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Kategorie: Mitsubishi

[13.02.2017] Das Jahr 2017 fing beim Thema Elektromobilität sehr gut an, so waren im Januar 1.323 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland. Dies macht ein Plus von 177,4 Prozent aus, denn im Januar 2016 wurden nur 477 E-Autos neu angemeldet.

Im Januar 2017 liegt das Elektroauto BMW i3 auf Platz 1 der Neuzulassungen von E-Autos.

Wenn das nicht mal ein super Start in das Jahr 2017 war, denn im Januar 2017 wurden 1.323 Elektroauto neu angemeldet. Somit waren in den letzten fünf Monaten jeden Monat mehr als 1.000 E-Autos unter den Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2016) ergibt sich sogar eine Steigerung von 177,4 Prozent.

Elektroauto Opel Ampera-e bereits in den Neuzulassungen?

Übrigens findet man den Opel Ampera mit 13 Einheiten in der Tabelle der Neuzulassungen in der Rubrik der Elektroautos (die Plug-In Hybridautos werden in einer anderen Spalte aufgeführt), daher habe ich mal beim Kraftfahrtbundesamt nachgefragt, ob wirklich der Ampera (Plug-In) oder der Ampera-e (Elektroauto) gemeint ist. (Bis zu einer Antwort gehe ich mal davon aus, dass der Opel Ampera-e gemeint ist.

Elektroauto-Hersteller Tesla wird explizit in der Pressemitteilung des KBA erwähnt

Aber auch die Freunde des Elektroauto-Herstellers Tesla Motors können sich freuen, denn Tesla konnte als Importmarke im Vergleich zum Vorjahresmonat ein stolzes Plus von 287,2 % erreichen. Tesla wird mit diesem sehr guten Ergebnis sogar explizit in der Pressemeldung erwähnt:

Bei den Importmarken konnten Tesla (+287,2 %) und Lexus (+148,0 %) gegenüber dem Vorjahresmonat dreistellige Steigerungsraten aufweisen.

(Übrigens: Seit kurzem heißt Tesla Motors nur noch Tesla: )

Leider entfiel im Januar 2017 mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen mit einem Anteil von 52,2 Prozent auf die Benziner (+16,4 %), mit einem Anteil von 45,1 Prozent folgten die Dieselfahrzeuge (+2,4 %).
Die Elektroautos sind mit genau 1.323 Einheiten (+177,4 %) vertreten, dies macht einen Neuzulassungsanteil von 0,5 Prozent aus. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffarten Erdgas (184 Pkw, -23,3 %) und Flüssiggas (311 Pkw, +67,2 %). Hybride Antriebe, deren Anteil bei 1,9 Prozent lag, erfuhren ein Plus von +66,1 Prozent – darunter die Plug-ins mit einem Anteil von 0,6 Prozent sowie einem Plus von +57,1 Prozent.

Hier sind die Zahlen der Elektroauto Neuzulassungen für den Januar 2017 in unserer interaktiven Tabelle:

*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117
**Rein Elektrisch: 29, Plug-In: 88 **Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

(Falls die Tabelle nicht funktionieren sollte, gibt es die Tabelle noch einmal ganz unten in diesem Artikel)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 1.323 (Januar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

Jan 17
# Fahrzeug Januar Dezember November Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 388 433 291 388 258,50 3102
2 Renault Zoe 180 239 303 180 217,67 2612
3 Tesla Model S 96 160 84 96 57,50 690
4 HYUNDAI IONIQ** 117 155 121 117 393
5 Kia Soul EV 177 121 34 177 138,67 1664
6 VW e-up! 93 120 109 93 216,75 2601
7 Nissan Leaf 115 112 181 115 96,67 1160
8 Tesla Model X 55 111 48 55 40,75 489
9 VW e-Golf 21 28 115 21 109,92 1319
10 Peugeot iOn 54 24 25 54 14,92 179
11 Mercedes-Benz B-Klasse 66 22 51 66 2510
12 Citroen C-Zero 18 16 4 18 8,92 107
13 Nissan e-NV200 21 14 41 21 15,33 184
14 FORD FOCUS 0 3 3 0 6
15 Smart Fortwo ED 2 1 0 2 5,08 61
16 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 7,92 95
17 Citroen Berlingo 1 0 0 1 3,42 41
18 Mitsubishi i-MiEV 0 0 4 0 0,50 6
19 Audi R8 e-Tron 0 0 0 0 0,17 2
20 Opel Ampera-e 13 13 13
1559 1410
*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117

