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Kategorie: Finanzierung

[21.06.2017] Für viele Firmen lohnt sich der Umstieg auf die Elektromobilität, gleichzeitig gibt es viele Möglichkeiten, im Unternehmen Energie zu sparen.

Elektroauto Nissan Leaf und 3 Varianten des Elektroauto Nissan e-NV200, Bildquelle: Nissan

Elektroauto Nissan Leaf und 3 Varianten des Elektroauto Nissan e-NV200, Bildquelle: Nissan

Dieselbetriebene Fahrzeuge sind in Firmenflotten oft Standard. Grund ist das bislang bessere Preis-Leistungsverhältnis bezogen auf Kosten pro gefahrenen Kilometer. Auf langen Strecken gibt es mitunter keine Alternative, doch für Betriebe, deren Mitarbeiter täglich im Kundendienst vor Ort unterwegs sind, können Elektrofahrzeuge durchaus eine sinnvolle, komfortable, energieschonende und langfristig kostensparende Alternative sein. Nicht umsonst setzt die Deutsche Post auf ihren selbst entwickelten StreetScooter. Das Produkt ist bezahlbar und wird demnächst auch für Firmen angeboten. Erklärtes Ziel ist laut Gerdes, Konzernvorstand e-Post-eCommerce – Parcel: „Wir bleiben Motor der Elektromobilität und wollen Marktführer in der grünen Logistik werden.“

Der Streetscooter ist ein Lastenfahrzeug, mit dem Firmen zum Beispiel Pakete ausfahren sowie Werkzeuge und Waren transportieren können. Einsetzbar ist es in der Logistik, im Handwerk, in der Gastronomie und weiteren Branchen. Die Deutsche Post redet inzwischen auch davon, ein Modell als Kleinwagen herzustellen. Dann ließen sich auch Firmen ausstatten, die keine Transportfläche benötigen. Außerdem plant die Post den Kundenkreis auf Privatpersonen zu erweitern. Das ist zwar noch Zukunftsmusik, aber ein festes Vorhaben, das die Deutsche Post bereits mehrfach in der Presse kundgetan hat.
Bis es soweit ist, bleibt Firmen und Privatpersonen der Zugriff auf die bislang erschienenen Elektro-Automodelle, die bereits heute auf dem Markt sind. Die Firmen Audi, BMW, Citroën, Daimler, Mitsubishi, Nissan, Opel, Porsche, Toyota, Volkswagen und andere haben bereits verschiedene Modelle auf den Markt gebracht. Zu den Beliebtesten gehören diese:

Der Überblick über die beliebtesten Elektroautos Europas 2016 zeigt, welche Modelle noch zu den Favoriten bei Verbrauchern gehören.
E-Pedelec für Mitarbeiter auf Firmenkosten
Viel Energie lässt sich einsparen, wenn die Mitarbeiter eines Unternehmens nicht länger mit ihrem eigenen Pkw zur Arbeit fahren, sondern auf Elektro-Fahrräder umsteigen. Hierzu hat es der Gesetzgeber ermöglicht, ein E-Bike – genauso wie einen regulären Firmenwagen – mit der 1%- Regelung steuerlich zu berücksichtigen. Für kleines Geld können Mitarbeiter ein hochwertiges E-Bike nutzen. Beliebt sind insbesondere Leasingverträge, die Wartung und Akkuaustausch inkludieren. Dadurch ist sichergestellt, dass keine überraschenden Folgekosten auf den Arbeitnehmer zukommen. Und so funktioniert es:

  1. Die Firma schließt einen Leasingvertrag mit einem E-Bike-Anbieter über eine vorher festgelegte Laufzeit.
  2. Der Mitarbeiter darf sich bei dem Anbieter sein Wunsch-Bike aussuchen. Dieses darf er bei Laufzeitende zu einem geringen Restwert kaufen bzw. kostenfrei übernehmen.
  3. Finanziert wird das Fahrrad durch Brutto-Lohnverzicht seitens des Mitarbeiters. Dazu ist eine vertragliche Regelung notwendig, die den Verzicht auf das Bruttogehalt zugunsten der Finanzierung des E-Bikes beinhaltet.
  4. Auf die Lohnabrechnung des Mitarbeiters wird 1 % des Bruttoanschaffungspreises (abgerundet auf volle 100 €) draufgeschlagen und versteuert. Kostet das E-Bike zum Beispiel 2.500 €, werden monatlich 25 € dem persönlichen Steuersatz unterworfen.
    Auf den genannten Wegen können Firmen jeder Größenordnung Energie sparen und damit die Umwelt schonen. Gerade bei der Anschaffung von IT und Fahrzeugen sollten sie mit spitzem Bleistift rechnen und alle Optionen prüfen. Übrigens: Ein E-Bike schont nicht nur die Umwelt und spart Geld, sondern es stärkt darüber hinaus die Gesundheit und sorgt zudem für geringere Krankenquoten im Betrieb – gute Gründe, Mitarbeiter von der E-Bike-Nutzung zu überzeugen.

