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Kategorie: Toyota

[23.11.2016] Schon im Jahr 2020 will Toyota ein Elektroauto auf den Markt bringen, hierfür wurde eigens eine neue Unternehmenssparte gegründet.

Dies ist das Elektroauto Toyota RAV 4 EV – laut Hersteller soll es sich um das SUV mit der besten Aerodynamik handeln. Bildquelle: Toyota

Bereits im Jahr 1998 brachte Toyota das Elektroauto RAV4 EV auf den Markt, seit dem hat der Autohersteller mit verschiedenen alternativen Antrieben experimentiert. Dazu gehört das Brennstoffzellenauto Toyota Mirai, das Plug-In Hybridauto Toyota Prius und auch die Hybridversion des Prius.

Nun hat der japanische Autohersteller bestätigt, dass man in Zukunft auch wieder ein reines Elektroauto bauen wird. Da es allerdings weltweit unterschiedliche Infrastrukturen, Energieversorgungen, gesetzliche Vorgaben und Fördermittel für Elektromobile gibt, will man weiter auf die verschiedenen alternative Antriebe setzen.
Gleichzeitig hat Toyota ein neues Tochterunternehmen gegründet, welches sich um den Bereich Elektromobilität kümmern soll.

Wenige Mitarbeiter sollen das Elektroauto-Geschäft von Toyota voranbringen

Akio Toyoda (Geschäftsführer von Toyota Motor Corporation) erklärte dazu:

„In den vergangenen Jahren haben wir die Basis für unsere Zukunft gelegt: Wir haben das Toyota Research Institute gegründet, Daihatsu in ein vollwertiges Tochterunternehmen verwandelt und eine Geschäftseinheit für kleinere Fahrzeuge auf Wachstumsmärkten ins Leben gerufen. Die neue Unternehmenssparte für Elektroautos ist Teil dieser Bemühungen: Sie wird sich auf ihren Bereich spezialisieren und mit hoher Geschwindigkeit arbeiten, sodass sie als Innovationstreiber für alle Arbeitsprozesse von Toyota und dem Toyota Konzern dienen wird.“

Das Tochterunternehmen wird auch für die Entwicklung und die Produktion der Elektroautos zuständig sein, die ausgewählten Mitarbeiter werden im  Dezember 2016 mit ihren neuen Aufgaben starten.

Die neue Geschäftseinheit wird zunächst aus nur 4 Mitarbeitern bestehen, die 4 ausgewählten Fachkräfte werden jeweils von Toyota selbst sowie den Zulieferern Toyota Industries, Denso und Aisin Seiki bestehen.

Laut der japanischen Wirtschaftszeitung „Nikkei“ soll das erste Elektroauto im Jahr 2020 auf den Markt kommen, dann starten auch die Olympischen Spiele in Tokio.

Ferner wird vermutet, dass die Fahrzeugplattform des Hybridauto Prius oder des Kompaktmodells Corolla verwendet werden könnte. Derzeit wird darüber spekuliert, dass die Reichweite etwa 300 Kilometer betragen wird.

Über den Kaufpreis ist noch nichts bekannt.

Via: Toyota

 

In Teil 2 seines Leserbeitrag beschreibt der unser Leser Hr. H.D. seine Erfahrungen beim Wechsel von einem Hybrid- zu einem Plug-In Hybridauto.

Symbolbild.Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Das Kurzprofil von Hr. H.D.:

  • Berufsausbildung    Kfz.-Schlosser mit Abitur
  • Hochschulstudium  Dipl.-Ing. für Schiffsbetriestechnik
  • 23 Jahre Tätigkeit im Schiffsmaschinenbetrieb bis 1990
  • 20 Jahre leitende Tätigkeit im Bereich Krankenhausbetriebstechnik (Betrieb BHKW mit KWKK und Testbetrieb einer
    Hochtemperaturbrennstoffzelle)

Gastbeitrag Teil 2 / H.D.
[Zum 1. Teil geht es hier entlang: Gastbeitrag: Mein Schritt vom Hybrid- zum Plug-In Hybridauto]

In Fortsetzung meines Gastbeitrages zum Plug-In Hybridauto habe ich meine eigenen Erfahrungen in einer Tabelle zusammengefasst. Hierzu sind m.E. ein paar Vorbemerkungen angebracht.