[05.02.2017] Plug-In Hybridautos stellen eine Mischung aus Verbrennungsmotor und Elektroauto dar, mittlerweile gibt es die ersten Modelle ein paar Jahre auf dem Markt, daher wird es Zeit für ein kleines Fazit.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander macht eine gute Figur

Bei dem Outlander PHEV handelt es sich um einen teilweise elektrisch angetriebenen SUV von Mitsubishi, der Verbrauch soll bei nur 1,9 Liter auf 100 Kilometer liegen. Allerdings liegt sein Verbrauch beim Praxistest bei 4,2 Litern pro 100 km und 8,9 kWh pro 100 Kilometer.
Allerdings kann man mit dem Verbrauch auch weit unter der Vorgabe liegen, so kam Björn von Mein-Auto-Blog auf 1.44 Litern pro 100 km (ausgerechnet auf 2.600 km).
Aber auch beim CO2-Ausstoß liegen die Händlerangaben weit unter den echten Werten: So gibt das SUV laut Katalog nur 44 g/km, im Praxistest des ADAC lag der Wert jedoch bei 141 Gramm pro Kilometer.

Die rein elektrische Reichweite liegt bei 52 Kilometern, wenn man weiter fährt, sorgt der Verbrennungsmotor für das Vorankommen.

Ein Plug-In Hybridauto bietet Vor- und Nachteile

Im Gegensatz zu einem PKW mit einem Verbrennungsmotor, verfügen Elektroautos zum Beispiel nicht über Luft-, Kraftstoff- und Ölfilter, Zündkerzen, Keilriemen, Auspuff und auch ein Ölwechsel ist nicht nötig.
Wer sich ein Plug-In Hybridauto kaufen will, sollte sich darüber im klaren sein, dass man auch hier das Motoröl regelmäßig wechseln muss, dieses können Schweizer zum Beispiel günstig von : motoroel-direkt.ch Bestellen.

Wer viele kurze Strecken fährt und selten mal weite Fahrten unternehmen will, kann sich ein Plug-In Hybridauto kaufen, denn die rein elektrische Reichweite liegt je nach Modell bei bis zu 50 Kilometern – was für viele Menschen ausreichen dürfte.

Toyota Prius setzt die Bestmarke

Beim ADAC-Test hat der Toyota Prius mit fünf EcoTest-Sternen die Bestmarke erzielt. Die CO2-Emission beträgt 106 Gramm pro Kilometer. Wird aber die zusätzlich elektrisch zugeführte Energie in Form von CO2 addiert, erhält man gegenüber der Herstellerangabe eine Abweichung von 26,1 Prozent. Der Hersteller gibt einen kombinierten Verbrauch von 2,1 Liter pro 100 Kilometer und 5,2 kWh pro 100 Kilometer an.

Im ADAC-Test liegt der Verbrauch bei 3,6 Litern auf 100 Kilometer und 3,7 kWh pro 100 Kilometer. Wenn der Plug-in-Prius nur elektrisch bewegt wird, muss er schon nach 25 Kilometern an die Ladesäule.

VW Golf GTE erreicht 4 von 5 Sternen

Der VW Golf GTE erhält im ADAC EcoTest vier Sterne. Dafür ist vor allem der Wert für die Partikel-Emissionen des Verbrennungsmotors verantwortlich. Ein weiterer Grund ist der hohe ermittelte Verbrauchswert von 3,3 Liter pro 100 Kilometer und 7,0 kWh pro 100 Kilometer. Der Hersteller gibt nur 1,5 Liter pro 100 Kilometer und 11,4 kWH pro 100 Kilometer als Durchschnittsverbrauch an.

