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Kategorie: Elektromobile

[13.01.2017] Elektromobile werden immer günstiger, so kann man für kurze Pendlerstrecken problemlos ein rein elektrisch angetriebenes Fahrzeug kaufen.

Elektroauto Renault Twizy

Elektroauto Renault Twizy

Wer nicht weit zur Arbeit pendeln muss, kann die Strecke mit einem Fahrrad oder auch bequem elektrisch zurücklegen.

Denn die Preise für Elektrofahrzeuge sind in den letzten Jahren stark gesunken, so kann man den Renault Twizy bereits ab 6.950 Euro und ein Ebike für um die 1.500 Euro kaufen.

Der Vorteil von einem Ebike ist, dass man mit ihm ohne viel zu Schwitzen auch ein paar Steigungen meistern kann. Der Nachteil ist allerdings, dass man mit einem Fahrrad nicht zu jeder Jahreszeit fahren kann.

Denn sobald sich Eis und Schnee auf den Straßen befinden, kann der Weg zur Arbeit schnell unangenehm und auch gefährlich werden. Der Twizy von Renault verfügt über ein Dach und vier Räder, dadurch ist man vor der Witterung, wie zum Beispiel Regen und Wind geschützt.
Allerdings verfügt es über keine Heizung, wer im Winter keine dicke Jacke im Fahrzeug anziehen will, sollte sich lieber ein Elektroauto kaufen. Jedoch kostet der kleine Elektroflitzer von Renault nur etwa ein Viertel so viel, wie ein EAuto.

Wer sein neues Elektrogefährt sofort bezahlen will, kann dies entweder per Ratenkauf oder über einen Kredit erledigen. Grade bei Beträgen unter 2000 Euro können heutzutage Kurzzeitkredite aufgenommen werden, wie Sie von VEXCASH in Deutschland eingeführt wurden.

Das Aufladen des Elektroautos im Unternehmen muss genehmigt werden

Vor dem Kauf sollte man sich informieren, ob man sein Elektromobil im Unternehmen aufladen darf.

Denn während das Aufladen von Smartphone im Unternehmen oft toleriert wird, benötigt die Batterieeinheit vom Elektroauto oder vom Ebike wesentlich mehr Energie und kann kostet dem Unternehmen daher mehr Geld.

Wer Glück hat, arbeitet bei einem Unternehmen, welches für seine Angestellten sogar eine Ladestation zur Verfügung stellt.

Falls dies nicht der Fall ist, sollte man für alle Fälle schriftlich nachfragen, ob man den Akku für das Ebike im Büro aufladen darf bzw. sein Twizy oder das andere Elektroauto an der Steckdose der Firma dranhängen darf.

Falls dies nicht der Fall sein sollte, sollte man ein Elektromobil mit einer entsprechenden Reichweite kaufen. Dabei sollte man bedenken, dass die Reichweite bei Temperaturen im Minusbereich nicht so hoch ist und bis zu ein Drittel weniger betragen kann.

[10.02.2017] Ab sofort gibt es auf Mein-Elektroauto.com einen Veranstaltungskalender, in diesen werden alle Events eingetragen, welche mit dem Thema Elektromobilität zu tun haben.

Dieses Bild ist beim letzten Event auf dem GroßGlockner entstanden, bei dem ersten schwarzen Elektroauto handelt es sich um das Tesla Model S. Bildquelle: bvmobil.at

Dieses Bild ist beim letzten Event auf dem GroßGlockner entstanden, bei dem ersten schwarzen Elektroauto handelt es sich um das Tesla Model S. Bildquelle: bvmobil.at

Mittlerweile gibt es viele Veranstaltungen, Stammtische, usw. bei denen es um das Thema Elektromobilität geht. Damit man die Veranstaltungen leicht findet, gibt es ab sofort hier auf Mein-Elektroauto.com einen Eventkalender.