Betriebe denken Grün: Energieverbrauch in Firmen senken

In Firmen gibt es viele Energiefresser, die Tag für Tag das Budget belasten. Doch Betriebe denken inzwischen um. Sie suchen permanent nach Möglichkeiten, die laufenden Kosten zu senken. Dafür greifen sie in der Anschaffung etwas tiefer in die Tasche, denn langfristig rechnen sich energieeffiziente Geräte und Anlagegüter. Es gibt ein großes Einsparpotenzial bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie bei der Mobilität. Wo sich Energie und damit Geld sparen lässt, zeigt dieser Beitrag.

Büroausstattung auf den Prüfstand stellen

Um Energie zu sparen muss man in der Firma nicht gleich auf alle elektronischen Geräte verzichten. © stillkost - Fotolia.com

Um Energie zu sparen muss man in der Firma nicht gleich auf alle elektronischen Geräte verzichten.
© stillkost – Fotolia.com

Unter dem Stichwort „Green IT“ fasst das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit alle Maßnahmen zusammen, die mit Energiesparen in einem Unternehmen einhergehen. Vorrangiges Ziel ist es, die

„Information-und Kommunikationstechnologie so ressourcenschonend wie möglich einzusetzen. Das schützt nicht nur die Umwelt, sondern ist auch aus betriebswirtschaftlicher Perspektive sinnvoll,“

ist online auf der Webseite des eingangs genannten Ministeriums zu lesen. Die sogenannten Energieaudits sind in Unternehmen ab einer bestimmten Größe Pflicht. Die Vorschriften hierzu sind im Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) zu finden. Im Rahmen des Energieaudits wird erfasst, wie viel Energie ein Unternehmen verbraucht und wo sich Einsparpotenzial ergibt. Daraus entwickeln die akkreditierten Energieberater, die das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAfA) im Auftrag der Bundesregierung einsetzt, einen Empfehlungsplan. Zu den wichtigsten Empfehlungen in Sachen Green IT gehören diese Punkte:

  • Einen leistungsstarken Server statt mehrere kleine Server nutzen und Sicherungsprozesse tagsüber während der Arbeitszeit und nicht nachts gesondert laufen lassen.
  • Datenmanagement auf doppelte Speicherungen überprüfen und verbessern.
  • Stand-by Funktionen aushebeln und Geräte vollständig abschalten. Das gilt für sämtliche IT-Geräte wie PC, Drucker, Zeige- und Eingabegeräte. Beim Austausch von IT sollten Betriebe auf Geräte mit Energy Star-Zertifikat achten. Diese sind oft zusätzlich mit dem Blauen Umweltengel gekennzeichnet. Tipp: Bei prindo.de sind Angaben hierzu in den technischen Daten im Abschnitt „Zertifikate“ hinterlegt, wie zum Beispiel an diesem Drucker von HP zu sehen ist. Über die Stichwortsuche lassen sich aus dem breiten Sortiment direkt die Produkte filtern, die Energieeffizienzanforderungen erfüllen.
  • Hardware bedarfsgerecht kaufen/Multifunktionsgeräte kaufen, die mehrere Funktionen erfüllen. Zum Thema Drucker schreibt das Bundesministerium: „Laserdrucker oder Tintenstrahldrucker? In den meisten Büros werden heute Laserdrucker verwendet. Dabei haben Tintenstrahldrucker in den letzten Jahren einen großen Technologiesprung gemacht. Inzwischen haben sie die deutlich besseren Verbrauchsdaten. Im Druckmodus benötigen Tintenstrahldrucker im Schnitt 10-20 W Strom, Laserdrucker hingegen 300-400 W.“

 

In Zeiten des Zinstiefs bei der Europäischen Zentralbank ist es besonders einfach, Elektroautos zu attraktiv-günstigen Konditionen zu finanzieren.