Fährt man mit leerem Akku weiter, steigt der Verbrauch auf durchschnittlich 5,1 Liter. Würde die Herstellerangabe auch die CO2-Emissionen aus der elektrisch zugeführten Energie berücksichtigen (hier 99 Gramm pro Kilometer), läge die Differenz zwischen Prospektangabe und ADAC EcoTest bei 13,9 Prozent. Der Plug-in-Golf muss, wird er rein elektrisch gefahren, alle 50 Kilometer ans Stromnetz.

 Plug-In Hybridauto Mercedes Plug-In S500 kommt auf 4 von 5 Sternen

Der Mercedes Plug-In S500 schafft es beim ADAC ebenfalls nur auf das Vier-Sterne-Niveau. Verbraucht werden in der Testprozedur des Clubs 8,0 kWh pro 100 Kilomter Strom und 5,2 Liter auf 100 Kilometer. Dies entspricht einer addierten CO2-Emission von 165 Gramm pro Kilometer. Der Hersteller gibt 65 Gramm pro Kilometer an – mit 2,8 Liter auf 100km und 13,5 kWh pro 100 Kilometer. Rechnet man die CO2-Emissionen aus der elektrisch hinzugekommenen Energie zur Herstellerangabe hinzu, erhält man einen Wert von 141 Gramm pro Kilometer.

Im Vergleich zum EcoTest entspricht dies einer Abweichung von 14,5 Prozent. Ist der Mercedes nur im e-Betrieb unterwegs, muss er ca. alle 33 Kilometer an eine externe Stromquelle.

Via: T-Online

[29.01.2017] Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander hat auch im Jahr 2017 den Titel „AUTO TEST SIEGER IN GRÜN“ in der Kategorie Kompakt-SUV erhalten.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Der Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander PHEV gehört beim Thema Elektromobilität zum Flaggschiff der japanischen Traditionsmarke, denn der SUV wurde zum dritten Mal in Folge zum AUTO TEST SIEGER IN GRÜN der Kategorie Kompakt-SUV gewählt.

Die Auszeichnung wird gemeinsam vom Fachmagazin Auto Test und ÖKOTREND vergeben, bei dem letzteren handelt es sich um ein unabhängiges Institut für Umweltforschung.

So schreibt Mitsubishi in seiner Pressemiteilung:

Das Öko-Ranking bewertet den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs von der Herstellung bis zum Recycling, wobei neben Testwerten wie Kraftstoffverbrauch, Schadstoff- und Geräuschemissionen auch „die Wahrnehmung ökologischer und sozialer Verantwortung durch das Herstellerunternehmen“ ins Gesamtergebnis einfließen. Mit 90,9 von 100 möglichen Punkten ließen dabei Mitsubishi und der Plug-in Hybrid Outlander ihre Mitbewerber einmal mehr hinter sich.

Werner H. Frey (Geschäftsführer MMD Automobile) sagt:

„Man sagt ja, dass es schwieriger sei, an der Spitze zu bleiben als an die Spitze zu kommen.“

„Dass uns diese ,Titelverteidigungʻmit dem Plug-in Hybrid Outlander jetzt erneut gelingt, spricht ebenso für die hohe Nachhaltigkeit des Produkts und seiner Technik wie seine unveränderte Marktposition als erfolgreichster Vertreter seiner Klasse in Europa.“

Via: Pressemeldung von Mitsubishi

[15.01.2017] Im Jahr 2016 wurden in Deutschland genau 11.410 Elektroautos verkauft, zusätzlich wurden 13.744 Plug-In Hybridautos abgesetzt.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland weniger Elektroautos neu angemeldet, als im Jahr 2015. So wurden im Jahr 2016 genau 11.410 E-Autos neu angemeldet, im Jahr 2015 waren es 12.363 Stromer.

Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass Kia sein Elektroauto Kia Soul EV in den letzten Monaten des Jahres 2015 verstärkt in Deutschland angemeldet hatte, nur um die Fahrzeuge dann ins Ausland zu verschiffen.
So sahen im Jahr 2015 die Zulassungszahlen für den Soul EV aus:

  • Juli: 211
  • August: 360
  • September: 380
  • Oktober: 980
  • November: 462
  • Dezember: 918

Im Jahr 2016 verfügten 2,0 Prozent aller Neuwagen über einen alternativen Antrieb

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 3,35 Millionen Neuwagen angemeldet, dies sind 4,5 Prozent mehr, als im Jahr 2015. 52,1 Prozent der im Jahr 2016 angemeldeten PKW verfügt über einen Benzinantrieb, 45,9 werden mit einem Dieselmotor angetrieben.

