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Kategorie: Kombinierte Ladestationen

[13.11.2016] Elektroautos mit bidirektionaler Ladetechnik können als mobile Stromspeicher eingesetzt werden, Nissan hat nun 8 Vehicle-to-Grid Ladestationen installiert.

Elektroautos versorgen das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) künftig mit Energie: Das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Insgesamt acht Ladestationen werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert. Bildquelle: Nissan

Elektroautos versorgen das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) künftig mit Energie: Das europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Insgesamt acht Ladestationen werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert. Bildquelle: Nissan

Mit einer normalen Ladestationen kann man ein Elektroauto mit Strom aufladen, wenn der Stromer über ein bidirektionales Ladesystem verfügt, kann man die im PKW gespeicherte Energie auch für externe Geräte nutzen.

In Zukunft können Elektroautos das Nissan Technical Centre Europe (NTCE) mit Energie versorgen, denn dass europäische Forschungs- und Entwicklungszentrum im britischen Cranfield erhält als erste Einrichtung der Marke in Europa nun Vehicle-to-Grid (V2G) Anlagen. Die 8 Ladestationen, welche über eine bidirektionale Ladetechnik verfügen, werden in Zusammenarbeit mit dem multinationalen Energieversorger Enel installiert.

Die V2G-Säulen verwandeln Elektroautos in „mobile“ Stromversorger und ermöglichen ein intelligentes Energiemanagement. An den neuen Stromtankstellen können die Mitarbeiter ihr E-Auto nicht nur aufladen, sondern die in der Batterieeinheit gespeicherte Energie auch wieder in das Stromnetz abgeben lassen. So können zum Beispiel Nachfragespitzen ausgeglichen werden.

Schritt für Schritt lässt das Unternehmen damit seine Vision von Intelligenter Mobilität Wirklichkeit werden, die auf 3 zentralen Säulen basiert:

  • Intelligent Driving,
  • Intelligent Power und
  • Intelligent Integration.

Die V2G-Technologie baut auf der dritten Säule auf und zeigt, wie emissionsfreie Fahrzeuge wie das Elektroauto Nissan Leaf und der E-Transporter e-NV200 zusammen mit smartem Energiemanagement die Grundlage für ein sauberes und effizientes Stromnetz schaffen.

Nissan ist einer der Vorreiter im Bereich Elektroautos

Francisco Carranza (Director of Energy Services bei Nissan Europe) erklärt:

„Nissan ist seit jeher Vorreiter bei der Entwicklung von Technologien für die Elektromobilität. Wir freuen uns, dass unsere Erfahrung dabei hilft, die Art der Energienutzung zu verändern. Die Integration der Nissan Elektrofahrzeuge schafft eine Gesellschaft, deren Energie nachhaltig, effizient und bezahlbar ist. Strom wird dadurch für jeden günstiger.“

David Moss (Vice President Vehicle Design & Development im NTCE) berichtet:

„Die Installation von V2G-Ladestationen am NTCE ist ein entscheidender Moment. Wir können damit demonstrieren, wie sich die von Nissan entwickelten Energiemanagementsysteme im Geschäftsalltag schlagen“…

„Die Integration in unseren eigenen Standort beweist zudem, dass wir in die Technik vertrauen und Elektroautos eine ausschlaggebende Rolle in künftigen Ökosystemen spielen, wo Technologien für nachhaltige und effiziente Lösungen nahtlos zusammenarbeiten.“

Die Vehicle-to-Grid-Infrastruktur in Cranfield ist nur ein weiterer Meilenstein. In Dänemark ist Ende August das weltweit erste gewerbliche V2G-Projekt ans Netz gegangen, Nissan hat gemeinsam mit Enel zehn Ladestationen am Hauptsitz des dänischen Energieversorgers Frederiksberg Forsyning installiert.

Vehicle-to-Grid Ladestationen könnten in Zukunft auch für private Haushalte lohnenswert sein

Wer als Hausbesitzer eine Solaranlage auf seinem Haus installiert hat, kann den erzeugten Strom zum Beispiel dafür nutzen, um mittags sein Elektroauto aufzuladen.
Wenn man dann Abends Strom benötigt, könnte dieser dann aus der Batterie des Fahrzeugs entnommen werden. Eine Alternative stellen stationäre Stromspeicher dar, diese werden bereits von mehreren Unternehmen angeboten.
In diesen Energiespeichern kann man zum Beispiel tagsüber Strom speichern und diesen abends zum Aufladen von E-Autos verwenden.

