie.« Er bleibe aber dabei, dass das »Allererste, was zu tun ist«, der Ausbau der Ladestationen für E-Fahrzeuge sei.“

Dobrindt sagte auch, dass er bei dem Ausbau eine finanzielle Unterstützung der Unternehmen erwartet – will heißen, die Autohersteller sollen sich mehr darum kümmern, dass es mehr Ladestationen gibt.

Die Autobauer könnten aber auch an der Kaufförderung beteiligt werden, so hat der Spiegel Informationen erhalten, wonach möglicherweise ein Fond geplant sei, aus dem die Kaufprämie bezahlt werden könnte.
So wäre es denkbar, dass die Autobauer bei einer Prämie in Höhe von 5.000 Euro einen Betrag zwischen 1.500 bis 2.000 Euro bezahlen sollen. Weiterhin will die Bundesregierung weitere 16.000 Ladestationen installieren und die Behörden dazu bewegen, dass ihr Fuhrpark aus bis zu 30 Prozent Elektroautos bestehen soll. In einem ersten Schritt wurde das Elektromobilitätsgesetz im Jahr 2015 beschlossen, seit dem können E-Autos unter anderem kostenlos parken.

Laut den jetzigen Plänen der Bundesregierung sollen bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren, dieses Ziel erscheint derzeit eher unrealistisch, denn derzeit gibt es gerade einmal etwa 30.000 E-Autos in Deutschland.

Allerdings wäre eine Kaufprämie kein Garant dafür, dass viel mehr Stromer verkauft werden, denn die Prämie könnte die Autoindustrie davon abhalten, dass sie die Preise für ihre Fahrzeuge senkt.
Wahrscheinlich müsste gleichzeitig die Benzinsteuer erhöht werden, denn die derzeitig niedrigen Erdöl-Preise sorgen auch für sehr günstigen Treibstoff in Form von Diesel und Benzin.

Das Thema Elektromobilität wird in Deutschland von der Politik und der Wirtschaft eher halbherzig voran gebracht, denn insbesondere Norwegen, Niederlande, Frankreich und die USA ziehen an der Bundesrepublik vorbei.

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft. Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen. © harvepino - Fotolia.com

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft.
Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen.
© harvepino – Fotolia.com

Bis zum Jahr 2020 sollen laut Merkel und ihrer Regierung 1 Million Plug-In und Elektroautos über die Straßen rollen, aber von diesem Ziel ist man noch weit entfernt.
Wie man die Bevölkerung zum Kauf von Elektromobilien überzeugt, haben bereits mehrere Länder erfolgreich gezeigt: Denn in Norwegen, Niederlande, USA, Frankreich, etc. erhalten die Käufer von Elektro- und Plug-In Hybridautos eine Kaufförderung, welche durchschnittlich bei 5.000 Euro liegt. Gleichzeitig gibt es je nach Land noch andere Anreize, wie zum Beispiel kostenloses Parken, keine KFZ-Steuer, keine Maut, Nutzung der Busspuren und ein breit ausgebautes Netz an Ladestationen.

Merkel will sich bis Ende des Jahres entscheiden

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte zur Eröffnung der 66. Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main:

»Die Vorstellungen in der Bundesregierung gehen auseinander, was das beste Instrument ist. Aber wir werden noch in diesem Jahr entscheiden… Wir werden uns in den kommenden Wochen noch einmal damit beschäftigen, was geeignete Maßnahmen sind, um mehr Elektroautos auf die Straße zu bringen.«

Allerdings klingt es so, als ob man sich in Deutschland keine Hoffnung auf Kaufförderungen machen braucht. Denn so sagte Merkel, dass man bereits bei der Energiewende gesehen habe, dass die Förderungen auch wieder gesenkt werden müssen.

Norwegen als Vorzeigenation in Sachen Elektromobilität

Ursprünglich wollte die norwegische Regierung 50.000 Elektromobile fördern, um der Elektromobilität einen soliden Start zu ermöglichen.
Allerdings hat wohl kaum einer damit gerechnet, dass sie die Förderung so erfolgreich entwickeln würde, dass man das Ziel bereits 2 Jahre früher als geplant erreichen würde.

