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Kategorie: Combined Charging System

4 große Autohersteller wollen ein Joint Venture mit dem Ziel gründen, 400 Schnellladestationen für Elektroautos entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa zu bauen.

Ein CSS-Stecker. Foto: Volkswagen AG

Ein CCS-Stecker. Foto: Volkswagen AG

Die 4 großen Automarken BMW, Volkswagen (mit den Tochterunternehmen Audi und Porsche), Daimler und Ford Motor Company haben ein Joint Venture gegründet, um die Infrastruktur für die Elektromobilität in Europa zu verbessern.
Denn die Unternehmen wollen entlang der Hauptverkehrsrouten 400 Schnellladestationen installieren, welche über eine Leistung von bis zu 350 kW verfügen werden.

Hierzu haben die Partner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Gemeinsam wollen sie in kurzer Zeit eine beachtliche Zahl an Ladestationen errichten und so die Langstreckentauglichkeit der Elektromobilität deutlich erhöhen – ein wichtiger Schritt, um sie im Massenmarkt zu etablieren.

Die geplante Infrastruktur soll eine Ladeleistung von bis zu 350 kW unterstützen und somit ein wesentlich schnelleres Laden als derzeitige Schnellladenetze ermöglichen. Der Aufbau beginnt in 2017 und im ersten Schritt sind ca. 400 Standorte in Europa geplant. Bis 2020 sollen Kunden Zugang zu Tausenden von Hochleistungsladepunkten haben. Die Ladestationen an Autobahnen und hoch frequentierten Durchgangsstraßen sollen öffentlich zugänglich sein und damit das elektrische Fahren über längere Strecken ermöglichen. Das Laden soll so weiterentwickelt werden, dass es in Zukunft ähnlich bequem funktioniert wie herkömmliches Tanken.

Das Ladenetz soll auf dem Combined Charging System (CCS) Standard basieren und die bestehenden technischen Standards des AC- und DC-Ladens auf die nächste Leistungsstufe gehoben werden, so dass die geplante Infrastruktur DC-Schnellladen mit einer Kapazität von bis zu 350 kW ermöglicht. Für diese Leistung ausgelegte Fahrzeuge können dann im Vergleich zu heutigen Elektrofahrzeugen in einem Bruchteil der Zeit geladen werden. Alle Fahrzeuge, die mit dem CCS Standard ausgerüstet sind, sollen markenunabhängig das Ladenetz nutzen können. Dies soll helfen, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen in Europa deutlich zu erhöhen.

Dieses Hochleistungsladenetzwerk ist für Autofahrer ein weiteres überzeugendes Argument, auf Elektromobilität umzusteigen. Die BMW Group hat in den letzten Jahren bereits zahlreiche öffentliche Ladeinfra­strukturprojekte initiiert. Das Gemeinschaftsprojekt ist für uns ein weiterer bedeutender Meilenstein, der klar zeigt, dass die Automobilhersteller ihre Kräfte bündeln, um die Elektromobilität weiter voranzubringen.

Harald Krüger, Vorsitzender des Vorstands der BMW AG

Der Durchbruch von E-Mobilität erfordert vor allem zwei Dinge: überzeugende Fahrzeuge und eine flächendeckende Ladeinfrastruktur. Mit unserer neuen Marke EQ starten wir unsere elektrische Produktoffensive: Bis 2025 wird unser Portfolio mehr als zehn vollelektrische Pkw enthalten. Und zusammen mit unseren Partnern bauen wir jetzt die leistungsfähigste Ladeinfrastruktur in Europa auf. Die Verfügbarkeit von Schnellladesäulen ermöglicht erstmals Langstrecken-E-Mobilität und wird dazu beitragen, dass sich immer mehr Kunden für ein Elektrofahrzeug entscheiden.

Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars

Eine zuverlässige, ultra-schnelle Ladeinfrastruktur ist für die Kundenakzeptanz wichtig und hat das Potential, elektrisches Fahren auf die Stufe der Massentauglichkeit zu heben. Wir stehen voll und ganz hinter unserer Strategie, elektrifizierte Fahrzeuge und Technologien zu entwickeln, die sich an den Wünschen und Mobilitätsbedürfnissen unserer Kunden orientieren, und dieses Ladenetzwerk wird den Betrieb elektrifizierter Fahrzeuge für unsere Kunden erheblich vereinfachen.

