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Kategorie: Tesla Motors

[26.03.2017] Elon Musk hat per Twitter neue Infos und ein Video über das Elektroauto Tesla Model 3 veröffentlicht.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Ende 2017 soll das Elektroauto Tesla Model 3 auf den Markt kommen, im Gegensatz zu vielen anderen PKW konnte man den neusten Stromer aus dem Hause Tesla bereits kurz nach der Präsentation reservieren.
Wer sich das E-Auto von Tesla Motors sichern will, der muss eine Reservierungssumme von 1.000 Euro per Kreditkarte hinterlegen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem das eigene reservierte Fahrzeug produziert wird, kann man von der Reservierung zurücktreten und erhält das Geld zurück.

Elektroauto Tesla Model 3 ist das erste Massenfahrzeug von Tesla

Bisher hatte Tesla vor allem Luxusfahrzeuge produziert, dessen Preise bei 60.000 Euro begonnen haben. Das Elektroauto Tesla Model 3 ist der erste „günstige“ Stromer für den Massenmarkt von Tesla, so gab es bereits im Juni 2016 über 400.000 Reservierungen.
In den USA liegt der Verkaufspreis bei 35.000 US-Dollar, wie hoch der Verkaufspreis in Deutschland sein wird, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Am 24. März 2017 hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) ein kurzes Video über den Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlicht, die Bildqualität ist nicht die beste, aber man kann erkennen, dass sich der Fahrzeugrumpf gegenüber den im letzten Jahr gezeigten Modell unterscheidet.

Da es sich um einen Release Candidate handelt, kann man davon ausgehen, dass das Serienmodell äußerlich nicht viel anders aussehen wird.

Musk teilte über Twitter auch mit, dass das Model 3 nicht die nächste Version seiner Fahrzeuge sei. Vielmehr handelt es sich bei dem Model 3 um eine kleinere und somit günstigere Variante des Model S.
Bisher hieß es, dass bei dem Model 3 auf die klassischen Cockpitinstrumente verzichtet werden wird, allerdings scheint es jetzt so, als ob es doch ein paar klassische Bordinstrumente geben wird.

Nach den derzeitigen Infos, wird die Reichweite um die 346 Kilometer betragen. Eine kostenlose Nutzung der Supercharger genannten Schnellladestationen wird es nach dem derzeitigen Stand nicht geben, unklar ist, ob man dann ein gewisses Freikontingent erhält, oder ob man ab der ersten Minute am Supercharger zahlen muss.

[19.03.2017] Der Verkauf des Elektroauto Tesla Model S 60 wird ab dem 16. April 2017 eingestellt, die spannende Frage ist dann, ob man dann noch die Umweltbonus genannte Kaufprämie erhalten kann.

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

So sieht das Elektroauto Tesla Model S nach dem Facelifting im Jahr 2016 aus. Bildquelle: Tesla Motors

Am 17. März hat Tesla mitgeteilt, dass man das Elektroauto Tesla Model S 60 nur noch bis zum 16. April 2017 bestellen kann. Die anderen Fahrzeugvarianten mit den größeren Energiespeichern (75, 90 und 100 Kilowattstunden) bleiben weiterhin verfügbar.

Ohnehin handelt es sich bei der Variante mit den 60 verfügbaren kWh um eine Batterieeinheit mit 75 kWh, deren Kapazität per Software begrenzt wurde. Gegen die Zahlung von 9.950 Euro kann man die Reichweite von 408 auf 490 Kilometer erhöhen.

Vor einem Jahr wurde das Model S mit der 60 kWh Batterie in die Produktpalette von Tesla Motors aufgenommen, um eine günstigere Alternative und einen vereinfachten Einstieg in die Elektromobilität zu ermöglichen. Allerdings hat sich die Mehrheit der Kunden für die reichweitenstärkere 75 kWh Variante entschieden.

Kunden, die aktuell am 60 kWh Model S interessiert sind, haben jetzt noch bis zum 16. April 2017 Zeit um eine Bestellung zu tätigen. Jedes 60 kWh Model S kann auch später über ein „Over the Air“-Upgrade zu einem 75 kWh Modell aufgerüstet werden.

Ob es die Umweltbonus genannte Kaufprämie dann noch für das Elektroauto Tesla Model S geben wird, ist unklar

Damit ein Autohersteller an dem Umweltbonus-Programm teilnehmen kann, hängt unter anderem davon ab, wie teuer das jeweilige Elektro- oder Plug-In Hybridauto in der Basisversion ist. So darf die Basisversion nicht mehr als 60.000 Euro kosten, Tesla hatte, um in das Förderprogramm aufgenommen zu werden, in die Trickkiste gegriffen.

