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Kategorie: Nissan

[15.01.2017] Im Jahr 2016 wurden in Deutschland genau 11.410 Elektroautos verkauft, zusätzlich wurden 13.744 Plug-In Hybridautos abgesetzt.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland weniger Elektroautos neu angemeldet, als im Jahr 2015. So wurden im Jahr 2016 genau 11.410 E-Autos neu angemeldet, im Jahr 2015 waren es 12.363 Stromer.

Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass Kia sein Elektroauto Kia Soul EV in den letzten Monaten des Jahres 2015 verstärkt in Deutschland angemeldet hatte, nur um die Fahrzeuge dann ins Ausland zu verschiffen.
So sahen im Jahr 2015 die Zulassungszahlen für den Soul EV aus:

  • Juli: 211
  • August: 360
  • September: 380
  • Oktober: 980
  • November: 462
  • Dezember: 918

Im Jahr 2016 verfügten 2,0 Prozent aller Neuwagen über einen alternativen Antrieb

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 3,35 Millionen Neuwagen angemeldet, dies sind 4,5 Prozent mehr, als im Jahr 2015. 52,1 Prozent der im Jahr 2016 angemeldeten PKW verfügt über einen Benzinantrieb, 45,9 werden mit einem Dieselmotor angetrieben.

Der Anteil der alternativen Antriebe liegt bei 2,0 Prozent. Im Jahr 2016 waren 47.996 Hybridautos unter den Neuzulassungen, hiervon verfügten 13.744 (1,4 Prozent Anteil) über einen Plug-In Hybridantrieb (0,4 Prozent Anteil).
Mit einem Anteil von 0,3 Prozent waren Elektroautos vertreten, so wurden im vergangenen Jahr genau 11.410 Stromer neu angemeldet.

Erd- und Flüssiggasfahrzeuge waren mit einem Anteil von 0,2 Prozent vertreten. Die CO2-Emission der Pkw ging im Jahr 2016 weiter zurück, im Durchschnitt auf 127,4 g/km (Vorjahr 128,8 g/km).

Im Dezember 2016 waren 1.334 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies sind 103 Einheiten mehr, als im November 2016. Im Jahr 2016 wurden im September mit 1.641 Stück am meisten Elektroautos neu angemeldet.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

Dies sind die Zulassungszahlen für den November 2016:

*: Rein elektrisch: 181, mit Range-Extender: 110
**Rein Elektrisch: 30, Plug-In: 91

Im Dezember 2016 ist das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 bei den Elektroautos, der BMW i3 kam auf Platz 2.

Und dies sind die Neuzulassungszahlen für den Dezember 2016:

*: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143
**Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167
  • November: 1.231
  • Dezember: 1.334

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[08.01.2017] Auf der Elektronikmesse CES kündigte Renault-Nissan-Präsident Carlos Ghosn an, dass es bald ein neues Modell des Elektroauto Nissan Leaf geben wird.

In einer Keynote-Rede auf der Consumer Electronics Show (CES) 2017 hat Nissan Chef Carlos Ghosn jetzt Technologien und Partnerschaften angekündigt, die die Mobilität in Richtung einer emissionsfreien Zukunft ohne Verkehrsopfer vorantreiben werden. Bildquelle: Nissan

Auf der CES (Consumer Electronics Show) hat Carlos Ghosn in seiner Form als CEO und Chairman (Geschäftsführer und Aufsichtsratvorsitzender) von Renault-Nissan bekannt gegeben, dass bald ein neues Modell des Elektroauto Nissan Leaf auf den Markt kommen wird.

Leider verriet er keine technischen Details, also zum Thema Reichweite, Beschleunigung usw.

ProPILOT macht das Elektroauto Nissan Leaf zum teilautonomen PKW

Er verriet aber, dass der neue Leaf mit der „ProPILOT“-Technologie ausgestattet sein wird, hierbei handelt es sich um ein Fahrassistenzsystem, welchen den Stromer zu einem teilautonomen PKW macht.
So kann das Fahrzeug zum Beispiel auf der Autobahn automatisch in seiner Spur bleiben, ohne das der Fahrer eingreifen muss.