Diesen findet man rechts oben im Menü unter “Event”, alternativ kann man diesen Link klicken: Elektroauto Events

In Zukunft wird es auch für die Besucher möglich sein, eigene Veranstaltungen oder Hinweise einzutragen.

Bis dahin können Veranstaltungen, wie zum Beispiel Messen, Stammtische, Informationsveranstaltungen, uvm. gerne über das folgende Formular gemeldet werden:

Wir freuen uns über den Hinweis über neue Veranstaltungen (Messen, Stammtische, usw.)

* indicates required field

In einem Praxistest wurde getestet, wie und ob sich Elektroautos als aktive Energiespeicher einsetzen lassen. Eines der Haupterkenntnisse ist, dass der Großteile sein E-Auto in den Abendstunden auflädt und somit das Stromnetz zusätzlich belastet, anstatt es zu entlasten.

Ein Elektroauto wird an eine Ladestation angeschlossen. Bildquelle: enercity

Ein Elektroauto wird an eine Ladestation angeschlossen. Bildquelle: enercity

Dadurch, dass immer mehr Energie auf regenerative Weise produziert wird, also zum Beispiel durch Wind- und Solaranlagen, lässt sich immer schlechter planen, wann wie viel Energie in das Stromnetz eingespeist wird.
Denn während Photovoltaikanlagen in der Regel die meiste Energie zur Mittagszeit erzeugen, ist die Vorhersage bei den Windkraftanlagen schon schwieriger. Daher wollen immer mehr Unternehmen stationäre Energiespeicher oder Elektroautos verwenden, um den Strom dort zu speichern, wenn besonders viel Energie erzeugt wird: Wie zum Beispiel an einem sonnigen und dennoch windigen Mittag.
Die gespeicherte Energie soll dann wieder in das Stromnetz gespeist werden, wenn die Energie benötigt wird. Dies ist in der Regel hauptsächlich in der Abendzeit der Fall, wenn die Menschen zu Hause sind und so die ganzen Stromverbraucher einschalten.

Der Energieanbieter enercity hat einen sogenannten Ladeversuch gestartet, die Pressemitteilung ist hier:

Abschlussbericht zum enercity-Ladeversuch

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts “Demand Response – das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk” im Niedersächsischen Schaufenster Elektromobilität hat enercity nun dem Bundeswirtschaftsministerium vorgelegt und veröffentlicht.

Ein rund 200 Seiten starker Abschlussbericht beschreibt ausführlich die Erfahrungen des Ende 2015 beendeten Feldversuchs und bietet Grundlagen für den Ausbau der E-Mobilität. Insgesamt 40 Fahrzeuge standen im Praxistest mit eigens entwickelten intelligenten Ladeboxen, davon 30 unterschiedliche Elektroautos privater und gewerblicher Herkunft sowie 10 VW e-up! aus dem enercity-Fuhrpark.

„Unser Projekt zeigt, dass die angebotenen und erprobten Lademodelle einfach handhabbar sind, in die Alltagsabläufe passen und eine hohe Flexibilität aufweisen. Positiv zu bewerten ist, dass rund 90 Prozent des Energiebedarfs flexibel geladen wurden und so die Stromnetze stabilisiert und entlastet werden könnten. Das Projekt bestätigt eine große Nutzerakzeptanz für netzgesteuertes Laden”, bewertet Projektleiter Matthias Röhrig, der als enercity-Abteilungsleiter für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle verantwortlich ist, die Praxistests.

Über 26 Millionen aufgezeichnete Datensätze der Ladevorgänge galt es auszuwerten. Insgesamt wurden 74.870 kWh während des 15-monatigen Feldversuchs geladen (entspricht etwa 60.500 kWh Jahresmenge). Die maximale summierte Ladeleistung aller Boxen in einer Viertelstunde war am 12. Februar 2015 von 00:00 bis 00:15 Uhr und betrug gut 89.569 kW.

