Vor- und Nachteile

Wie bei allen Dingen gibt es auch bei Elektroautos Vor- und Nachteile, in diesem Artikel beschäftige ich mich mal mit beiden Seiten der Medaille:

Die Vorteile

  • Geringe Betriebs-, und Unterhaltskosten, da ein Elektroauto mit Strom statt Benzin bzw. Diesel begetankt wird. Eine Betankung kostet je nach Stromtarif sowie Verbrauch maximal 1,45 Euro für 100 Kilometer Fahrt.
  • Niedrige Steuerlast und Versicherungsbeiträge. Im Jahr müssen nur 10 bis 30 Euro an KFZ-Steuern gezahlt werden. Eine günstige KfZ Versicherung kostet nur 100 Euro jährlich
  • Hohe Umweltfreundlichkeit, denn ein Elektroauto erzeugt keine Abgase.
  • Elektromotoren sind weniger wartungsintensiv als ein Verbrennungsmotor.

 

  • Elektroautos schonen die Umwelt, weil sie im Gegensatz zu PKW mit Verbrennungsmotoren sehr leise fahren.

 


Nachteile

  • Elektroautos sind derzeit leider noch sehr Teuer in der Anschaffung, Kleinstautos wie der Tazzari Zero kosten etwa 23.000Euro… 4-Sitzer wie der Stromer Nissan Leaf etwa 23.000 Euro (inkl. Batterieeinheit).
  • Lange Ladezeit der eingesetzten Batterien, eine Aufladezeit kann sich auf bis zu zehn Stunden belaufen
  • Es ist noch nicht klar, wie lange die die Batterieeinheiten von Elektroautos halten.
  • Geringe Reichweite von aktuell bis zu 80 – 500 Kilometern, eine große Reichweite gibt es derzeit nur bei teuren E-Autos

Die Vor-, und Nachteile eines Elektroautos sind recht ausgewogen weshalb sich ein Kauf lohnen kann. Hauptsächlich eignet sich ein Elektroauto für Menschen, welche sich in einem Radius von 80 Kilometern rund um den Wohnort bewegen.

Wenn man das nötige Kleingeld hat lohnt sich ein Elektroauto schon, Unternehmen sollten prüfen, ob sich das Leasing von einem Elektroauto lohnt. Ansonsten muss man als Privatperson sehr gut überlegen und auch rechnen, ab wann sich die Kosten für ein Elektroauto amortisiert haben.

In Zukunft wird es bestimmt noch sehr gute Einführungsangebote geben, andererseits sollte die Umwelt so früh wie möglich geschützt werden.

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27 Gedanken zu „Vor- und Nachteile

  • 18. November 2010 um 07:40
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    …“denn ein Elektroauto erzeugt keine Abgase“…das setzt voraus, dass bei der Erzeugung des Stroms kein CO2 emittiert wird. Selbst Strom aus Windkraft oder Solarstrom erzeugen CO2 in der Herstellung der Anlagen für die Stromerzeugung. Also, wenn man einen Vergleich ziehen will, muss man dies für die komplette Herstellungskette tun, sowohl beim Auto als auch bei der Energie.

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  • 21. Juli 2011 um 13:08
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    Die komplette Herstellungskette zu betrachten ist sehr sinnvoll! Das sollte man dann aber bei beiden Techniken tun, denn Öl bzw. der fertige Brennstoff (Benzin, Diesel, Wasserstoff… ) entsteht ja nicht bei jedermann im Garten. Öl muss erst einmal gesucht, gefördert, transportiert, rafiniert, und wieder transportiert werden. und dann ist meine Tankstelle nicht so nah wie die Steckdose in der Firma oder zuhause. Gleiches gilt natürlich auch für die „grünen“ Stromerzeuger die ja bisher auch nicht einfach aus dem Boden wachsen. …. den kompletten Bereitstellungsprozeß vom Anfang bis zum Endverbrauch …. das wäre mal eine sehr interessante Studie. Kennt einer diesbezüglich neutrale Studien?

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  • 2. April 2013 um 12:17
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    Es wird noch sehr lange dauern, bis diese E-Autos wirklich nützlich und für jeden Autofahrer sinnvoll werden. Scheinbar ist der Bedarf für die Entwicklung dieser Autos bzw. der einzelnen Bauteile noch nicht hoch genug. Erst wenn das Öl wirklich knapp und unbezahlbar wird, werden die Hersteller in diesem Bereich Gas geben…

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  • 6. April 2014 um 20:37
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    Der Hauptnachteil des Elektroautos liegt ganz klar bei den Kosten. So lange ein Elektroauto um das 4-Fache teuer ist, wie ein Benziner, ist es für die meisten doch nicht bezahlbar, es sei denn, man ist bereit Schulden zu machen…

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  • 21. Juli 2014 um 19:13
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    „Eine Betankung kostet je nach Stromtarif sowie Verbrauch maximal 1,45 Euro für 100 Kilometer Fahrt.“

    Das halte ich jetzt einfach mal für ein Gerücht…..