Das neue System wird ab 2017 auch in anderen Fahrzeugen von Nissan verfügbar sein, so zum Beispiel dem Qashqai.

Die Fahrzeuge, in denen ProPILOT eingebaut ist, können auch selbstständig beschleunigen und bremsen – wenn zum Beispiel der Vordermann bremst, dann bremst auch der PKW von Nissan.

Das ProPILOT System arbeitet bei einer Geschwindigkeit zwischen 30 und 100 km/h ein. Um die Umwelt zu „erkennen“ wird eine Kamera und ein Computer mit einer leistungsfähigen Bildverarbeitungssoftware verwendet, welche andere Automobile als auch Fahrbahnmarkierungen erkennt.

Wenn der Vordermann zum Beispiel komplett bis zum Stillstand gebremst hat, muss man, um wieder loszufahren, entweder den ProPILOT über die Bedientaste am Lenkrad erneut aktivieren oder das Gaspedal leicht mit dem Fuß antippen.

Solche Fahrassistenzprogramme gibt es mittlerweile von fast jedem Hersteller, jedoch nennt jeder seine Assistenzsysteme anders.

Auf der CES sagte Ghosn, dass man auch in Zukunft mit Microsoft zusammenarbeiten wird

Ghosn sagte auf der Messe in Las Vegas (USA), dass die Partnerschaft mit Microsoft im Bereich des autonomen Fahrens weiterhin eine Schlüsselrolle haben wird. Das Ziel bestehe darin, dass die nächste Generation von Fahrzeugen vernetzt sein wird.

Von den vernetzten Fahrzeugen versprechen sich die Experten weniger Unfälle, auch sollen diese zum Beispiel mit der Ampel kommunizieren können. Vor allem dann, wenn die PKW vollautonom fahren können, sind solche Kommunikationswege wichtig.

Via: Nissan und

In Norwegen gibt es jetzt über 100.000 Elektroautos, bereits im Jahr 2020 könnten es über 400.000 Stromer sein.

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft.
Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen.
© harvepino – Fotolia.com

Norwegen ist beim Thema Elektromobilität in Europa eines der führenden Länder, denn nirgendwo gibt es in Europa mehr Anreize, sich ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto zu kaufen.
So gibt es dort kostenlose Parkplätze, man darf die Busspur benutzen und es gibt kostenlose Ladestationen.

400.000 Elektroautos im Jahr 2020

Zwar hat Norwegen nur etwa 5,2 Millionen Einwohner, dennoch gibt es dort 100.000 rein elektrisch angetriebene PKW. Schon vor kurzem lag der Anteil der Neuzulassungen von Elektroautos in Norwegen bereits bei 30 Prozent.
In Deutschland kann man von solchen Zahlen nur träumen, so machen die E-Autos hierzulande nur einen Bruchteil (1,7 Prozent) aus.

Bis zum Jahr 2025 will man in Norwegen erreichen, dass nur noch Elektroautos neu angemeldet werden können.

Christina Bu (Generalsekretärin des norwegischen Elektrofahrzeug-Verbands Norsk elbilforening) sagte:

„Wir haben deutlich früher als die meisten erwartet haben 100.000 Batterie-Elektroautos erreicht. Für 2020 visieren wir 400.000 an.“

Wenn man bedenkt, dass sich die Reichweite von E-Autos innerhalb von 12 Jahren fast verdreifacht hat, ist das Ziel durchaus realistisch. Zwar gibt es die Autos mit dem Elektromotor seit mehr als 100 Jahren, allerdings konnten sie sich nur zu Beginn durchsetzen.
Bereits Anfang 2017 kommt das Elektroauto Opel Ampera-e auf den Markt, dessen Reichweite wird bei etwa 500 Kilometern liegen. Aber auch andere E-Autos, wie der Renault Zoe und der Nissan Leaf werden mit einer größeren Reichweite erhältlich sein.

