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Kategorie: Ladestationen
[26.02.2017] Im März kommt die vierte Generation des Elektroauto Smart Fortwo Electric Drive auf den Markt, die Reichweite des Stromers wird bei 155 Kilometern liegen.
In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

In Zukunft soll es jedes Auto von Smart wahlweise mit einem Verbrennungs- oder Elektromotor geben, inkl. Kaufprämie wird man das Elektroauto smart Electric Drive für unter 19.000 Euro kaufen können. Bildquelle: Daimler/Smart

Bereits seit dem Jahr 2006 fährt der Smart Fortwo auch rein elektrisch, mittlerweile gibt es den kleinen Stromer in der vierten Generation.Die Reichweite hat sich von ursprünglich 100 Kilometern auf 155 Kilometer vergrößert, beim Blick auf die andere E-Autos mit einer vier mal so weiten Reichweite darf man nicht vergessen, dass der Smart ein sehr kleines Fahrzeug ist, welches daher nicht so viel Platz für die Batterieeinheit bietet.(Das Elektroauto Tesla Model S ist 4.979 Millimeter lang und der Smart Fortwo (in der 3. Generation) 2.695 mm lang.)Der neuste Fortwo und das Fortwo Cabrio können optional als reines Elektroauto gekauft werden.

Die Batterie verfügt über eine Kapazität von 17,6 kWh, dies reicht für eine Reichweite von 155 bis 160 Kilometern.

Das Elektroauto Smart Fortwo Electric Drive kostet 22.600 Euro, für das Fortwo Cabrio muss man 25.200 Euro und für den Forfour 22.600 Euro bezahlen. Von diesen Preisen kann man dann aber auch noch die 4.000 Umweltbonus genannte Kaufprämie abziehen, so kann man bereits ab 17.940 Euro einen Stromer kaufen.
Zu dem Kaufpreis kommt allerdings noch die Batteriemiete in Höhe von etwa 65 hinzu, die Höhe hängt von der Vertragslaufzeit und der gewünschten jährlichen Fahrleistung ab.

Im Elektroauto Smart Fortwo Electric kommen Lithium-Ionen Akkuzellen zum Einsatz

Wie viele andere Autohersteller setzt auch Smart Lithium-Ionen Akkumulatoren als Energiespeicher ein, in den Fortwo ED Varianten kommt eine Batterieeinheit mit einer Größe von 17,6 kWh zum Einsatz.

Der Elektromotor leistet 60 kW (81 PS), die Höchstgeschwindigkeit ist auf 130 km/h begrenzt. Um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, braucht der Smart 12,7 Sekunden, das Drehmoment liegt bei 160 Nm.

An einer normalen Haushaltssteckdose kann man das Elektroauto in 6 Stunden zu 80 Prozent aufladen.

Ab Herbst 2017 wird es von Daimler (Mutterkonzern von smart) auch einen Schnelllader mit 22 Kilowatt geben, so dauert der Ladevorgang nur noch 45 Minuten.

Via: Golem

 

[11.02.2017] Ab sofort heißt der Elektroauto-Hersteller Tesla Motors nur noch Tesla, denn neben den Elektroautos werden in Zukunft auch andere Produkte angeboten.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Das US-Unternehmen Tesla hat der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC mitgeteilt, ab sofort nicht mehr „Tesla Motors“, sondern unter dem Namen Tesla (Tesla Inc.) zu firmieren.

Der Hauptgrund liegt darin, dass man schon seit längerem nicht mehr nur Elektroautos herstellt, sondern auch Akkumulatoren, Energiespeicher, Solaranlagen, Solar-Dachschindeln, usw.

Daher wurde auch die URL der Internetseite des Unternehmens geändert, so lautete diese früher Teslamotors.com, nun wird man auf die Domain Tesla.com weitergeleitet.

Am Anfang lautete das Ziel von Tesla “Die Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigen Mobilität“, nun hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) das Ziel zu „Die Beschleunigung des Übergangs zu einer nachhaltigen Energiegewinnung“ geändert.

