Archiv

Kategorie: Wasserstoff

Jens Stratmann (von Rad-ab.com) hatte die Idee, eine Blogparade zum Thema „Wie hast du dir als Kind die automobile Zukunft vorgestellt?“ zu starten. Da ich zum Jahrgang 1981 gehöre, haben meine Vorstellungen der automobilen Zukunft Serien, wie „Die Jetsons“, „Knight Rider“ und auch Filme, wie zum Beispiel „Zurück in die Zukunft“ geprägt.

Mit einem DMC DeLorean und dem Fluxkompensator reisen Marty und Doc aus dem Jahr 1985 ins das Jahr 2015. Bildquelle: http://www.delorean.com

Mit einem DMC DeLorean und dem Fluxkompensator reisen Marty und Doc aus dem Jahr 1985 ins das Jahr 2015. Bildquelle: http://www.delorean.com

Allerdings war ich damals kein Fan von fliegenden Autos, schließlich fahren Autos und Flugzeuge/Raumschiffe fliegen. Wenn ich mir mit meinen jetzigen 34 Jahren überlege, wie ich mir damals vorgestellt hatte, wie wohl die automobile Zukunft aussehen würde, fällt mir ein, dass ich mir kaum Gedanken über die genaue Antriebsart gemacht hatte – ich kann mich aber an keine Rauchwolken erinnern, welche aus einem möglichen Auspuff kommen.
Daher stelle ich die These auf, dass die Antriebsart der meisten Fahrzeuge, welche sich Kinder vorstellen, in irgendeiner Form elektrisch ist. 🙂

In meiner Vorstellung waren die Fahrzeuge eher so groß, dass eine fünfköpfige Familie in dem PKW locker Platz hat – aber auch nicht so groß wie der Pick-Up Dodge Ram 1500.
Ich war allerdings schon immer ein Fan von autonom fahrenden Autos, denn warum soll ein Mensch seine Lebenszeit mit etwas verschwenden, was ein Computer in der Regel viel schneller und besser kann?

Daher würde ich im Nachhinein schon sagen, dass ich mir die automobile Zukunft autonom und elektrisch fahrend vorgestellt hatte. Allerdings bin ich auch ein großer Star Trek Fan – allerdings ist dies wieder ein ganz anderes Thema, schließlich geht es hier nicht um Raumschiffe… 🙂

Übrigens ist das heutige Datum (21. Oktober 2015) von entscheidender Bedeutung in der Science-Fiction-Film-Trilogie „Zurück in die Zukunft“, denn am heutigen Tag kommt Marty McFly (Hauptcharakter der „Zurück in die Zukunft“-Trilogie) aus dem Jahr 1985 mit seiner DeLorean-Zeitmaschine zu uns. Aus diesem Anlass gibt es zahlreiche Themenpartys und manche Kinos zeigen auch alle drei Teile.

Hier ist die vollständige Liste aller Blogparaden-Teilnehmer zu dem Motto „Wie hast du dir als Kind die automobile Zukunft vorgestellt?“:

Im September findet die 66. Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) statt, in dem Rahmen wird das Bennstoffzellenauto Toyota Mirai seine Deutschlandpremiere feiern.

Brennstoffzellenauto Toyota Mirai. Bildquelle: Toyota

Brennstoffzellenauto Toyota Mirai. Bildquelle: Toyota

Bei der IAA (Besuchertage: 17. bis 27. 9. 2015) in Frankfurt handelt es sich um die Leitmesse der Mobilität – dazu gehören auch Prototypen von noch nicht auf den Markt erhältlichen Fahrzeugen.

Der Mirai ist das erste Brennstoffzellenfahrzeug von Toyota, der Verbrauch liegt bei nur 0,76 kg Wasserstoff pro 100 Kilometer. Für eine Wasserstofffüllung muss man in Deutschland derzeit zwischen 7,22 bis ca. 9,50 Euro bezahlen.
In den Tank passen fünf Liter, womit die Reichweite bei über 650 km liegt.