Ungesteuertes Laden erhöht Lastspitzen im Stromnetzc

Die erste 18-wöchige Referenzphase zeigte das gewohnheitsmäßige Laden. Die Ladezeitpunkte lagen meist in der höchste Stromnachfrage des Tages (zwischen 18 und 20 Uhr). Das ungesteuerte Laden von zukünftig zahlreicheren E-Fahrzeugen würde zu noch höheren Lastspitzen, besonders in den Abendstunden führen. Bereits der erste Steuerungsansatz mit vorgegebenen Zeitfenstern war erfolgreich. Bei den 40 Probanden erfolgte nun eine deutliche Lastverschiebung in Richtung späterer Stunden, wo sich die Gesamtlastkurve im Stromnetz wieder auf Talfahrt befindet. Dieses Zwischenergebnis des enercity-Ladeversuchs zeigt ein kurzer Film zum Projekt: https://youtu.be/zpZ2SsegLYo


E-Autos als Baustein der Energiewende

Die statischen Zeitfenster berücksichtigten noch nicht das willkürliche Aufkommen von Wind- und Solarstrom. Netzseitig vorgegebene variable Zeitfenster beim flexiblen Lademodus waren der nächste Schritt. Entscheidend für zukünftige Produktentwicklung ist aber die Nutzerakzeptanz. Auch hier machten über vier Fünftel der Probanden gut mit. Über 90 % der Ladevorgänge wurden in flexible Zeiten verschoben. „Das konkrete Wahlverhalten im Projektverlauf zeigte, dass gesteuerte Ladezeiten alltagstauglich sind”, so Röhrig.

Das flexible Laden war so gut möglich, weil nur ein Fünftel der Tester an Werktagen eine Akkuladung von 80% oder mehr benötigen. Die Hälfte kam für ihre Alltagswege mit der halben Akkuladung aus. Durchschnittlich wurde nur an jedem zweiten Tag geladen. Während die Akzeptanz unter der Woche sehr hoch war, dominierte am Wochenende ein höherer Wunsch nach individueller Lade-Sicherheit. Es sollten in der Freizeit alle Optionen offen bleiben, obwohl die Messergebnisse zeigen, dass der tatsächliche Bedarf geringer ist. Deutlich fiel auf, dass sich die Einstellung der Teilnehmer während des Feldversuchs veränderte. Nach dem Feldversuch herrschte insgesamt ein geringerer Kontrollwunsch über den Ladevorgang.

Am Ende des Projekts wurde getestet, wie sich Elektrofahrzeuge in virtuellen Kraftwerken nützlich machen können. Die Nutzer gaben die geplante Abfahrtszeit ein, zu der das Fahrzeug geladen sein sollte. Während der mehrere Stunden umfassenden Standzeit des Autos kann so schwankende Erzeugung oder Nachfrage durch das Laden oder Entladen ausgeglichen werden. Gut ein Drittel der Nutzer war bereit, das E-Fahrzeug als aktiven Speicher bereit zu stellen.

 Hintergrundinformationen zum Projekt “Demand Response”

Das Projekt “Demand Response – das Auto als aktiver Speicher und virtuelles Kraftwerk” wurde im Rahmen des Schaufensters Elektromobilität von der Bundesregierung gefördert. Träger des Projekts ist die enercity Contracting GmbH. Bei dem Forschungsvorhaben untersuchte die enercity zusammen mit der Leibniz Uni Hannover (Institut für Energieversorgung und Hochspannungstechnik) und dem Institut für Transportation Design aus Braunschweig die Randbedingungen und Möglichkeiten einer Integration von Elektrofahrzeugen in die bestehenden energiewirtschaftlichen Systeme. Ziel war die Entwicklung von marktfähigen Geschäftsmodellen, die das Nutzerverhalten so steuern, dass Elektromobilität einen nennenswerten Beitrag zur Stabilisierung des energiewirtschaftlichen Gesamtsystems liefern kann. Bei insgesamt 40 Elektrofahrzeugen wurde das Ladeverhalten der Nutzer untersucht. Dazu wurde eine CarConnectBox (CCB) entwickelt, mit der die Ladevorgänge aufgezeichnet und gesteuert werden können. Nachdem die an 40 Stellplätzen installiert worden war, startete der Elektroauto-Ladeversuch bei enercity am Dienstag, den 27. Mai 2014. Neben 30 unterschiedlichen Elektroautos privater und gewerblicher Herkunft nahmen auch 10 VW e-up! aus dem enercity-Fuhrpark an dem Feldversuch teil.

