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Kategorie: Plug-In-Hybridautos

[28.03.2017] Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV ist der erfolgreichste SUV in Norwegen, seit 2014 wurde der Outlander in Norwegen etwa 10.000 mal verkauft.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Mit seinem SUV, dem Outlander PHEV hat Mitsubishi gleich 2 Erfolge erzielt: Einmal ist der Plug-In Hybrid Outlander das am meisten verkaufte SUV in Norwegen und gleichzeitig ist er ein echter Bestseller in Europa.

In Norwegen leben laut einer aktuellen Studie die glücklichsten Menschen, gleichzeitig scheinen die Norweger auch besonders umweltfreundlich zu sein. Das zeigt sich zumindest am Anteil der Elektro-, Hybrid- und Plug-in Hybrid Fahrzeuge auf dem norwegischen Markt.

Von 150.000 Neufahrzeugzulassungen entfielen im vergangenen Jahr 50.000 auf E-Fahrzeuge. Jedes dritte Auto war also ein Stromer. Meistverkauftes E-Fahrzeuge war der Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander mit 5.128 Zulassungen. Er war auf dem norwegischen Markt gleichzeitig bestverkaufter SUV, Bestseller bei den Allradfahrzeugen und kam auf Rang zwei aller Marken und Antriebsarten.

Seit Verkaufsstart im Jahr 2014 wurden bei unseren nördlichen Nachbarn rund 10.000 Plug-in Hybrid Outlander zugelassen. Damit zahlt sich die langfristige Umweltstrategie des norwegischen Staates aus, die schon seit einigen Jahren klimafreundliche Mobilität konsequent fördert und umsetzt.

Der Plug-in Hybrid Outlander ist nicht nur in Norwegen erfolgreich. Im gesamten europäischen Raum dürfte in diesem Jahr die 100.000er Marke fallen. Allein im vergangenen Jahr kam er auf mehr als 21.000 Zulassungen und war damit klar die Nummer eins. Spitzenpositionen in diesem Fahrzeugsegment nahm er auch in weiteren europäischen Ländern ein. Platz eins in Großbritannien, Kroatien, Lettland, Island, Polen und Spanien. Rang zwei in Deutschland, Portugal und Schweden, Rang drei in Dänemark.

Das Elektro-SUV von Mitsubishi ist für die Menschen geeignet, welche gerne etwas höher sitzen wollen und trotzdem umweltfreundlich fahren wollen. Der Kaufpreis für das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV beginnt bei 39.990 Euro.

Gleichzeitig bekommt man bei dem Outlander PHEV insgesamt einen Bonus in Höhe von 6.000 Euro, denn Mitsubishi zahlt zu den 1.500 EUR Bundesanteil am Umweltbonus noch einmal 4.500 EUR Elektromobilitätsbonus oben drauf.

Quelle: eafo/World Happiness Report 2016

Via Mitsubishi

[05.03.2017] Das Elektroauto Tesla Model 3 könnte optional mit einem Solardach angeboten werden, dies würde für etwa 3,5 Kilometer zusätzlich pro Tag reichen.

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius wird optional mit einem Solardach ausgeliefert, dass Dach stammt von Panasonic. Da Tesla Motors auch zu den Kunden des Batterie- und Autoteileherstellers gehört, könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 über ein Solardach verfügen. Bildquelle: Toyota

Das Plug-In Hybridauto Toyota Prius wird optional mit einem Solardach ausgeliefert, dass Dach stammt von Panasonic. Da Tesla Motors auch zu den Kunden des Batterie- und Autoteileherstellers gehört, könnte auch das Elektroauto Tesla Model 3 über ein Solardach verfügen. Bildquelle: Toyota

Obwohl es naheliegend klingt, werden nur wenige Elektroautos mit einem Solardach ausgestattet. Das Model 3 von Tesla könnte zu den wenigen Elektrofahrzeugen gehören, welche über Solarflächen verfügen.

Denn der Batteriehersteller und Automobilzulieferer Panasonic hat erst vor kurzem ein Solardach für das Plug-In Hybridauto Toyota Prius Plug-In vorgestellt, da Panasonic und Tesla Motors eng zusammenarbeiten, könnte es daher laut des Onlinemagazin electric auch für das Model 3 ein Solardach geben.

So liefert Panasonic an den US-Autohersteller die Batterieeinheiten und arbeitet zusammen mit Tesla an der Gigafactory genannten Batteriefabrik in Nevada, daher wäre es gut möglich, dass man das Model 3 optional mit einem Solardach bestellen kann.