Die Brennstoffzelle erzeugt den Strom für den Elektromotor, als Abgas kommt nur reiner Wasserdampf aus dem Auspuff. Der E-Motor verfügt über eine Leistung von 113 kW/154 PS.
Die Mittelklasse Limousine ist 4,89 Meter lang, dass Fahrgeräusch ist mit 69 dB im Vergleich zu einem PKW mit einem Verbrennungsmotor sehr leise.

Der Toyota Mirai kommt ab Oktober 2015 in Deutschland, Dänemark und England auf den Markt.
Allerdings ist der Kaufpreis mit 78.540 Euro (bzw. einer Leasingrate von 1.200 Euro pro Monat) sehr hoch, den Großteil des Preises kommt durch die Brennstoffzelle zu Stande. Als Zubehör gibt es ein JBL Sound-System mit 11 Lautsprechern, ein sprachgesteuertes Navigationssystem (Toyota Touch2 & Go plus), Bi-LED-Scheinwerfer oder automatisch wechselndes Abblend- und Fernlicht, diverse Fahrerassistenzsysteme (Toter-Winkel-Warner, Rückfahr- und Spurhalteassistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und ein Pre-Collision System).

Meine Meinung über den Toyota Mirai

Ich finde die Brennstoffzellentechnologie ein interessantes Konzept, für die Energieerzeugung für Wohnwagen usw. ist es auch eine gute Idee – ABER mich stört es, dass man mit dem Brennstoffzellenauto wieder zu einer entsprechenden Tankstelle fahren muss, um Wasserstoff »nachzutanken«.
Viel interessanter finde ich hier die reinen Elektroautos, denn den dafür nötigen Strom kann man überall auf der Welt regenerativ erzeugen. Wer ein Haus hat, kann sich einfach eine Solaranlage auf das Dach und die Garage montieren lassen und schon spart man zukünftig die Kosten für das Tanken..

Den Preisaspekt lasse ich Mal bewusst außen vor gelassen, denn die Brennstoffzellen werden in Zukunft – wie die Akkuzellen – noch wesentlich günstiger werden.
Wenn es den Mirai statt mit einer Brennstoffzelle mit einer Batterieeinheit geben würde, wäre es ein echter Konkurrent für die Stromer von Tesla Motors.

Laut einer aktuellen Befragung wollen 13 Prozent ein Elektroauto fahren, doppelt so viele streben nach einem Hybridauto.

Umfrage: 13 Prozent würden sich gerne ein Elektroauto kaufen. Bildquelle: CreditPlus Bank AG

Umfrage: 13 Prozent würden sich gerne ein Elektroauto kaufen. Bildquelle: CreditPlus Bank AG

Die CreditPlus Bank AG hat eine Umfrage in Auftrag gegeben, dabei ging es unter anderem um die Elektromobilität und um autonomes Fahren.
Bei der Frage »Was denken Sie, welchen Autotyp fahren Sie in zehn Jahren?« haben 13 Prozent geantwortet, dass sie 2025 ein E-Auto fahren werden.

So sehen sie Antworten im Detail aus:

  • Verbrennungsmotor: 27 Prozent
  • Hybrid: 26 Prozent
  • Elektroantrieb: 13 %
  • Mein Traumauto (Sportwagen, Oldtimer, etc.): 6 %
  • Wasserstoff: 6 %
  • Autonom fahrendes Auto / Roboterauto: 3 %

(Die komplette Infografik gibt es hier: http://tinyurl.com/nucqbae)

Kaum einer hält die Ziele der Bundesregierung für realistisch

70 Prozent der Befragten glauben nicht daran, dass das Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Millionen Elektrofahrzeuge auf die Straße zu bringen, auch nur annähernd erreicht wird.

40 Prozent haben geantwortet: Nein, es werden sicher weniger als 500.000 Elektrofahrzeuge bis 2020 zugelassen sein.

30 Prozent vermuten: Nein, und es werden sicher nur 500.000 bis unter 800.000 Elektrofahrzeuge bis 2020 zugelassen sein.:

Selbstfahrende Autos:

Die Mehrheit von 58 Prozent ist nicht an selbst fahrenden Autos interessiert, hauptsächlich, weil sie selbst fahren wollen oder der Technik misstrauen.