Symbolbild. Das Elektroauto VW e-up! und eine Ladestation.

Symbolbild. Das Elektroauto VW e-up! und eine Ladestation.

Gerade jetzt sollte die Chance also ergriffen werden; auch weil Experten der Meinung sind, die Lage könnte sich bald wieder ändern. Dieser Artikel zeigt, wie man bei einer Kreditfinanzierung trotz der bereits guten Konditionen noch weiter sparen kann.

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[17.06.2017] Im Juli wird der Konfigurator für das Elektroauto Tesla Model 3 freigeschaltet, allerdings wird man beim neusten Stromer von Tesla nur 100 Konfigurationsmöglichkeiten haben – beim Model S gibt es über 1.500 Varianten.

Die 3 aktuell verfügbaren Elektroautos von Tesla Motors (vlnr): Model 3 (silber), Model X (rot) und das Model S (blau). Bildquelle: Motor Trend (Screenshot von Youtube.com)

Die 3 aktuell verfügbaren Elektroautos von Tesla Motors (vlnr): Model 3 (silber), Model X (rot) und das Model S (blau). Bildquelle: Motor Trend (Screenshot von Youtube.com)

Im Rahmen des Shareholder Meeting, welches in dieser Woche stattfand, teile Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) mit, dass der Online-Konfigurator für das E-Auto Model 3 Ende Juli freigeschaltet wird.
Kurz danach werden die konfigurierten Modelle produziert, bis die reservierten Modelle alle gefertigt worden sind, kann es allerdings noch etwas dauern. Denn Bereits Mitte 2016 gab es über 400.000 Reservierungen für das Elektroauto Tesla Model 3.
Wer das neuste rein elektrisch angetriebene Auto aus dem Hause Tesla reservieren will, muss eine Reservierungsgebühr in Höhe von 1.000 Euro bezahlen. Diese wird später auf den Kaufpreis voll angerechnet. Wer sich doch noch gegen das Elektroauto entscheiden sollte, kann dies solange tun, bis die Produktion des reservierten PKW begonnen hat – man erhält dann die volle Reservierungsgebühr zurück.

Wer jetzt erst ein Model 3 reserviert, muss eventuell bis zum Jahr 2019 warten, bis er sein Elektroauto erhält. Denn laut Musk füllen allein die BEstellungen für das Model 3 die Auftragsbücher für die nächsten 18 Monate, daneben produziert Tesla auch das Model S und das Elektro-SUV Model X.

Das Elektroauto Tesla Model 3 ist das richtige für Menschen, welche nicht zu viele Entscheidungen treffen wollen

Da das Model 3 im Gegensatz zum Model S und Model X viel günstiger ist, muss man sich als Interessant im Klaren darüber sein, dass man auf ein paar Dinge verzichten muss, welche es bei den teureren Stromern gibt.
So kann man mit dem Model 3 nicht kostenlos die Supercharger genannten Schnellladestationen nutzen, aber auch die Konfigurationsmöglichkeiten sind deutlich weniger.
Während man beim Model S zum Beispiel etwa 1.500 Konfigurationsmöglichkeiten hat, gibt es bei dem Model 3 zunächst nur um die 100 Konfigurationsmöglichkeiten.
So kann man in der ersten Zeit nur die Fahrzeugfarbe und die Felgengröße aussuchen können, für später ist allerdings geplant, dass weitere Optionen hinzukommen.

Bei den Felgengrößen hat man die Auswahl zwischen 18 und 19 Zoll, welche Farben zur Auswahl stehen werden, ist noch nicht bekannt, aber bisher wurden Testfahrzeuge in den Farben schwarz, rot, blau, silber, weiß und „Signatur rot“ gesichtet.

Praktischerweise soll der Konfigurator für das Model 3 anzeigen, wann welche Option verfügbar sein wird. So wird der PKW in der Grundversion mit 1 Elektromotor angeboten, ab Ende 2017 oder Anfang 2018 soll es dann optional 2 Elektromotoren geben, welche dann für einen Allradantrieb sorgen.