Der Anteil der alternativen Antriebe liegt bei 2,0 Prozent. Im Jahr 2016 waren 47.996 Hybridautos unter den Neuzulassungen, hiervon verfügten 13.744 (1,4 Prozent Anteil) über einen Plug-In Hybridantrieb (0,4 Prozent Anteil).
Mit einem Anteil von 0,3 Prozent waren Elektroautos vertreten, so wurden im vergangenen Jahr genau 11.410 Stromer neu angemeldet.

Erd- und Flüssiggasfahrzeuge waren mit einem Anteil von 0,2 Prozent vertreten. Die CO2-Emission der Pkw ging im Jahr 2016 weiter zurück, im Durchschnitt auf 127,4 g/km (Vorjahr 128,8 g/km).

Im Dezember 2016 waren 1.334 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies sind 103 Einheiten mehr, als im November 2016. Im Jahr 2016 wurden im September mit 1.641 Stück am meisten Elektroautos neu angemeldet.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

Dies sind die Zulassungszahlen für den November 2016:

*: Rein elektrisch: 181, mit Range-Extender: 110
**Rein Elektrisch: 30, Plug-In: 91

Im Dezember 2016 ist das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 bei den Elektroautos, der BMW i3 kam auf Platz 2.

Und dies sind die Neuzulassungszahlen für den Dezember 2016:

*: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143
**Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167
  • November: 1.231
  • Dezember: 1.334

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[20.11.2016] Im Oktober waren in Deutschland 1.167 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist das zweitbeste Jahresergebnis im Jahr 2016.

Vergleich der Neuzulassungszahlen von Elektroauto in den Jahren 2015 und 2016 (Januar bis inkl. Oktober)

 

In der folgenden Tabelle sind die meisten Elektroautos erfasst, welche im Oktober 2016 unter den Neuzulassungen waren. Man kann die Werte mit einem Klick auf die jeweilige Kopfzeile sortieren:

In dem folgenden Diagramm werden die Neuzulassungszahlen der Monate Januar bis Oktober der Jahre  2015 und 2016 verglichen:

Insgesamt wurden im Oktober 2016 in Deutschland 262.724 Personenkraftwagen neu zugelassen, im September waren es noch 298.002 PKW, welche das erste mal neu angemeldet wurden.

Bei den Elektroautos ist es das gleiche Bild, so wurden im Oktober 2016 genau 1.167 E-Autos neu angemeldet, im September waren es noch 1.641 Einheiten.

Im Oktober wurden 5.011 Pkw mit hybridem Antrieb neu in den Verkehr gebracht und bescherten ein Plus von +67,5 Prozent. Davon waren 1.449 Autos Plug-in-Hybride deren Zuwachs +40,5 Prozent betrug.
Wenn man die Zulassungszahlen des Vorjahresmonat bei den Stromern vergleicht, fällt einem ein Rückgang von -30,8 Prozent auf. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß fiel um -0,1 g/km leicht auf 126,2 g/km.

 

Ob im Jahr 2016 mehr Elektroautos als im Jahr 2015 neu angemeldet werden, ist zweifelhaft

Bisher wurden im Jahr 2016 exakt 8.845 E-Autos neu angemeldet, im selben Zeitraum (Januar bis inkl. Oktober) wurden im Jahr 2015 genau 9.071 Elektroautos neu angemeldet.
Im ganzen Jahr 2015 waren es 12.363 Einheiten. Somit müssten im November und Dezember zusammen über 3.518 Stromer neu zugelassen werden, somit steht es derzeit noch in den Sternen, ob die Neuzulassungen von Elektroautos wirklich steigen.

Man darf also gespannt sein, wie es Ende 2016 bezüglich der Neuzulassungen aussieht. Für die Zurückhaltung der Interessanten auch im Hinblick auf die Kaufprämie (Umweltbonus) könnte es mehrere Gründe geben: Einerseits wurden erst vor ein paar Wochen mehrere neue bzw. verbesserte rein elektrisch angetriebene PKWs angekündigt, so wird es ab Anfang 2017 das Elektroauto Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern in Deutschland geben.

