Die Deutsche Post setzt insgesamt schon 15 Elektroautos vom Typ Mercedes Vito E-Cell ein, die letzten sieben Autoschlüssel wurden im Waiblinger Zustelldepot der Deutschen Post übergeben. Zusammen mit fünf Fahrzeugen, die bereits in Berlin im Einsatz sind und weiteren drei Elektromobilen vom Typ Vito E-Cell, die in den nächsten Tagen übergeben werden, besitzt die Deutsche Post somit eine Flotte von 15 Vito E-Cell.

Somit besitzt die Deutsche Post die größte Flotte an Elektroautos vom gleichen Typ und vor allem, welche im regulären Dauereinsatz sind. Der Vito E-Cell läuft innerhalb der Serienfertigung vom Band. Mit rund 900 Kilogramm Zuladung und einem uneingeschränkt nutzbaren Laderaum übernimmt er im Kundeneinsatz alle gewohnten Transportaufgaben eines Fahrzeugs seiner Klasse.

Die Stromspeicher des Elektroauto sind platzsparend und sicher im Fahrzeugboden platziert. Zwei Lithium-Ionen-Batterien machen eine Reichweite von mehr als 200 Kilometer (Neuer Europäischer Fahrzyklus, NEFZ) möglich. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem Elektromotor mit 70 Kilowatt Spitzenleistung und einem Drehmoment von 290 Newtonmeter. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch auf 150 Kilometer pro Stunde abgeregelt.

Die Batterien des Elektroauto A-Klasse E-Cell können sowohl an öffentlichen Ladestationen als auch an haushaltsüblichen Steckdosen aufgeladen werden. Das System eignet sich für unterschiedliche Ladeoptionen: Für einphasige 230-Volt-Steckdosen ebenso wie für dreiphasige Anschlüsse im privaten Stromnetz mit Wall-Box und für Ladestationen. Am einphasigen 230-Volt-Netz werden rund acht Stunden Ladezeit benötigt, um eine Reichweite von 100 Kilometer zu erzielen. Beim Laden an einer Wallbox oder Ladestation steht diese Distanz bereits nach drei Stunden zur Verfügung.