Mark Fields, President and CEO, Ford Motor Company

Wir wollen ein Netz schaffen, mit dem unseren Kunden für das Nachladen auf längeren Fahrten eine Kaffeepause reicht. Ein verlässliches Schnelllade-Angebot spielt eine Schlüsselrolle, damit sich Kunden für ein Elektroauto entscheiden. Mit dieser Zusammenarbeit wollen wir die Marktakzeptanz der Elektromobilität erhöhen und den Übergang zu emissionsfreiem Fahren beschleunigen.

Rupert Stadler, Vorsitzender des Vorstands der AUDI AG

Zwei Dinge sind für uns entscheidend: das schnelle Laden und die richtige Platzierung der Ladestationen. Beides zusammen ermöglicht auch in einem Elektrofahrzeug eine Reise wie in jedem Wagen mit Verbrennungsmotor. Als Automobilhersteller gestalten wir aktiv unsere Zukunft – und zwar nicht nur mit der Entwicklung von rein elektrischen Fahrzeugen, sondern auch mit dem Aufbau der dafür notwendigen Infrastruktur.

Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG

Mit den geplanten Investitionen in den Aufbau des Netzes unterstreichen die beteiligten Automobilhersteller ihre Überzeugung von der Elektromobilität. Die Gründungspartner BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern wollen sich zu gleichen Teilen an dem Joint Venture beteiligen. Weitere Automobilhersteller sind eingeladen, sich an dem Ladenetz zu beteiligen und zu bequemen Ladelösungen beizutragen. Darüber hinaus ist das Joint Venture offen für die Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

Die Gründung des Joint Ventures steht noch unter dem Vorbehalt der Unterzeichnung eines Joint Venture Vertrages und der Fusionsfreigabe in verschiedenen Jurisdiktionen.

Via: Daimler

[31.10.2016] In Zusammenarbeit mit 2 Energieunternehmen installiert Tank & Rast über 120 Schnellladestationen für Elektroautos an seinen Autobahnraststätten.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

So sieht der Typ 2 Stecker zum Aufladen von Elektroautos und Plug-In Hybridautos aus, der Stecker wird umgangssprachlich auch Mennekes-Stecker genannt.

Der Autobahnraststättenbetreiber Tank & Rast (T&R) bereitet sich auf die Veränderungen der Mobilität in Deutschland vor, so arbeitet T&R mit den zwei Energieunternehmen innogy SE und EnBW zusammen.

Im Rahmen der jeweiligen Partnerschaft werden an den Autobahnraststätten, welche an besonders stark befahrenen Autobahnen befinden, Schnellladestationen installiert.

Schon jetzt gibt es 50 Stromtankstellen an den von T&R betriebenen Raststätten, im Rahmen der Zusammenarbeit mit innogy SE sollen 82 weitere Schnellladestationen in Betrieb genommen werden.
Im Rahmen der Zusammenarbeit mit EnBW sollen bis Ende 2016 an 34 Autobahnraststätten von Tank & Rast in Baden-Württemberg“ jeweils 2 Schnellladesäulen mit 50 KW Ladeleistung installiert werden, mit Vorinstallationen für deren spätere Aufrüstung auf 150 KW.

Bis 2018 wollen T&R und innogy an etwa 400 Autobahnraststätten Schnellladestationen installieren.

Kostenloses Aufladen von Elektroautos

Die Ladestationen können derzeit kostenlos und ohne eine spezielle Ladekarte genutzt werden, eine spätere Umstellung auf ein Gebührenmodell ist aber möglich.
Auch werden die meisten Ladestandards unterstützt, dazu gehören CCS, CHAdeMO und auch Typ 2 (Mennekes-Stecker).

Dr. Dietrich Gemmel (Leiter Privatkunden Deutschland bei innogy) sagt:

“Damit wird auch die Langstrecke für Elektroautos attraktiv und komfortabel. So erhält die Elektromobilität in Deutschland einen weiteren Schub.”

Dr. Christian Rau (Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast) ergänzt:

»Wir schaffen eine verlässlich kalkulierbare Ladeinfrastruktur für Reisende mit Elektrofahrzeugen, die Tank & Rast als führendem Dienstleister auf deutschen Autobahnen ihr Vertrauen schenken«…
»Mit innogy haben wir einen Partner gefunden, der uns technologisch bei der Umsetzung dieser Vision unterstützt.«

Doch auch die 82 weiteren Schnellladesäulen sind nur ein Zwischenschritt auf einem längeren Weg. Tank & Rast plant, an rund 400 Standorten Schnellladesäulen zu installieren.

