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Tag: VW

(15.05.2012)

Das Elektroauto Golf Blue-e-Motion wird in einer internationalen Roadshow von Volkswagen (VW) in weiteren Ländern vorgestellt.

Eine Flotte bestehend aus 24 Elektroautos vom Modell Golf Blue-e-Motion hat nun eine internationale Roadshows gestartet, bis in den Herbst 2012 touren die Elektrofahrzeug durch folgende Länder:

Das Ziel der Roadshow ist es, unterschiedliche Kundengruppen auf die Einführung der Elektromobilität bei Europas größtem Autohersteller einzustimmen. Im Rahmen der Veranstaltungen können die Teilnehmer kostenlos das Elektroauto Golf Blue-e-Motion probefahren und sich über das Thema e-Mobilität informieren.

VW sieht vorerst die Flottenkunden im Fokus, denn gerade für Unternehmen und Gewerbetreibende aus dem innerstädtischen oder stadtnahen Dienstleistungs- und Lieferverkehr bieten Elektrofahrzeuge viele Vorteile.
So werden etwa 80 Prozent der Fahrzeuge täglich nicht mehr als 50 Kilometer gefahren und verbrauchen im Stadtverkehr durch häufiges Stopp und Go viel Sprit. Ein Elektromobil, das tagsüber gefahren wird und nachts aufgeladen wird, kann unter diesen Bedingungen eine sinnvolle Alternative sein.

Bei den Roadshows kann das Elektroauto von VW nicht nur kostenlos getestet werden, es gibt zusätzlich Vorträge zum Thema E-Mobilität, unter anderem mit folgenden Themen:

  • Welche Elektroautos bringt Volkswagen an den Start?
  • Wie funktioniert das Laden, und mit welchem Strom fährt man am CO2-sparendsten?

Während der Roadshows haben auch Medien, Behörden und die Öffentlichkeit die Möglichkeit, die neuen Technologien kennen zu lernen. Für die Privatkunden werden Probefahrten im Golf Blue-e-Motion auch auf ausgewählten Events und Messen angeboten, wie demnächst im Juni auf der AMI in Leipzig.

Ich konnte das Elektroauto VW Golf Blue-e-Motion bereits fahren und es macht sehr viel Spaß, wer also die Gelegenheit für die Probefahrt haben sollte, der sollte dies auch nutzen.

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(08.05.2012)

Mit einem Elektroauto kann man sehr umweltfreundlich unterwegs sein, allerdings hängt dies von der Art ab, wie der benötige Strom erzeugt wird.

Elektroautos sind in China nicht sehr umweltfreundlich
(Chinas größtes Kohlekraftwerk in Zouxian, Shandong. Bildquelle: The Ausstralien)

China gilt als einer der Vorreiter was das Thema Elektroauto betrifft, jedoch wird ein Großteil der Elektromobile in China mit Strom aufgeladen, welcher aus Kohlekraftwerken stammt – dies macht den positiven Effekt der Elektrofahrzeuge wieder zunichte.

Seit dem Jahr 2009 wurden laut McKinsey fast 6.900 Elektrofahrzeuge in China verkauft, mit diesen Zulassungszahlen ist auch China weit weg von den Elektroautoplänen. Ebenso wie Deutschland hat sich auch China ein Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2015 sollen 500.000 E-Autos auf Chinas Straßen fahren.

Allerdings wird der verfügbare Strom Chinas vor allem aus Kohle gewonnen, da die Kohlekraftwerke in China nicht immer die neusten Filtermethoden, was die Abgase und das somit das CO2 (Kohlendioxid ) angeht, sind die Ausgangswerte dementsprechend groß.
Derzeit gibt es kaum wirkliche Alternativen, so wurde im Jahr 2010 ca. 73 % des Strom von Kohlekraftwerken erzeugt.
Der Ausstoß pro kWh unterscheidet sich von Gebiet zu Gebiet in China, so sind die Werte von 836,7g CO2 pro kWh in der Küstenregion Ostchina am geringsten. Der regionale Strom, lässt beispielsweise den Nissan Leaf zu einem Ausstoß von 187,7 g CO2/km anwachsen, in Deutschland würde der Ausstoß (je nach Art der Erzeugung) bei 97,4 g/km liegen. Mit diesen Werten ist selbst ein vergleichbares Auto mit einem Verbrennungsmotor umweltfreundlicher, wenn man den reinen CO2-Ausstoß berücksichtigt: Das mit dem Leaf vergleichbare Modell VW Golf VI z.B. verbraucht mit der Spritspartechnik BlueMotion etwa 5,2 l/100 km -das entspricht 121 g/ km.
Dies zeigt, dass es nicht nur reicht ein Elektroauto zu fahren – es empfiehlt sich Gleichzeitig, die Stromerzeugung so nachhaltig wie möglich zu betreiben. Nur so können Elektromobile auch wirklich umweltschonend fahren

In Deutschland sehen die Zahlen etwas besser aus, im Jahr 2011 sah der Strommix so aus: 24,9% Braunkohle, 18,6% Steinkohle und Kernenergie 17,6%. Zusätzlich gibt es in Deutschland strengere Umweltauflagen, so das nicht ganz so viele Schadstoffe in die Umwelt gelangen können.