Bei den Model S und Model X war es in der Vergangenheit so, dass man von Tesla angeschrieben wurde, wenn man sein reserviertes Auto konfigurieren kann. Wer wollte, konnte diesen Konfigurationstermin um 12 Monate nach hinten verschieben, ob dies auch bei dem Model 3 möglich sein wird, ist noch nicht bekannt. Auf jeden Fall wäre dies praktisch, wenn man lieber mehr Auswahloptionen haben möchte.

Via: Elektroauto Tesla Model 3

 

 

 

[17.05.2017] Noch im Mai 2013 hielt Bundeskanzlerin Angela Merkel das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland für realistisch – inzwischen scheint in der Politik die Ernüchterung eingetreten zu sein.
DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow


Während in vielen Ländern die Elektromobilität gut voran kommt, scheint das Wachstum in Deutschland mit angezogener Handbremse zu verlaufen. Denn obwohl es seit Juli 2016 in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für Brennstoffzellen-, Plug-In Hybrid- und Elektroautos gibt, wurden nur geringfügig mehr E-Autos abgesetzt.So wurden in Deutschland im Jahr 2016 genau 11.410 Elektroautos neu angemeldet, im Jahr 2017 waren es im Zeitraum von Januar bis inklusive April 6.473 Einheiten.
Im Jahr 2015 waren es sogar schon 12.363 E-Autos, welche unter den Neuzulassungen waren.

Wenn man die Zahlen für dieses Jahr hochrechnet, könnten in diesem Jahr über 18.000 rein elektrisch angetriebene PKW verkauft werden.

Am 1. Januar 2017 gab es gerade einmal 34.022 Elektroautos in Deutschland, damit liegt das Ziel von einer Million E-Autos noch in weiter Ferne.

1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 erscheint mehr als unrealistisch

Da es zum Stand Januar 2017 nur 34.022 E-Autos in Deutschland gab, erscheint das Ziel von 1 Million Elektroautos bis zum Jahr 2020 in Deutschland sehr unrealistisch.

Dies scheint man nun auch in der Politik so zu sehen, so sagte Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) am Montag auf einem Fraktionskongress in Berlin:

„So, wie es im Moment aussieht, werden wir dieses Ziel nicht erreichen.“

Man scheint aber noch auf den sogenannten Smartphone-Effekt zu hoffen, diese haben sich auch auf einmal überall durchgesetzt.

Allerdings darf man meiner Meinung nach nicht vergessen, dass es die möglichen Käufer von Elektroautos in Deutschland sehr schwer haben. Denn einerseits wohnt der Großteil der Bürger zur Miete und andererseits gibt es nicht genug Ladestationen, damit alle Mieter ihre Autos aufladen können.

Auch wer in seiner Eigentumswohnung lebt, kann vor dem Dilemma stehen, dass sich die Wohnungseigentümergemeinschaft gegen die Installation einer oder mehrerer Ladestationen in der Tiefgarage ausspricht.

Meiner Meinung wäre es das einfachste, wenn die Städte einen Großteil der Straßenlaternen zu Ladestationen umrüsten würde. Eine Alternative wäre die Installation von induktiven (also kabellosen) Ladestationen, welche zum Beispiel im Bereich der Parkplätze installiert werden könnten.

So stehen aber viele Mieter vor dem Dilemma, welches sie schon bei dem Thema Photovoltaik haben: Sie würden sie gerne nutzen, aber da sie kein eigenes Haus besitzen, bleiben sie außen vor.

 

 

[13.05.2017]

Ab sofort kann man sein Elektroauto auch bei der Santander Bank aufladen, denn das Kreditinstitut installiert bei seinen Filialen Ladestationen.

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

(v.l.n.r.) Thomas Hanswillemenke, Vorstand Mobilität bei der Santander Consumer Bank AG, nahm gemeinsam mit Dr. Norbert Verweyen, Bereichsleiter Effizienz bei innogy, Ulrich Leuschner, Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG und Hans Wilhelm Reiners, Oberbürgermeister in Mönchengladnach, ein Elektroauto BMW i3 der Firmenflotte und die Schnellladesäule in Augenschein. Santander Consumer Bank AG. (Foto: Detlef Ilgner).

Die Santander Consumer Bank AG eröffnete vor der Unternehmenszentrale in Mönchengladbach die erste eigene Ladestation für Elektroautos und setzt so ein Zeichen für die Elektromobilität. Bis zu zehn weitere Ladesäulen sind bundesweit an Filialstandorten geplant.