Ab 2018 sollen die Schnellladestationen mit 150 kW Leistung arbeiten

Die Energieanbieter übernehmen die Aufstellung der Ladesäulen sowie Service und Betrieb. Tank & Rast stellt die erforderlichen Flächen zur Verfügung. Diese Kooperation setzt einen weiteren Meilenstein für den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur auf deutschen Autobahnen. Gemeinsam mit dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat Tank & Rast deutschlandweit bereits über 50 Autobahnraststätten mit Schnellladestationen ausgestattet. Diese sind Teil einer geplanten Ladeinfrastruktur an rund 400 Standorten auf deutschen Autobahnen.

Dr. Christian Rau (Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast) sagt über die Zusammenarbeit mit EnBW:

„Die Kooperation mit der EnBW auf Autobahnraststätten in Baden-Württemberg ist eine wichtige Ergänzung zu unserem erfolgreichen Ausbauprogramm in Partnerschaft mit dem Bundesverkehrsministerium. Die Zusammenarbeit mit EnBW bekräftigt unser Ziel, ein zusammenhängendes Netz von modernen und typenunabhängigen Schnellladesäulen auf deutschen Autobahnen und damit eine verlässliche Ladeinfrastruktur mit attraktiven Services für unsere Kunden anzubieten.“

Lars Walch (bei der EnBW verantwortlich für das E-Mobilitäts-Programm) erläutert:

„Wir wollen das Aufladen von Elektroautos so schnell und für den Kunden so einfach wie möglich gestalten. Das gilt nicht nur für den Ladevorgang, sondern auch fürs Bezahlen. An den neuen Autobahn-Ladestationen in Baden-Württemberg können Fahrer von E-Autos deshalb nicht nur mit verschiedenen Ladekarten, sondern auch mit jeder EC- oder Kreditkarte zahlen, ohne vorherige Anmeldung“…
„Unser Ziel ist, dass man mit dem E-Auto losfahren kann, ohne sich Gedanken über Reichweite und Lademöglichkeiten machen zu müssen – so, wie heute bei Autos mit Verbrennungsmotor.“

Voraussichtlich ab 2018 werden die ersten Autobahn-Ladestationen auf 150 KW Leistung gebracht und der Pilotbetrieb gestartet.

EnBW realisiert die Errichtung der insgesamt 68 Schnellladestationen im Rahmen des Forschungsvorhabens „SLAM – Schnellladenetz für Achsen und Metropolen“, das gefördert wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Mit ihrer Zusammenarbeit wollen Tank & Rast und EnBW einen Beitrag leisten zum Durchbruch der Elektromobilität in Deutschland.

Weitere Info, wie zum Beispiel die Standorte der Schnellladestationen und möglichen Antworten zu Fragen geht es hier entlang: Tank & Rast Emobility

Via: Pressemeldung von innogy SE (Presseportal) und Tank & Rast

Das Elektroauto VW e-load up! ist die Nutzfahrzeugvariante des viertürigen e-up!, damit sollen vor allem Kurier- und Bringdienste ihre Waren umweltgerecht ausliefern können.

Elektroauto VW e-load up. Bildquelle: VW AG

Elektroauto VW e-load up. Bildquelle: VW AG

Ab sofort kann der Stromer VW e-load up! bestellt werden, der Autokonzern bezeichnet das kleine Elektrofahrzeug als “kleines Nutzfahrzeug mit hoher Alltagstauglichkeit”. Dadurch das die Rückbank fehlt, steht ein Laderaumvolumen von 990 Litern zwischen Heckklappe und Trenngitter zur Verfügung, die Zuladung darf bis zu 285 kg wiegen.

Für den Antrieb sorgt ein 60 kW / 82 PS starker Elektromotor, welcher das E-Auto in 12,4 Sekunden von 0 auf 100 km/h und beschleunigt, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 km/h ermöglicht. Das maximale Drehmoment liegt bei 210 Newtonmetern.

Der Stromspeicher in Form von Lithium-Ionen Akkuzellen ist im Unterboden untergebracht, die Gesamtspeicherkapazität beträgt 18,7 kWh. Die Reichweite inklusive einer Zuladung von 285 kg liegt bei bis zu 160 Kilometer (nach NEFZ).