Dies sind die seit 2011 am meisten verkauften Elektroautos in Norwegen:

  1. Nissan LEAF (34 Prozent),
  2. Tesla Model S (19 Prozent),
  3. VW E-Golf (13 Prozent).

In Deutschland hatte man sich vor kurzem zu einer kleinen Förderung entschieden, denn so können die Kommunen die Busspuren für Elektromobile freigeben und kostenlose Parkplätze anbieten. Auch will man mehr Schnellladestationen an den wichtigen Autobahnstrecken installieren, allerdings hilft dies wenig, wenn es Städte gibt, in denen es keine Ladestation für Elektroautos gibt.

Via: SZ und n-tv

 

 

Angela Merkel hat auf der Nationalen Konferenz Elektromobilität gesprochen, nun gibt es die Rede online.

Hier sieht man, wie der Ladestecker mit dem Elektroauto Renault Zoe verbunden wird. Bildquelle: Renault

Hier sieht man, wie der Ladestecker mit dem Elektroauto Renault Zoe verbunden wird. Bildquelle: Renault

Das Onlinemagazin Electrive hat die Rede der Bundeskanzlerin aufgenommen und veröffentlicht, ab der vierten Minute geht es um das Thema Förderung. Das Plug-In Hybridauto wird als Übergang zu der Zeit angesehen, bei der die Reichweite von Elektroautos hoch genug ist.

(30.09.2012)

Bis vor kurzem hatte die Bundesregierung das Ziel, dass in Deutschland im Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf den Straßen rollen sollen – nun scheint es Zweifel innerhalb der Regierung zu geben.

Eigentlich war es bisher seitens der Bundesregierung geplant, d. bis 2020 eine Million Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind.
Nun die Zeitung Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (FAS) ein Papier des Forschungsministeriums zitiert, in welchem deutlich wird, d. die Erwartungen nicht gehalten werden können.

„Der Hype ist vorbei“

zitiert die Sonntagszeitung aus einem Papier des Forschungsministeriums. Den hohen Erwartungen folge nun „das Tal der Tränen. Das ist normal.“

Auch andere Ministerien haben so ihre Zweifel mit der Elektromobilität: Das Umweltministerium bzw. Umweltminister Peter Altmaier (CDU) räumt laut FAS offen Probleme mit dem Thema Elektroauto, und Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) weigert sich, eine Kaufprämie für Elektrofahrzeuge in Deutschland einzuführen.

Am kommenden Montag trifft sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zu einem Autogipfel mit Top-Managern zu dem Thema Elektromobilität. Die Autoindustrie warnt, dass ohne weitere Kaufförderung bis zum Jahr 2020 höchstens 600.000 Elektromobile abzusetzen seien.

„Wir werden einen langen Atem brauchen, auch über das Jahr 2020 hinaus“

heißt es dem Bericht zufolge in einem Papier aus dem Haus von Forschungsministerin Annette Schavan (CDU) zu dem Treffen zwischen der Kanzlerin und der Industrie.

Mein Kommentar:

Irgendwie verstehe ich die Bundesregierung nicht, weswegen es noch keine Kaufförderung von Elektroautos gibt. Schließlich scheint dies in anderen Ländern auch gut zu klappen, man betrachte einfach mal Frankreich.
Meine These ist die, dass es solange keine Kaufprämie seitens der Bundesregierung für Elektrofahrzeuge geben wird, solange Volkswagen noch kein Elektroauto auf den Markt gebracht hat. Schließlich hält hier das Bundesland Niedersachsen einen großen Aktienanteil an dem Autohersteller VW.

 

(02.02.2011)

Das Elektroauto gab es schon vor den heutigen Autos mit Verbrennungsmotor und einer elektronischen Zündung, vor 125 Jahre hat Carl Benz im Jahr 1886 sein Patent für ein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ eingereicht.
Auch wenn es das Elektroauto schon vorher gab, gilt 1886 als Geburtsstunde des heutigen Autos. Bei der Daimler-Gala zum 125. Geburtstag betonte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass Deutschland bei dem Thema Elektroauto und Elektromobilität im allgemein vorn dabei sein sollte.
In den nächsten zehn Jahren werde sich die Zukunft des Autos entscheiden, erste Modellversuche zwischen Energieversorgern und Autoherstellern zeigten bereits in die richtige Richtung. “Aber für ein großes Land wie Deutschland ist natürlich noch sehr viel zu tun”. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf den deutschen Straßen zu haben.

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