In Deutschland fehlt es vor allem an Ladestationen für Elektroautos

Um einen vergleichbaren Erfolg in Deutschland zu erzielen, müsste die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Denn Deutschland ist ein Land der Mieter, es gibt also vergleichsweise wenig Menschen, welche in einem Einfamilienhaus wohnen und sich dort einfach einen Stromanschluss in die Garage verlegen können.

Die Umweltbonus genannte Kaufprämie brachte in Deutschland bisher keinen großen Erfolg, denn die Neuzulassungszahlen sind im Vergleich zum Jahr 2015 nicht wesentlich gestiegen.

Via: electriccarsreport

 

[12.12.2016] Das Elektroauto Nissan Leaf wird in seiner japanischen Produktionsstätte Oppama als autonomes Zugfahrzeug eingesetzt – so zieht es einen Anhänger mit 3 Stromern.

In dem Nissan Werk Oppama zieht eine autonom fahrende Version des Elektroauto Nissan Leaf einen Anhänger mit weiteren Stromern. Bildquelle: Nissan

Nissan setzt das Elektroauto Leaf als vollautonomes Zugfahrzeug ein, dass Fahrzeug erkennt erkennt und umfährt Hindernisse.

Der Nissan Leaf definiert den Werksverkehr neu, denn das meistverkaufte Elektroauto der Welt ist künftig als Zugfahrzeug in der japanischen Nissan Produktionsstätte Oppama im Einsatz. Der Stromer zieht die mit Neuwagen beladenen Anhänger nicht nur vollelektrisch und emissionsfrei von der Fertigungslinie zur Anlegestelle, wo die Verschiffung für den Transport in die ganze Welt startet. Der Leaf ist dabei auch vollautonom ohne Fahrer unterwegs.

Das eigens entwickelte „Intelligent Vehicle Towing“-System (IVT) erlaubt eine selbstständige Fahrt über das Werksgelände. Dieses System ist Teil der Nissan Vision von intelligenter Mobilität, die zeigt, wie Autos künftig gefahren, angetrieben und in die Gesellschaft integriert werden. Dieses neue Projekt vernetzt intelligente Elektroautos und die Infrastruktur der Produktionsstätte.

Das Ergebnis ist ein flexibles Transportsystem, welches keine besondere Infrastruktur benötigt. Denn während der konventionelle Werksverkehr in der Regel Schienen oder Magnetbänder benötigt, erfordert das neue Nissan System keinerlei besondere Infrastruktur.

Diese Version des Elektroauto Nissan Leaf kann autonom fahren. Bildquelle: Nissan

Der vollautonome Leaf ist mit Kameras und Laser-Sensoren ausgestattet, dadurch kann die Software die Fahrbahnmarkierungen, Bordsteine sowie mögliche Hindernisse und Gefahrenstellen in der Nähe des Fahrzeugs erkennen. Alle gesammelten Daten werden zudem mit Kartenmaterial abgeglichen, so dass das E-Auto problemlos seinen genauen Standort und die direkte Route zum Ziel ermitteln kann. Selbst kurzfristige Wechsel im Produktionsablauf und damit verbundene Routenänderungen sind kein Problem.

Unterwegs im Werksverkehr berücksichtigt das Fahrzeug das jeweils gültige Tempolimit und drosselt selbstständig seine Geschwindigkeit. Bei einem Hindernis oder Querverkehr stoppt der Leaf, bis der Weg wieder frei ist.

Ein zentrales Verkehrskontrollsystem zeigt zudem den genauen Standort, die Geschwindigkeit sowie den Batterie- und Betriebsstatus des Zugfahrzeugs an. Begegnen sich zwei autonom fahrende Leaf an einer Kreuzung, bestimmt ein Algorithmus des Kontrollsystems, welches Auto Vorrang hat.
Falls ein Notfall auftreten sollte, können alle Fahrzeuge aus der Ferne gestoppt werden.