Als Ladesystem kommt das standardisierte Ladesystem CCS (Combined Charging System) zum Einsatz, dieses unterstützt Gleich- und Wechselstromladung gleichermaßen, sodass an den meisten Ladestationen unabhängig von Stromquelle und angebotener Ladegeschwindigkeit die Fahrzeugbatterie geladen werden kann.

Um die Batterie bis zu 80 Prozent aufzuladen, dauert es nur 30 Minuten.

Von dem e-up! unterscheidet sich der e-load up! dadurch, dass letzterer über einen Laderaum mit ebenem Boden (inkl. vier Verzurrösen) verfügt. Die Ladung kann sowohl über die  Heckklappe, als auch durch die beiden Seitentüren ein- und ausgeladen werden.
Eine stabile Gittertrennwand sorgt dafür, dass die Ladung sicher an ihrem Ort bleibt, robuste Seitenverkleidungen sorgen für eine hohe Alltagstauglichkeit beim Transport.

Der Kaufpreis beträgt 23.046,22 Euro (ohne MwSt), ebenso kann man den kleinen Transporter auch mit Benzinmotor oder CNG-Antrieb bestellen.

Via: VW

Das Elektroauto Nissan e-NV200 kommt am 7. Juli 2014 auf den Markt und es verfügt über das Potenzial, die Transportwelt zu revolutionieren.
Der e-NV200 erinnert nicht zufällig an den Leaf, denn die besten Eigenschaften wurden von dem Erfolgsstromer übernommen, dank seines variablen nutzbaren Laderaum ist der Elektro-Van für Unternehmen und Familien gleichermaßen gut geeignet.

Elektroauto Nissan e-NV200 im  Industriehafen von Barcelona.

Elektroauto Nissan e-NV200 im Industriehafen von Barcelona.

Der Verkaufsstart für das Elektroauto Nissan e-NV200 beginnt am 7. Juli 2014 und ich hatte bereits im Vorfeld die Möglichkeit, dass neuste Serien-Elektrofahrzeug von Nissan in Barcelona selbst zu testen, wo er auch produziert wird.

Das Elektromobil e-NV200 ist der große Bruder in der Stromerfamilie von Nissan, denn in ihm steckt viel vom Elektroauto Nissan Leaf. So wurden einige Schlüsselkomponenten vom Leaf übernommen und dennoch sind etwa 30 Prozent aller Teile neu, so wurden viele Details modifiziert oder sogar neu konstruiert.
Es wurden Änderungen an dem Exterieur-Design und dem Innenraum vorgenommen, ebenfalls wurde das Fahrwerk neu abgestimmt. Im Antriebsstrang des Stromers kommen ein neues Batteriepaket und ein leistungsstärkeres regeneratives Bremssystem zum Einsatz.
Die Batterieeinheit des e-NV200 verfügt – wie der Leaf – über 48 Lithium-Ionen Akkuzellen mit einer Gesamtspeicherkapazität von 24 kWh.

Hier sind die einzelnen Lithium-Ionen Akkuzellen der Batterieeinheit im Elektroauto Nissan e-NV200 zu sehen.

Hier sind die einzelnen Lithium-Ionen Akkuzellen der Batterieeinheit im Elektroauto Nissan e-NV200 zu sehen.

Vor dem Marktstart wurde der e-NV200 bereits von zahlreichen Unternehmen auf seine Praxistauglichkeit getestet, dazu gehören DHL, FedEx, Coca Cola, DHL, British Gas, die japanische Post, Blumen- und Gemüsehändler – nach dem Test wurden dann noch ein paar Verbesserungen vorgenommen.

Ohne Rückbank passen zwei Europaletten (hintereinander) in den Elektrotransporter, die Ladefläche beträgt (ohne Rückbank) insgesamt 4,3³ (Kubikmeter) – so ist der Laderaum 2,04 Meter lang und an der schmalsten Stelle 1,22 Meter breit.
Bei Bedarf kann der Laderaum sogar auf bis zu 2,80 Meter verlängert werden, hierfür muss die Trennwand und die Beifahrersitzlehne umgeklappt werden.

Den Stromer gibt es in 3 Varianten: Kastenwagen, Kombi und Evalia (die Kombi- und die Evalia-Version bieten Platz für fünf Personen.