Das Projekt “Demand Response” war eines von rund 30 Projekten im Schaufenster Elektromobilität der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg. Es lief in den drei Jahren 2013 bis 2015 und wurde mit rund 640.000 Euro vom Bundesministerium für Wirtschaft im Rahmen der Schaufensterinitiative der Bundesregierung gefördert.

 

 

Seit kurzem gibt es in Berlin den eScooter-Sharingdienst Coup, die Coup Mobility ist als 100%ige Tochter der Robert Bosch GmbH.
Individuelle, flexible und emissionsfreie Mobilität  Der eScooter-Sharingdienst Coup bietet in Berlin ab sofort eine neue attraktive Mobilitätsoption. Zum Start des Angebots stehen in Berlin 200 vernetzte, rein elektrisch angetriebene Roller von Gogoro, einem führenden eScooter-Hersteller, zur Verfügung. Bildquelle Coup / Bosch

Individuelle, flexible und emissionsfreie Mobilität
Der eScooter-Sharingdienst Coup bietet in Berlin ab sofort eine neue attraktive Mobilitätsoption. Zum Start des Angebots stehen in Berlin 200 vernetzte, rein elektrisch angetriebene Roller von Gogoro, einem führenden eScooter-Hersteller, zur Verfügung. Bildquelle Coup / Bosch

Wer sich in Berlin einen Elektroroller (e-Scooter) ausleihen will, kann neben den anderen Angeboten nun auch das von Coup nutzen. Die Coup Mobility ist eine 100%ige Tochter der Robert Bosch GmbH, gemeinsam mit BCG Digital Ventures und dem führenden eScooter-Hersteller Gogoro ist der neue Service entstanden.
Die wichtigsten Eckpunkte:
  • Sharing Service ist unter dem Namen Coup ab sofort in Berlin verfügbar
  • Start erfolgt zunächst auf Einladungsbasis
  • 200 elektrisch angetriebene und vernetzte eScooter bieten individuelle, flexible und emissionsfreie Mobilität
  • Nutzer können jederzeit den nächststehenden eScooter lokalisieren, reservieren und sofort losfahren
  • Coup ist das Ergebnis einer Innovationspartnerschaft mit BCG Digital Ventures und der Zusammenarbeit mit Gogoro
Coup bietet app-gesteuerten Sharing-Dienst für eScooter  Zentrales Steuerungselement von Coup ist die zugehörige App. Über sie lassen sich die eScooter intuitiv finden, reservieren und bezahlen. Auch das Öffnen des Helmfachs und das Starten erfolgen per Smartphone, das über Bluetooth mit dem eScooter verbunden ist. Bildquelle: Coup / Bosch

Coup bietet app-gesteuerten Sharing-Dienst für eScooter
Zentrales Steuerungselement von Coup ist die zugehörige App. Über sie lassen sich die eScooter intuitiv finden, reservieren und bezahlen. Auch das Öffnen des Helmfachs und das Starten erfolgen per Smartphone, das über Bluetooth mit dem eScooter verbunden ist. Bildquelle: Coup / Bosch

Coup bietet Berlinern ab sofort eine neue Mobilitätsoption mit einfachem Preismodell, Nutzer können spontan per Smartphone den nächststehenden eScooter lokalisieren, reservieren und sofort losfahren.
Am Ziel der Fahrt kann er innerhalb der Innenstadt an beliebiger Stelle wieder abgestellt werden.