Aber auch Energieversorger sind an Vehicle-to-Grid Ladestationen interessiert, denn so können diese, zum Beispiel mit dem Besitzer des E-Autos vereinbaren, dass das Elektroauto als Speicher für Energie verwendet wird.
Dann kann zum Beispiel der zu viel erzeugte Strom der Solar- und Windkraftanlagen gespeichert werden, später kann die Energie dann wieder in das Stromnetz eingespeist werden.
Als Eigentümer eines Elektroautos sollte man aber beachten, dass die Batterieeinheiten zwar langlebig sind, aber nicht unendlich ihre Kapazität behalten.

 

[31.10.2016] In Zusammenarbeit mit 2 Energieunternehmen installiert Tank & Rast über 120 Schnellladestationen für Elektroautos an seinen Autobahnraststätten.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

Der Autobahnraststättenbetreiber Tank & Rast (T&R) bereitet sich auf die Veränderungen der Mobilität in Deutschland vor, so arbeitet T&R mit den zwei Energieunternehmen innogy SE und EnBW zusammen.

Im Rahmen der jeweiligen Partnerschaft werden an den Autobahnraststätten, welche an besonders stark befahrenen Autobahnen befinden, Schnellladestationen installiert.

Schon jetzt gibt es 50 Stromtankstellen an den von T&R betriebenen Raststätten, im Rahmen der Zusammenarbeit mit innogy SE sollen 82 weitere Schnellladestationen in Betrieb genommen werden.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit EnBW sollen bis Ende 2016 an 34 Autobahnraststätten von Tank & Rast in Baden-Württemberg“ jeweils 2 Schnellladesäulen mit 50 KW Ladeleistung installiert werden, mit Vorinstallationen für deren spätere Aufrüstung auf 150 KW.

Bis 2018 wollen T&R und innogy an etwa 400 Autobahnraststätten Schnellladestationen installieren.

Kostenloses Aufladen von Elektroautos

Die Ladestationen können derzeit kostenlos und ohne eine spezielle Ladekarte genutzt werden, eine spätere Umstellung auf ein Gebührenmodell ist aber möglich.
Auch werden die meisten Ladestandards unterstützt, dazu gehören CCS, CHAdeMO und auch Typ 2 (Mennekes-Stecker).

Dr. Dietrich Gemmel (Leiter Privatkunden Deutschland bei innogy) sagt:

“Damit wird auch die Langstrecke für Elektroautos attraktiv und komfortabel. So erhält die Elektromobilität in Deutschland einen weiteren Schub.”

Dr. Christian Rau (Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast) ergänzt:

»Wir schaffen eine verlässlich kalkulierbare Ladeinfrastruktur für Reisende mit Elektrofahrzeugen, die Tank & Rast als führendem Dienstleister auf deutschen Autobahnen ihr Vertrauen schenken«…
»Mit innogy haben wir einen Partner gefunden, der uns technologisch bei der Umsetzung dieser Vision unterstützt.«

Doch auch die 82 weiteren Schnellladesäulen sind nur ein Zwischenschritt auf einem längeren Weg. Tank & Rast plant, an rund 400 Standorten Schnellladesäulen zu installieren.

Ab 2018 sollen die Schnellladestationen mit 150 kW Leistung arbeiten

Die Energieanbieter übernehmen die Aufstellung der Ladesäulen sowie Service und Betrieb. Tank & Rast stellt die erforderlichen Flächen zur Verfügung. Diese Kooperation setzt einen weiteren Meilenstein für den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur auf deutschen Autobahnen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat Tank & Rast deutschlandweit bereits über 50 Autobahnraststätten mit Schnellladestationen ausgestattet. Diese sind Teil einer geplanten Ladeinfrastruktur an rund 400 Standorten auf deutschen Autobahnen.