Unabhängig von seinen Transportaufgaben kann der elektrische Lastenesel gleich drei Aufgaben übernehmen:
1. Umweltfreundliches Fahrzeug
2. Pufferspeicher (für Strom)
3. Virtuelles Kraftwerk

Das Elektroauto Nissan e-NV200 wird in Barcelona produziert.

Das Elektroauto Nissan e-NV200 wird in Barcelona produziert.

Die Batterieeinheit kann über drei Wege aufgeladen werden: CHAdeMO (34A, 80 % = Dauer: ca. 30 Minuten; 100 % = 4 Stunden), Wallbox (16A, 8 Stunden = 100 Prozent)oder eine normale Steckdose (10A; 100 % = Ladedauer ca. 12 Stunden). Und über den CHAdeMO-Standard ist der E-Lieferwagen auch in der Lage, Vehicle2Grid und Vehicle2Building Systems zu unterstützen.
In

Der elektrisch angetriebene Van macht nicht nur als Transportfahrzeug, sondern auch als Familienfahrzeug eine gute Figur. Denn es gibt ihn mit 2 oder mit 5 Sitzplätzen, so dass man auch gut als fünfköpfige Familie elektrisch unterwegs sein kann und trotzdem noch genug Platz im Kofferraum hat, denn mit der Rückbank fasst der Kofferraum  noch 2,27 Kubikmeter.

Als in Barcelona der erste e-NV200 vom Band gelaufen ist, sagte Andy Palmer (Chief Planning Officer, Nissan Motor Co. Ltd.):

„Dies ist ein richtungsweisender Tag für Nissan. Elektroautos gelten heute nicht mehr als Nischenfahrzeuge. Doch während viele Hersteller gerade erst ihr erstes Zero-Emission-Fahrzeug auf den Markt bringen, bekleidet Nissan hier bereits eine Vorreiterrolle. Wir sind sehr stolz darauf, dass der Nissan Leaf als weltweit meistverkauftes Elektroauto bereits über 110.000 Kunden mit seinem leisen und entspannten Fahrverhalten erfreut.“

Motor und Batterie

Angetrieben wird der Nissan e-NV200 vom aus dem Nissan Leaf bekannten Wechselstrom-Synchronmotor zweiter Generation, dieser Elektromotor leistet 80 kW/109 PS und entwickelt ein maximales Drehmoment von 254 Nm. Trotz des veränderten Anordnung besteht das Batteriepaket analog zum Leaf aus 48 Modulen und weist mit 24 kWh auch die gleiche Kapazität auf.
(Die Batteriezellen werden übrigens im englischen Nissan Werk Sunderland produziert.)

Die Höchstgeschwindigkeit ist bei dem e-NV200 auf 120 km/h begrenzt, den Sprint von 0 auf 100 km/h meistert er trotzdem in 14 Sekunden. Übrigens ist er im Betrieb nur maximal 26dB laut.

Es kann eine maximale Nutzlast von 770 Kilogramm transportiert werden, dank der 254 Nm Drehmoment kann man so sogar Steigungen von bis zu 30 Prozent erklimmen.

Nach dem neuen europäischen Messzyklus NEFZ (Neuer Europäischer Fahr-Zyklus) reicht eine Batterieladung des e-NV200 für bis zu 170 Kilometer. Für den Großteil der Kunden wird dies ausreichen, denn 35 Prozent aller kommerziell eingesetzten leichten Transporter werden täglich nie mehr als 120 Kilometer bewegt.

 

Der Praxistest des Elektroauto Nissan e-NV200

Im Rahmen des Event durften wir mit den verschiedenen Versionen des Elektroauto Nissan e-NV200 die Gegend rund um und in Barcelona erkunden, um die Möglichkeiten des Elektrovans zu demonstrieren, gab es auch ein paar Stationen, an denen man zum Beispiel die Batterieeinheit in einem Parkhaus in Barcelona aufladen konnte.
Aber auch ein paar Spiele waren dabei, so sollte man zum Beispiel mit ein paar Kisten möglichst genau die 770 kg Ladung im Laderaum verteilen, bei einem anderen Spiel bestand die Aufgabe darin, möglichst viel Badespielzeug innerhalb von 20 Sekunden in das Fahrzeug zu bekommen.