Alle ermittelten Verbrauchswerte und Verbrauchskosten basieren auf meinem individuellen Fahrstil und Streckenprofilen. Sie weichen zum Teil von anderen veröffentlichten Zahlen erheblich ab. Besonders deutlich zeigen sich auch hier die erheblichen Abweichungen von Angaben der Prospektdaten der Hersteller zu den tatsächlich erfahrenen Verbrauchswerten.

Die Werte zu meinem eigenen Toyota Prius 3 PHEV sind über fast 4 Jahre kontinuierlich erfasst und repräsentativ gemittelt.

Bei den fünf Fahrzeugen, die ich für Probefahrten zu Verfügung hatte kann es sich bei den ermittelten Werten lediglich um einen Momentaufnahme handeln. Jahreszeitlich bedingte Witterungseinflüsse, Außentemperaturen, Sommer- bzw. Winterreifen, Leichtmetall bzw. Stahlfelgen haben einen signifikanten Einfluss auf die Verbrauchswerte und können u.U. noch schlechter ausfallen als hier ermittelt. Auch die Bewertung der Ladeverluste, die bei meinem Fahrzeug ca. 6,5% betragen, kann innerhalb von 3 Tagen nicht zuverlässig bestimmt werden.

Als Referenzfahrzeug habe ich ein Dieselfahrzeug der Mittelklasse hinzugefügt, um einen Bezug zur aktuellen Diskussion herzustellen.

Alle Fahrzeuge, die ich zur Probe gefahren bin, waren mit einem Automatikschaltgetriebe, Benzindirekteinspritzung (Partikelemissionen !) und Turbolader ausgestattet.

Mit keinem Testfahrzeug konnte ich auch nur annähernd die Energieeffizienz meines Fahrzeuges erreichen. Alle Verbrauchsergebnisse liegen sogar noch über einem normalen Prius Hybrid der 4. Generation.

Positiv ist bei einigen Testfahrzeugen die Ausstattungsoption für den Anhängerbetrieb zu nennen.

Von den angegebenen elektrischen Reichweiten kann man im Alltagsbetrieb meist 20-25% abziehen. Das gilt auch für mein Fahrzeug.

Übrigens hat sich bei meiner Nutzung eine durchschnittliche tägliche Fahrstrecke von 45,5 km ergeben. Diese Streckenlänge passt sehr gut in die meist etablierten 50 km EV-Reichweite. Die Anzahl meiner Ladezyklen beträgt 1325 und meine Durchschnittsgeschwindigkeit über 4 Jahre hat sich bei 46 km/h eingestellt.

Auch die gestellte Frage, „warum nicht ein reines Elektroauto?“ möchte ich beantworten. Dazu habe ich eine kleine Tabelle angefügt, die mir zeigt, dass bei 50 km EV-Reichweite der tatsächliche Unterschied bei meinem Nutzungsprofil noch 9% ausmachen. Für diese 9% Unterschied verfüge ich über uneingeschränkte Reichweite in ganz Europa und umgehe die noch über einen längeren Zeitraum bestehenden Ladeinfrastrukturdefizite bei nahezu gleichem EV-Fahrspaß.

Und noch einen Aspekt beobachte ich derzeit sehr intensiv. Die Preisgestaltung an den öffentlich zugänglichen Ladesäulen entwickelt sich zurzeit sehr abenteuerlich.

Beim Anbieter Plugsurfing und Ladenetz.de  sind viele Tarifmodelle schon heute für mich nicht mehr nutzbar, weil ich für das gleiche Geld die 3-4-fache Reichweite bekomme, wenn ich Benzin tanke. Die umständlichen Zugangsmodalitäten habe ich dabei noch nicht berücksichtigt. Politik und Wirtschaft haben hier noch einen Berg von Hausaufgaben zu erledigen, bevor ich mich in eine einseitige Abhängigkeit begebe.

Mein Fazit:

Für  künftige Interessenten der Elektromobilität wollte ich ein paar aus meiner Sicht nützliche Hinweise zum Einstieg vermitteln. Ob Emotionen oder/und technisch-wirtschaftliche Fakten im Vordergrund stehen, muss jeder für sich selbst Entscheiden.

Dass eine kurze Fahrt um den Häuserblock nicht mehr ausreicht, konnte ich vielleicht deutlich machen.

Beste Grüße

H.D.

 

 

 

 

 

 

In diesem Leserbeitrag beschreibt ein Leser seine Erfahrungen beim Wechsel von einem Hybrid- zu einem Plug-In Hybridauto, Gastbeitrag Teil 1 / H.D.