Dr. Christian Rau (Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast) sagt über die Zusammenarbeit mit EnBW:

„Die Kooperation mit der EnBW auf Autobahnraststätten in Baden-Württemberg ist eine wichtige Ergänzung zu unserem erfolgreichen Ausbauprogramm in Partnerschaft mit dem Bundesverkehrsministerium. Die Zusammenarbeit mit EnBW bekräftigt unser Ziel, ein zusammenhängendes Netz von modernen und typenunabhängigen Schnellladesäulen auf deutschen Autobahnen und damit eine verlässliche Ladeinfrastruktur mit attraktiven Services für unsere Kunden anzubieten.“

Lars Walch (bei der EnBW verantwortlich für das E-Mobilitäts-Programm) erläutert:

„Wir wollen das Aufladen von Elektroautos so schnell und für den Kunden so einfach wie möglich gestalten. Das gilt nicht nur für den Ladevorgang, sondern auch fürs Bezahlen. An den neuen Autobahn-Ladestationen in Baden-Württemberg können Fahrer von E-Autos deshalb nicht nur mit verschiedenen Ladekarten, sondern auch mit jeder EC- oder Kreditkarte zahlen, ohne vorherige Anmeldung“…
„Unser Ziel ist, dass man mit dem E-Auto losfahren kann, ohne sich Gedanken über Reichweite und Lademöglichkeiten machen zu müssen – so, wie heute bei Autos mit Verbrennungsmotor.“

Voraussichtlich ab 2018 werden die ersten Autobahn-Ladestationen auf 150 KW Leistung gebracht und der Pilotbetrieb gestartet.

EnBW realisiert die Errichtung der insgesamt 68 Schnellladestationen im Rahmen des Forschungsvorhabens „SLAM – Schnellladenetz für Achsen und Metropolen“, das gefördert wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen Tank & Rast und EnBW einen Beitrag leisten zum Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland.

Weitere Info, wie zum Beispiel die Standorte der Schnellladestationen und möglichen Antworten zu Fragen geht es hier entlang: Tank & Rast Emobility

Via: Pressemeldung von innogy SE (Presseportal) und Tank & Rast

In Zukunft steht in Berlin am Potsdamer Platz einer der modernsten Schnellladestationen für Elektroautos, errichtet wurde die Stromtankstelle von MMD Automobile GmbH (MMDA) – hierbei handelt es sich um den Importeur für Mitsubishi Motors in Deutschland.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Das Besondere an der neuen Ladestation ist, dass bei dieser neuen Variante eines Schnellladers alle Ladestandards, also CCS- und CHAdeMO-Standard einschließlich Typ2 AC bis 22 kW unterstützt werden.

So können nun wirklich alle Fahrer von Elektroautos an dieser prominenten Lage ihre Elektrofahrzeuge aufladen.

Werner H. Frey (MMDA Geschäftsführer): sagte zu der neuen Stromzapfsäule:

„Für uns ist diese Flexibilität eine grundlegende Voraussetzung, für die Förderung der Elektromobilität in Deutschland“… „Es ist wenig hilfreich, wenn an einer öffentlichen Schnellladestation nur Fahrzeuge geladen werden können, die ausschließlich den CCS-Standard unterstützen, und an anderen Ladestationen Fahrzeuge, die nur über den CHAdeMO-Standard schnellgeladen werden können. Für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren gibt es ja auch keine speziellen Diesel- oder Benzin-Tankstellen. Mit dieser Säule bieten wir jetzt die Möglichkeit – ähnlich einer Tankstelle – dass herstellerunabhängig alle Elektrofahrzeuge an diesem herausragenden Platz geladen werden können.“

Die Ladestation ermöglicht das Laden von Gleich- und Wechselstrom. Am Potsdamer Platz werden dazu zwei gesondert markierte Parkplätze als „Tankmöglichkeiten“ geschaffen.
Die Hochleistungssäule wird über ein großes und vor allem bedienerfreundliches Display gesteuert, für die Autorisierung zum Laden benötigt man eine kostenlose Ladekarte von The New Motion. Das Unternehmen rechnet den geladenen Strom dann individuell mit dem Kunden ab.
Das Ladekabel ist dreieinhalb Meter lang und ermöglicht so einen flexiblen Einsatz und unproblematisches Parken.