Denn in Deutschland wird das Model S 60 mit und ohne dem Komfortpaket angeboten, denn per Software ist das Navigationssystem, die Rückfahrkamera, etc. gesperrt.
Wenn man also gleich beim Bestellvorgang den Haken beim Komfort-Paket macht, war das Fahrzeug teurer als die 60.000 Euro. Wenn man den Haken weg lässt, kommt der Stromer in den Genuss der Prämie. (Praktischerweise kann man das Komfortpaket nach dem Kauf bequem aktivieren lassen, wenn man den Aufpreis zahlt.)

Allerdings sagen die Richtlinien, dass es reicht, wenn nur die Basisvariante eines Fahrzeugs in den förderfähigen Bereich fällt, denn dann kommen auch die teureren Varianten der Modellreihe in den Fördergenuss.
Dies heißt, dass es auch für das Elektroauto Tesla Model S 90 und Model S P100D die Kaufförderung gibt.

Aber ich gehe mal davon aus, dass jemand, der 80.000 Euro für ein Auto bezahlen kann, auf die 4.000 Euro verzichten kann.

[13.03.2017] Im Februar 2017 waren in Deutschland 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies ist doppelt so viel wie im Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden in den ersten beiden Monaten diesen Jahres bereits mehr Elektroautos angemeldet, als im gesamten Jahr 2012.

Elektroauto Renault Zoe

Elektroauto Renault Zoe

Das Jahr 2017 verläuft in Punkto Neuzulassungen von Elektroautos weiterhin positiv, denn auch im Februar 2017 wurden mehr als 1.000 rein elektrisch angetriebene PKW angemeldet.

So waren im Februar 1.546 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies entspricht einem plus von 105,9 % im Vergleich zum Vorjahresmonat. Gleichzeitig wurden 5.082 Hybridautos neu angemeldet, 1.443 waren hiervon Plug-In Hybridautos (+44,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat). Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf Flüssiggas- (344/+64,6 %) und Erdgasfahrzeuge (161/-45,8 %). Die durchschnittliche CO2-Emission stieg um +0,2 Prozent auf 127,7 g/km.

Bei den Importmarken legte Tesla mit +122,0 Prozent am deutlichsten zu, im Januar lag der Wert von Tesla sogar noch bei +287,2 % (im Vergleich zum Vorjahresmonat).


(Falls die Tabelle nicht richtig angezeigt werden sollte, habe ich unten noch einmal eine HTML-Variante eingefügt.

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 2.869 (Januar bis inkl. Februar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2017 aus:

Januar 2017: 1.323
Februar 2017: 1.546
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

 

Feb 17
# Fahrzeug Februar Januar Dezember Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 Renault Zoe 431 180 239 611 236,83 2842
2 BMW i3* 305 388 433 693 269,67 3236
3 Kia Soul EV 282 177 121 459 160,92 1931
4 Tesla Model S 163 96 160 259 63,50 762
5 HYUNDAI IONIQ** 141 117 155 258  44,5 534
6 Nissan Leaf 117 115 112 232 92,75 1113
7 VW e-up! 102 93 120 195 220,67 2648
8 Mercedes-Benz B-Klasse 61 68 22 129  71 852
9 Tesla Model X 39 55 111 94 27,83 334
10 Peugeot iOn 39 54 24 93 19,67 236
11 VW e-Golf 29 21 28 50 106,58 1279
12 Citroen C-Zero 25 18 16 43 11,75 141
13 Opel Ampera-e 15 13 0 28  2,33 28
14 Nissan e-NV200 14 21 14 35 15,50 186
15 FORD FOCUS 5 0 3 5  0,66 8
16 Mitsubishi i-MiEV 5 0 0 5 0,92 11
17 Audi R8 e-Tron 3 0 0 3 0,33 4
18 Smart Fortwo ED 1 2 1 3 4,00 48
19 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 5,42 65
20 Citroen Berlingo 0 1 0 1 2,58 31
1777 1559 1559
*: Rein elektrisch: 168, mit Range-Extender: 137 *: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143

Zahlen via Kraftfahrtbundesamt (www.KBA.de)

[09.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model S verfügt über 8 Kameras, so soll der Autopilot die Umgebung besser erkennen können, derzeit wird anscheinend jedoch nur eine Kamera genutzt.