Aber auch die bisher verfügbaren E-Autos, wie zum Beispiel Nissan Leaf, Renault Zoe und der BMW i3 sollen eine höhere Reichweite erhalten, bzw. haben diese erhalten.
Allerdings gibt es noch das Problem, dass es gerade Mieter schwer haben, ihr Elektroauto aufzuladen und diese auf einen Vermieter angewiesen sind, welcher für die nötige Ladeinfrastruktur sorgt, bzw. die nötigen Stromkabel installieren lässt.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 8.845 (Januar bis inkl. Oktober)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Oktober): 8.845

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[02.11.2016] Seit dem 2. Juli wurde die Kaufprämie für Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos 5.782 mal beantragt.

Elektroauto Renault Zoe. Bildquelle: Renault

Zu Ende Oktober hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) einen neuen Zwischenbericht zum Thema Umweltbonus veröffentlicht, hiermit ist die Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Elektro- und Plug-In Hybridautos gemeint.

Die Prämie kann für förderfähige Fahrzeuge beantragt werden, welche seit dem 18. Mai 2016 angeschafft worden sind.

Bis zum 31. Oktober sind insgesamt 5.782 Anträge für die gemeinsam von Bund und Industrie finanzierte Förderung gestellt worden. Davon wurden 3.343 Anträge für Elektroautos, 2.438 Anträge für Plug-In Hybridautos und 1 Antrag für ein Brennstoffzellenauto gestellt.

Die meisten Förderanträge wurden für das Elektroauto Renault Zoe gestellt, auf Platz 2 kommt das E-Auto BMW i3 und auf Platz 3 der Audi A3.

Anträge je Bauart

  • Reine Batterieelektrofahrzeuge: 3.343
  • Plug-in-Hybride: 2.438
  • Brennstoffzellenfahrzeug: 1
  • Gesamt: 5.782

Top 10 der Anträge nach Hersteller

  1. BMW (1.702)
  2. Renault (1.126)
  3. Audi (700)
  4. Volkswagen (575)
  5. Mitsubishi (472)
  6. Nissan (300)
  7. Kia (233)
  8. Mercedes-Benz (216)
  9. Peugeot (162)
  10. Citroën (140)

Top 10 nach Fahrzeuge

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 1156
  • Bayern: 1430
  • Berlin: 123
  • Brandenburg: 98
  • Bremen: 42
  • Hamburg: 102
  • Hessen: 467
  • Mecklenburg-Vorpommern: 45
  • Niedersachsen: 525
  • Nordrhein-Westfalen: 954
  • Rheinland-Pfalz: 242
  • Saarland: 70
  • Sachsen: 152
  • Sachsen-Anhalt: 93
  • Schleswig-Holstein: 161
  • Thüringen: 121
  • Sonstiges (Ausland): 1

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 3078
  • Unternehmen: 2621
  • Körperschaft: 34
  • Verein: 10
  • Kommunaler Betrieb: 35
  • Kommunaler Zweckverband: 2

Der Umweltbonus (auch Kaufprämie) kann rückwirkend für PKW beantragt werden, welche seit dem 18. Mai gekauft oder geleast worden sind. Der Netto-Listenpreis pro Fahrzeug ist auf 60.000 Euro begrenzt, außerdem muss sich der Autohersteller an der Kaufförderung zu 50 Prozent beteiligen.

Die Bundesregierung hat es sich zum Ziel gesetzt, dass bis Ende 2019 etwa 300.000 Elektromobile zusätzlich auf den Straßen in Deutschland fahren. Das Förderprogramm ist bis Ende 2019 oder 1,2 Milliarden Euro begrenzt, je nach dem, was vorher eintritt.

So sieht die bisherige Entwicklung der Antragszahlen aus:

Die komplette Zwischenbilanz steht hier zur Verfügung (PDF).

Im September waren in Deutschland 1.641 Elektroautos unter den Neuzulassungen, die meisten E-Autos wurden in Hessen neu angemeldet.

