Laut dem BMW-Einkaufsvorstand Klaus Draeger wollen die meisten deutschen Autohersteller mit ihren Elektroautos nur kurze Strecken abdecken.

Bisher sind die Autohersteller eher sparsam, wenn es um die Produktion von Elektrofahrzeugen geht. Nun hat Draeger der Wirtschaftswoche gesagt:

„Für kürzere Distanzen kleinere, rein elektrische Autos. Für längere Distanzen Plug-in-Hybride, also die Kombination von einem an der Steckdose aufladbaren Elektroantrieb und einem Benzin­motor. In einem zweiten Schritt kommen dann Fahrzeuge, die Strom mithilfe einer Brennstoffzelle erzeugen und mit Wasserstoff betankt werden.“

Nach seiner Aussage, steht BMW nicht alleine mit dieser Meinung:

„Das ist inzwischen Konsens unter den deutschen Herstellern und im Verband der Automobilindustrie“

Als Ergebnis will BMW seine Elektroautos nur noch zum abdecken von kürzeren Distanzen herstellen, dazu gehört auch das E-Auto BMW i3.

Um längere Strecken abzudecken, will BMW Plug-in-Hybridautos herstellen. Später sollen dann Fahrzeuge von BMW auf den Markt kommen, die Strom mit Hilfe einer Brennstoffzelle erzeugen und mit Wasserstoff betankt werden.

Ich hoffe dann mal für die Autohersteller in Deutschland, dass sie dann den Sprung nicht völlig verschlafen. Denn ausländische Unternehmen scheinen immer noch fleißig daran zu forschen, dass die Reichweite von E-Autos erhöht wird.

Aber als Übergangslösung - bis die Batterien günstiger sind - scheinen Plug-In Hybridautos aber auch meiner Meinung nach eine gute Übergangslösung zu sein. Allerdings sollte man sich fragen, ob man mit seinem Auto wirklich täglich mehr als etwa 120 Kilometer weit fährt - denn diese Reichweite haben fast alle Elektroautos, welche derzeit verkauft werden.

Via: Wirtschaftswoche