Zu dem hatte Elon Musk (CEO / Geschäftsführer von Tesla) Ende November 2016 per Twitter mitgeteilt, dass es möglicherweise ein Solardach geben könnte.

Obwohl es bei dem ersten Gedanken sehr einleuchtend klingt, ein Elektroauto mit Solarflächen auszustatten, gibt es wenig Autohersteller, welches dies tun. So gibt es das Elektroauto Nissan Leaf mit optionalen Solarflächen auf dem Spoiler, auch das Elektroauto Sono Motors Sion soll über Solarflächen verfügen. Allerdings kann dieser PKW noch nicht gekauft werden, ab Mitte 2017 sollen jedoch Probefahrten möglich sein.

Darum gibt es so wenig Elektroautos mit Solarflächen

Da ein Auto oft die meiste Zeit nur steht, könnte man die Zeit auch dafür nutzen, dass die Batterieeinheit über die Solarzellen mit Energie versorgt wird. Allerdings wiegen Solarzellen im Vergleich zum herkömmlichen Autolack auch einiges mehr, zwar gibt es auch Solarzellen, welche relativ dünn sind, aber diese kosten dann auch wieder etwas mehr Geld.
Gleichzeitig befindet sich der Großteil eines Autos nie in der perfekten Position, dass Solarzellen optimal in Richtung der Sonne ausgerichtet sind.

Somit verfügt die Solaranlage am Auto nur über einen vergleichsweise geringen Wirkungsgrad.

Daher ist es vermutlich eine Mischung aus dem geringen Wirkungsgrad, den unnötigen Kosten als auch des zusätzlichen Gewichtes, welcher dazu führt, dass die Autohersteller kaum Solarpanele an ihren Elektroautos montieren.

Die Leistung des Solardach, welches Panasonic vorgestellt hat, liegt bei 180 Watt. Dies reicht für etwa 3,5 zusätzliche Kilometer pro Tag.

Via: Electrec

[05.02.2017] Plug-In Hybridautos stellen eine Mischung aus Verbrennungsmotor und Elektroauto dar, mittlerweile gibt es die ersten Modelle ein paar Jahre auf dem Markt, daher wird es Zeit für ein kleines Fazit.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander macht eine gute Figur

Bei dem Outlander PHEV handelt es sich um einen teilweise elektrisch angetriebenen SUV von Mitsubishi, der Verbrauch soll bei nur 1,9 Liter auf 100 Kilometer liegen. Allerdings liegt sein Verbrauch beim Praxistest bei 4,2 Litern pro 100 km und 8,9 kWh pro 100 Kilometer.
Allerdings kann man mit dem Verbrauch auch weit unter der Vorgabe liegen, so kam Björn von Mein-Auto-Blog auf 1.44 Litern pro 100 km (ausgerechnet auf 2.600 km).
Aber auch beim CO2-Ausstoß liegen die Händlerangaben weit unter den echten Werten: So gibt das SUV laut Katalog nur 44 g/km, im Praxistest des ADAC lag der Wert jedoch bei 141 Gramm pro Kilometer.

Die rein elektrische Reichweite liegt bei 52 Kilometern, wenn man weiter fährt, sorgt der Verbrennungsmotor für das Vorankommen.

Ein Plug-In Hybridauto bietet Vor- und Nachteile

Im Gegensatz zu einem PKW mit einem Verbrennungsmotor, verfügen Elektroautos zum Beispiel nicht über Luft-, Kraftstoff- und Ölfilter, Zündkerzen, Keilriemen, Auspuff und auch ein Ölwechsel ist nicht nötig.
Wer sich ein Plug-In Hybridauto kaufen will, sollte sich darüber im klaren sein, dass man auch hier das Motoröl regelmäßig wechseln muss, dieses können Schweizer zum Beispiel günstig von : motoroel-direkt.ch Bestellen.

Wer viele kurze Strecken fährt und selten mal weite Fahrten unternehmen will, kann sich ein Plug-In Hybridauto kaufen, denn die rein elektrische Reichweite liegt je nach Modell bei bis zu 50 Kilometern – was für viele Menschen ausreichen dürfte.