Derzeit scheint das US-Unternehmen viele Baustellen gleichzeitig zu haben:

  • So befindet sich die Gigafactory genannte Batteriefabrik noch im Bau (wird aber zum Teil schon genutzt)
  • Es werden weitere Standorte für weitere Batteriefabriken gesucht
  • Ende diesen Jahres soll das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt kommen
  • Das Unternehmen Solar-City wird weiter in die Unternehmensstruktur von Tesla eingebunden
  • Der Autopilot für die Elektroautos wird weiter verbessert
  • Die Energiespeicher werden weiter verbessert
  • Die Supercharger genannten Schnellladestationen werden weiter ausgebaut
  • Das Netz an Destination Charger genannten Ladestationen für Restaurants, Supermärkte usw. wird weiter ausgebaut
  • Das Elektroauto Tesla Roadster könnte 2020 wieder neu und verbessert auf den Markt kommen (hierbei handelt es sich um das erste Elektroauto des Autobauers)

Tesla ist also seit seiner Unternehmensgründung im Jahr 2003 viel passiert, im nächsten Jahr wird Elon Musk also das 15 jährige erfolgreiche Bestehen der Firma feiern können.

Wahrscheinlich wird man in Zukunft noch viel mehr von Tesla hören, spannend bleibt aber auch die Frage, wie sich das Model 3 verkaufen wird. Denn mittlerweile haben auch viele andere Autohersteller aufgeholt und bieten Elektroautos mit einer Reichweite von über 300 Kilometern an.

Aber ohne Musk und seinen Ehrgeiz wären die Autobauer wahrscheinlich gar nicht auf die Idee gekommen, auch Stromer anzubieten.

Via: Tesla

[08.02.2017] Der Energieanbieter E.ON bringt neue Lösungen für das bequemere Aufladen von Elektroautos auf den Markt, dazu gehört auch eine Lade-Flatrate.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Ab dem Frühjahr 2017 will E.On Privatkunden eine Lade-Flatrate an rund 2.500 öffentlichen Ladestationen in Deutschland anbieten, so kann man sein Elektroauto auch ohne eine Wallbox aufladen.
Ob das Unternehmen mit dem Begriff Flatrate wirklich meint, dass man unbegrenzt oft sein Elektroauto für einen Festbetrag aufladen kann, ist mir noch nicht bekannt.

So schreibt E.On in seiner Pressemitteilung:

Für Unternehmen und Kommunen bietet der Energieversorger verschiedene Ladelösungen von der Wallbox beispielsweise für Parkhäuser über klassische Ladesäulen bis zur innovativen Bildschirmladesäule. Individuell zugeschnittene Service-Pakete mit Fördermittelberatung, Wartung und Betrieb der Ladeinfrastruktur runden das Angebot ab.

Passende Ökostrom-Tarife ermöglichen allen Nutzergruppen zudem auf Wunsch umweltfreundliches und günstiges Aufladen.

Robert Hienz (CEO E.ON Energie Deutschland) sagt:

„Der Elektromobilität gehört die Zukunft.“

„Wir wollen mit unseren Lösungen Unternehmen, Kommunen und Privatkunden einen rundum sorglosen Service bieten und dazu beitragen, den Ausbau der Ladeinfrastruktur voranzutreiben.“

Lade-Flatrate sichert Privatkunden sorgenfreies Laden in ganz Deutschland

Für Privatkunden bietet E.ON neben verschiedenen Wallbox-Modellen ab April 2017 eine neue Lade-Flatrate. Diese sorgt dafür, dass Fahrer von Elektrofahrzeugen nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs sorgenfrei laden können: Rund 2.500 Ladestationen in Deutschland stehen den E.ON-Kunden dann zur Verfügung.

So verrät Hienz:

„Dabei soll es aber nicht bleiben“…

„Wir arbeiten mit Nachdruck daran, dieses Netz weiter auszubauen. Elektromobilität wird mit unseren Lösungen einfach, komfortabel und vor allem alltagstauglich werden.“

Daher bietet das Unternehmen die Lade-Flatrate auch Privatnutzern an, die keine Wallbox von E.ON zu Hause haben.