Bei der Befragung nach den Wunschmodellen (unabhängig vom Antrieb) haben 18 Prozent geantwortet, dass sie als nächstes gerne ein SUV kaufen würden.
Der Sportwagen liegt mit 17 Prozent auf Platz 2, 15 Prozent eine normale Mittelklasse.Befragungshintergrund

An der Umfrage »Automobilität 2015« der CreditPlus Bank AG haben sich 1.009 Bundesbürger beteiligt. Die Befragungen wurden im Frühjahr 2015
online vom Marktforschungsinstitut Toluna durchgeführt. Die Ergebnisse sind repräsentativ hochgerechnet.

Weitere Infos zu den Studienergebnissen gibt es hier: http://tinyurl.com/olwqrvt

In Deutschland führt die Elektromobilität ein Nischendasein, nun hat Angela Merkel neue Förderungen für Elektrofahrzeuge in Aussicht gestellt.

Fotolia_39130945 Bildquelle stockWERK - Fotolia.com

Fotolia_39130945 Bildquelle stockWERK – Fotolia.com

Die Absatzzahlen für Elektroautos steigen zwar auch in Deutschland, allerdings viel geringer, als in vergleichbaren Nachbarländern.

Dennoch hält die Bundesregierung an ihrem Ziel von einer Million Elektrofahrzeuge bis zum Jahr 2020 fest.
Um dieses ehrgeizige Vorhaben zu erreichen, wollen die Politiker ein paar Maßnahmen einführen, um den Absatz der elektrisch angetriebenen Fahrzeuge zu steigern.

So ist geplant, dass die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie im Zeitraum zwischen 2016 und 2018 mit 161 Millionen Euro gefördert wird.
Alexander Dobrindt (Verkehrsminister, CSU) hat auf der Konferenz zur Elektromobilität in Berlin angekündigt, dass das Wasserstofftankstellennetz ausgebaut werden soll.

Angela Merkel (Bundeskanzlerin, CDU) ging einen Schritt weiter und stellt finanzielle Kaufanreize – welche noch dieses Jahr kommen sollen – in Aussicht. In diesem Zusammenhang sagte sie, dass Deutschland nicht um eine weitergehende Förderung herum kommen wird.

Vor ein paar Jahren wollte die Bundesregierung sogar noch eine Million Elektroautos im Jahr 2020 in Deutschland realisieren, allerdings wurde dieses Ziel etwas geändert, so das nun auch Brennstoffzellen– und Plug-In Hybridautos mit dazu gezählt werden.

Laut des Verbands der Automobilindustrie (VDA) gab es Anfang 2015 bundesweit erst 25.300 E-Autos.
Viele Menschen entscheiden sich vor allem nicht für ein E-Auto, weil die Anschaffungskosten durchschnittlich 3.000 bis 5.000 Euro über einem vergleichbaren Verbrenner liegen.

Gleichzeitig befürchten viele potenziellen Käufer, dass die Reichweite zu gering sei. Die Reichweitenangst wollen die Politiker mit dem Ausbau der Ladestationen bekämpfen.

Die Bundesregierung will die Elektromobilität technologieoffen fördern, so sollen bis Ende des Jahres 50 Wasserstofftankstellen in den Metropolregionen und an wichtigen Autobahnstellen installiert werden.

Bis zum Jahr 2023 soll es in Deutschland 350 Wasserstofftankstellen geben.

Aber auch die reinen Elektroautos werden gefördert, so hatte Dobrindt angekündigt, dass es bis 2017 wenigstens 400 neue Schnellladestationen geben soll.

Mögliche Käufer sollen mit Geld gelockt werden

In den Ländern, in welchen es finanzielle Kaufanreize für die Anschaffung von Stromern gibt, sind die Zulassungszahlen für Elektrofahrzeuge stark gestiegen.

In Deutschland gab es bisher keine nennenswerte Förderung, aber in Zukunft soll es zumindest für Selbstständige die Möglichkeit geben, eine Sonderabschreibung für die Erwerb von E-Autos geltend zu machen.

Andere Experten fordern, dass die Bundesregierung einen Schritt weiter geht und auch Privatleute mit finanziellen Kaufanreizen für die Anschaffung von E-Fahrzeugen lockt.