Vergleich der Elektroauto Neuzulassungen im Zeitraum Januar bis September der Jahre 2015 und 2016. Zahlenquelle: KBA

Die Zahlen wurden nun vollständig vom Kraftfahrtbundesamt veröffentlicht, ich habe die Zahlen aufbereitet. Seit kurzem sind die Tabellen interaktiv, dass heißt, man kann sie nach den einzelnen Reitern selbst sortieren:

Neuzulassungen von Elektroautos sortiert nach Fahrzeug

Top 10 der Elektroauto-Neuzulassungen im September 2016 in Deutschland

Neuzulassungen von Hybrid- und Elektroautos im September und im Zeitraum von Januar – Dezember 2016 sortiert nach Bundesländern

Vergleich der Neuzulassungen von Elektroautos im Jahr 2015 und 2016

Und jetzt folgt der Inhalt des Artikels: Jahresrekord bei den Neuzulassungen für Elektroautos

In den ersten drei Quartalen wurden in Deutschland 7.678 Elektroautos erstmals zugelassen. Mit 1.641 E-Autos und damit einem Plus von +76,6 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) erreichten Pkw mit diesem alternativen Antrieb im September einen Anteil von 0,6 Prozent am Neuzulassungsgeschehen.
Insgesamt wurden im September 298.002 Personenkraftwagen neu angemeldet.

Aber auch die Hybridfahrzeuge konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zulegen, so bewirkten 4.917 Hybridautos einen Zuwachs von +67,2 Prozent und einen Anteil von 1,6 Prozent.
Dazu zählen auch die 1.420 Plug-In Hybridautos, welche einen Anteil von 0,5 Prozent ausmachten und im Vergleich zum September 2015 um +36,8 Prozent zugelegt haben.

Die durchschnittliche CO2-Emission betrug im September 126,5 g/km und damit -0,2 Prozent weniger als im Vorjahresmonat und -1,7 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum.

Die hohen Neuzulassungszahlen wurden auch im Jahr 2015 nur im Oktober und Dezember übertroffen, allerdings wurden in den Monaten sehr viele E-Autos vom Typ Kia Soul EV in Deutschland angemeldet, später wurden diese dann vom Autohersteller ins Ausland transportiert.

Durch die aktuellen Stromer, welche derzeit in Paris präsentiert werden, wurden wieder viele Menschen auf das Thema Elektromobilität aufmerksam. Vor allem das Elektroauto Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern und einen vermuteten Verkaufspreis von 38.000 Euro zeigt, dass man keine Reichweitenangst mehr haben muss.
Wenn jetzt noch die Preise für die Batterieeinheiten günstiger werden und es mehr Schnellladestationen gibt, könnte das Thema Elektromobilität endlich auch in Deutschland durchstarten.

Ein kleiner Hinweis: Eine ausführliche Liste der im September zugelassenen Fahrzeugmodelle hat das KBA noch nicht veröffentlicht, sobald diese veröffentlicht ist, werde ich dies nachholen.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 7.678 (Januar bis inkl. September)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641

Gesamtzahl für 2016 (Jan – September): 7.678

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

 

 

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Mitsubishi will bei seinen Plug-In Hybrid- oder Elektroautos in Zukunft einzelne defekte Teilmodule anstatt der ganzen Batterieeinheit austauschen, so sollen die Kosten für die Besitzer minimiert werden und es soll weniger Müll anfallen.

Batterieeinheit des Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Eine Batterieeinheit besteht aus einer Vielzahl von einzelnen Akkumulatoren, welche wiederum zu einzelnen Teilmodulen verbunden worden sind. So werden im Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle (iMiEV) 88 Akkuzellen und im Nissan Leaf 190 Akkuzellen verwendet.
Wenn ein Akkuverbund ausfällt, kann dies erhebliche Einbußen bei der Reichweite haben. Einzelne Akkumulatoren können aber auch vorzeitig von einer Materialermüdung betroffen sein oder einen anderen Defekt aufweisen.

So sieht ein einzelner Zellenblock von der Batterieeinheit des Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander aus. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Mitsubishi will im Sinne seiner ganzheitlich angelegten Strategie „Green Mobility“ wenn möglich, nur die betroffenen Teilmodule des Energiespeichers austauschen.