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  • 25. August 2014 um 14:06
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    pro 100 km sind die Stromkosten bei 5 – 7 Euro! (BMW ActiveE – 22 kWh/100km am Stomzähler!!) bei Temp. 110. Mann kann auch deutlich mehr verbrauchen ca. 40kWh/100km bei Tempo 150 km/h 🙁

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  • 7. September 2014 um 19:47
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    Was die Abgase betrifft:
    Lieber habe ich ein 2 Millionen stärkeres Kohlekraftwerg als Nachbar, als dass ein Stinkmotor an meinem Haus vorbei fährt und meine Kinder mit Feinstaub vergiftet…

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  • 27. Dezember 2014 um 13:01
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    was man aber auch beachten muss das das der strom den das elektroauto verbraucht oft mit erdöl kohle oder atomkraft produziert wird also hat das elektroauto auch teroretisch abgase

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  • 5. Januar 2015 um 13:27
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    Ich brauche rund 18kWh, also mit naturstrom knapp 5 Euro auf 100km (ab Steckdose). Renault ZOE derzeit als neuwertige Tageszulassung 15.000 Euro; der Preiskampf hat begonnen, freut den Kunden, findet aber ohne die deutsche Autoindustrie statt – AUFWACHEN!!

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  • 20. März 2015 um 14:37
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    Die Herstellungskette des Elektroautos ist deutlich kleiner als jene eines Verbrenners. TELSA Model S hat z.B. nur 13 bewegliche Teile am gesamten Automobil.

    Selbst wenn der Strom über ein Kohlekraftwerk produziert wird, ist der Wirkungsgrad noch immer doppelt so hoch als würde die Fortbewegungskraft in einem modernen Diesel oder Benziner erzeugt werden, die bei bloß rund 20 Prozent Systemwirkungsgrad liegen.

    Das, was wir mit Verbrennern machen, ist ein Wahnsinn! Wir verbrennen eine endliche Resource, die gefördert, verschifft oder in Piplines transprotiert zur Raffenerie transportiert wird, die Raffenerie benötigt ebenfalls Energie, dann die Transportwege,… bis letzendlich eine Menge Feinstaub beim Auspuff rauskommt. Das alles für 20 Prozent Wirkungsgrad!

    Nicht vergessen: Es gab auch schon Kriege wegen dem Öl!

    Seien wir nicht blind – nur weil wir immer das schon so gemacht haben, heißt das noch lange nicht, dass es gut war!

    Jetzt haben wir dank Tesla (und nicht dank der deutschen Autoindustrie) die Möglichkeit, das zu ändern. Tun wir es!!

    Strom können wir auch über Photovoltaik und Wasserkraftwerke herstellen – diese sollten ausgebaut werden!!!

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  • 17. April 2015 um 08:16
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    Es reden alle immer nur von Tesla, ist sicher ein gutes Fahrzeug nur für die Technik ohne Luxusausstattung rund Fr. 100000.00 auszugeben ist zu viel. Ich bin Chevrolet-Volt Fahrer seit Herbst 2014 und bin sehr zufrieden. Kostete mir nur etwa 35% eines Tesla. Innenausstattung ist besser als im Tesla, Fahrzeug ist handlicher und ist durchzugstark. Wozu braucht es 300-400PS ? Da ich selber Strom produziere mit Solar fahre ich grösstenteils Emissionsfrei und das noch ohne Reichweitenangst.Fuhr auch schon 550km ohne zu tanken. Benzinverbrauch für den Reichweitenverlängerer auf den letzten 3000km 0.5lt und auf 10000km 1.6lt, das im Gebirge auf Autobahnen und über Pässe.Die Schweiz hat nun mal Berge. Stromverbrauch auf 100km rund 12KWh. Scheint mir ein guter Kompromiss für viele, die die Umwelt schonen möchten.
    Kleine Anmerkung: Wohne am Berg, den Strom um hinauf zu fahren wird beim herunterfahren wieder zu 100% kompensiert!

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  • 9. Mai 2015 um 07:15
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    Zur Lebensdauer der Batterie.

    Unser Leaf hat nach 3 Jahren 52000 km zurückgelegt. Die Batteriekapazität hat sich nicht verändert (zumindest ist nichts erkennbar).
    Wartungskosten bislang 340€ wg Garantiecheck, Bremsflüssigkeit u. Klimaanlagenflüssigkeitstausch (nach Wartungsplan).

    Probleme: gar keine.

    Der Nissan Leaf mausert sich zu unserem besten und zuverlässigsten Fahrzeug besser als unsere ehemaligen BMW und Honda.

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  • 21. Mai 2015 um 12:25
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    Ich fahre seit 3 Monaten einen Renault Zoe Intens und mache folgende Erfahrungen:
    > die Reichweite reicht für 90% meiner Fahrten aus. Wohnung auf einem Weiler
    Nähe München (50km)
    > Tankkosten bei 0,22 €/kwh und ca.15kwh/100km (Drittelmix!) 3,3€/100km
    > Fahrzeugkosten 16350.- € für 6 Monate altes Fahrzeug mit ca. 2500km
    > Steuer 0€; Versicherung/Jhr (Haftpf.+Vollkasko):375.-€ (SF31)
    > Batteriemiete: 79.-€/Mnt.
    > Fahrprofil: um 100km/h auf Landstr., Autobahn zw.125 u. 135km/h (Tacho!)