Hienz weiter:

„Nicht jeder hat ein Eigenheim, möchte aber trotzdem auf ein umweltfreundliches Elektrofahrzeug setzen.“

Nutzer, die nur zu Hause „tanken“ möchten, können die Wallbox auch ohne Lade-Flatrate kaufen und bekommen dafür schon heute einen Bonus auf Stromprodukte von E.ON. Ein maßgeschneiderter Ökostromtarif rundet das Angebot für Privatkunden ab.

Komplettangebot für Unternehmen und Kommunen

Mit vier verschiedenen Modellen bietet E.ON Ladelösungen für alle Anforderungen öffentlicher oder gewerblicher Parkflächen, unter anderem eine innovative Bildschirmladesäule. Sie verfügt über zwei Ladepunkte sowie einen 46-Zoll-Bildschirm, auf dem die Betreiber ihre Botschaften – zum Beispiel Informationen für Touristen, Bürger, Mitarbeiter oder Gäste – aufmerksamkeitsstark präsentieren können.

Hienz ergänzt:

„Auch eine Vermarktung der Fläche ist möglich und trägt so zur Refinanzierung der Ladeinfrastruktur bei.“

 Alle Ladelösungen können mit einem individuell zugeschnittenen Service-Paket kombiniert werden, das auf Wunsch alle Schritte beim Aufbau oder der Modernisierung einer Ladeinfrastruktur abdeckt: von der Vorabberatung zu Produkten und Fördermitteln bis hin zu intelligentem Lastmanagement, Betrieb und Wartung. Einzelne Serviceleistungen können alternativ modular gebucht werden. So garantiert E.ON beispielsweise auch eine Belieferung mit 100 Prozent zertifiziertem Ökostrom.

[02.02.217] Ein Elektroauto, welches sich selbst auflädt und sich auch von selbst finanziert, klingt wie ein Traum. Bei dem Stromer Sion von Sono Motors soll dies  möglich sein, denn über seine Solarzellen erzeugt es Strom und per CarSharing verdient man mit dem eigenen Auto auch noch Geld.

Elektroauto Sion von Sono Motors. Bildquelle: Sono Motors

Elektroauto Sion von Sono Motors. Bildquelle: Sono Motors

Das Elektroauto Sion lädt sich über Solarzellen bereits selbstständig. Mithilfe einer neuen Carsharing-Funktion wird es sich durch die spontane Vermietung in Standzeiten auch selbstständig finanzieren können.

Dank der Kooperation zwischen Sono Motors und dem Berliner Mobilitäts-Startup GETAWAY wird der Sion über einen integrierten OnDemand Carsharing
Service verfügen. Dieser ermöglicht dem Eigentümer eines Sion, sein Elektroauto in Standzeiten automatisch zu vermieten.

Wie funktioniert OnDemand Carsharing?

  1. Beim Parkvorgang gibt der Fahrzeugbesitzer über die App die avisierte Parkdauer an, verstaut den Schlüssel in einer dafür vorgesehenen Halterung und schließt seinen Sion per App ab.
  2. Verifizierte & versicherte Nutzer können das Fahrzeug im freigegebenen Zeitraum über die GETAWAY-App finden und sofort buchen.
  3. Der Mieter entriegelt das Fahrzeug per Handy, entnimmt den Autoschlüssel aus der Halterung und kann die Fahrt sofort antreten.
  4. Um den Mietvorgang zu beenden, stellt der Mieter das Fahrzeug im Umkreis von 250 Metern vom Rückgabeort ab, verstaut den Autoschlüssel und verriegelt es per App.

Während der gesamten Vermietung ist das Auto rundum versichert. Drohende Strafzahlungen verhindern, dass das Fahrzeug nicht erwartungsgemäß zurückgegeben wird. Für jeden Mietvorgang erhält der Fahrzeugeigentümer einen von ihm vorher festgelegten Kilometerpreis automatisch gutgeschrieben.

So können die Sion-Haltungskosten ohne Betreuungsaufwand querfinanziert werden.