Symbolbild. Der Toyota Prius (Plug-In Hybrid). Bildquelle: Toyota

Das Kurzprofil von Hr. H.D.:

  • Berufsausbildung    Kfz.-Schlosser mit Abitur
  • Hochschulstudium  Dipl.-Ing. für Schiffsbetriestechnik
  • 23 Jahre Tätigkeit im Schiffsmaschinenbetrieb bis 1990
  • 20 Jahre leitende Tätigkeit im Bereich Krankenhausbetriebstechnik (Betrieb BHKW mit KWKK und Testbetrieb einer
    Hochtemperaturbrennstoffzelle)

Mein persönlicher Schritt zum HYBRID-Auto:

Geprägt durch meine berufliche Tätigkeit, die stets mit effizienten Energieeinsatz verbunden war, Habe ich mir die Frage gestellt, ob auch der Betrieb meines Autos mit höhere Effizienz möglich ist.
Ausgangspunkt war 2007 ein Citroën C5 mit einem Durchschnittsverbrauch von 10 Ltr./100 km E5. Ein Angebot von HYBRID-Antrieben war 2007 sehr überschaubar. Eine Tagesprobefahrt über 400 km mit einem PRIUS 2 (Vollhybrid) erzeugte bei mir einem „WOW“-Effekt. Bei gleichem Fahrstil ( zügig aber defensiv) konnte ich einen Verbrauch von 5 Ltr./100 km erfahren.

Das Kraftstoffeinsparpotential von 50% hat mich zum Sofortkauf animiert. 5 Jahre und 92.000 km später fällt meine Bilanz zu 95% positiv aus.

Die Pluspunkte:

  • 4.600 Liter Kraftstoffeinsparung
  • 6.762 € Kraftsoffkosteneinsparung (Preis pro Ltr. 1,47€)
  • Die ersten Sommer- und Winterreifen haben noch 5 mm Profiltiefe
  • Keine Reparaturkosten
  • Gesamt-km-Kosten pro km: 0,30 € (incl. Versicherung, Wartung, Steuern)
  • Folgende Komponenten können nicht verschleißen, weil nicht verbaut:
    Kupplungen, Automatikschaltgetriebe, Benzindirekteinspritzung,
    Turbolader, Anlasser,
  • Viele „sinnlose“ Verbrennermotorbetriebsstunden entfallen
  • HYBRID-SYNERGIE-DRIVE (HSD) in Verbindung mit dem e-CVT-Getriebe begünstigen besonders entspanntes und entschleunigtes Fahren – für mich
    persönlich die NEUE DEFINITION von „FAHRSPASS“ !

Die Minuspunkte:

  • An steilen Steigungen >10% und glatter Oberfläche bleibt er einfach stehen.
  • Der sprunghafte Drehzahlwechsel bei starker Beschleunigung wird oft als negativ beschrieben, kommt allerdings bei sinnvoller Fahrweise nur selten vor.
  • Die relativ kurzen rein elektrischen Fahrstrecken erzeugen schnell den Wunsch nach mehr rein elektrischen km.

Mein für mich folgerichtiger Schritt zum PLUG-IN-HYBRID-Auto:

2012 kam der (Toyota) PRIUS 3 als PLUG-IN-HYBRID auf den Markt. Alternative Modelle waren nicht zu haben. Eine Kaufentscheidung war schnell getroffen. 20-25 km elektrische Reichweite waren für meinen damaligen Weg zur Arbeit ausreichend. Dank einer Lademöglichkeit beim Arbeitgeber habe ich für meinen täglichen Arbeitsweg keinen Kraftstoff mehr benötigt.
Für mich ein großer Schritt hin zur Elektromobilität, aber ohne Abhängigkeit von einer nur spärlich vorhandenen
Ladeinfrastruktur.
Die neuen Leistungsparameter haben mich motiviert, mein persönliches Nutzungsprofil im Detail zu dokumentieren.

Doch dazu mehr in meinem nächsten Gastbeitrag.

Beste Grüße H.D.

Mit dem Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kann man doppelt so weit als mit dem Vorgänger rein elektrisch fahren.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Auf der Automesse New York International Auto Show (25. März bis 3. April) präsentiert Toyota unter anderem auch den Prius Prime, die rein elektrische Reichweite liegt nun bei 35 (bis 50) Kilometern – also doppelt so weit, wie bei dem Vorgängermodell.