Autonome Elektroautos ersetzen Arbeiter in einem der größten Nissan Werke

Bei Oppama handelt es sich um eines der größten Nissan Werke überhaupt. Verlassen die Fahrzeuge ihre Fertigungslinie, müssen sie zur Verschiffung in die Werft der Anlage gebracht werden. Bislang haben Fahrer diese Aufgabe übernommen. Das IVT-System ermöglicht fortan vollautonomen und fahrerlosen Werksverkehr.

In mehr als 1.600 Testläufen im Laufe des letzten Jahres hat das System zuverlässig funktioniert. Ein Sicherheitssystem und ein zweites ausfallsicheres System im Hintergrund, das bei einer Störung des ersten eingreift, reduzieren mögliche Risiken und Gefahren beim autonomen Fahren. Dazu zählen etwa schlechte Wetterbedingungen und ungünstige Lichtverhältnisse.

Die Tests in Oppama werden weiter fortgesetzt, bei Erfolg wird dieses System danach auch in anderen Fabriken innerhalb und außerhalb Japans eingeführt.

Der japanische Automobilhersteller nimmt eine Vorreiterrolle beim autonomen Fahren ein. Im August hat das Unternehmen den ProPILOT eingeführt. Das System ermöglicht teilautonomes Fahren in bestimmten Fahrsituationen.

Die Daten und das Know-how aus dem IVT-Projekt sollen die Einführung weiterer autonomer Fahrtechnik vorantreiben.

Via: Nissan Pressemitteilung

[12.12.2016] Die Zukunft des Autofahrens ist autonom – dies heißt, wir werden immer mehr auf unser Roboterauto angewiesen sein. Nissan arbeitet bereits länger am autonomen Fahren und forscht daher auf dem Gebiet der Fahrer-Auto-Beziehung.

In Zukunft werden Elektroautos noch mehr mit ihen Fahrern kommunizieren. Bildquelle: Nissan

Die heutigen Autos verfügen über immer mehr Assistenzsysteme, welche dafür sorgen, dass man als Fahrer immer weniger tun muss. In Zukunft werden wir gar nicht mehr während der Fahrt eingreifen müssen, da uns das Roboterauto autonom zum Ziel fährt.

Viele Autohersteller nennen die bisherigen Systeme einfach nur Assistenzsysteme: Wie zum Beispiel Spurhalteassistent, Parklenkassistent, Stauassistent, usw. manche Autobauer gehen aber auch schon einen Schritt weiter und bezeichnen das Gesamtpaket als Autopilot – so zum Beispiel der Autohersteller Tesla Motors bei seinen Elektroautos Model S und Model X.

Nissan arbeitet schon länger am autonomen Fahren und hat bereits verschiedene Versuchsfahrzeuge gebaut, so wird wird zum Beispiel auch das Elektroauto Nissan Leaf als zu Testzwecken mit der nötigen Technik ausgestattet (kaufen kann man ihn aber noch nicht). Siehe auch: Das Elektroauto Nissan Leaf kann bald vollständig autonom fahren

Nur durch gesellschaftliche Akzeptanz kann sich das autonome Fahren etablieren

So schreibt Nissan:

Das autonome Fahren bringt Fortschritte, neue Funktionen – und zahlreiche Fragen mit sich. Zum Beispiel danach, wie Fahrer ihren autonom fahrenden Autos vertrauen können und wie die Fahrzeuge mit den Fahrern in Gefahrensituationen kommunizieren.

Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda. Bildquelle: Nissan

Nissan ist überzeugt: Nur durch gesellschaftliche Akzeptanz kann sich das autonome Fahren als neue Technologie etablieren. Fragen der Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Auto stehen daher ganz besonders im Fokus des Nissan Entwicklungsteams zum autonomen Fahren unter der Leitung von Takashi Sunda.

Schon heute kommunizieren wir Dutzende Mal am Tag mit dieser Art von Technologie: Sie steckt in unseren Smartphones, Computern, selbst in der Kaffeemaschine und natürlich auch im Auto, wo die Kommunikation zwischen dem Fahrer und dem Fahrzeug beispielsweise über Bedienelemente, Navigations-Touchscreens und Parkassistenten erfolgt.