Bei einem der getesteten Vans gab es mangels des geschlossenen Laderaums keinen Rückspiegel, so war es für mich in der ersten Zeit etwas ungewohnt, nur die 2 Seitenspiegel zur Verfügung zu haben. Aber dafür hatten wir eine Rückfahrkamera zur Verfügung, welche im Infotainmentsystem integriert ist.
Von dem Fahrverhalten her unterscheidet sich der e-NV200 nicht stark vom Leaf, aber das leichte Lenkradspiel ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Die wichtigsten Informationen bekommt man als Fahrer über ein LED-Displays, einem fällt sofort eine digitale Geschwindigkeitsanzeige mit drei kleineren, darunter angeordneten Anzeigen für Ladezustand, aktuelle Reichweite sowie Motorleistung und Rekuperation (Energierückgewinnung beim Bremsvorgang) auf.
Ein menügesteuertes Multifunktions-Display liefert zusätzliche Informationen: Dazu zählen ein Energieverbrauchs-Protokoll, ein Tages- und Gesamtkilometerzähler, eine Reifendruckanzeige sowie Angaben zu Datum, Uhrzeit und Außentemperatur.
Eine gelbe Warnlampe macht auf zu hohe Temperaturen in der Batterie aufmerksam; kühlt der Akku ab, wechselt sie die Farbe in Blau.

In Barcelona werden wird der e-NV200 auch als Taxi eingesetzt, dennoch sind die Menschen anscheinend noch nicht wirklich an elektrisch fahrende Fahrzeuge gewöhnt. Denn gerade bei den Seitenstraßen sind bei größerem Fußgängeraufkommen ab und zu Menschen auf der Straße lang gegangen, da diese das heranfahrende Fahrzeug nicht gehört haben, musste ich mehrmals mit der Hupe auf mich aufmerksam machen.

Als Fazit kann ich sagen, dass man mit dem Elektroauto Nissan e-NV200 im Transportbereich als auch als Familie glücklich wird.

So viel kostet das Elektroauto Nissan e-NV200

Die Kastenwagenversion kostet inklusive Batterie 25.058 Euro brutto (wird die Batterieeinheit geleast, kostet der Wagen nur 20.100 Euro (brutto)).
Der Kombi beginnt preislich bei 34.458 Euro, der Evalia fängt bei 36.000 Euro an.

Es kam auch die Frage auf, warum es das Elektrofahrzeug nicht mit einem Range-Extender gibt, hier nennt Nissan zwei Hauptgründe, warum dies nicht angeboten wird:

  1. 35 Prozent fahren mit einem Van nicht weiter als 120 Kilometer weit.
  2. Würde ein zusätzlicher Motor die Kosten steigern.

Gegenüber einem vergleichbaren Fahrzeug mit einem Verbrennungsmotor liegt die Kostenersparnis bei ca. 40 bis 50 Prozent (bzw. bei 700 Euro pro Jahr (bei einer angenommenen Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr)), hierbei ist unter anderem Berücksichtigt, dass man keine Ölwechsel mehr durchführen lassen muss und nur noch die Scheibenwischerflüssigkeit nachfüllen muss.

 Sonstiges

Die Lieferzeit wird übrigens bei etwa drei Monaten liegen.

Dakombiniert Nissan die besten Gene des Leaf (World Car of the Year 2011) mit dem Klassenbesten und extrem variabel nutzbaren Laderaum des NV200 (International Van of the Year 2010).

In Europa hat Nissan bereits 1.100 CHAdeMO-Schnellladestationen installiert, in Deutschland sind es derzeit 60 Stück (bis Ende des Jahres sollen es 100 werden) – der Fokus liegt auf den sogenannten Multistandard-Ladestationen.

Bloggerkollegen

Bei dem Event waren auch die Blogger Daniel Bönnighausen (Saving-Volt.de) und Guy Weemaes (Goingelectric.de) dabei.

Hier sind noch viel mehr Fotos (bitte auf eines der Bilder klicken, um dieses in einer höheren Auflösung zu sehen):

 

 

Wer mit einem Elektroauto (oder einem Plug-In Hybridauto) viel unterwegs ist, kennt wahrscheinlich das Problem, dass es viele verschiedene Systeme für die Ladestationen gibt.
Dieses Problem will die Autobranche nun beenden und sucht daher nach einer einheitlichen, markenübergreifenden Lösung.

Derzeit ist die Ladeinfrastruktur in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut, dies könnte den Absatz von Elektroautos bremsen..

Derzeit ist die Ladeinfrastruktur in Deutschland noch nicht flächendeckend ausgebaut, dies könnte den Absatz von Elektroautos bremsen..