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Wenn der Autopilot einen Spurwechsel durchführen soll, werden die Fahrzeuge rund um das Elektroauto Tesla Model S mit den Sensoren überwacht. Bildquelle: Tesla Motors

Seit dem Oktober 2016 baut Tesla (ehemals Tesla Motors) in das Model S eine neue Hardware ein. Dazu zählen unter anderem mehr Sensoren für den Autopiloten, dieses System kann auf die Daten vom Radar, Ultraschallsensoren und 8 Kameras zugreifen.
Mit der Hardware der 1. Generation wurden durch die Besitzer fast 2 Milliarden Meilen (etwa 3,21 Milliarden Kilometer) zurückgelegt, mit der neuen Hardwaregeneration wurde seit dem Oktober 2016 entsprechend weniger gefahren.
Der US-Autohersteller nutzt die Daten der Telemetrie und die des Autopiloten, um sein Assistenzsystem stetig zu verbessern.

Das Elektroauto Tesla Model S nutzt eine neue Software zur Objekterkennung

So kommt bei dem verbesserten Autopiloten ein neu entwickeltes Bildverarbeitungssystem mit dem Namen Tesla Vision zum Einsatz, zuvor kam ein System Namens Mobileye zum Einsatz.
Bisher wird Tesla Vision immer weiter verbessert, so soll es bald schon die Qualität von Mobileye erreichen und dann sogar schnell besser als das alte System werden.
Denn je besser das Bildverarbeitungssystem ist, um so besser wird die Umwelt erkannt – so kann der Bordcomputer noch besser und sicherer agieren.

Ein Mitglied des Onlineforums Tesla Motors Club hat nach und nach die 8 Kameras überklebt, jedes mal hat er dann die Lenkautomatik getestet, diese funktionierte auch noch, als 6 Kameras wegen des Klebebands keine Bilder liefern konnten.

Das Onlinemagazin Electrek konnte 7 Kameras abkleben und der Autopilot funktionierte noch immer.

Bei beiden Tests war die nach vorne gerichtete Hauptfeld-Vorwärtskamera das wichtigste Element im Bereich der Kameras, zusätzlich nutzt der Bordcomputer aber auch ein Radar und Ultraschallsensoren.

Im Rahmen der Softwareaktualisierung und im Handbuch weist Tesla regelmäßig darauf hin, dass sich der Autopilot noch in der Betaphase befindet. Daher sollten die Fahrer immer bereit sein, in das Geschehen einzugreifen.
Das gute ist, dass Tesla mit jedem gefahrenen Kilometer mehr Daten sammelt, um seinen Autopiloten zu verbessern. Zusätzlich wird die Hardware vom Autopiloten auch bei dem Elektroauto Tesla Model X eingesetzt, hierbei handelt es sich um einen Elektro-SUV.

 

 

[05.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte optional mit einem Solardach angeboten werden, dies würde für etwa 3,5 Kilometer zusätzlich pro Tag reichen.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius wird optional mit einem Solardach ausgeliefert, dass Dach stammt von Panasonic. Da Tesla Motors auch zu den Kunden des Batterie- und Autoteileherstellers gehört, könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 über ein Solardach verfügen. Bildquelle: Toyota

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius wird optional mit einem Solardach ausgeliefert, dass Dach stammt von Panasonic. Da Tesla Motors auch zu den Kunden des Batterie- und Autoteileherstellers gehört, könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 über ein Solardach verfügen. Bildquelle: Toyota

Obwohl es naheliegend klingt, werden nur wenige Elektroautos mit einem Solardach ausgestattet. Das Model 3 von Tesla könnte zu den wenigen Elektrofahrzeugen gehören, welche über Solarflächen verfügen.

Denn der Batteriehersteller und Automobilzulieferer Panasonic hat erst vor kurzem ein Solardach für das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Plug-In vorgestellt, da Panasonic und Tesla Motors eng zusammenarbeiten, könnte es daher laut des Onlinemagazin electric auch für das Model 3 ein Solardach geben.

So liefert Panasonic an den US-Autohersteller die Batterieeinheiten und arbeitet zusammen mit Tesla an der Gigafactory genannten Batteriefabrik in Nevada, daher wäre es gut möglich, dass man das Model 3 optional mit einem Solardach bestellen kann.

Zu dem hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) Ende November 2016 per Twitter mitgeteilt, dass es möglicherweise ein Solardach geben könnte.