Sunda und sein Team arbeiten an einer Vielzahl neuer Technologien, die die Kommunikation noch besser machen und für eine vertrauensvolle Fahrer-Auto-Beziehung sorgen sollen. Dass hinter dem Steuer Menschen unterschiedlichen Geschlechts, Alters, Erfahrung, Herkunft und Kultur Platz nehmen – und sich auch die Verkehrsregeln von Land zu Land unterscheiden können – macht die Sache nicht einfacher.

Sunda erläutert:

„Darum ist es so wichtig, so viele Perspektiven wie möglich einzunehmen, um die Unterschiede im Fahrverhalten zu verstehen und zu berücksichtigen“…

„Die Frage ist aber: Wie kann man aus dieser individuellen Perspektive heraus Vertrauen aufbauen?“

Für Sunda liegt der Schlüssel im Stichwort Transparenz

Sicher ist: Parallel zu den Fortschritten beim autonomen Fahren muss auch die Bedienung weiter verbessert werden. Die Fahrzeuge werden in Zukunft noch mehr Informationen auswerten müssen, um unterschiedliche Fahrsituationen zu erkennen und angemessen reagieren zu können. Und sie müssen diese Informationen schnell und verständlich an den Fahrer weitergeben.

Er muss wissen, welche Informationen erfasst werden und was damit geschieht – vor allem in gefährlichen Situationen: etwa bei einem Spurwechsel, wenn sich plötzlich ein anderes Fahrzeug sehr schnell von hinten nähert. Oder an einer Kreuzung, wenn ein Fußgänger unvermittelt auf die Straße tritt. Was teilt das Auto dem Fahrer in einer solchen Situation mit – und was nicht?

Sunda sagt:

„Wir wollen den Fahrer informieren, ohne ihn zu überfordern.“

Kein Zweifel: Das autonome Fahren wird die Beziehung zwischen Fahrer und Fahrzeug verändern – eine Herausforderung, die wie gemacht ist für Sunda, der an der Entwicklung von Bediensystemen für Flugzeuge arbeitete, ehe er vor 16 Jahren zu Nissan kam.

Dabei profitierte er auch von dem wertvollen Austausch mit ausgebildeten Piloten, die nicht nur das Flugzeug bedienen konnten, sondern auch klare Meinungen zur Gestaltung hatten. Auch in ihrem aktuellen Projekt berücksichtigen Sunda und die Mitglieder seines Teams ihre eigenen Fahrerlebnisse.
Sie sind sich dabei aber stets bewusst, dass dies nicht notwendigerweise die Erfahrungen widerspiegelt, die andere Fahrer machen.

Sunda und sein Team haben die Chance, die Zukunft des Fahrens neu zu erfinden. Autonome Fahrfunktionen werden die Art und Weise revolutionieren, wie Menschen mit ihren Fahrzeugen interagieren und kommunizieren.

Sunda weiter:

„Der Wandel hat bereits begonnen“…
„Wir verändern das Verhältnis zwischen Fahrern und ihren Autos – und das Fahrerlebnis als Ganzes.“

Via: Nissan Pressemeldung

[30.11.2016] In Amsterdam werden ausgediente Akkuzellen des Elektroauto Nissan Leaf für eine Nostromversorgung eingesetzt, dass System besteht aus 280 alten Batterieeinheiten.

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus Stromer Nissan Leaf.
Die Heimat des Fußballclubs Ajax Amsterdam wird regelmäßig auch für Konzerte, Sport-Events und andere Großveranstaltungen genutzt.

Das neue, von Nissan und Eaton entwickelte xStorage Buildings Energiespeichersystem sorgt in Zukunft dafür, dass in dem mit 55.000 Sitzplätzen bestückten Stadion nie die Lichter ausgehen.