Toyota Prius setzt die Bestmarke

Beim ADAC-Test hat der Toyota Prius mit fünf EcoTest-Sternen die Bestmarke erzielt. Die CO2-Emission beträgt 106 Gramm pro Kilometer. Wird aber die zusätzlich elektrisch zugeführte Energie in Form von CO2 addiert, erhält man gegenüber der Herstellerangabe eine Abweichung von 26,1 Prozent. Der Hersteller gibt einen kombinierten Verbrauch von 2,1 Liter pro 100 Kilometer und 5,2 kWh pro 100 Kilometer an.

Im ADAC-Test liegt der Verbrauch bei 3,6 Litern auf 100 Kilometer und 3,7 kWh pro 100 Kilometer. Wenn der Plug-in-Prius nur elektrisch bewegt wird, muss er schon nach 25 Kilometern an die Ladesäule.

VW Golf GTE erreicht 4 von 5 Sternen

Der VW Golf GTE erhält im ADAC EcoTest vier Sterne. Dafür ist vor allem der Wert für die Partikel-Emissionen des Verbrennungsmotors verantwortlich. Ein weiterer Grund ist der hohe ermittelte Verbrauchswert von 3,3 Liter pro 100 Kilometer und 7,0 kWh pro 100 Kilometer. Der Hersteller gibt nur 1,5 Liter pro 100 Kilometer und 11,4 kWH pro 100 Kilometer als Durchschnittsverbrauch an.

Fährt man mit leerem Akku weiter, steigt der Verbrauch auf durchschnittlich 5,1 Liter. Würde die Herstellerangabe auch die CO2-Emissionen aus der elektrisch zugeführten Energie berücksichtigen (hier 99 Gramm pro Kilometer), läge die Differenz zwischen Prospektangabe und ADAC EcoTest bei 13,9 Prozent. Der Plug-in-Golf muss, wird er rein elektrisch gefahren, alle 50 Kilometer ans Stromnetz.

 Plug-In Hybridauto Mercedes Plug-In S500 kommt auf 4 von 5 Sternen

Der Mercedes Plug-In S500 schafft es beim ADAC ebenfalls nur auf das Vier-Sterne-Niveau. Verbraucht werden in der Testprozedur des Clubs 8,0 kWh pro 100 Kilomter Strom und 5,2 Liter auf 100 Kilometer. Dies entspricht einer addierten CO2-Emission von 165 Gramm pro Kilometer. Der Hersteller gibt 65 Gramm pro Kilometer an – mit 2,8 Liter auf 100km und 13,5 kWh pro 100 Kilometer. Rechnet man die CO2-Emissionen aus der elektrisch hinzugekommenen Energie zur Herstellerangabe hinzu, erhält man einen Wert von 141 Gramm pro Kilometer.

Im Vergleich zum EcoTest entspricht dies einer Abweichung von 14,5 Prozent. Ist der Mercedes nur im e-Betrieb unterwegs, muss er ca. alle 33 Kilometer an eine externe Stromquelle.

Via: T-Online

[29.01.2017] Das Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander hat auch im Jahr 2017 den Titel “AUTO TEST SIEGER IN GRÜN” in der Kategorie Kompakt-SUV erhalten.

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Plug-In Hybridauto Mitsubishi Outlander PHEV

Der Mitsubishi Plug-In Hybrid Outlander PHEV gehört beim Thema Elektromobilität zum Flaggschiff der japanischen Traditionsmarke, denn der SUV wurde zum dritten Mal in Folge zum AUTO TEST SIEGER IN GRÜN der Kategorie Kompakt-SUV gewählt.

Die Auszeichnung wird gemeinsam vom Fachmagazin Auto Test und ÖKOTREND vergeben, bei dem letzteren handelt es sich um ein unabhängiges Institut für Umweltforschung.

So schreibt Mitsubishi in seiner Pressemiteilung:

Das Öko-Ranking bewertet den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs von der Herstellung bis zum Recycling, wobei neben Testwerten wie Kraftstoffverbrauch, Schadstoff- und Geräuschemissionen auch „die Wahrnehmung ökologischer und sozialer Verantwortung durch das Herstellerunternehmen“ ins Gesamtergebnis einfließen. Mit 90,9 von 100 möglichen Punkten ließen dabei Mitsubishi und der Plug-in Hybrid Outlander ihre Mitbewerber einmal mehr hinter sich.