Obwohl es bei dem ersten Gedanken sehr einleuchtend klingt, ein Elektroauto mit Solarflächen auszustatten, gibt es wenig Autohersteller, welches dies tun. So gibt es das Elektroauto Nissan Leaf mit optionalen Solarflächen auf dem Spoiler, auch das Elektroauto Sono Motors Sion soll über Solarflächen verfügen. Allerdings kann dieser PKW noch nicht gekauft werden, ab Mitte 2017 sollen jedoch Probefahrten möglich sein.

Darum gibt es so wenig Elektroautos mit Solarflächen

Da ein Auto oft die meiste Zeit nur steht, könnte man die Zeit auch dafür nutzen, dass die Batterieeinheit über die Solarzellen mit Energie versorgt wird. Allerdings wiegen Solarzellen im Vergleich zum herkömmlichen Autolack auch einiges mehr, zwar gibt es auch Solarzellen, welche relativ dünn sind, aber diese kosten dann auch wieder etwas mehr Geld.
Gleichzeitig befindet sich der Großteil eines Autos nie in der perfekten Position, dass Solarzellen optimal in Richtung der Sonne ausgerichtet sind.

Somit verfügt die Solaranlage am Auto nur über einen vergleichsweise geringen Wirkungsgrad.

Daher ist es vermutlich eine Mischung aus dem geringen Wirkungsgrad, den unnötigen Kosten als auch des zusätzlichen Gewichtes, welcher dazu führt, dass die Autohersteller kaum Solarpanele an ihren Elektroautos montieren.

Die Leistung des Solardach, welches Panasonic vorgestellt hat, liegt bei 180 Watt. Dies reicht für etwa 3,5 zusätzliche Kilometer pro Tag.

Via: Electrec

[14.02.2017] Die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 steht kurz bevor, vorher muss die Fertigung in der Autofabrik allerdings kurz pausiert werden.
Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

In diesem Monat bereitet Tesla seine Fertigungsanlagen für die Produktion des Elektroauto Tesla Model 3 vor, dafür steht die ganze Autofabrik eine Woche still. Denn um die Massenproduktion des neusten Stromers zu starten, muss die Fabrik an manchen Produktionslinien umgerüstet werden.
Die Zeit will man auch gleich nutzen, um die Maschinen und Roboter zu warten. Aber auch die Lackiererei wird vergrößert, da dann neben dem Model 3 auch weiterhin das Model S und auch das Elektro-SUV Model X in der selben Fabrik produziert wird.
Wenn die Vorbereitungen abgeschlossen sind, soll die Massenproduktion des Model 3 im zweiten Quartal 2017 beginnen. Die Auslieferung soll noch in diesem Jahr erfolgen, da es aber bereits im Juni 2016 über 400.000 Reservierungen gab, werden die Besteller,welche ihr Model 3 erst jetzt bestellen, noch bis weit in das Jahr 2018 warten müssen.
Da die Produktionslinie etwa eine Woche lang still stehen wird, werden in der Zeit auch keine Model X oder Model S gebaut.

Damit sich der Produktionsstopp nicht auf die Absatzzahlen auswirkt und die Kunden nicht länger als nötig warten müssen, hat der Autobauer zusätzliche Produktionstage eingeführt.

Auslieferung des Elektroauto Tesla Model 3 beginnt im Jahr 2017

Für Tesla hängt von einem erfolgreichen Produktionsstart viel ab, denn erst wenn das reservierte Model 3 produziert wird, muss der Kunde es auch nehmen und somit den Kaufpreis von 35.000 US-Dollar bezahlen (1.000 Dollar werden von dem Kaufpreis abgezogen, weil die Kunden eine Reservierungsgebühr n Höhe von 1.000 Dollar bezahlen mussten, welche aber voll auf den Kaufpreis angerechnet wird.
Solange der reservierte PKW noch nicht produziert wird, kann der Kunde noch vom Kauf zurücktreten und erhält die volle Reservierungssumme erstattet. Daher kann der Autohersteller mit den Reservierungssummen auch nicht arbeiten, sondern diese müssen gesondert gebucht werden.