Nissan versorgt künftig die Amsterdam ArenA mit Strom. Der japanische Autohersteller, das Energieunternehmen Eaton und The Mobility House unterzeichnen einen Zehn-Jahres-Vertrag zur Notstromversorgung des Fußballstadions mit wiederaufbereiteten Batterien aus dem Nissan Leaf. Bildquelle: Nissan Leaf

Das xStorage System nutzt gebrauchte Batterien aus Elektrofahrzeugen und kann Energie aus Solarzellen oder aus dem öffentlichen Stromnetz speichern. Privat- und Gewerbekunden erhalten damit die Möglichkeit, ihre eigene Energienutzung besser zu steuern und dabei verstärkt auf erneuerbare Energien zu setzen.

Elektroauto Nissan Leaf 2016. Bildquelle: Nissan

Das für die Amsterdam ArenA entwickelte System verfügt über 280 Batteriepakete aus dem Nissan Leaf und ist damit das größte von einem Gewerbe genutzte Energiespeichersystem in Europa, das wiederaufbereitete Batterien verwendet. Es ist weltweit das erste Mal, dass eine Sportstätte auf diese Weise mit Strom versorgt wird. Das System besitzt vier Megawatt Leistung und vier Megawatt Speicherkapazität.

Neben der wichtigen Bereitstellung von Reservestrom für das Stadion in Amsterdam kann xStorage Buildings auch benachbarte Gebäude mit Strom versorgen und die lokale Netzstabilität verbessern. Das in die Arena integrierte System wird von The Mobility House betrieben. Nissan und Eaton führen xStorage Buildings für gewerbliche Nutzer parallel zum Start von xStorage Home ein, einer Produktfamilie verschiedener Speicherlösungen für Privathaushalte.

Paul Willcox (Chairman Nissan Europe) sagt:

„Nissan steht für Innovationen und Qualität, insbesondere auch bei unseren Elektroautos, und wir sind sehr stolz, diese Kompetenz nun auf Energiemanagement-Systeme für gewerbliche Einrichtungen übertragen zu können“…

„Dieses System ist eine Weltneuheit und hat das Potenzial, die Energiebranche zu revolutionieren. Seit wir im Mai das xStorage System vorgestellt haben, werden wir vom Interesse von Privat- und Gewerbekunden gleichermaßen überwältigt. Wir freuen uns sehr darüber, dass wir nun die Amsterdam ArenA als unseren ersten gewerblichen Partner präsentieren können. xStorage Buildings wird nicht nur für die Arena eine wichtige Funktion als Reservespeicher übernehmen, sondern auch dazu beitragen, das niederländische Stromnetz in Zeiten hoher Belastung zu stabilisieren.“

Henk Markerink (CEO der Amsterdam ArenA) ergänzt:

„Das ist ein großer Fortschritt in Sachen Nachhaltigkeit“…
„Bald werden in der Lage sein, Energie aus unseren Solarzellen und Windrädern zu speichern und immer dann einzusetzen, wenn wir sie brauchen. Eine großartige Innovation. Die Amsterdam ArenA wird in Zukunft das erste Stadion der Welt sein, das keine fossilen Brennstoffe mehr verbraucht.“

Frank Campbell (Präsident von Eaton EMEA, Electrical and Corporate) fügt hinzu:

„Es ist einfach aufregende zu sehen, wie die Amsterdam ArenA, Eaton, Nissan und The Mobility House hier vorangehen, Energiespeichersysteme in einer extrem anspruchsvollen Umgebung installieren und zu einer höheren Energieeffizienz von Stadien und ihren Nachbarschaften beitragen“

„Das xStorage Buildings System, das wir in Amsterdam installieren, ist neben den xStorage Home Systemen für Privatkunden ein weiteres Beispiel für unser breites Portfolio von Energiespeichersystemen, die allen Akteuren in der Energiekette, vom Endnutzer über Gewerbe bis hin zu Netzbetreibern, die Möglichkeit gibt, von einer sicheren, zuverlässigen und nachhaltigen Energiespeicherung zu profitieren.“

 Thomas Raffeiner (CEO und Gründer von The Mobility House) sagt abschließend:

„Mit unserer Technologie machen wir die Amsterdam ArenA effizienter, nachhaltiger und zuverlässiger.“

Via: Pressemittlung von Nissan

[20.11.2016] Im Oktober waren in Deutschland 1.167 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist das zweitbeste Jahresergebnis im Jahr 2016.