Via: Welt

Auf der Hannover Messe können dieses Jahr Wasserstoff- und Elektroautos kostenlos auf einem kleinen Parcours gefahren werden.

Elektroauto Renault Zoe

Elektroauto Renault Zoe

Wer schon immer mal verschiedene Elektrofahrzeuge testen wollte, kann dies am einfachsten auf der Hannover Messe tun.
Denn dort gibt es neben der Halle 27 eine Teststrecke mit vielen elektrisch angetriebenen Fahrzeugen.

Für die Testfahrt muss man seinen Führerschein sowie Personalausweis dabei haben und eine Erklärung unterzeichnen, anschließend sucht man sich die entsprechende Schlange aus.
Mit etwas Glück muss man nicht warten, sondern wird direkt von dem verantwortlichen Mitarbeiter abgeholt, welcher einem den PKW erklärt.

Folgende Elektroautos können getestet werden:

Folgende Wasserstoffautos befinden sich auf dem Testparcours:

  • Honda FCX Clarity,
  • Toyota Mirai
  • Hyundai ix35 Fuel Cell
  • Toyota FCHV-adv
  • Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell
  • Volkswagen US Passat

Die Autos mit Wasserstoffantrieb werden übrigens dreimal täglich (11, 14 und 17 Uhr mit Hilfe einer mobilen Wasserstofftankstelle vom Unternehmen Linde aufgeladen.

Die Hannover Messe ist übrigens noch bis zum 17. April geöffnet.



 

Bei der Auftaktveranstaltung des Shell Eco-Marathon waren zwei Teams mit einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug am Start, heute stelle ich das Team NAOB vor, welches mit einem Brennstoffzellenauto an den Start geht.

Das Team NAOB mit seinem Brennstoffzellenauto NAOB Runner H2

Das Team NAOB mit seinem Brennstoffzellenauto NAOB Runner H2

Das Team NAOB des Nicolaus-August-Otto Berufskolleg Köln hat auf der Shell Eco-Marathon Auftaktveranstaltung am 18. März sein Brennstoffzellenauto präsentiert und auch getestet.
Mittlerweile nehmen die Kölner bereits zum sechsten mal an der Rallye teil, so auch dieses mal, wenn der Eco-Marathon (21. – 24. Mai 2015) in Rotterdam (Niederlande) startet.
Nach eigenen Angaben hat sich das Team für ein Brennstoffzellenfahrzeug entschieden, weil das Thema e-Mobility derzeit in aller Munde ist, jedoch die Reichweite von batterieelektrischen Fahrzeugen noch eingeschränkt ist – dies könne man durch den Einsatz von Wasserstoff und Brennstoffzellen ändern.

Das Team NAOB hat ihr Fahrzeug NAOB Runner H2 selbst konstruiert und auch selbst hergestellt. Der kleine Flitzer ist mit seinen ca. 42 Kg ein echtes Leichtgewicht, die neue Variante soll sogar noch leichter werden.
Da die Brennstoffzelle den Strom nicht gleichmäßig ausgibt, wurden Kondensatoren verwendet (es handelt sich um die blauen Bauteile auf den Fotos). Die eigentliche Brennstoffzelle wird durch vier aktive Lüfter gekühlt. Bei dem Rennen im Mai will das Team NAOB mit einem neuen Chassis antreten.

Wir dürfen also gespannt sein, wie der Shell Eco-Marathon im Mai verläuft.

Hier geht es zu den anderen Artikeln dieser Serie:
Auftaktveranstaltung zum Shell Eco-Marathon – Teil 1 #SEM2015
Shell Eco-Marathon Teil 2: Das Elektroauto des Team proTRon schafft 5.607 Kilometer #SEM2015
Hier geht es zu der Teamseite: NAOB

Die Bundesregierung will die Elektromobilität  stärker fördern, dazu gehört auch, dass die KfW Bankengruppe Unternehmern und Existenzgründer beim Thema Elektromobilität unterstützt.