Werner H. Frey (Geschäftsführer MMD Automobile) sagt:

„Man sagt ja, dass es schwieriger sei, an der Spitze zu bleiben als an die Spitze zu kommen.“

„Dass uns diese ,Titelverteidigungʻmit dem Plug-in Hybrid Outlander jetzt erneut gelingt, spricht ebenso für die hohe Nachhaltigkeit des Produkts und seiner Technik wie seine unveränderte Marktposition als erfolgreichster Vertreter seiner Klasse in Europa.“

Via: Pressemeldung von Mitsubishi

[15.01.2017] Im Jahr 2016 wurden in Deutschland genau 11.410 Elektroautos verkauft, zusätzlich wurden 13.744 Plug-In Hybridautos abgesetzt.

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Dezember 2016 war das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 der Neuzulassungen. Ab dem 1. Oktober kann das Elektroauto Renault Zoe auch mit einer Reichweite von 400 Kilometern bestellt werden. Bildquelle: Renault

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland weniger Elektroautos neu angemeldet, als im Jahr 2015. So wurden im Jahr 2016 genau 11.410 E-Autos neu angemeldet, im Jahr 2015 waren es 12.363 Stromer.

Allerdings darf man hierbei nicht vergessen, dass Kia sein Elektroauto Kia Soul EV in den letzten Monaten des Jahres 2015 verstärkt in Deutschland angemeldet hatte, nur um die Fahrzeuge dann ins Ausland zu verschiffen.
So sahen im Jahr 2015 die Zulassungszahlen für den Soul EV aus:

  • Juli: 211
  • August: 360
  • September: 380
  • Oktober: 980
  • November: 462
  • Dezember: 918

Im Jahr 2016 verfügten 2,0 Prozent aller Neuwagen über einen alternativen Antrieb

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 3,35 Millionen Neuwagen angemeldet, dies sind 4,5 Prozent mehr, als im Jahr 2015. 52,1 Prozent der im Jahr 2016 angemeldeten PKW verfügt über einen Benzinantrieb, 45,9 werden mit einem Dieselmotor angetrieben.

Der Anteil der alternativen Antriebe liegt bei 2,0 Prozent. Im Jahr 2016 waren 47.996 Hybridautos unter den Neuzulassungen, hiervon verfügten 13.744 (1,4 Prozent Anteil) über einen Plug-In Hybridantrieb (0,4 Prozent Anteil).
Mit einem Anteil von 0,3 Prozent waren Elektroautos vertreten, so wurden im vergangenen Jahr genau 11.410 Stromer neu angemeldet.

Erd- und Flüssiggasfahrzeuge waren mit einem Anteil von 0,2 Prozent vertreten. Die CO2-Emission der Pkw ging im Jahr 2016 weiter zurück, im Durchschnitt auf 127,4 g/km (Vorjahr 128,8 g/km).

Im Dezember 2016 waren 1.334 Elektroautos unter den Neuzulassungen, dies sind 103 Einheiten mehr, als im November 2016. Im Jahr 2016 wurden im September mit 1.641 Stück am meisten Elektroautos neu angemeldet.

Die Zahlen für die Elektroautos der letzten Monate und Jahre

Dies sind die Zulassungszahlen für den November 2016:

*: Rein elektrisch: 181, mit Range-Extender: 110
**Rein Elektrisch: 30, Plug-In: 91

Im Dezember 2016 ist das Elektroauto Renault Zoe auf Platz 1 bei den Elektroautos, der BMW i3 kam auf Platz 2.

Und dies sind die Neuzulassungszahlen für den Dezember 2016:

*: Rein elektrisch: 290, mit Range-Extender: 143
**Rein Elektrisch: 39, Plug-In: 116

So sehen die Jahresergebnisse für die E-Autos aus:

  • 2016: 11.410 (Januar bis inkl. Dezember)
  • 2015: 12.363
  • 2014: 8.522
  • 2013: 6.379
  • 2012: 2.730

So sehen die Monatsergebnisse bisher für das Jahr 2016 aus:

  • Januar: 477
  • Februar: 751
  • März: 1.104
  • April: 604
  • Mai: 588
  • Juni: 833
  • Juli: 785
  • August: 895
  • September: 1.641
  • Oktober: 1.167
  • November: 1.231
  • Dezember: 1.334

Gesamtzahl für 2016 (Jan – Dezember): 11.410

So sehen die Monatsergebnisse für das Jahr 2015 aus:

  • Januar: 659
  • Februar: 436
  • März: 1.278
  • April: 684
  • Mai: 574
  • Juni: 1.032
  • Juli: 962
  • August: 831
  • September: 929
  • Oktober: 1.686
  • November: 1.372
  • Dezember: 1.920

Gesamtzahl 2015: 12.363

Zahlen via: Kraftfahrtbundesamt (kba.de)

In Norwegen gibt es jetzt über 100.000 Elektroautos, bereits im Jahr 2020 könnten es über 400.000 Stromer sein.