Elektroauto Sion von Sono Motors. Bildquelle: Sono Motors

Elektroauto Sion von Sono Motors. Bildquelle: Sono Motors

Sono Motors sieht im OnDemand Carsharing einen zentralen Meilenstein hin zu einer nachhaltigen Mobilität. Es hilft, innovative Elektrofahrzeuge erschwinglicher werden zu lassen, einem breiteren Publikum Zugang zu neusten Technologie zu ermöglichen und die Gesamtanzahl von Pkw nachhaltig zu reduzieren. Autos stehen bisher durchschnittlich 23 Stunden am Tag still und verbrauchen Stellplätze. Flächen, die besonders in Städten zunehmend knapper werden. Ein Bruchteil bestehender Autos würde genügen, um den Mobilitätsbedarf der Deutschen zu decken. Die effizientere Auslastung von Fahrzeugen ist daher ein wichtiger Baustein urbaner und ländlicher Mobilität.

Sion. Ein Elektroauto für alle.

Das Unternehmen stellte Anfang August letzten Jahres ein familienfreundliches Solarauto namens Sion auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo vor. Die Kampagne wurde ein voller Erfolg, nachdem ihr Video in den sozialen Netzwerken viral ging. Alleine das Video wurde Millionen mal angeklickt und tausendfach
geteilt, die weltweit größten Tech-Blogs berichteten und sogar im internationalen Fernsehen wurden hierüber Beiträge gebracht. Außerdem bekundeten
zahlreiche namenhafte Automobilhersteller- und Zulieferer ihr Interesse.

Dank einer Reichweite von 250 km und einem Preis von 16.000€ exklusive der Batterie soll das Fahrzeug sowohl für Familien als auch für Mittelständler interessant sein. Besonders ist die Selbstladefunktion, bei welcher über Solarzellen bis zu 30 km in die Batterie gespeist werden.

Über die Crowdfunding-Kampagne wurde Kapital eingesammelt, um den bereits vorhandenen Prototyp für Crashtests und Probefahrten zu vervielfältigen.
Durch einen darauf folgenden Pre-Sale soll genügend Kapital generiert werden, um gemeinsam mit bestehenden Automobilherstellern und Zulieferern die Produktion des Sion im Jahre 2019 zu realisieren.

Carsharing mit dem eigenen Auto gibt es schon länger

In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Anbieter, bei welchen man sich registrieren kann, wenn man sein eigenes Auto vermieten will. Allerdings scheinen sich die Angebote bisher noch nicht flächendeckend durchgesetzt zu haben, allerdings habe ich den Eindruck, dass man sich in Deutschland allgemein schwer damit tut, sein Eigentum an fremde Menschen zu vermieten/auszuleihen.
Einzig bei Wohnungen gibt es ein breites Angebot, siehe Airbnb.

[18.01.2017] Wer seit dem 16. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors bestellt, erhält „nur“ 400 kWh kostenlos Strom an den Superchargern. Ein Tesla-Fan und Geek hat daher ein praktisches Programm entwickelt, mit welchem man die Reisekosten berechnen kann.

Elektroauto Tesla Model S Supercharger. Bildquelle: FlickR (User: jecoopr)

Elektroauto Tesla Model S Supercharger. Bildquelle: FlickR (User: jecoopr)

Bis zum 15. Januar 2017 erhielt jeder Käufer eines Elektroautos vom Typ Tesla Model S oder Model X eine Flatrate für die Supercharger genannten Schnellladestationen. Wer nun eines der Elektroautos von Tesla Motors kauft, erhält den Strom nicht mehr unbegrenzt kostenlos.

So erhält jeder Neukunde jährlich ein Stromkontingent von 400 kWh, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer. Denn die Supercharger sind laut Elon Musk (CEO /Geschäftsführer von Tesla Motors) vor allem dazu gedacht, dass man seinen PKW auf Langstreckenfahrten schnell aufladen kann.

Ein paar Zeitgenossen haben die kostenlosen Stromtankstellen von Tesla Motors allerdings zu oft benutzt, bzw. sie haben ihre Stromer regelmäßig in Wohnortnähe aufgeladen.
Andere haben ihr Elektroauto sogar über Nacht an einem Supercharger angeschlossen gelassen und die Ladestation so unnötig lange blockiert.

Wer jetzt ein Elektroauto bei Tesla Motors kauft, erhält keine Flatrate mehr für die Supercharger

Wer bis zum 15. Januar 2017 ein Tesla Model X oder Model S gekauft hat, kommt weiterhin in den Genuss der Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen, alle anderen müssen nach den verbrauchten 400 kWh eine Gebühr zahlen, welche sich entweder nach der Ladezeit oder den geladenen kWh richtet.