An diesem Projekt arbeitet MMD Automobile GmbH mit verschiedenen Partnern zusammen, so ist das zum Beispiel die Potsdamer Platz Management GmbH und zum anderen e8energy als Lieferant der „3in1“ DC Schnellladestation, naturstrom (als Anbieter für Strom zu 100% aus erneuerbaren Energien), The New Motion (Service, Wartung und Ladestationbetreiber) sowie das Berliner Autohaus Hadad.

Bereits seit 2010 gibt es in Deutschland das Elektroauto Mitsubishi Electric Vehicle (vor 2014 hieß es i-MiEV), seit Mai 2014 gibt es das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV in Deutschland auf dem Markt.

(14.02.2013)

Von dem Elektroauto Nissan Leaf wurden seit dem Dezember 2010 mehr als 50.000 Exemplare verkauft.

Bildquelle: Nissan

Bildquelle: Nissan

Da hat Nissan allen Grund zu feiern, denn seit der Markteinführung im Dezember 2010 konnte der Autohersteller weltweit 50.000 Exemplare seines Elektroauto Nissan Leaf verkaufen.

Laut Nissan haben die Leaf-Besitzer zusammengerechnet eine Strecke von mehr als 260 Millionen Kilometern zurückgelegt, dies ist mehr als die Strecke von der Erde zur Sonne. Das schöne dabei ist, dass keine schädlichen Emissionen ausgestoßen worden sind.

Die größte Distanz soll ein japanischer Leaf-Besitzer absolviert haben, er ist mit seinem Leaf innerhalb von zwei Jahren mehr als 175.000 Kilometer gefahren. Den Europa-Rekord hat ein Spanier erreicht, der in einem Jahr mehr als 43.000 Kilometer mit dem Elektromobil von Nissan gefahren ist.
Bereits in 17 europäischen Ländern setzen sich täglich ca. 7.000 Besitzer hinter das Steuer des Leaf und laut Nissan liegt der Kundenzufriedenheitswert bei über 95 Prozent.

Ein weiterer Grund zur Freude ist, dass in den vergangenen zwölf Monaten in Europa die Anzahl der Schnell-Ladestationen mit dem CHAdeMO-Standard deutlich angestiegen ist. So kann die Batterieeinheit des Elektroauto Leaf innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufgeladen werden können.

Bis zum Ende 2013 soll es mehr als 1.200 Schnellladestationen geben. Die Ladeeinheiten werden an strategisch wichtigen Orten wie Parkplätzen von Einkaufszentren sowie Autobahnraststätten installiert.

Und in diesem Jahr soll dann der Leaf 2.0 auf dem Markt erscheinen, es bleibt also spannend.

Via: Nissan

Am Wochenende ist die erste niederösterreichische Telefonzelle mit integrierter Ladestation (für Elektroautos und andere Elektrofahrzeuge) in Betrieb gegangen. So kann man zukünftig den Wallfahrtsort Maria Taferl problemlos mit Elektrofahrzeugen erreichen, bzw. gleich dort sein Elektromobil aufladen. Die multifunktionale Ladestation wurde zusammen mit dem Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, EVN Vorstandsdirektor DI Dr. Peter Layr, dem Bürgermeister von Maria Taferl Herbert Gruber und A1 Telekom Austria Generaldirektor Dr. Hannes Ametsreiter eröffnet. Die Stromtankstelle wurde im Rahmen des Pilotprojektes eMobilität in der Wachau installiert.

So soll der Weg frei für eine effiziente umweltschonenden Transportmitteln im Verkehrsbereich frei gemacht werden, auf diese Weise soll die Lebensqualität auch von zukünftigen Generationen verbesser werden. Die Wachau wurde ausgewählt, weil sie als Weltkulturerbe auch als Trendsetter fungieren kann und gleichzeitig Umweltschutz betrieben wird. Die Pilotphase ist zunächst kostenlos, anschließend soll der Strom (welcher übrigens Öko-Strom aus Photovoltaik und Kleinwasserkraft ist) bequem via Handy abgerechnet werden können.

Quelle: bem-ev

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