Wenn Tesla das Model 3 mindestens 400.000 mal verkaufen kann, bedeutet dies einen Umsatz in Höhe von 14.000.000.000 Dollar. Die Analysten werden sich wahrscheinlich fragen, wie teuer die Produktion eines einzelnen Wagens sein wird.
Durch die Gigafactory genannte Batteriefabrik will Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) die Kosten pro Fahrzeug stark reduzieren, da der Energiespeicher derzeit zu den teuersten Komponenten eines Elektroautos gehört und je nach Batteriegröße etwa einen Drittel des Kaufpreises ausmachen kann.

Das Model 3 wird in der Fabrik in Fremont im US-Bundesstaat Kalifornien produziert, die Batterieeinheit und der Antriebsstrang werden in der Gigafactory in Nevada gefertigt (werden).

Via: Golem

[13.02.2017] Das Jahr 2017 fing beim Thema Elektromobilität sehr gut an, so waren im Januar 1.323 Elektroautos unter den Neuzulassungen in Deutschland. Dies macht ein Plus von 177,4 Prozent aus, denn im Januar 2016 wurden nur 477 E-Autos neu angemeldet.

Elektroauto BMW i3

Im Januar 2017 liegt das Elektroauto BMW i3 auf Platz 1 der Neuzulassungen von E-Autos.

Wenn das nicht mal ein super Start in das Jahr 2017 war, denn im Januar 2017 wurden 1.323 Elektroauto neu angemeldet. Somit waren in den letzten fünf Monaten jeden Monat mehr als 1.000 E-Autos unter den Neuzulassungen, im Vergleich zum Vorjahresmonat (Januar 2016) ergibt sich sogar eine Steigerung von 177,4 Prozent.

Elektroauto Opel Ampera-e bereits in den Neuzulassungen?

Übrigens findet man den Opel Ampera mit 13 Einheiten in der Tabelle der Neuzulassungen in der Rubrik der Elektroautos (die Plug-In Hybridautos werden in einer anderen Spalte aufgeführt), daher habe ich mal beim Kraftfahrtbundesamt nachgefragt, ob wirklich der Ampera (Plug-In) oder der Ampera-e (Elektroauto) gemeint ist. (Bis zu einer Antwort gehe ich mal davon aus, dass der Opel Ampera-e gemeint ist.

Elektroauto-Hersteller Tesla wird explizit in der Pressemitteilung des KBA erwähnt

Aber auch die Freunde des Elektroauto-Herstellers Tesla Motors können sich freuen, denn Tesla konnte als Importmarke im Vergleich zum Vorjahresmonat ein stolzes Plus von 287,2 % erreichen. Tesla wird mit diesem sehr guten Ergebnis sogar explizit in der Pressemeldung erwähnt:

Bei den Importmarken konnten Tesla (+287,2 %) und Lexus (+148,0 %) gegenüber dem Vorjahresmonat dreistellige Steigerungsraten aufweisen.

(Übrigens: Seit kurzem heißt Tesla Motors nur noch Tesla: )

Leider entfiel im Januar 2017 mehr als die Hälfte der Pkw-Neuzulassungen mit einem Anteil von 52,2 Prozent auf die Benziner (+16,4 %), mit einem Anteil von 45,1 Prozent folgten die Dieselfahrzeuge (+2,4 %).
Die Elektroautos sind mit genau 1.323 Einheiten (+177,4 %) vertreten, dies macht einen Neuzulassungsanteil von 0,5 Prozent aus. Ein Anteil von jeweils 0,1 Prozent entfiel auf die Kraftstoffarten Erdgas (184 Pkw, -23,3 %) und Flüssiggas (311 Pkw, +67,2 %). Hybride Antriebe, deren Anteil bei 1,9 Prozent lag, erfuhren ein Plus von +66,1 Prozent – darunter die Plug-ins mit einem Anteil von 0,6 Prozent sowie einem Plus von +57,1 Prozent.

Hier sind die Zahlen der Elektroauto Neuzulassungen für den Januar 2017 in unserer interaktiven Tabelle:

*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117
**Rein Elektrisch: 29, Plug-In: 88 **Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

(Falls die Tabelle nicht funktionieren sollte, gibt es die Tabelle noch einmal ganz unten in diesem Artikel)

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

2017: 1.323 (Januar 2017)
2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
2015: 12.363
2014: 8.522
2013: 6.379
2012: 2.730
So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2016 aus:

Januar: 477
Februar: 751
März: 1.104
April: 604
Mai: 588
Juni: 833
Juli: 785
August: 895
September: 1.641
Oktober: 1.167
November: 1.231
Dezember: 1.334
Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

 