Dr. Markus Heyn (zuständiger Bosch-Geschäftsführer) sagt:

„Mit Coup steigt Bosch erstmals in ein reines Endkunden- und Betreibergeschäft im Mobilitätssektor ein und schafft eine neue eigenständige Marke.“

Zum Start des Angebots stehen in Berlin 200 vernetzte, rein elektrisch angetriebene Roller von Gogoro, einem führenden eScooter-Hersteller, zur Verfügung.
Staus und Parkplatznot, aber auch der Wunsch nach individueller Mobilität prägen den Verkehr in Großstädten.

Heyn weiter:

„Coup will helfen, die Herausforderungen urbaner Mobilität zu meistern.“

Insbesondere junge Menschen wollen mobil und flexibel sein – ein eigenes Fahrzeug muss es aber nicht mehr zwingend sein.

So erläutert Heyn:

„Mobilitätsansprüche und Mobilitätsbedarfe wandeln sich. Bosch will diesen Wandel mit eigenen Mobilitäts- und Servicelösungen mitgestalten.“

So entwickelt das Unternehmen bereits Lösungen für ein vernetztes Parkraum-Management, für ein cloud-basiertes Flottenmanagement oder auch app-basierte Mobilitätsassistenten zur multimodalen Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Der neue Sharingdienst Coup bildet einen weiteren Baustein des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.

200 Elektroroller machen den Anfang

Zunächst werden 200 vernetzte eScooter in Berlin Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg sukzessiv verteilt. Sie haben eine Maximalgeschwindigkeit von 45 km/h, so dass sie von allen Pkw- oder Zweirad-Führerscheininhabern ab 21 Jahren genutzt werden können. Unter dem Sitz ist Platz für einen Helm sowie die zwei austauschbaren Batterien. Im Zuge des Ausbaus soll später auch ein zweiter Helm angeboten werden. Die Reichweite des eScooters beträgt rund 100 km. Der Kunde muss sich um das Aufladen nicht sorgen, denn das wird durch Coup erledigt. Das Preismodell setzt auf einfache Flatrate-Tarife mit 3 Euro für 30 Minuten oder 20 Euro für den ganzen Tag. Zentrales Steuerungselement ist die zugehörige App. Über sie lassen sich die eScooter intuitiv finden, reservieren und bezahlen. Auch das Öffnen des Helmfachs und das Starten erfolgen per Smartphone, das über Bluetooth mit dem eScooter verbunden ist.

Coup arbeitet hier eng mit Gogoro zusammen. Erst 2011 gegründet, hat sich das asiatische Start-up schnell zur weltweit führenden Marke für vernetzte und elektrisch angetriebene eScooter entwickelt. Über Coup sind diese nun auch auf europäischen Straßen verfügbar.

Aufbau und Betrieb der Sharing-Plattform sind in enger strategischer Zusammenarbeit mit BCG Digital Ventures, der Corporate-Venturing-Tochter der Boston Consulting Group, erfolgt.

Mat Schubert (bei Bosch verantwortlich für das Projekt Mobility Services und Geschäftsführer der Coup Mobility GmbH):

“Gemeinsam haben wir bei Coup nach dem MVP-Prinzip (Minimum Viable Product) gearbeitet. Wir gehen nun mit einer Basisversion schnell in den Markt, um den Service dann gemeinsam mit den Nutzern und durch „Test-and-Learn“-Methoden weiterzuentwickeln“…
“In naher Zukunft werden wir sehen, in welchen Stadtgebieten die Nachfrage am größten ist. Auf dieser Basis werden wir unseren Service sukzessive ausbauen.”

Via: Pressemitteilung von Bosch

Viele Zweiräder gibt es inzwischen bereits auch als elektrische Variante, vor allem in Städten sind sie eine Alternative zum klassischen Auto, denn sie bringen eine Menge Vorteile mit sich. Die Elektrovarianten haben gleich mehrere Vorteile: Zum einen ist der Unterhalt günstiger, sie sind leise und auch umweltschonend.