Wer mit einem PKW mit Verbrennungsmotor unterwegs ist, weiß, dass er in Deutschland so gut wie in jedem größeren Ort eine Tankstelle vorfindet an der er zum Beispiel Superbenzin erhält und man weiß auch, dass der Füllstutzen in das Auto passt.
Bei Elektroautos ist es derzeit eher so, dass man zwar überall Strom erhalten kann, aber man kann sich nicht darauf verlassen, dass man eine Stromtankstelle wirklich nutzen kann, denn es gibt derzeit unter anderem folgende Steckertypen:

  • Schuko / Stecker-Typ F oder CEE 7/4 (normaler Haushaltsstecker)
  • IEC Typ 2 (manche bezeichnen ihn auch als Mennkes-Stecker)
  • CHAdeMO
  • Combined Charging System (CCS)
  • CEE Rot
  • CEE Blau
  • SAE J1772

Um die möglichen Käufer von Elektrofahrzeugen zu überzeugen, will sich die Autobranche nun auf eine einheitliche und markenübergreifende Lösung einigen.

An diesem Prozess sind Automobilhersteller und -zulieferer beteiligt, denn nur durch die entsprechende Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen kann eine Lösung gefunden werden.

Hubject-Geschäftsführer sagte dazu bei der zweiten Developer Conference:

“Überall in Europa wollen Kunden eine nutzerfreundliche und transparente Lösung für das Laden von Elektroautos”

Die Hubject GmbH wurde von mehreren Unternehmen gegründet, dazu zählen unter anderem: BMW, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens.

Via: Automobilwoche

Hier geht es zu den Pressemitteilungen von Hubject GmbH

(09.08.2013)

Die Besitzer des Elektroauto Nissan Leaf erhalten kostenlos für weite Strecken (wie zum Beispiel die Urlaubsfahrt) einen Leihwagen.

Das Elektroauto Nissan Leaf.

Das Elektroauto Nissan Leaf.

Mit dem Elektrofahrzeug Nissan Leaf kann man etwa 199 Kilometer weit fahren, wer mal eine wesentlich längere Strecke mit einem Auto bewältigen muss, der kann sich bald ein Auto über Nissan leihen, dieses Verfügt dann über einen normalen Verbrennungsmotor.

Das Netz Schnellladestationen (mit dem CHAdeMO-Standard)  ist derzeit in Deutschland (und in vielen anderen Ländern) eher mangelhaft ausgebaut. Nun hat der Autohersteller Nissan für weitere Strecken (wie die Reise an den Urlaubsort) ein besonderes Mobilitätsangebot bereit.

Zwar legen drei Viertel aller Berufspendler täglich maximal 60 Kilometer zurück, aber trotzdem muss man manchmal weitere Fahrten unternehmen und gerade bei diesen Fahrten machen sich dann viele Menschen Sorgen, dass die den Weg nicht schaffen und dann mit ihrem Elektromobil und leerer Batterie am Straßenrand liegen bleiben. Thomas Hausch (Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH):

„Diese Angst wollen wir dem Kunden mit einer einzigartigen Lösung nehmen. Wer sich jetzt für den Leaf entscheidet, kann sich – zeitlich begrenzt – und kostenlos von uns ein Auto mit Verbrennungsmotor leihen”.

So haben die Käufer des Elektroauto Nissan Leaf ab sofort die Möglichkeit, den geräumigen Crossover Qashqai 14 Tage pro Jahr kostenlos zu nutzen. Allerdings ist das Angebot nur drei Jahre lang ab Kauf gültig, und eine entsprechende Kundenkarte, die es bei Abschluss des Kaufvertrages gibt, kann zu diesem Zweck jederzeit bei der Autovermietung Europa Service verwendet werden.

Hausch ergänzt:

„Nissan Kunden sind im Alltag somit vollkommen emissionsfrei unterwegs, dennoch müssen sie auf ihre Urlaubsreise nicht verzichten”.

In Deutschland kann das Elektromobil für 29.690 Euro (inkl. Batterie) oder für 23.790 Euro + monatlicher Batteriemiete gekauft werden.

Via: Auto-Reporter

(27.02.2013)

An der BMW Welt in München entsteht eine Schnellladestation für Elektroautos.