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft. Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen. © harvepino - Fotolia.com

In Norwegen werden viele Elektroautos verkauft.
Hier sieht man das Dorf Reine in Norwegen.
© harvepino – Fotolia.com

Norwegen ist beim Thema Elektromobilität in Europa eines der führenden Länder, denn nirgendwo gibt es in Europa mehr Anreize, sich ein Elektro- oder Plug-In Hybridauto zu kaufen.
So gibt es dort kostenlose Parkplätze, man darf die Busspur benutzen und es gibt kostenlose Ladestationen.

400.000 Elektroautos im Jahr 2020

Zwar hat Norwegen nur etwa 5,2 Millionen Einwohner, dennoch gibt es dort 100.000 rein elektrisch angetriebene PKW. Schon vor kurzem lag der Anteil der Neuzulassungen von Elektroautos in Norwegen bereits bei 30 Prozent.
In Deutschland kann man von solchen Zahlen nur träumen, so machen die E-Autos hierzulande nur einen Bruchteil (1,7 Prozent) aus.

Bis zum Jahr 2025 will man in Norwegen erreichen, dass nur noch Elektroautos neu angemeldet werden können.

Christina Bu (Generalsekretärin des norwegischen Elektrofahrzeug-Verbands Norsk elbilforening) sagte:

„Wir haben deutlich früher als die meisten erwartet haben 100.000 Batterie-Elektroautos erreicht. Für 2020 visieren wir 400.000 an.“

Wenn man bedenkt, dass sich die Reichweite von E-Autos innerhalb von 12 Jahren fast verdreifacht hat, ist das Ziel durchaus realistisch. Zwar gibt es die Autos mit dem Elektromotor seit mehr als 100 Jahren, allerdings konnten sie sich nur zu Beginn durchsetzen.
Bereits Anfang 2017 kommt das Elektroauto Opel Ampera-e auf den Markt, dessen Reichweite wird bei etwa 500 Kilometern liegen. Aber auch andere E-Autos, wie der Renault Zoe und der Nissan Leaf werden mit einer größeren Reichweite erhältlich sein.

In Deutschland fehlt es vor allem an Ladestationen für Elektroautos

Um einen vergleichbaren Erfolg in Deutschland zu erzielen, müsste die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut werden. Denn Deutschland ist ein Land der Mieter, es gibt also vergleichsweise wenig Menschen, welche in einem Einfamilienhaus wohnen und sich dort einfach einen Stromanschluss in die Garage verlegen können.

Die Umweltbonus genannte Kaufprämie brachte in Deutschland bisher keinen großen Erfolg, denn die Neuzulassungszahlen sind im Vergleich zum Jahr 2015 nicht wesentlich gestiegen.

Via: electriccarsreport

 

[01.12.2016] Seit dem 17. November sind Elektroautos für 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit, bis vor der Änderung galt die Befreiung für 5 Jahre.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Dieser Parkplatz steht vor einer Ladestation bei Volkswagen in Wolfsburg.

Es gibt wieder einmal mehr einen guten Grund, sich ein Elektroauto zu kaufen: Denn für Elektroautos muss man nun in Deutschland für 10 Jahre keine KFZ-Steuer mehr zahlen.

So steht seit dem 7. November im “Gesetz zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität im Straßenverkehr”:

“Die Steuerbefreiung wird bei erstmaliger Zulassung des Elektrofahrzeugs in der Zeit vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2020 für zehn Jahre ab dem Tag der erstmaligen Zulassung gewährt.“

“Die Absätze 1 bis 3 gelten entsprechend für technisch umgerüstete Fahrzeuge, die ursprünglich zum Zeitpunkt der erstmaligen verkehrsrechtlichen Zulassung mit Fremdzündungsmotoren oder Selbstzündungsmotoren angetrieben wurden. Die Steuerbefreiung wird nach Maßgabe folgender Voraussetzungen gewährt:
1. das Fahrzeug ist in der Zeit vom 18. Mai 2016 bis zum 31. Dezember 2020 nachträglich zu einem Elektrofahrzeug im Sinne des § 9 Absatz 2 umgerüstet worden und
2. für die bei der Umrüstung verwendeten Fahrzeugteile ist eine allgemeine Betriebserlaubnis nach §22inVerbindungmit§20derStraßenverkehrs-ZulassungsOrdnung erteilt.
Die Steuerbefreiung beginnt an dem Tag, an dem die Zulassungsbehörde die Voraussetzungen nach Satz 2 als erfüllt feststellt.“