Vergleich der Neuzulassungszahlen von Elektroauto in den Jahren 2015 und 2016 (Januar bis inkl. Oktober)

 

In der folgenden Tabelle sind die meisten Elektroautos erfasst, welche im Oktober 2016 unter den Neuzulassungen waren. Man kann die Werte mit einem Klick auf die jeweilige Kopfzeile sortieren:

In dem folgenden Diagramm werden die Neuzulassungszahlen der Monate Januar bis Oktober der Jahre  2015 und 2016 verglichen:

Insgesamt wurden im Oktober 2016 in Deutschland 262.724 Personenkraftwagen neu zugelassen, im September waren es noch 298.002 PKW, welche das erste mal neu angemeldet wurden.

Bei den Elektroautos ist es das gleiche Bild, so wurden im Oktober 2016 genau 1.167 E-Autos neu angemeldet, im September waren es noch 1.641 Einheiten.

Im Oktober wurden 5.011 Pkw mit hybridem Antrieb neu in den Verkehr gebracht und bescherten ein Plus von +67,5 Prozent. Davon waren 1.449 Autos Plug-in-Hybride deren Zuwachs +40,5 Prozent betrug.
Wenn man die Zulassungszahlen des Vorjahresmonat bei den Stromern vergleicht, fällt einem ein Rückgang von -30,8 Prozent auf. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß fiel um -0,1 g/km leicht auf 126,2 g/km.

 

Ob im Jahr 2016 mehr Elektroautos als im Jahr 2015 neu angemeldet werden, ist zweifelhaft

Bisher wurden im Jahr 2016 exakt 8.845 E-Autos neu angemeldet, im selben Zeitraum (Januar bis inkl. Oktober) wurden im Jahr 2015 genau 9.071 Elektroautos neu angemeldet.
Im ganzen Jahr 2015 waren es 12.363 Einheiten. Somit müssten im November und Dezember zusammen über 3.518 Stromer neu zugelassen werden, somit steht es derzeit noch in den Sternen, ob die Neuzulassungen von Elektroautos wirklich steigen.

Man darf also gespannt sein, wie es Ende 2016 bezüglich der Neuzulassungen aussieht. Für die Zurückhaltung der Interessanten auch im Hinblick auf die Kaufprämie (Umweltbonus) könnte es mehrere Gründe geben: Einerseits wurden erst vor ein paar Wochen mehrere neue bzw. verbesserte rein elektrisch angetriebene PKWs angekündigt, so wird es ab Anfang 2017 das Elektroauto Opel Ampera-e mit einer Reichweite von etwa 500 Kilometern in Deutschland geben.

Aber auch die bisher verfügbaren E-Autos, wie zum Beispiel Nissan Leaf, Renault Zoe und der BMW i3 sollen eine höhere Reichweite erhalten, bzw. haben diese erhalten.
Allerdings gibt es noch das Problem, dass es gerade Mieter schwer haben, ihr Elektroauto aufzuladen und diese auf einen Vermieter angewiesen sind, welcher für die nötige Ladeinfrastruktur sorgt, bzw. die nötigen Stromkabel installieren lässt.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 8.845 (Januar bis inkl. Oktober)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Oktober): 8.845

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

[13.11.2016] Elektroautos mit bidirektionaler Ladetechnik können als mobile Stromspeicher eingesetzt werden, Nissan hat nun 8 Vehicle-to-Grid Ladestationen installiert.

Elektroautos versorgen das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) künftig mit Energie: Das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Insgesamt acht Ladestationen werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert. Bildquelle: Nissan

Mit einer normalen Ladestationen kann man ein Elektroauto mit Strom aufladen, wenn der Stromer über ein bidirektionales Ladesystem verfügt, kann man die im PKW gespeicherte Energie auch für externe Geräte nutzen.