Entwurf der geplanten Ladestation an der BMW Welt (02/2013). Bildquelle: BMW

Entwurf der geplanten Ladestation an der BMW Welt (02/2013). Bildquelle: BMW

Ab Mitte des Jahres soll man an der BMW Welt in München Elektromobile mit Hilfe einer Schnellladestation aufladen können, hierbei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt von ABB, BMW Group, Deutsche Bahn, EIGHT, RWE, der Universität Bamberg, der Universität der Bundeswehr München und der Technischen Universität Dresden.

Die Stromtankstelle wird von ihrem Design an die Architektur der BMW Welt angepasst, damit die Wartezeit nicht zu lang ist, wird es zwei Ladepunkte (CombinedCharging System (kurz: CCS oder Combo)) geben.
Somit entsteht in unmittelbarer Nähe des U-Bahnhofs Olympiapark ein Knotenpunkt zwischen Elektroautos, öffentlichem Nahverkehr und Elektrofahrradverkehr, zwischen Nah- und Fernverkehr. So wird ab Eröffnung der Schnelllade-Achse entlang der A9 von hier aus mit kurzen Ladestopps eine rein elektrische Fahrt bis nach Leipzig möglich sein.

Für die BMW Group steht das Jahr 2013 ganz im Zeichen der Elektromobilität, so soll ab Herbst das Elektroauto i3 im Handel stehen.

Aber auch ein großer Autohersteller wie BMW hat mit der Reichweitenangst der potenziellen Kunden zu kämpfen, so berichtet Dr. Herbert Grebenc (verantwortlich für den Aufbau von Ladeinfrastruktur bei der BMW Group):

„Obwohl von den meisten Autofahrern kaum Strecken zurückgelegt werden, die den batterieelektrischen Radius von Elektrofahrzeugen überschreiten, stellt die im Vergleich zu Verbrennungsfahrzeugen geringere Reichweite noch eine potenzielle Hürde dar.“ … „Die Möglichkeit zum schnellen Laden unterwegs begegnet diesen Bedenken und wird die Flexibilität der Nutzer deutlich erhöhen“.

Die europäischen Automobilhersteller haben sich auf den Combo-Standard verständigt, dieser ermöglicht Schnellladen mit Gleichstrom (DC). Der neue BMW i3 und Elektrofahrzeuge anderer Hersteller können daher mit dem Combo-Standard in kurzer Zeit aufgeladen werden.

Via: BMW Group Pressemeldung

(14.02.2013)

Von dem Elektroauto Nissan Leaf wurden seit dem Dezember 2010 mehr als 50.000 Exemplare verkauft.

Bildquelle: Nissan

Bildquelle: Nissan

Da hat Nissan allen Grund zu feiern, denn seit der Markteinführung im Dezember 2010 konnte der Autohersteller weltweit 50.000 Exemplare seines Elektroauto Nissan Leaf verkaufen.

Laut Nissan haben die Leaf-Besitzer zusammengerechnet eine Strecke von mehr als 260 Millionen Kilometern zurückgelegt, dies ist mehr als die Strecke von der Erde zur Sonne. Das schöne dabei ist, dass keine schädlichen Emissionen ausgestoßen worden sind.

Die größte Distanz soll ein japanischer Leaf-Besitzer absolviert haben, er ist mit seinem Leaf innerhalb von zwei Jahren mehr als 175.000 Kilometer gefahren. Den Europa-Rekord hat ein Spanier erreicht, der in einem Jahr mehr als 43.000 Kilometer mit dem Elektromobil von Nissan gefahren ist.
Bereits in 17 europäischen Ländern setzen sich täglich ca. 7.000 Besitzer hinter das Steuer des Leaf und laut Nissan liegt der Kundenzufriedenheitswert bei über 95 Prozent.

Ein weiterer Grund zur Freude ist, dass in den vergangenen zwölf Monaten in Europa die Anzahl der Schnell-Ladestationen mit dem CHAdeMO-Standard deutlich angestiegen ist. So kann die Batterieeinheit des Elektroauto Leaf innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität aufgeladen werden können.

Bis zum Ende 2013 soll es mehr als 1.200 Schnellladestationen geben. Die Ladeeinheiten werden an strategisch wichtigen Orten wie Parkplätzen von Einkaufszentren sowie Autobahnraststätten installiert.

Und in diesem Jahr soll dann der Leaf 2.0 auf dem Markt erscheinen, es bleibt also spannend.

Via: Nissan

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