Symbolbild. Elektroroller C Evolution. Bildquelle: BMW

Symbolbild. Elektroroller C Evolution. Bildquelle: BMW

Praktisch im Straßenverkehr

Motorisierte Zweiräder sind weitaus wendiger und dynamischer als Pkws und damit ideal für den Verkehr in der Stadt. Enge Straßen sind leichter passierbar, da Sie weitaus weniger Raum benötigen. Auch die für Autofahrer meist stressige Parkplatzsuche fällt für Sie weg, wenn Sie mit einem Roller oder E-Scooter unterwegs sind. Die kleinsten Parklücken genügen schon für sicheres Parken. Auch auf kostenpflichtigen Parkplätzen haben Sie für gewöhnlich einen Vorteil, da die Nutzungskosten für ein Zweirad niedriger sind, als für ein Auto.

Günstiger Unterhalt

Verglichen mit einem Auto ist der Unterhalt eines motorisierten Zweirades erheblich günstiger. Steuer und Versicherung liegen weit unter denen für einen Pkw. Auch die Anschaffungskosten für diese kleinen Gefährte sind bedeutend niedriger. Auf quadundroller.de beispielsweise gibt es eine Reihe an preisgünstigen Elektro-Scootern. Diese sind gerade für diejenigen eine Alternative, denen die teuren Benzinpreise ein Dorn im Auge sind, oder die der Umwelt etwas Gutes tun möchten. Sie bieten ein bis zwei Personen Platz und besitzen herausnehmbare Akkus, die an jeder gewöhnlichen Steckdose aufgeladen werden können. Dadurch sparen Sie sich die Benzinkosten.
Ein weiteres viel gelobtes Vorteil ist ihre geringe Lautstärke, sie sind kaum hörbar. Mit einem E-Scooter machen Sie also nicht nur sich selbst eine Freude, sondern auch allen anderen Verkehrsteilnehmern, denn Sie sind damit eine Person weniger, die Lärm verursacht.

Sicherheit

Auch wenn Roller und E-Scooter gleichwertige Fahrzeuge im Straßenverkehr sind, sollte man beachten, dass Autofahrer ein Zweirad aufgrund ihrer geringen Größe schneller übersehen können. Wenn auch in anderem Maßstab, gelten für E-Scooter ebenfalls Sicherheitsvorschriften, die zu beachten sind. Ob nun die Lichtanlage, die Bremsen oder die Bereifung, auch diese Fahrzeuge haben Standards, die in der Straßenverkehrsordnung festgehalten sind, und die eingehalten werden müssen.
Des Weiteren sollte man beim Kauf beachten, welche Fahrbescheinigung genau für welche Fahrzeuge benötigt wird. Es ist zu beachten, dass ein Fahrzeug, dass nur bis zu 20km/h fährt, eine Prüfbescheinigung benötigt. Ein Elektroroller, der bis 25 km/h fährt, muss mit Helm gefahren werden. Kleinkrafträder mit einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h dürfen ab 16 Jahren mit dem Führerschein der Klasse M gefahren werden, bei einer Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h wird ein Führerschein der Klasse A 1 benötigt und alle anderen E-Scooter-Fahrer brauchen einen Führerschein der Klasse A.

In Deutschland hatten es die Elektroautos im Jahr 2015 nicht sehr leicht, dennoch sind die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Pro Contrag © fotomek Fotolia.com.jpg

Pro Contra © fotomek Fotolia.com.jpg

Das Jahr 2015 hatte für die Elektromobilität viele positive – aber auch ein paar negative – Dinge gebracht, zu den positiven zählt zweifelsohne das Elektromobilitätsgesetz, dass E-Kennzeichen, kostenloses Parken für Elektrofahrzeuge, etc.
Zu den schlechten Dingen gehört der niedrige Ölpreis, welcher dafür sorgt, dass das Benzin derzeit so günstig wie lange nicht mehr angeboten wird. Dadurch überlegen sich derzeit viele noch, lieber einen günstigen Verbrenner – anstatt eines Elektromobils- zu kaufen.

