Nissan bietet ab Oktober Freistrom für alle Elektroautos an

Ab dem 3. Oktober können alle Besitzer eines Elektroautos ihren Stromer kostenlos bei allen Nissan Vertragspartnern aufladen, der Autohersteller startet damit seine Aktion „Deutschlandweit kostenlos Strom laden“.

Nissan bietet ab Oktober Freistrom für alle Elektroautos an. Bildquelle: Nissan
Nissan bietet ab Oktober Freistrom für alle Elektroautos an. Bildquelle: Nissan

Das man einen Stromer in Deutschland kostenlos aufladen kann, kannte man bisher nur von Tesla Motors. Nun bietet aber auch Nissan diese Möglichkeit an, so können alle Besitzer eines E-Autos ihr Elektrofahrzeug bei allen Nissan Vertragspartnern aufladen.

Mit der Aktion „Deutschlandweit kostenlos Strom laden“ wollen der Autobauer und seine deutsche Handelsorganisation ein starkes Zeichen Richtung pro Elektromobilität setzen. Von diesem neuen Angebot profitieren alle rein elektrisch angetriebenen PKW, jeder Besitzer kann seinen Stromer so oft und so viel wie er will bei einem teilnehmenden Händler aufladen.

Im Gegensatz zu Tesla bietet Nissan diesen besonderen Service auch den Fahrern von anderen Fabrikaten an. Zur Verfügung stehen – abhängig vom Nissan Händlerbetrieb – Ladestationen vom Typ 2, DC-Schnellladesäulen mit CHAdeMO-Schnittstelle und/oder Schuko-Steckdosen.

Thomas Hausch (Geschäftsführer der Nissan Center Europe GmbH) sagte:

„Die Aktion ‚Deutschlandweit kostenlos Strom laden‘ ist auch ein symbolischer Akt mit gesellschaftlicher Relevanz, der ganz klar kommuniziert: Nissan und seine Händler stehen zu 100 Prozent zur Elektromobilität. Wir handeln, statt zu nörgeln“ […]

„Elektromobilität hat auch ohne hochentwickeltes Ladesäulennetz Relevanz für viele weitere potenzielle EV-Kunden, die außer zu Hause oder bei der Arbeit auch sporadisch öffentlichen Strom beziehen müssen. Was zählt, ist die Sicherheit für alle EV-Fahrer, dass sie bei Bedarf immer einen Ladeplatz haben – egal, wo sie gerade sind in Deutschland.“

Da es auch Händer gibt, welche noch keine Ladestationen haben, können von Nissan finanzielle Unterstützung für den Aufbau von Typ 2- und DC-Schnellladestationen erhalten. Zusätzlich übernimmt Nissan von seinen Vertragshändlern alle „Stromrechnungen“ oberhalb eines gewissen Sockelbetrags, welche in dem Zusammenhang anfallen. Der finanzielle Aufwand dürfte aber bei Kosten von 2,50 Euro pro durchschnittlicher „Stromtankung“ für die teilnehmenden Betriebe ohnehin im überschaubaren Rahmen bleiben.

Hausch setzt auf baldige Nachahmereffekte:

„Wir hoffen, dass mit dieser Aktion Wettbewerber, Kommunen und Energieversorger dazu animiert werden, im großen Stil nachzuziehen. Ich freue mich über jedes neue Elektroauto auf deutschen Straßen, ärgere mich aber über die Umständlichkeit unserer Gesellschaft zu einem der wichtigsten ökologischen und ökonomischen Themen der automobilen Zukunft“.

Die kostenlosen Ladevorgänge sind aber an ein paar Bedingungen geknüpft: Sie dürfen u.a. den Parkplatz an der Ladestation nicht dauerhaft blockieren und müssen die Öffnungszeiten des Betriebes beachten.

Von Nissan gibt es bisher die zwei Elektroautos Nissan Leaf und Nissan e-NV200.

Meine Meinung:

Ich finde diese Aktion von Nissan super und ich hoffe, dass diesem positiven Beispiel bald mehr Händler folgen werden. Auch wenn es ungewiss ist, ob der Autokonzern die Ladevorgänge dauerhaft kostenlos anbieten will, ist dies ein schönes Beispiel, wie man mit einfachen Mitteln die Elektromobiltät fördern kann.

Via: Nissan

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Kai

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2 Gedanken zu „Nissan bietet ab Oktober Freistrom für alle Elektroautos an

  • 30. September 2014 um 19:24
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    Klasse Aktion Nissan, man bräuchte nur eine Übersicht welche Händler hier alles mit machen den so.

    Hoffe auch das mal hier Regionale Stromerzeuger mal mit ziehen langsam, den hier können sie Ihre Energie verkaufen und müssen es nicht den großen Ölkonzerne abgeben weiter.

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  • 30. September 2014 um 21:27
    Permalink

    Vor 30 Monaten haben Nissan mir einen schnellen und umfassenden strategischen Aufbau von Chademo-Stationen in Deutschland versprochen.

    Vor 15 Monaten habe ich nachgefragt was denn nun wäre, und bekam zur Antwort, dass die Händler nicht mitziehen würden und die Deutschen kein Interesse am Elektroauto hätten. Könnte man auch als „Nörgeln statt Handeln“ bezeichnen.

    Aber jetzt wird ja bestimmt alles anders.

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