Die Stromtankstellen sollen alle Fahrer von Elektroautos nutzen können, die Ladestationen werden in Kooperation mit innogy (Tochtergesellschaft des Energieversorgers RWE) installiert und betrieben.
So nutzt die Bank zum Beispiel selbst das Elektroauto BMW i3Elektroauto BMW i3.

Im Beisein von Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners enthüllte Ulrich Leuschner (Vorstandsvorsitzender der Santander Consumer Bank AG) die innovative Schnellladesäule feierlich und betonte:

„Der Grundsatz der Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmenspolitik. Deshalb liegt uns die Förderung der Elektromobilität am Herzen und wir unterstützen nun auch aktiv den Ausbau der Ladeinfrastruktur in Deutschland.“

Thomas Hanswillemenke (Vorstand Mobilität bei Santander) ergänzt:

„Schon seit einiger Zeit bieten wir unseren Kunden über das eFinance-Programm Unterstützung bei der Finanzierung von Elektrofahrzeugen an. Diese Technologie wird mit fortschreitenden Innovationen einen immer höheren Stellenwert im Kfz-Markt einnehmen.“

Doch die Sorge, unterwegs nicht aufladen zu können, schreckt immer noch viele vom Kauf eines E-Fahrzeugs ab. innogy treibt daher als Ladenetzbetreiber den Ausbau der Infrastruktur voran und freut sich über die Unterstützung von Santander.

Dr. Norbert Verweyen (Bereichsleiter Effizienz bei innogy) über das Geldhaus:

„Das Engagement von Unternehmen wie Santander ist vorbildlich und richtungsweisend. Ein wichtiger Schritt hin zu einem flächendeckenden Angebot an Ladepunkten.“

Das Beispiel von Santander zeige deutlich, wie Unternehmen diesen Ausbau fördern und ihren Kunden dabei einen attraktiven Mehrwert bieten könnten.

Die Säulen von Santander bieten ausschließlich Ökostrom und Anschlüsse für alle Autos auf dem deutschen Markt. Davon profitierte auch Reinhard Zirpel, Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller, der mit seinem Elektroauto zum Termin gekommen war und die Gelegenheit gleich nutzte, um das Auto aufzuladen.

Reinhard Zirpel (Verbandspräsident der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) über die Initiative und die steigende Relevanz von E-Mobilität in Deutschland:

„Wir stellen hier eine Trendwende fest.
[…]
Alle Automobilhersteller bekennen sich inzwischen zur E-Mobilität, weil sie langfristig fossile Brennstoffe ablösen wird.“

Die Kfz-Hersteller begrüßten die Anstrengungen von Santander und innogy, einen Beitrag zum Ausbau des Versorgungsnetzes zu leisten, lobte auch Zirpel die Initiative.

Das Projekt finanziert die Bank komplett aus eigenen Mitteln, ohne dafür das Förderprogramm der Bundesregierung in Anspruch zu nehmen.

Via: Pressemitteilung der Santander Consumer Bank AG

[07.05.2017]

In Deutschland hat es die Elektromobilität weiterhin schwer, zwar gibt es seit Juli 2016 eine Kaufförderung in Höhe von bis zu 4.000 Euro – aber es wurden nur 17.937 Anträge für die Auszahlung der Umweltbonus genannten Kaufprämie gestellt.

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Das Elektroauto Renault Zoe verfügt über eine Reichweite von 400 Kilometer. Bildquelle: Renault

Seit dem Juli 2016 gibt in Deutschland die Umweltbonus genannte Kaufprämie für den Erwerb von Plug-In Hybrid-, Brennstoffzellen- und Elektroautos, bisher war die Nachfrage aber nur mäßig.

So wurden in dem Zeitraum vom Juli 2016 bis Ende April 2017 nur für 10.063 Elektroautos ein Antrag für die Kaufprämie gestellt, insgesamt wurden 17.937 Anträge gestellt – also 7.869 für Plug-In Hybridautos und 3 für Brennstoffzellenautos.

Da in den ersten 10 Monaten nur 17.937 Anträge gestellt wurden, kann es gut sein, dass der Fördertopf gar nicht ausgereizt wird. Denn dieser ist insgesamt 1,2 Milliarden Euro schwer (der Bund und die teilnehmenden Autohersteller beteiligen sich mit je 600 Millionen Euro).
Reine E-Autos werden mit 4.000 Euro bezuschusst, dies bedeutet, für die 10.063 Stromer wurden bisher 40.252.000 Euro ausgezahlt. Für Plug-In Hybride erhält man eine Förderung in Höhe von 3.000 Euro: Dies bedeutet, dass für die Teilzeitstromer  23.607.000 Euro ausbezahlt wurden.