So wurden in Deutschland im Jahr 2015 12.363 reine Elektroautos neu zugelassen, somit beträgt der Anteil der E-Autos 0,4 Prozent. Inklusive Hybridautos liegt die Anzahl bei 33.630 Einheiten (inkl. 11.101 Plug-In), insgesamt wurden im Jahr 2015 etwa 3,2 Millionen Autos neu zugelassen – somit machen die Elektrofahrzeuge einen Anteil von 1 Prozent aus.

Im Vorjahr (2014) wurden 8.522 Elektroautos in Deutschland neu angemeldet, somit ist der Verkauf um ein Drittel gesteigert worden.

Da immer mehr Autohersteller Elektromobile auf den Markt bringen bzw. mittlerweile sogar die 2. oder 3. Generation, wird das Angebot immer größer, gleichzeitig steigt die Reichweite und auch die Anzahl der Ladestationen.

 

 

Heute haben die BMW Group und die Scherm Gruppe in München einen Elektro-LKW in Betrieb genommen.

Der von der BMW Group und SCHERM Gruppe im Juli 2015 in Betrieb genommene Elektro-LKW ( Terberg Typ YT202-EV, 4x2.) (07/2015). Bildquelle: BMW Group

Der von der BMW Group und SCHERM Gruppe im Juli 2015 in Betrieb genommene Elektro-LKW ( Terberg Typ YT202-EV, 4×2.) (07/2015). Bildquelle: BMW Group

Das man mit dem Elektroantrieb nicht nur leichte PKWs antreiben kann, beweist der 40 Tonner Elektro-LKW (Terberg Typ YT202-EV, 4×2.) – die Reichweite reicht für bis zu 100 Kilometer.

Die BMW Group ist nach eigenen Angaben der erste Automobilhersteller in Europa, der einen 40-Tonnen-Elektro-Lkw für Materialtransporte im öffentlichen Straßenverkehr nutzt.
Den Startschuss im BMW Group Werk München gab Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und das Elektrofahrzeug des niederländischen Herstellers Terberg hat seine ersten Testfahrten erfolgreich absolviert.

Am 7. Juli wird das Fahrzeug in den Regelbetrieb übergehen und künftig acht Mal täglich zwischen dem SCHERM Gruppe Logistikzentrum und dem BMW Group Werk München pendeln. Transportiert werden unterschiedliche Fahrzeugkomponenten, zum Beispiel Stoßdämpfer, Federn und Lenkgetriebe.

Der Elektro-Lkw wird ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Quellen geladen, dadurch und durch den alternativen Antrieb ist der 40-Tonner CO2-frei, leise und nahezu ohne Feinstaubbelastung für die Umwelt unterwegs.
Im Vergleich zu einem Laster mit Dieselmotor wird der elektrische Lkw 11,8 Tonnen CO2 jährlich einsparen – dies entspricht der Fahrstrecke eines BMW 320d Efficient Dynamics von nahezu drei Mal um die Welt.

Das Aufladen der Lkw-Batterie nimmt drei bis vier Stunden in Anspruch. Voll geladen hat das Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 100 Kilometern. Somit kann der Elektro-Lkw theoretisch einen kompletten Produktionstag ohne zusätzlichen Ladevorgang absolvieren.