In den USA und Japan erfolgt die Markteinführung wahrscheinlich im Herbst 2016, in Deutschland wird man sich wohl noch bis zum Jahr 2017 gedulden müssen.

Zwar verfügt die Batterieeinheit des Plug-In Hybridautos nun über eine Kapazität von 8,8 Kilowattstunden, damit ist diese allerdings noch nicht einmal halb so groß, wie die vom Konkurrenzmodell Chevrolet Volt (Opel Ampera).

Laut Toyota soll die elektrische Reichweite bei bis zu 50 Kilometern liegen, allerdings kommt man bei dem US-Zyklus (NEFZ) nur auf ca. 35 km. Der Benzinverbrauch soll laut Hersteller bei bis zu 1,4 Litern liegen, allerdings dürfte dieser Wert nur innerhalb der ersten 100 Kilometer gelten, da hier der Elektromotor mitarbeitet, wenn die Akkuzellen fast leer sind, wird auch der Benzinverbrauch deutlich ansteigen.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Die rein elektrische Höchstgeschwindigkeit wurde auf etwa 135 km/h erhöht.

Das Aufladen der Batterieeinheit kann auch per Stecker erfolgen, hierfür wird ein Typ 2 (Mennekes)-Stecker verwendet, an einer normalen 230 Volt-Steckdose dauert der Ladevorgang bis zu 2,3 Stunden.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Prime kommt im Jahr 2017 auf den Markt. Bildquelle: Toyota

Das große Touchscreendisplay im Innenraum erinnert einen an die Elektroautos von Tesla Motors.

Bei dem Prius Prime wurde im Vergleich zum Vorgängermodell die Front- und Heckscheinwerfer verändert, so erinnert das neue Plug-In Hybridauto nun an den Mirai. Zu dem sind die Rückleuchten nun nicht mehr übereinander, sondern horizontal.

Die Ausstattung des Prius Prime kann sich sehen kann, so gehören zum Beispiel serienmäßig 8 Airbags (welche auch die Knie schützen sollen) in der Grundausstattung dazu.

Weitere Assistenzsysteme, wie zum Beispiel:

  • automatisches Notbremssystem (mit Fußgängererkennung),
  • Spurhalteassistent,
  • radargestützter Tempomat

können gegen einen Aufpreis dazu gekauft werden.

Die genauen technischen Daten und der Verkaufspreis für Deutschland sind noch nicht bekannt.

Via: electrive und heise.de

Das Elektroauto Kia Soul EV ist das am meisten verkaufte Elektroauto im Dezember und im Gesamtjahr 2015, somit wurde der Renault Zoe von seinem 1. Platz verwiesen.

Elektroauto Kia Soul EV

Inzwischen stehen vom Kraftfahrtbundesamt die ganzen Neuzulassungszahlen für die Elektromobile zur Verfügung, die neuen Zahlen ändern einiges.

Schon relativ früh hat sich gezeigt, dass im Dezember besonders viele Elektroautos neu zugelassen worden sind.

So lag allein im Dezember 2015 der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebsarten bei 1,7 Prozent, darunter 33.630 Hybride (davon 11.101 Plug-In) und 12.363 Elektro-Pkw.
Fahrzeuge, welche mit Erd- und Flüssiggas angetrieben werden, waren mit 0,3 Prozent vertreten.

Erfreulicherweise ging auch der Wert der CO2-Emission der verkauften Pkw im Jahr 2015 weiter zurück, so verbraucht jedes neu angemeldete Auto im Durchschnitt 128,8 g/km (Vorjahr 132,8 g/km).

Zulassungszahlen Elektroautos Dezember und Gesamtjahr 2015:

  1. Elektroauto Kia Soul EV: Dezember: 918, Gesamtjahr 2015: 3.839
  2. Elektroauto Renault Zoe: Dezember: 450, Gesamtjahr 2015: 1.787
  3. Elektroauto BMW i3: Dezember: 334 (124 reine E-Autos + 210 Rex (Range-Extender), Gesamtjahr 2015: 2.271
  4. Elektroauto Tesla Model S, Dezember: 234, Gesamtjahr 2015: 1.582
  5. Elektroauto VW e-Golf, Dezember: 45, Gesamtjahr 2015: 1.092
  6. Elektroauto VW e-Up!: Dezember: 39, Gesamtjahr 2015: 547
  7. Elektroauto Mercedes-Benz B-Klasse ED: Dezember: 28, Gesamtjahr 2015: 485
  8. Elektroauto Nissan Leaf, Dezember: 27, Gesamtjahr 2015: 948
  9. Elektroauto Renault Twizy: Dezember: 26, Gesamtjahr 2015: 435
  10. Elektroauto Nissan e-NV200 / Evalia: Dezember: 21, Gesamtjahr 2015: 148
  11. Elektroauto Smart Fortwo ED: Dezember: 16, Gesamtjahr 2015: 676
  12. Elektroauto Renault Kangoo Z.E.: Dezember: 15, Gesamtjahr 2015: 180
  13. Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle (iMiEV), Dezember: 4, Gesamtjahr 2015: 98
  14. Elektroauto Peugeot iOn, Dezember: 3, Gesamtjahr 2015: 20
  15. Elektroauto Ford Focus Electric: Dezember: 1, Gesamtjahr 2015: 15
  16. Elektroauto Citroen C-Zero: Dezember: 1, Gesamtjahr 2015: 12
  17. Elektroauto Peugeot Partner EV: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 15
  18. Elektroauto Citroen Berlingo EV: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 15
  19. Elektroauto Audi R8 e-Tron: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 6
  20. Elektroauto Renault Fluence ZE: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 5

Zulassungszahlen Plug-In Hybridautos Dezember und Gesamtjahr 2015:

  1. Volkswagen Passat GTE: Dezember: 244, Gesamtjahr 2015: 996
  2. VW Golf GTE: Dezember: 143, Gesamtjahr 2015: 2.109
  3. Mitsubishi Outlander PHEV: Dezember: 131, Gesamtjahr 2015: 2.128
  4. Mercedes-Benz C350e: Dezember: 119, Gesamtjahr 2015: 501
  5. Audi A3 e-Tron: Dezember: 98, Gesamtjahr 2015: 1.839
  6. Volvo V60 Plug-In: Dezember: 74, Gesamtjahr 2015: 321
  7. Volvo XC90 T8 Plug-In: Dezember: 71, Gesamjahr 2015: 77
  8. BMW X5 40e PHEV: Dezember: 26, Gesamtjahr 2015: 163
  9. Mercedes-Benz S500e: Dezember: 20, Gesamtjahr 2015: 267
  10. Porsche Cayenne Plug-In: 19, Gesamtjahr 2015: 157
  11. Audi Q7 e-Tron: Dezmber: 18, Gesamtjahr 2015: 155
  12. Porsche Panamera Plug-In: Dezember: 16, Gesamtjahr 2015: 157
  13. BMW i8, Dezember: 15, Gesamtjahr 2015: 393
  14. Mercedes-Benz GLE500e: Dezember: 15, Gesamtjahr 2015: 75
  15. Toyota Prius Plug-In: Dezember: 3, Gesamtjahr 2015: 112
  16. BMW 225xe Act. T. PHEV: Dezember: 2, Gesamtjahr 2015: 263
  17. VW XL1: Dezember: 2, Gesamtjahr 2015: 2
  18. Opel Ampera, Dezember: 1, Gesamtjahr 2015: 24
  19. Porsche 918: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 46
  20. BMW 330e: Dezember: 0, Gesamtjahr 2015: 19

Damit ist das E-Auto Kia Soul EV sowohl im Dezember als auch im Gesamtjahr 2015 der Sieger

In dem Artikel In Deutschland wurden im Jahr 2015 insgesamt 12363 Elektroautos verkauft hatte ich bereits das Wachstum der Elektrofahrzeuge analysiert:

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 12.363 Elektroautos verkauft, dies sind 3.841 Einheiten mehr als im Jahr 2014.

Während die Elektromobilität in vielen anderen Ländern stark relativ stark steigt, wächst sie in Deutschland eher langsam aber stetig.

So hat das Kraftfahrtbundesamt nun die Zahlen der Neuzulassungen für das Jahr 2015 veröffentlicht, demnach wurden alleine im Dezember 2015 ganze 1.920 Elektroautos neu angemeldet. Im Gesamtjahr 2015 waren es 12.363, dies entspricht einem Wachstum von 45,1 Prozent.

So sehen die Jahresergebnisse aus:

  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Aber auch die Plug-In Hybridautos haben sich im Jahr 2015 sehr gut entwickelt, so wurden im ganzen Jahr 11.101 Einheiten verkauft. So wurden alleine im Dezember 2015 genau 1.256 Exemplare verkauft, dies entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat einem Plus von 125,1 Prozent.