Für die Elektro- und Plug-In Hybridautos wurde bis jetzt also 63.859.000 Euro ausbezahlt (bzw. bewilligt), somit braucht man sich keine Sorgen zu machen, dass die Prämie schnell aufgebraucht werden könnte.

Allerdings kann man den Umweltbonus nur bis zum 30. Juni 2019 beantragen, somit wird der Fördertopf wahrscheinlich nicht ausgereizt werden.

Auch wenn dieses Jahr die Elektroautos Tesla Model 3 und Opel Ampera-e auf den Markt kommen werden, wird sich die Zahl der Anträge vermutlich nur geringfügig erhöhen.

Das Elektroauto Renault Zoe hat am meisten von der Kaufförderung profitiert

Bei den Anträgen für die Kaufprämie spiegeln sich natürlich auch die Neuzulassungszahlen wieder, da das Elektroauto Renault Zoe oft auf Platz 1 der Neuzulassungen zu finden ist, liegt es auch bei der Anzahl der Anträge für den Umweltbonus auf Platz 1.

Hier ist die Zusammenfassung zum Thema Umweltbonus:

Anträge je Bauart

Elektroautos: 10.065
Plug-In Hybride: 7.869
Brennstoffzellenfahrzeuge: 3
Gesamt: 17.937

Top 10 der Fahrzeugmodelle

  1. Renault ZOE (2.831)
  2. BMW i3 (2.680)
  3. Audi A3 e-tron (2.387)
  4. BMW 225xe (1.903)
  5. Mitsubishi Outlander PHEV (1.262)
  6. Tesla Model S (539)
  7. Nissan LEAF (516)
  8. VW Passat GTE (468)
  9. VW Golf GTE (459)
  10. VW e-Golf (454)

Top 10 nach Hersteller

  1. BMW (4.931)
  2. Renault (2.971)
  3. Audi (2.387)
  4. VW (1.788)
  5. Mitsubishi (1.283)
  6. Mercedes-Benz (761)
  7. Nissan (753)
  8. Tesla (539)
  9. smart (478)
  10. Hyundai (439)

Anträge nach Antragsteller

  • Privatperson: 8.029
  • Unternehmen: 9.554
  • Stiftung: 12
  • Körperschaft: 129
  • Verein: 57
  • Kommunaler Betrieb: 146
  • Kommunaler Zweckverband: 10

Anträge je Bundesland

  • Baden-Württemberg: 3.509
  • Bayern: 4.091
  • Berlin: 406
  • Brandenburg: 299
  • Bremen: 91
  • Hamburg: 438
  • Hessen: 1.461
  • Mecklenburg-Vorpommern: 137
  • Niedersachsen: 1.572
  • Nordrhein-Westfalen: 3.314
  • Rheinland-Pfalz: 703
  • Saarland: 187
  • Sachsen: 559
  • Sachsen-Anhalt: 263
  • Schleswig-Holstein: 574
  • Thüringen: 329
  • Sonstiges (Ausland): 4

Hier geht es zu der Seite des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), dort findet man unter anderem die komplette Liste und auch weitere Informationen: BAFA

[29.04.2017] Seit dem Jahr 2013 hat DriveNow auch Elektroautos in seinem Angebot, in der Zeit wurden die E-Autos 10 Millionen Kilometer gefahren.

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

DriveNow setzt unter anderem das Elektroauto BMW i3 in seiner CarSharing-Flotte ein. Bildquelle: DriveNow

Seit dem Jahr 2013 hat DriveNow auch Elektroautos in seinem Angebot, in der Zeit wurden die E-Autos 10 Millonen Kilometer gefahren.

Der Carsharing-Anbieter DriveNow bietet seit dem Jahr 2013 Elektroautos zum mieten an, seit dem haben die Kunden mehr als 1,4 Millionen Fahrten mit den Stromern unternommen.
Insgesamt wurden mit den Stromern schon über zehn Millionen Kilometer elektrisch zurückgelegt – das entspricht 250 Erdumrundungen. Dadurch konnten rund 1.700 Tonnen CO2 eingespart werden.
Bei DriveNow handelt es sich um ein Joint Venture der BMW GroupBMW Group und der Sixt SE.