In Deutschland wird die Supercharger-Nutzung aus rechtlichen Gründen pro Minute abgerechnet, in Österreich und der Schweiz erfolgt die Abrechnung pro kWh.

Falls die Abrechnung pro Minute erfolgt, hängt die Gebühr von der Ladegeschwindigkeit ab. So gibt es die Stufe 1 und die Stufe 2. Wenn das Elektroauto mit 60 kW oder niedriger aufgeladen wird, wird die Preis-Stufe 1 angewandt. Wenn man seinen Stromer mit über 60 kW auflädt, wird die doppelt so teure Preisstufe 2 verwendet:

  • Stufe 1 (Tier 1): 0,17€ pro Minute (diese Stufe gilt auch, wenn sich das eigene Elektroauto den Supercharger mit einem anderen E-Auto teilen muss.)
  • Stufe 2 (Tier 2): 0,34€ pro Minute

Wer nun wissen will, wie teuer der nächste Roadtrip wird, kann auf ein von Ben Sullins entwickeltes Skript zurückgreifen: Supercharger Rates

Via: Teslarati

 

 

 

[13.01.2017] Wer nach dem 15. Januar 2017 ein Elektroauto bei Tesla Motors bestellt, erhält keine Strom-Flatrate an den Supercharger genannten Schnellladestationen mehr.

Nicht immer gibt es so viele freie Plätze an den Superchargern, wer sein Elektroauto kostenlos aufladen will, muss mitunter etwas Geduld mitbringen. Bildquelle: Tesla Motors

Nicht immer gibt es so viele freie Plätze an den Superchargern, wer sein Elektroauto kostenlos aufladen will, muss mitunter etwas Geduld mitbringen. Bildquelle: Tesla Motors

Noch bis zum 15. Januar 2017 erhält man mit jedem Elektroauto des Typ Model S und Model X, welches man bei Tesla Motors bestellt, eine Flatrate für die Supercharger. Wer seinen Stromer erst ab dem 16. Januar bestellt, erhält ein jährliches Freikontingent von 400 Kilowattstunden, dies reicht laut Tesla für etwa 1.600 Kilometer.

Nun hat das US-Unternehmen die Preise veröffentlicht, die Abrechnung erfolgt nach Zeit oder nach Kilowattstunden. Das Abrechnungsmodell hängt von den lokalen Vorschriften ab.

Bisher konnte jeder, der das Elektroauto Tesla Model S oder das Elektro-SUV Model X gekauft hat, die Supercharger unbegrenzt kostenlos nutzen. Die Schnellladestationen sind laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) dazu gedacht, dass die Besitzer auf Langstreckenreisen ihr E-Auto schnell aufladen können.
Allerdings haben viele Menschen die Supercharger in ihrer Wohnortnähe genutzt und die Fahrzeuge wurden auch öfters viel länger an der Stromtankstelle stehen gelassen, als es nötig war.

Bereits im November 2016 hatte Tesla angekündigt, dass die Nutzung der Supercharger für neue die zukünftigen Käufer nicht mehr unbegrenzt kostenlos sein wird.
Um die Flatrate zu erhalten, muss man sein Model S oder Model X bis inklusive den 15. Januar 2017 bestellen und es muss bis zum 15. April 2017 ausgeliefert werden.

In den USA und Kanada wird es für jeden Bundesstaat bzw. Provinz eine eigene Regelung geben, so zahlt man in den USA zum Beispiel folgende Preise pro kWh:

  • Kalifornien: 20 US-Cent
  • New York: 19 US-Cent
  • Illinois: 15 US-Cent

In anderen Regionen gibt es mitunter Vorschriften, laut denen Tesla den Strom nur nach Minuten und nicht nach Kilowattstunden abrechnen darf.

Bei der Abrechnung nach der Zeit wird es 2 Abrechnungsstufen geben, welche sich nach der Ladegeschwindigkeit richtet. Wenn das E-Auto unter oder mit 60 kW aufgeladen wird, wird dies als Stufe 1 bezeichnet. Bei einer Ladegeschwindigkeit von über 60 kW wird dies als Stufe 2 bezeichnet, die Stufe 1 ist halb so teuer, wie die Stufe 2.