Fotolia_39130945 Bildquelle stockWERK - Fotolia.com

Fotolia_39130945 Bildquelle stockWERK – Fotolia.com

Seit dem  1. Oktober 2014 fördert die KfW im Rahmen des Umweltprogramms Unternehmen bei der Anschaffung von gewerblich genutzten Elektroautos, Hybridautos, Plug-In Hybridautos, Brennstoffzellenfahrzeuge sowie leichten Fahrzeugen, welche von Biomethan- oder Erdgas angetrieben werden.

Von der Förderungen profitieren Freiberufler und Unternehmen mit langfristig günstigen Zinsen von bis zu 20 Jahren, derzeit liegt der effektive Jahreszins bei nur 1,26%.

Die Förderbank will mit der Aufnahme der Förderung von umweltschonenden Fahrzeugen einen Beitrag zur Verminderung der Luftverschmutzung ebenso wie zur Senkung von Lärmemissionen und Erschütterungen leisten.

Neben den eigentlichen PKW wird auch die Anschaffung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge oder Betankungsanlagen für Wasserstoff durch die KFW gefördert.

Weitere Informationen gibt es hier: KfW-Umweltprogramm

Um den Absatz von Elektroautos zu fördern, will die Bundesregierung den Fahrern von Elektrofahrzeugen ab Februar 2015 ein paar Privilegien im Straßenverkehr einräumen. So sollen zum Beispiel die Busspuren genutzt werden können oder kostenlos Parkplätze nutzen dürfen.

Elektroauto Parkplatz Wolfenbüttel Parkplatz nur für Elektrofahrzeuge

Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) haben einen Gesetzentwurf für ein Elektromobilitätsgesetz zur Abstimmung an die anderen Ressorts verschickt, wenn das Gesetz so umgesetzt wird, könnte man bereits im Februar 2015 mit einem Elektrofahrzeug auf den Busspuren fahren oder kostenlos parken.

Das Kabinett könnte sich noch im Sommer damit befassen, wenn das Gesetz so umgesetzt wird, haben in Zukunft die Kommunen die Möglichkeit, Parkplätze an Ladesäulen für Stromer zu reservieren, kostenlose Parkplätze anzubieten, Busspuren für Elektromobile zu öffnen und vieles mehr.

Matthias Wissmann (Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA)) ist aber noch skeptisch:

„Reservierte Parkplätze und Busspuren werden zwar im Gesetz stehen, aber die Kommunen werden diese Sonderregelungen nur zu einem Bruchteil umsetzen.“

Denn jede Kommune kann selbst entscheiden, welche Privilegien sie den elektrisch angetriebenen Fahrzeugen einräumt. München und Berlin haben bereits angekündigt, dass man die Busspuren nicht für Stromer freigeben will.

Sigrid Nikutta (Vorstandsvorsitzende der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG)) hält nicht sehr viel von den Plänen Dobrindts.:

„Aus unserer Sicht haben E-Autos zwei große Nachteile“, sagt sie. „Sie brauchen freie Straßen und Parkplätze, von beidem haben wir in Berlin zu wenig.“

Der Verkehrsminister und sein Ministerium gehen aber davon aus, dass die Kommunen die Vorteile einräumen werden, so steht in einem Papier des Hauses:

„Die Erfahrungen, die die Bundesregierung durch die Modellregionen und die Schaufenster Elektromobilität gesammelt hat, zeigen, dass gerade die Länder und Kommunen großes Interesse an der Einräumung solcher Privilegien haben“…
„Auch der Bundesrat hat im November 2013 die Kennzeichnung und Privilegierung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen im Straßenverkehr gefordert. Dies wird von vielen Städten und Gemeinden geteilt.“

Elektroautos könnten Sonderkennzeichen erhalten

Damit die Ordnungsbehörden besser überwachen können, dass wirklich nur die begünstigten Fahrzeuge die Privilegien nutzen, planen Dobrindt und Hendricks eine besondere Kennzeichnung der entsprechenden Fahrzeuge.

Folgende Fahrzeuge sollen von den Vorteilen profitieren können:

  • Elektroautos
  • Hybridfahrzeuge
  • Wasserstoffautos
  • Brennstoffzellenfahrzeuge.

 

 

 

 

Unsere Seite auf Google+ Google