Sebastian Hofelich (DriveNow Geschäftsführer) sagt:

„Wir bieten den Kunden bewusst an allen unseren Standorten die Möglichkeit, elektrisch zu fahren. Unsere Kunden schätzen diese Alternative – wir erhalten viele positive Rückmeldungen“.

Insgesamt stehen DriveNow Kunden 870 elektrische BMW i3 in den elf europäischen DriveNow Städten zur spontanen Miete zur Verfügung. DriveNow führt monatlich tausende Nutzer an das Thema Elektromobilität heran. Über 240.000 Kunden haben ihre erste Elektrofahrt bei DriveNow mit dem Elektroauto BMW i3 durchgeführt. Der Großteil der DriveNow Kunden würde sich bei gleichzeitiger Verfügbarkeit von Elektro- und Verbrennungsantrieb für die E-Fahrzeuge entscheiden.

Infografik zum Thema Elektroautos bei DriveNow. Bildquelle: DriveNow

Infografik zum Thema Elektroautos bei DriveNow. Bildquelle: DriveNow

Nico Gabriel (DriveNow Geschäftsführer) sagt:

„Nicht wenige Kunden fahren sogar bewusst nur mit unseren Stromern. Etwa 30.000 unserer Nutzer sind ausschließlich elektrisch unterwegs. Ein Kunde hat sogar schon über 1.000 Fahrten mit dem BMW i3 absolviert.“

Spitzenreiter in Deutschland bezüglich elektrisch gefahrener Kilometer ist der DriveNow Standort Berlin. Nach Kopenhagen hat DriveNow hier mit 140 BMW i3 die meisten Stromer in der Flotte – nicht zuletzt wegen der dort gut ausgebauten Ladeinfrastruktur. In der Bundeshauptstadt legten DriveNow Kunden insgesamt bereits drei Millionen Kilometer elektrisch zurück.

Um die elektrische Flotte in Zukunft weiter auszubauen, sei vor allem eine flächendeckende städtische Ladeinfrastruktur notwendig.

Gabriel zum Thema Ladestationen:

„An den meisten Standorten ist die Ladeinfrastruktur noch unzureichend, was für uns einen hohen operativen Aufwand bedeutet. Wir sind mit unserer E-Flotte in Vorleistung gegangen. Unsere Zahlen zeigen anschaulich, welchen Beitrag zur Emissionsentlastung und zur Sensibilisierung für elektrisches Fahren wir heute schon leisten. Jetzt liegt es an den Kommunen, die Voraussetzungen für Elektromobilität weiter zu verbessern.“

In Deutschland haben sich über 640.000 Kunden für das flexible Carsharing von DriveNow registriert. Europaweit verzeichnet DriveNow mehr als 875.000 Kunden an elf Standorten.

Via: Pressemitteilung von DriveNow

[20.04.2017] In Deutschland wird das Elektroauto Opel Ampera-e 39.950 Euro kosten, die Markteinführung wird erst im Herbst 2017 erfolgen.

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Seit Dezember 2016 kann man das Elektroauto Opel Ampera-e in Norwegen bestellen, in Deutschland muss man fast ein Jahr länger warten. Heute hat Opel endlich den Verkaufspreis seines ersten E-Autos bekannt gegeben.

Den Start macht die sogenannte „First Edition“, dieses vollausgestattetes Top-Modell kommt für 44.060 Euro) in den Handel. Dank der Hersteller-Förderung in Höhe von 4.380 Euro reduziert sich der Verkaufspreis auf 39.680 Euro.

Im Laufe der Autoausstellung Pariser Automobilsalon wurden die Mitarbeiter am Opel Stand besonders häufig gefragt, was der Opel Ampera-e kosten wird, wenn er in Deutschland an den Start rollt?