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  • 30. August 2015 um 16:12
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    Natürlich kann man sich mit einem Rohstofffresser alles schön reden. Von wegen das auch CO2 bei der Erzeugung von Strom genutzt wird. Doch seid mal ehrlich? Wieviel weniger? Ausserdem könnte man sich doch auch Solar- u. Windenergie in die eigene Bude bauen, die dann das KFZ lädt. Klar keinen Tesla, aber einen ZOE? Leaf? Die Bundeskanzlerin und Herr Gabriel heucheln doch nur von der Energiewende. Warum ist doch einfach zu durchschauen. Energielobby wie Aral, Shell, Elf sowie die Autobauer-Lobby die ihre Kosten für die Entwicklung der Umweltverdrecker noch lange nicht für gedeckt hält, stehen denen auf den Füssen. Argumente gegen das E-Auto werden dann an den Haaren herbeigezogen. Sogar die Medien werden für die Meinungsmache gegen die Technologie eingespannt und irgendwelche dubiosen Kostenrechnungen aufgemacht, die bei genauerem Hinschauen aber einige Fehler oder das Fehlen von Pro’s für diese Technologie enthalten. Das es für unsere Umwelt schon 5 nach Zwölf ist scheint nicht zu interessieren. Aber der V8 – Rules. Genau. Ich für meinen Teil werde mir keinen Tesla kaufen aber mich mal mit dem Renault oder dem Nissan beschäftigen. Deutsche Autobauer verpennen den Trend für Ihre Geldgier einfach oder meinen wir Deutschen sind alles Dukatenscheisser BMW oder VW.

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  • 30. August 2015 um 16:23
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    Danke für den Beitrag. Ich fahre einen Stromer mit Reichweitenverlängerer. So habe ich bei meinem Fahrzeug die Nachteile nochmals minimiert. Kenne im Moment nach 15’000km noch keine Nachteile. Mehr als nur sparsam, mit Solar aufladbar, Gesamtreichweite von bis zu 640 km. Reiner Elektroantrieb und sehr viel Comfort. Brauche auch keinen Tesla, hat ja nur die Hälfte an meiner Gesamtreichweite und kostet mehr als das Doppelte.
    Energie sparen, E-Auto fahren.

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  • 11. März 2016 um 13:26
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    Ich vergewaltige deine säcke Claas Schaefer 🙂

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  • 31. März 2016 um 06:58
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    Wovor soll die Umwelt geschützt werden? Die „Umwelt“, was ist das für ein schreckliches Wort und was soll das überhaupt heißen? Vielleicht gehört das Umgeld geschützt, aber ganz sicher nicht die Umwelt!
    Und wenn diese Batterieladezeit derartig lang ist, dann würde ich mich fragen, ob das nicht etwas damit zu tun hat, dass die Verfasser dieses Texts absichtlich oder unabsichtlich, Fehler hineinschreiben.

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  • 20. April 2016 um 15:35
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    ugt Buchstaben zum Wort zusammensetzen.Denn biste gut 😉

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  • 14. Juni 2016 um 20:12
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    Umweltfrueundlich, keine Abgase, blabla… Aber der wichtigster Vorteil von E-Auto wird oft nicht erwähnt – es erzeugt kaum Wärme.
    Verbrenner-Fahrzeuge sind letztendlich mobile Heizungsanlagen. Wenn man im Sommer zuhause die Zentralheizung anmachen würde, hätte uns jeder den Vogel gezeigt. Bei Verbrenner-Autos passiert das nicht weil:
    1. Alle machen so.
    2. Da draußen ist egal (Hitze zur Hitze) – wir haben ja „Klima“.
    Verbrenner im Stau bei Sommerhitze – das ist erst richtig doof.

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  • 27. September 2016 um 08:37
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    lol nicwes auto@@@@@@@@@@@

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  • 8. Februar 2017 um 15:45
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    Bei der Betrachtung der verbrauchten Gesamtressourcen zwischen E-Auto und Verbrenner bitte nicht vergessen wieviel Rohstoffe nicht eingesetzt werden müssen, weil entsprechende Bauteile am E-Auto gar nicht vorkommen.
    Kupplung Zündkerzen Kat Auspuff Ventile Einspritzanlage etc…..

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  • 2. Juli 2017 um 19:29
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    Ich wollte nur als kleiner Klugschei*er gesagt haben, dass Elektroautos als Energiespeicher keine Batterien, sondern Akkumulatoren haben. Batterien kann man nämlich nicht aufladen Akkus schon.

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  • 8. August 2017 um 10:44
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    Ich sehe das Elektroauto problematisch weil dies selbst bei einer Reichweite von 500km nur im Idealfall gerechnet ist. Will heißen was macht der Motor wenn ich mit Anhänger unterwegs sein will und oder über eine Passstraße fahren will.Oder müßte man sich dafür dann 2 Autos anschaffen? Dann doch lieber noch nach alternativen suchen wie z.b Brennstoffzellen.

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