In Zukunft können Elektroautos das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) mit Energie versorgen, denn dass europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Die 8 Ladestationen, welche über eine bidirektionale Ladetechnik verfügen, werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert.

Die V2G-Säulen verwandeln Elektroautos in „mobile“ Stromversorger und ermöglichen ein intelligentes Energiemanagement. An den neuen Stromtankstellen können die Mitarbeiter ihr E-Auto nicht nur aufladen, sondern die in der Batterieeinheit gespeicherte Energie auch wieder in das Stromnetz abgeben lassen. So können zum Beispiel Nachfragespitzen ausgeglichen werden.

Schritt für Schritt lässt das Unternehmen damit seine Vision von Intelligenter Mobilität Wirklichkeit werden, die auf 3 zentralen Säulen basiert:

  • Intelligent Driving,
  • Intelligent Power und
  • Intelligent Integration.

Die V2G-Technologie baut auf der dritten Säule auf und zeigt, wie emissionsfreie Fahrzeuge wie das Elektroauto Nissan Leaf und der E-Transporter e-NV200 zusammen mit smartem Energiemanagement die Grundlage für ein sauberes und effizientes Stromnetz schaffen.

Nissan ist einer der Vorreiter im Bereich Elektroautos

Francisco Carranza (Director of Energy Services bei Nissan Europe) erklärt:

„Nissan ist seit jeher Vorreiter bei der Entwicklung von Technologien für die Elektromobilität. Wir freuen uns, dass unsere Erfahrung dabei hilft, die Art der Energienutzung zu verändern. Die Integration der Nissan Elektrofahrzeuge schafft eine Gesellschaft, deren Energie nachhaltig, effizient und bezahlbar ist. Strom wird dadurch für jeden günstiger.“

David Moss (Vice President Vehicle Design & Development im NTCE) berichtet:

„Die Installation von V2G-Ladestationen am NTCE ist ein entscheidender Moment. Wir können damit demonstrieren, wie sich die von Nissan entwickelten Energiemanagementsysteme im Geschäftsalltag schlagen“…

„Die Integration in unseren eigenen Standort beweist zudem, dass wir in die Technik vertrauen und Elektroautos eine ausschlaggebende Rolle in künftigen Ökosystemen spielen, wo Technologien für nachhaltige und effiziente Lösungen nahtlos zusammenarbeiten.“

Die Vehicle-to-Grid-Infrastruktur in Cranfield ist nur ein weiterer Meilenstein. In Dänemark ist Ende August das weltweit erste gewerbliche V2G-Projekt ans Netz gegangen, Nissan hat gemeinsam mit Enel zehn Ladestationen am Hauptsitz des dänischen Energieversorgers Frederiksberg Forsyning installiert.

Vehicle-to-Grid Ladestationen könnten in Zukunft auch für private Haushalte lohnenswert sein

Wer als Hausbesitzer eine Solaranlage auf seinem Haus installiert hat, kann den erzeugten Strom zum Beispiel dafür nutzen, um mittags sein Elektroauto aufzuladen.
Wenn man dann Abends Strom benötigt, könnte dieser dann aus der Batterie des Fahrzeugs entnommen werden. Eine Alternative stellen stationäre Stromspeicher dar, diese werden bereits von mehreren Unternehmen angeboten.
In diesen Energiespeichern kann man zum Beispiel tagsüber Strom speichern und diesen abends zum Aufladen von E-Autos verwenden.

Aber auch Energieversorger sind an Vehicle-to-Grid Ladestationen interessiert, denn so können diese, zum Beispiel mit dem Besitzer des E-Autos vereinbaren, dass das Elektroauto als Speicher für Energie verwendet wird.
Dann kann zum Beispiel der zu viel erzeugte Strom der Solar- und Windkraftanlagen gespeichert werden, später kann die Energie dann wieder in das Stromnetz eingespeist werden.
Als Eigentümer eines Elektroautos sollte man aber beachten, dass die Batterieeinheiten zwar langlebig sind, aber nicht unendlich ihre Kapazität behalten.

 

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