Welche Stufe man nutzt, kann man im Display im Elektroauto nachlesen. Wie viel Supercharger-Credits man noch hat, kann man in seinem Nutzerkonto auf der Internetseite von Tesla Motors nachschauen.

So viel kostet das Aufladen von Elektroauto in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Wer nach dem 15. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors kauft, muss folgende Gebühren für den Ladevorgang am Supercharger bezahlen, wenn die 400 kWh aufgebraucht sind

Deutschland

  • 0,34€ pro Minute für Stufe 2
  • 0,17€ pro Minute für Stufe 1

Österreich

  • 0,23€ pro kWh

Schweiz

  • 0,25CFH pro kWh

Wer das Kontingent nicht aufgebraucht hat, kann dieses nicht mit ins nächste Jahr mitnehmen.

Mit dem Geld will der Autohersteller den Ausbau des Supercharger-Netzes finanzieren.

Hier kann man alle Preise für die Supercharger-Nutzung nachlesen: Supercharging

Via: Golem

 

 

 

 

 

[07.01.2017] Selbst wer auf eigene Kosten ein Stromkabel zum Aufladen seines Elektroautos installieren will, kann dies von der Eigentümerversammlung untersagt bekommen.

Dies ist die Ladestation Amtron von Mennekes, diese kann optional über das Wlan mit einem Tablet-PC oder Smartphone gesteuert und kontrolliert werden.

Ladestationen könnten auch in Zukunft in den Tiefgaragen in Deutschland Mangelware bleiben.Dies ist die Ladestation Amtron von Mennekes, diese kann optional über das Wlan mit einem Tablet-PC oder Smartphone gesteuert und kontrolliert werden.

Wer zur Miete oder in der eigenen Eigentumswohnung wohnt, kann beim Thema Elektroauto leicht ein paar graue Haare bekommen. Denn wenn man nicht das Glück hat, eine Garage mit einem Stromanschluss gemietet (oder gekauft) zu haben, kann es mit dem Aufladen eines Stromers schwierig werden.

Denn ein aktuelles Urteil zeigt, dass einem die Nachbarn (bzw. die Eigentümer der anderen Wohnungen) einen Strich durch den Elektroauto-Traum machen können.

So wollte ein Wohnungseigentümer zu seinem Tiefgaragen-Stellplatz eine Stromleitung verlegen lassen, die anfallenden Kosten hätte er selbst tragen. Die Installation musste er sich jedoch auch von den Eigentümern der anderen Wohnungen genehmigen lassen, die nötige Zustimmung wollte er auf der nächsten Eigentümerversammlung einholen.

Wer sein Elektroauto in einer Tiefgarage aufladen will, kann auf Widerstand stoßen

Allerdings haben die anderen seinen Antrag mit großer Mehrheit abgelehnt, er zog gegen die Entscheidung vor Gericht. Die „D.A.S Rechtschutzversicherung“ berichtet:

„Sein Plan wurde jedoch mit großer Mehrheit abgelehnt. Der enttäuschte Eigentümer zog gegen den Beschluss vor Gericht. Denn immerhin besage § 21 Abs. 5 Nr. 6 WEG, dass Maßnahmen zur Herstellung eines Energieanschlusses im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung einer Wohnanlage von den anderen Eigentümern zu dulden seien.“

Das Landgericht München I entschied in dem Verfahren gegen den Kläger (Az. 36 S 2041/15).

So sah das Gericht in den geplanten Maßnahmen eine „bauliche Veränderung am Gemeinschaftseigentum, welche die Rechte der anderen Eigentümer über das zumutbare Maß hinaus beeinträchtige“.

Denn die geplante Stromleitung müsste später als Teil des Gemeinschaftseigentums auch von der Gemeinschaft instand gehalten werden.

Die Richter argumentierten wie folgt:

„Erteile die Gemeinschaft ihre Zustimmung, könnten auch andere Eigentümer im Rahmen der Gleichbehandlung Ähnliches verlangen. Mit der Folge, dass eine Vielzahl von neuen Leitungen zu ziehen sei.“

Daher sind die anderen Eigentümer nicht verpflichtet, der Installation des Stromkabels zuzustimmen.