Inverter und onboard-Charger des Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Nach eigenen Angaben ist Mitsubishi derzeit der einzige Autohersteller, welche einen Reparaturservice für defekte Fahrbatterien anbietet. Der macht es möglich, anstelle eines Komplettaustauschs des Lithium-Ionen-Akkus lediglich defekte Teilmodule zu reparieren oder einzeln zu ersetzen. Auf diese Weise lassen sich Folgekosten drastisch senken, denn der Austausch eines solchen Zellenblocks ist nur mit rund 1.000 EUR zuzüglich zweier Arbeitsstunden zu veranschlagen.

Elf Technik-Kompetenzzentren

Abgesehen davon erweisen sich die in dem E-Auto Electric Vehicle (iMiEV) und dem Plug-in Hybrid Outlander verbauten Fahrbatterien nach Unternehmensangaben als äußerst standfest und zuverlässig.
Insgesamt mehr als 5.000 Fahrzeuge mit E-Antrieb hat Mitsubishi in Deutschland bisher verkauft, davon rund 1.100 reine Elektroautos und fast 4.000 Plug-in Hybridautos (Outlander). Um für mögliche Reparaturfälle gerüstet zu sein, ist eine spezielle Hochvoltschulung erforderlich, für die deutschlandweit zunächst elf Betriebe als Kompetenzzentren ausgebildet und zertifiziert wurden.

Hier wird sprichwörtlich unter Spannung gemessen. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Der Ablaufplan für einen eventuellen Schadensfall sieht vor, dass einer von deutschlandweit rund 400 Mitsubishi „Green Mobility“-Handelspartnern zunächst eine Fahrzeugdiagnose durchführt und bei einem Schaden der Fahrbatterie eine Serviceanfrage an MMDA richtet. Dort werden der erforderliche Reparaturaufwand und der Ausbildungsstand des Betriebes geprüft und – je nach Ergebnis – das Fahrzeug vor Ort nach MMDA-Vorgaben instand gesetzt. Dies betrifft den Austausch oder die Reparatur von Komponenten wie Relais, Sensoren, Schalter, Klimaanlagenteile, Leiterbahnen, Kabelverbindungen mit Spezialwerkzeug. Den Werkstätten ist es auch möglich, die Konditionierung der einzelnen Batteriezellen zu verbessern. Dabei werden die einzelnen Zellen untereinander elektrisch angeglichen. Die Leistungsfähigkeit bleibt somit über einen langen Zeitraum erhalten.

Beim fälligen Austausch eines oder mehrerer Batteriemodule, erfolgt die Reparatur in einem der 11 Kompetenzzentren oder in der Mitsubishi Technik-Zentrale Flörsheim bei Frankfurt am Main.

Batterieeinheit eines Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander. Bildquelle: MMD Automobile GmbH

Werner H. Frey (Geschäftsführer der MMD Automobile GmbH):

„Mit diesem neuen Angebot ist ein weiteres mögliches Kaufhemmnis gegenüber Elektrofahrzeugen ausgeräumt“ … „Mitsubishi Kunden können sich auch in diesem Punkt auf die technische Kompetenz und innovative Services unserer Marke verlassen.“

Manche Autohersteller gewähren Batterieeinheiten ein zweites Leben als stationärer Energiespeicher

Jede Batterieeinheit verliert je nach Nutzung (und der Umweltbedingungen) über kurz oder lang an Kapazität, irgendwann ist diese so gering, dass man zum Beispiel nur noch 130 statt der ursprünglichen 300 Kilometer weit fahren kann.
Da die meisten Fahrzeuge dann dennoch gut erhalten sind, lohnt sich in der Austausch des ganzen Stromspeichers. Aber da der Energiespeicher je nach Hersteller und Kapazität um die 8.000 Euro kostet, schrecken viele Menschen davor zurück.
Allerdings gewähren viele Autohersteller auf die Batterieeinheit eine lange Garantie, daher braucht man sich in der Regel in den ersten 5 bis 10 Jahren keine Sorgen zu machen.

Via: Pressemitteilung von Mitsubishi

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