Die nächste Generation des Elektroauto Nissan Leaf soll über eine Reichweite von 300 Kilometern verfügen, somit kann man mit der neuen Version fast doppelt so weit, wie mit dem herkömmlichen Leaf fahren.
Die größere Reichweite soll dank einer besseren Batterietechnik - welche bis zum Jahr 2017 zur Verfügung stehen soll - realisiert werden.
Durch die größere Reichweite will der Autohersteller Nissan seinen Umsatz steigern und noch mehr Kunden ansprechen.
Nissans Führungskräfte stellen bei der nächsten Generation des Elektrofahrzeugs die Reichweite in den Fokus, denn so soll eine höherer Umsatz generiert werden.
Den Nissan Leaf gibt es bereits seit Dezember 2010 auf dem Markt, Andy Palmer (Executive Vice President Nissan) sagte zu dem Thema:
"Die Batteriechemie entscheidet über die Reichweite und die Energiedichte. Die Verdopplung der Reichweite zeigt, dass sich diese Technologie sehr schnell entwickelt" e
Nissan arbeitet seit 2009 an einer Lithium-Nickel-Mangan-Kobalt Akkuzelle, die Serienproduktion soll bis zum Jahr 2015 starten. Es ist unklar, ob diese Akkutechnologie für die fast doppelt so hohe Reichweite verantwortlich sein wird.
Gleichzeitig hat Nissan bekannt gegeben, dass das nächste Elektroauto von Infiniti (welches die Luxussparte aus dem Hause Nissan ist) kabellos - also induktiv - aufgeladen werden kann.
Eigentlich war der Marktstart für das Elektroauto Infiniti EV für das Jahr 2014 geplant, allerdings verschiebt sich die Markteinführung. Gleichzeitig soll die Reichweite des Edelstromers höher als die des Leaf sein, denn hier haben die Igenieure mehr Platz als beim kleineren Leaf.
Es scheint auch so, als will sich Nissan gegen Tesla Motors wappnen, denn nach dem Elektroauto Model X will Tesla ein Elektroauto auf den Markt bringen, welches um die 35.000 Euro kosten soll und ebenfalls über eine Reichweite von mindestens 300 Kilometer verfügen könnte.