10 Jahre keine KFZ-Steuer für Elektroautos und entsprechende Umbauten

Um die Elektromobilität zu fördern, wurde auch die Umweltbonus genannte Kaufprämie eingeführt, welche man für Elektro-, Brennstoffzellen– und Plug-In Hybridautos erhält.

Zusätzlich wurde die Befreiung von der KFZ-Steuer auf 10 Jahre nochmals verlängert, dies gilt allerdings nur bei erstmaliger Zulassung im Zeitraum vom 18. Mai 2011 bis 31. Dezember 2020.

Was auch neu ist, ist die Tatsache, dass nun auch E-Autos gefördert werden, welche von einem Verbrenner- zu einem Elektroauto umgebaut worden sind.

Kostenloses Aufladen von Elektroautos ist kein geldwerter Vorteil mehr

Vor der Gesetzesänderung musste man bei der Steuererklärung unter anderem angeben, ob man einen geldwerten Vorteil durch das kostenlose Aufladen seines Stromers beim Arbeitgeber erhält.

Für den Arbeitnehmer hat dies nun den Vorteil, dass man den Strom quasi geschenkt bekommt.

Die ganzen Details kann man im Bundesgesetzblatt nachlesen (externer Link).

Via: electrive

 

Das Elektroauto BMW i3 kommt im Jahr 2017 mit mehr Reichweite und einem neuen Design auf den Markt, dass Facelift betrifft vor allem das Heck und die Front.
Elektroauto BMW i3

(Symbolbild, dies ist noch die ursprüngliche Version des Elektroauto BMW i3.)

Im Jahr 2017 gibt es bei dem BMW i3 gleich 2 große Neuerungen, zum einen wird die Reichweite erhöht und zum nun wurde auch ein Facelifting angekündigt.
Seit dem Marktstart im Jahr 2013 hat sich der Bayern-Stromer kaum verändert, so gab es die erste nennenswerte Änderung im Mai 2016: Dort wurde mitgeteilt, dass die Reichweite von 190 auf 300 Kilometer vergrößert wird.
Neben der Reichweite wird sich auch die Akkutechnik verändern, diese soll verbessert werden. Im Alltag soll man dann auch bei widrigen Wetterbedingungen, also auch bei der Nutzung der Klimaanlage oder der Heizung bis zu 200 Kilometer weit kommen.

BMW gönnt seinem Elektroauto ein Facelifting

Nun hat der bayrische Autohersteller angekündigt, dass es 2017 auch ein Facelifting geben wird.

So soll vor allem die Front und das Heck neu gestaltet werden.

Im Jahr 2017 will BMW mindestens 100.000 Elektrofahrzeuge absetzen, dazu zählt allerdings auch das Plug-In Hybridauto BMW i8.

Von der Tatsache, dass sich die Autobauer bei der Reichweite ihrer Elektroautos jeweils überbieten wollen, hält nicht jeder etwas von. So sagte BMW Klaus Fröhlich (Entwicklungsvorstand bei BMW) via „Welt am Sonntag“.

Fröhlich:
„Das Kirschkernweitspucken, das gerade bei den ersten Angeboten für Elektroautos stattfindet, nach dem Motto: Ich komme noch ein paar Kilometer weiter als mein Wettbewerber – das bringt überhaupt nichts.“

Dennoch wird vielleicht schon im kommenden Jahren ein weiteres Reichweitenplus geben, so gibt es das Gerücht, dass die Reichweite bald auf 450 Kilometer gesteigert werden könnte.

Man darf also gespannt sein, wie sich der neue i3 schlagen wird. Genaue Daten sind bisher nicht bekannt, aber sobald es etwas neues gibt, werden wir darüber berichten.

Den BMW i3 gibt es einmal als reines Elektroauto und optional mit einem Range-Extender, hierbei handelt es sich um einen kleinen Verbrennungsmotor, welcher für eine zusätzliche Reichweite etwa 200 Kilometern sorgt.

Via: Golem

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