Das Elektroauto Opel Ampera-e verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

In Paris wurde das Elektroauto Opel Ampera-e der Öffentlichkeit präsentiert, es verfügt über eine Reichweite von 500 Kilometern. Bildquelle: Opel

Die First Edition des Elektroauto Opel Ampera-e lässt keine Wünsche offen

Wer zu den ersten Ampera-e-Kunden gehören möchte, kann zunächst in den Genuss der limitierten „First Edition“ mit exklusiver Vollausstattung kommen, dazu gehören:

  • Metallic-Lackierung
  • Premium- und Assistenz-Paket
  • Frontkamera mit Abstandsanzeige und Verkehrsschilderkennung,
  • Rückfahrkamera inklusive Spurwechsel-,
  • Rückfahr- und automatischem Park-Assistenten.
  • Lederausstattung mit beheizbarem Lederlenkrad,
  • Sitzheizung vorn und hinten sowie 17‑Zoll-Leichtmetallräder.
  • Das neue IntelliLink-e-Infotainment sowie Opel OnStar sorgen für beste Vernetzung,
  • Bose-Sound-System für ein garantiert hochwertiges Klangerlebnis.

Der Ampera „First Edition“ geht zum Preis von 44.060 Euro (inkl. MwSt.; 37.025,21 exkl. MwSt.) an den Start – mit der staatlichen (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) und der Hersteller-Förderung von zusammen 4.380 Euro reduziert sich der Bruttopreis dann auf 39.680 Euro.

Mit dem Ampera-e beginnt ein neues Zeitalter für Elektromobile. Bei einer einzigen Aufladung der 60 kWh Lithium-Ionen-Batterie sind bis zu 520 Kilometer Fahrtstrecke, gemessen nach Neuem Europäischen Fahrzyklus (NEFZ), drin – das sind mindestens 30 Prozent mehr als beim nächsten Wettbewerber im Segment. Damit gehört die „Reichweitenangst“ ab sofort der Vergangenheit an.

Auch angenähert an das nach dem WLTP-Fahrzyklus (Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicles Test Procedure) definierte Geschwindigkeitsprofil (verkürzte Testprozedur) überzeugt das Elektroauto von Opel.
Basierend auf diesem Entwicklungstest schätzen die Ingenieure die kombinierte WLTP-Reichweite auf 380 Kilometer. Naturgemäß weicht die Reichweite im Alltagsbetrieb ab, da sie vom persönlichen Fahrstil und externen Faktoren abhängt. Dazu bietet das revolutionäre E‑Mobil eine klassenführende Performance mit seinem 150 kW/204 PS Leistung entsprechenden Elektromotor und einer sportwagentauglichen Beschleunigung von null auf 50 km/h in nur 3,2 Sekunden.

Neben der Antrittsstärke überzeugt der 4,16 Meter lange Ampera‑e mit viel Platz für bis zu fünf Passagiere und einem Kofferraumvolumen von 381 Litern (bis zu 1.274 Liter mit vorgeklappten Rücksitzen) – mehr als so manch anderer Kompaktklassewagen.

In Norwegen wurde der Ampera-e seit der Markteinführung im Dezember 2016 mehr als 4.000 Mal bestellt.

Produziert wird der Opel Ampera-e im amerikanischen GM-Werk Orion/Michigan. Das Werk steht für höchste Fertigungsqualität vom Start weg, dort läuft auch der Chevrolet Bolt EV für die Märkte USA, Kanada und Korea vom Band. Um dem Erfolg in Norwegen und der anfänglich limitierten Verfügbarkeit des Elektroautos gerecht zu werden, passt Opel die Strategie zur Markteinführung des Ampera-e in Europa an. 2017 liegt der Schwerpunkt des Auslieferungsstarts zunächst auf vier Ländern mit großem E-Mobil-Potenzial: Norwegen, die Niederlande, die Schweiz und Deutschland. Weitere Märkte folgen später.

Den Vertrieb im deutschen Heimatmarkt übernehmen am Anfang rund 40 ausgewählte Opel-Partner. Die so genannten Ampera-e-Kommissions-Agenten wurden speziell für diese Aufgabe geschult und verfügen über die nötigen Ressourcen, um bestmögliche Beratung und Service für das revolutionäre Elektroauto sicherzustellen. Über diese Agenten wird der exklusive Ampera-e „First Edition“ vor allem via Leasing erhältlich sein. Darüber hinaus wird in Deutschland in den nächsten Wochen ein Reservierungssystem eingeführt, so dass sich Kunden mit besonders großem Interesse online für das E‑Mobil von Opel registrieren lassen können.

Die ersten Fahrzeuge werden ab Ende Juni bei den Ampera-e Kommissions-Agenten für Probefahrten zur Verfügung stehen.

Via: Opel

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