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

Januar: 659
Februar: 436
März: 1.278
April: 684
Mai: 574
Juni: 1.032
Juli: 962
August: 831
September: 929
Oktober: 1.686
November: 1.372
Dezember: 1.920
Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

Hier ist die Tabelle noch einmal in HTML-Form:

Jan 17
# Fahrzeug Januar Dezember November Jahr 2017 Durchschnitt 12 Monate Letzte 12 Monate
1 BMW i3* 388 433 291 388 258,50 3102
2 Renault Zoe 180 239 303 180 217,67 2612
3 Tesla Model S 96 160 84 96 57,50 690
4 HYUNDAI IONIQ** 117 155 121 117 393
5 Kia Soul EV 177 121 34 177 138,67 1664
6 VW e-up! 93 120 109 93 216,75 2601
7 Nissan Leaf 115 112 181 115 96,67 1160
8 Tesla Model X 55 111 48 55 40,75 489
9 VW e-Golf 21 28 115 21 109,92 1319
10 Peugeot iOn 54 24 25 54 14,92 179
11 Mercedes-Benz B-Klasse 66 22 51 66 2510
12 Citroen C-Zero 18 16 4 18 8,92 107
13 Nissan e-NV200 21 14 41 21 15,33 184
14 FORD FOCUS 0 3 3 0 6
15 Smart Fortwo ED 2 1 0 2 5,08 61
16 Renault Kangoo ZE 0 0 0 0 7,92 95
17 Citroen Berlingo 1 0 0 1 3,42 41
18 Mitsubishi i-MiEV 0 0 4 0 0,50 6
19 Audi R8 e-Tron 0 0 0 0 0,17 2
20 Opel Ampera-e 13 13 13
1559 1410
*: Rein elektrisch: 244, mit Range-Extender: 144 *: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143 *: Rein elektrisch: 274, mit Range-Extender: 117

[12.02.2017] Wegen Adidas muss Tesla seinen neusten Stromer in Elektroauto Tesla Model 3 umbenennen, vorher sollte es Model ≡ heißen.

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Elektroauto Tesla Model 3. Bildquelle: Tesla Motors

Ursprünglich sollte der neuste Volksstromer von Tesla Motors „Model E“ heißen, allerdings hatte sich der Autohersteller Ford die Namensrechte bereits vorher gesichert.
Dann sollte das E-Auto Model III heißen, diese Pläne wurden dann dahingehend geändert, dass das Auto Model heißen sollte, dagegen ist dann allerdings die Bekleidungsfirma Adidas vorgegangen. Nun wird der Stromer ganz klassisch Model 3 heißen.

Tesla hatte sich die entsprechenden Patente für die Bezeichnung „Model III“ und „Model “ gesichert, dagegen ist dann Adidas vorgegangen und hat mit Hilfe seiner Anwälte Einspruch bei dem Patentamt eingelegt.

Adidas ließ mitteilen, dass man sich Tesla nicht entgegensetzen würde, wenn der Modellschriftzug nur für das Auto selbst zum Einsatz käme. Allerdings sei man nicht damit einverstanden, dass Tesla den selbigen Schriftzug auch für Bekleidung nutzen will.
Daher hatten die Anwälte von Adidas zwei Einsprüche eingelegt: Einmal weil man der Meinung ist, dass eine Verwechslungsgefahr besteht und ein weiterer, weil man befürchtet, dass der Ruf verwässert werden könnte.

Per Twitter hat Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla Motors) mitgeteilt, dass aus die neue Bezeichnung (Model 3) auch bei den Fahrzeugen zum Einsatz kommen wird.

Im Vorfeld hatte ein Twitternutzer an Musk die Frage gestellt, ob auf dem Fahrzeuge die drei horizontalen Linien oder die nummerische Schreibweise verwendet werden wird.

Musk antwortete ebenfalls über Twitter, dass man bei der Modellbezeichnung, welche sich hinten am Fahrzeugheck befindet, die numerische Schreibweise verwendet wird.

Das nächste Event, bei dem es mehr Informationen über das Elektroauto Tesla Model 3 geben wird, soll am Ende des 1. Quartals 2017 stattfinden.

Der Produktionsstart für das Model 3 ist für Mitte 2017 vorgesehen, der Preis wird bei etwa 35.000 bis 39.000 Euro liegen. Die ersten Fahrzeuge sollen bereits Ende 2017 auf den Markt kommen, hier werden höchstwahrscheinlich nur die zum Zuge kommen, welche das E-Auto früh genug reserviert haben.

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