Wenn sich andere Gerichte an dem Urteil ein Beispiel nehmen, dürfte es für viele Menschen, welche in einer Wohnung leben und einen Tiefgaragenstellplatz haben, schwer werden, ihr Elektroauto bequem aufzuladen, so steht in dem Urteil:

„Die Regelung über Energieanschlüsse im WEG beziehe sich nur auf die Herstellung eines Mindeststandards nach dem Stand der Technik – und dazu gehörten Ladestationen für Elektro-Autos zumindest bei bereits bestehenden Tiefgaragen nicht.“

Dies zeigt mal wieder, wie es um die Elektromobilität in Deutschland bestellt ist. Denn man darf nicht vergessen, dass nur relativ wenige Menschen in einem eigenen Haus leben und der Großteil als Mieter in einer Wohnung lebt.
Daher sollten sich insbesondere die Politiker fragen, wie die Elektromobilität in Deutschland einen Durchbruch schaffen soll, wenn den Elektroauto-Interessenten solche großen Steine in den Weg legen.

Via: Focus

 

[03.01.2017] Wer noch bis zum 15. Januar ein Elektroauto von Tesla Motors bestellt, kommt dank der Fristverlängerung in den Genuss der Supercharger-Flatrate.

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Elektroauto Tesla Motors Logo IAA 2015

Mit den Supercharger genannten Schnellladestationen kann man sein Elektroauto Tesla Model S oder das Elektro-SUV Model X kostenlos aufladen, so kann man die Batterieeinheit innerhalb von 40 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

Die Tesla Supercharger sind laut Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) dazu gedacht, dass man seinen Stromer auf langen Reisen in kurzer Zeit aufladen kann.
Allerdings gab es dann doch immer mehr Menschen, welche die kostenlosen Ladestationen in der Nähe ihrer Wohnorte genutzt haben. Manche haben ihr E-Auto sogar über Nacht an der Stromtankstelle stehen lassen.
Da es immer mehr Fahrer eines Elektroautos von Tesla Motors gibt, waren die Ladestationen daher entsprechend oft belegt und es haben sich in manchen Orten in den USA sogar kleine Warteschlangen gebildet.

Im November 2016 hatte Musk dann angekündigt, dass man das Aufladen an den Superchargern für Neukäufer ab dem 1. Januar 2017 nicht mehr unendlich kostenlos anbieten will. Stattdessen erhält jeder Neukunde pro Jahr ein Kontingent von 400 Kilowattstunden pro Jahr, dies reicht für etwa 1.600 Kilometer.
Wer mehr Unterwegs ist und die Supercharger nutzen will, soll dann eine kleine Gebühr bezahlen. Diese unterscheidet sich von Region zu Region, da die Stromkosten unterschiedlich hoch sind.

Fristverlängerung bis zum 15. Januar, um sein Elektroauto dauerhaft kostenlos aufzuladen

Nun hat Tesla unter anderem per Twitter mitgeteilt, dass die Frist auf den 15. Januar (2017) verlängert worden ist. Das heißt, wer noch schnell ein Model S oder Model X bestellt, kann auch in Zukunft die Supercharger ohne ein Limit nutzen.
Natürlich kann es sein, dass diese Flatrate später begrenzt wird. Vor allem, wenn es immer mehr Fahrzeuge gibt, welche an den Stromtankstellen auf einen freien Ladestecker warten.

Derzeit gibt es weltweit etwa 5.000 Supercharger, welche sich meistens ans Autobahnen oder an Verkehrsknotenpunkten befinden.

In Zukunft müssen die Besitzer, welche ihr Elektroauto zu lange an der Ladesäule stehen lassen, eine Gebühr von 0,35 Euro pro Minute bezahlen. Dies gilt aber nur, wenn zu dem Zeitpunkt alle Supercharger belegt sind.
Der Fahrzeugbesitzer bekommt nach dem beendeten Ladevorgang eine Nachricht über die Tesla-App, dann hat man 5 Minuten Zeit, um den Wagen wegzufahren.

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