Ilse Aigner (Bayerns Wirtschaftsministerin):

„Bayern ist führender Industrie- und Forschungsstandort. Es ist von zentraler Bedeutung, dass die bayerische Wirtschaft auch bei der Elektromobilität an der Spitze steht. BMW leistet dazu einen wichtigen Beitrag und zeigt, dass man im globalen Wettbewerb gerade mit nachhaltig erzeugten Produkten von innovativen Unternehmen Erfolg haben kann.“

Hermann Bohrer (Leiter des BMW Group Werkes München) ergänzt:

„Mit unserem Elektro-Lkw setzen wir ein weiteres starkes Zeichen für nachhaltige, urbane Mobilität. Wir leisten einen Beitrag dazu, die Emissionen in der Stadt zu reduzieren und sind stolz darauf, als erster Automobilhersteller in Europa, einen elektrischen Lkw dieser Größe auf öffentlichen Straßen einzusetzen.“

Somit leiste der innovative Lkw einen weiteren wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Produktion.

Via: BMW

Die meisten Autohersteller in Deutschland bieten ein Elektroauto an, gleichzeitig hat es die Elektromobilität in Deutschland im Vergleich zu manchen Nachbarländern besonders schwer.

Elektroauto Parkplatz Wolfenbüttel Parkplatz nur für Elektrofahrzeuge

In Deutschland gibt es die besten Voraussetzungen für ein schnelles Wachstum der Elektromobilität, denn die meisten großen Autohersteller aus Deutschland haben mittlerweile Hybrid, Plug-In und Elektroautos im Angebot.
Gleichzeitig gibt es in vielen Städten noch genug Platz für den Bau von Ladestationen und Deutschland ist so dicht besiedelt, dass man selten irgendwo im Nirgendwo ist, wo es keinen Strom gibt.

Trotz all dieser Punkte scheinen es Elektrofahrzeuge hierzulande besonders schwer zu haben, dazu gehören zum Beispiel:

  • Der vergleichbare hohe Preis im Vergleich zu einem Verbrenner,
  • Viele verschiedene Zugänge zu den Ladestationen,
  • Die wenigen Parkplätze vor den Stromtankstellen sind öfters von Fahrern von Verbrennern blockiert
  • Und vielen Menschen ist die Reichweite zu gering (obwohl die angebotene Reichweite für den Großteil der Fahrten locker ausreichen würde)

Um den Umsatz von Elektroautos anzukurbeln fordern die Unternehmen Kaufanreize, denn in den Ländern, in denen es solche finanziellen Förderungen gibt, steigt der Absatz von Stromern schnell an und bleibt auf einem relativ hohen Niveau.

Laut des VDA hat die deutsche Autoindustrie in den letzten vier Jahren etwa 14 Milliarden Euro in die Entwicklung und Verbesserung von Elektrofahrzeugen investiert.

In Deutschland gibt es derzeit 19 Elektromobile, so zum Beispiel:

Bis Ende dieses Jahres wird sich das Angebot auf 29 E-Modelle belaufen, so viel kann keine andere Autonation vorweisen.

In Deutschland sind im Zeitraum von Januar bis April 2015 nur 6.234 Stromer neu zugelassen worden, in Großbritannien waren es bereits 10.255 Stück.
Hierzulande liegt der Anteil der E-Autos bei 5,3 Prozent, in Norwegen liegt diese Zahl bereits bei 22,2 Prozent (dort gab es aber auch eine viel stärkere Förderung).

Ein großer Streitpunkt dürfte die Anzahl der Ladestationen sein, denn mit etwa 2.000 Ladestationen liegt Deutschland im Mittelfeld.
Gleichzeitig wohnen hierzulande viele Menschen zur Miete, so das die wenigsten über eine Garage verfügen, in der sie ihr Elektroauto aufladen können.
Daher sollte die Bundesregierung den Ausbau des Ladenetzes massiv fördern, denn selbst in Städten wie Lehrte, mit 43.518 Einwohnern gibt es noch keine Ladestation – um hier ein E-Auto aufzuladen müsste man entweder eine Garage viele Straßen weiter mit einem Stromanschluss mieten oder man muss extra in einen Nachbarort fahren.

Via: Welt

 

 

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