Von den Hybridautos wurden im Jahr 2015 exakt 33.630 Fahrzeuge neu angemeldet, im Dezember 2015 wurden 3.013 PKW neu zugelassen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist dies ein Plus von 41,7 Prozent.Das Ziel von einer Million Elektroautos im Jahr 2020 ist derzeit unrealistisch, da derzeit wieder die Kaufprämie für Elektroautos im Gespräch ist, darf man darauf hoffen, dass die Zahlen noch weiter steigen. Die Bundesregierung hatte es sich zum Ziel gesetzt, dass im Jahr 2020 mindestens 1 Million Elektroautos in Deutschland fahren sollen.Wenn man sich die jetzigen Zahlen anschaut, scheint das Ziel in weiter Ferne zu sein, denn derzeit gibt es nur um die 30.000 E-Autos in Deutschland. Zwar gibt es seit dem letzten Jahr das Elektromobilitätsgesetz, aber bisher gibt es für die Besitzer von Elektro-, Plug-In Hybrid- und Brennstoffzellenautos kaum nenneswerte Vorteile, so ist der einzige momentane Vorteil, das man mit dem E-Kennzeichen (oder einer entsprechenden Sonderberechtigung) kostenlos parken kann.

Zahlen via: kba.de (Antriebe), kba.de (Modelle, PDF-Datei) und EV Sales

 

Das Jahr 2015 neigt sich so langsam dem Ende, im Bereich der Elektromobilität hat sich einiges getan. So kamen neue Elektroautos auf den Markt, neue Gesetze wurden eingeführt und vieles mehr.

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Im Bereich der Elektrofahrzeuge hat sich einiges getan:

Das Elektromobilitätsgesetz und der VW-Dieselskandal (von dem aber auch andere Autokonzerne betroffen sein sollen) hat das Potenzial, im Bereich der Elektromobilität vieles zu ändern.

Bereits vor dem sogenannten Diesel-Gate haben viele Organisationen gesagt, dass die angegebenen Schadstoffwerte bei den Dieselfahrzeugen nicht mit der Realität übereinstimmen würden.
Da die Krise noch nicht abgeschlossen ist, kann sich in dem Bereich noch vieles tun. Aber schon jetzt haben die EU-Staaten strengere Abgasprüfungen beschlossen.
So sind ab dem 1. Januar 2017 die Tests mit dem Namen Real Driving Emissions (RDE) für neue Fahrzeugtypen vorgeschrieben. Denn bisher konnten die Tests im Labor durchgeführt werden, bei dem RDE werden die Werte aber auf der Straße ermittelt.

Neue Fahrzeuge

Im Jahr 2015 sind einige neue Elektrofahrzeuge auf den Markt gekommen und es gab auch bereits ein paar Ankündigungen: So kamen zum Beispiel das Elektroauto Tesla Model X und das Plug-In Hybridauto VW Golf GTE auf den Markt, VW wird im Januar 2016 den E-Bulli präsentieren und es gibt einen neuen Autohersteller: Faraday Future, dieses Start-up will im Jahr 2020 sein erstes E-Auto auf den Markt bringen.

Eine kleine Auswahl der Tops und Flops

Für die Spiegel-Autoren (externer Link) gehören das Brennstoffzellenauto Toyota Mirai und das Plug-In Hybridauto VW Golf GTE zu den Top-PKW des Jahres 2015.

Auch die Autobild (externer Link) hat die Gewinner und Verlierer 2015 gewählt, neben den vielen Verbrennern gehören der Stromer Peugeot Ion und der Opel Ampera zu den Flops.
Denn vom Ion wurden im Jahr 2015 nur 17 Einheiten verkauft, dies entspricht einem Minus von 48,5 Prozent. Allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei um eines der ersten rein elektrisch angetriebenen Fahrzeuge handelt, welche zu Beginn des neuen Elektro-Booms vor ein paar Jahren (2009) auf den Markt kam.
Das Schwestermodell – der Mitsubishi iMiEV (Elektric Vehicle) scheint etwas erfolgreicher zu sein, so soll dieses Modell stetig weiterentwickelt werden.
Aber auch der Ampera gehört zu den diesjährigen Verlierern, so wurden von dem Vorreiter der Elektromobilität im Jahr 2015 nur 21 Exemplare verkauft, dies entspricht einem Rückgang von 79,2 Prozent.
Der Elektro-Opel war das erste Plug-In Hybridauto, welches in Deutschland auf den Markt kam. Während die Produktion des Ampera bald enden wird, kommt von dem Schwestermodell – Chevrolet Volt – bald eine neue Version auf den Markt.

Zu den Gewinnern gehört laut der Autobild das Elektroauto Tesla Model S, so wurden in Deutschland im Zeitraum von Januar bis Ende November 1.348 Modelle verkauft. Dies entspricht einem Plus von 107,4 Prozent.

Das E-Kennzeichen soll die Elektromobilität voran bringen

Wo wir gerade bei dem Thema Gewinner sind: In Deutschland ist endlich das Elektromobilitätsgesetz in Kraft getreten, in diesem Zusammenhang wurde das E-Kennzeichen eingeführt.
Die Kommunen haben nun die Möglichkeit, den Elektrofahrzeugen kostenlose Parkplätze zuzuweisen oder die Busspur freizugeben.

Am 15. und am 16. September werden Christopher und ich auf der IAA sein, um die Pressetage zu nutzen, um neues Material, Infos, Interviews und Co zu sammeln. In diesem Artikel werden automatisch die neusten Fotos, welche wir auf der IAA schießen online gestellt.

Bildquelle: Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA)

Um euch über die Hybrid-, Plug-In Hybrid und Elektroautos möglichst live auf dem laufenden zu halten, habe ich hier meinen Instagram-Account verlinkt. So können die Fotos der neusten Fahrzeuge schnell hier veröffentlicht werden (die neusten Fotos werden automatisch oben im Fenster angezeigt).

Es können bis zu 33 Fotos hier angezeigt werden, für mehr müsst ihr auf die Instagram-Seite gehen, welche hier verlinkt ist.

Dort wird dann auch die Beschreibung usw. angezeigt.

[instagram-feed]

Toyota gehört zu den ersten Autoherstellern, welcher Hybridautos auf den Markt gebracht hat. Zusammen mit dem Tochterunternehmen Lexus ist es dem Konzern gelungen, über 8 Millionen Hybridautos zu verkaufen.

Hybridauto Toyota Auris Hybrid .

Die Achtmillionen-Marke hatte das Unternehmen bereits am 31. Juli 2015 geknackt. Um eine Million Hybridautos abzusetzen, haben die Japaner zuletzt nur 10 Monate gebraucht.

Von diesem Erfolg war im Jahr 1995 noch nichts zu spüren

Bereits im Jahr 1995 hatte Toyota einen Prototypen des Prius, allerdings gab es am Anfang verschiedene Probleme.

So berichtet Toyota Vorstand Takeshi Uchiyamada von den Schwierigkeiten seines Teams, welches den ersten Prius Prototypen im Jahr 1995 genau 49 Tage nicht bewegen konnte.
Uchiyamada berichtet:

“Wir wussten nicht, wo der Fehler lag. Wir haben täglich bis spät in die Nacht gearbeitet, um das herauszufinden. Um Weihnachten herum bewegte er sich endlich, aber wir kamen nur 500 Meter weit.”

Mittlerweile gibt es auch von Toyotas Luxusmarke Lexus Hybridfahrzeuge und die anfänglichen Schwierigkeiten sind längst vergessen.
Die Zuverlässigkeit beweist der Antrieb mit einer Laufleistung von über einer Million Kilometer, welche die Kunden locker erreichen können.

Im Vergleich zu den normalen PKW nur mit einem Verbrennungsmotor konnten durch die mehr als acht Millionen Hybridautos laut Toyota weltweit etwa 58 Millionen Tonnen CO2 und 22 Milliarden Liter Benzin eingespart werden.

Der japanische Autohersteller ist dabei, immer mehr seiner Modelle optional mit einem Hybridantrieb anzubieten. Mittlerweile gibt es von Toyota 30 Hybridmodelle und ein Plug-in-Hybridauto.

Derzeit bietet Toyota in in Deutschland sechs Hybridmodelle an, von Lexus gibt es acht Modelle – somit ist Lexus der einzige Autohersteller, welcher zur Zeit in allen Baureihen einen Hybridantrieb optional anbietet.
Von Toyota wird es bald den SUV Toyota RAV4 Hybrid geben.

Via: Toyota

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