Wer genug Platz hat und es sich leisten kann, der kann sein Elektroauto immer noch am umweltfreundlichsten mit Solar- und/oder Windkraft aufladen oder alternativ grünen Strom bei seinem Energieanbieter beziehen.
Quelle: http://www.ag-energiebilanzen.de/viewpage.php?idpage=65 AG Energiebilanzen)

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(27.04.2012)

In Deutschland gibt es immer mehr Hybrid- und Elektroautos – aber welches ist das erfolgreichste Modell?

Die erfolgreichsten Elektroautos in Deutschland im Jahr 2011.

Seit dem Jahr 2010 erlebt das Elektroauto und das Hybridauto wieder eine Renaissance, nach fast 2 Jahren fragt man sich, welches ist das bisher meist zugelassene Modell?

Sie Seite Green-Motors hat sich die Mühe gemacht, die Zahlen über das Kraftfahrtbundesamt (KFB) zusammenzutragen:

Im Jahr 2011 wurden in Deutschland insgesamt 2.154 Elektroautos zugelassen, da Mitsubishi sein i-MiEV seit Ende 2010 auch in Deutschland anbietet, konnte der japanische Hersteller Platz 1 mit 683 verkauften Modellen ergattern. Das Schwesternmodell iOn von Peugeot wurde 208 mal verkauft.

Die Rangliste sieht bei dem Elektroauto also wie folgt für das Jahr 2010 aus:

  1. Mitsubishi i-MiEV (683 verkäufe)
  2. Smart Electric Drive (328)
  3. Peugeot iOn (208)
  4. Citren C-Zero (200)
  5. Mercedes-Benz E-Cell (138)
  6. BMW Active-E (113)
  7. Volkswagen (VW) Blue-e-Motion (81)
  8. Fiat 500 (68)
  9. Audi e-Tron (49)
  10. Suzuki Splash (23)

Man darf bei diesen Zahlen nicht vergessen, das es sich um Zahlen aus dem Jahr 2010 handelt und das es einige Modelle gar nicht so zu kaufen oder zu leasen gibt. Dazu zählt eindeutig der Blue-e-Motion von VW, dieser wird wahrscheinlich erst ab 2013 zu kaufen bzw. zu leasen sein.
Bei den bisherigen Modellen, welche beim KFB angemeldet worden sind, handelt es sich um Testfahrzeuge, welche zum Beispiel in der Autostadt Probegefahren werden können.

Das Elektroauto Opel Ampera bzw. der Chevrolet Volt sind in dieser Statistik nicht zu finden, weil sie beim KFB als Plug-In Hybrid bzw. Hybridauto gelten.

 

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(18.04.2012)

Es war gewissermaßen ein Heimspiel für Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, als sich die Automobilbranche auf Einladung des Automagazins „auto motor und sport“ in Stuttgart traf, um über die Zukunft der Mobilität zu diskutieren.

e-tron steht im Hause Audi für die Elektrifizierung seiner Fahrzeuge. Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET

Doch allein beim Gedankenaustausch blieb es nicht: Alternativ betriebene Fahrzeugen standen am Rande des Kongresses zu Proberunden parat. Es war Gelegenheit, mit Antrieben von morgen schon mal Fühlung aufzunehmen. Ein Angebot, das auch der Grünen-Politiker Kretschmann nutzte und sich mit einem automobilen Leisetreter auf den Weg machte.

Keine Frage, für Kretschmann sind Fahrzeuge mit E-Antrieb die Autos der Zukunft. Anders, so der Ministerpräsident, könne man Mobilität und die Schonung unserer Lebensgrundlagen „nicht übereinander“ bringen. Das sei die Aufgabe des Jahrhunderts! „Und das Ganze macht auch noch Spaß“, war Kretschmann nach einer Tour mit Audis A1 e-tron begeistert.

In Stuttgart konnte sich jeder davon überzeugen, mit welchem Hochdruck Automobilhersteller nicht nur an der Verfeinerung und stetig zunehmenden Effizienz konventioneller Antriebe arbeiten, sondern auch mit welchem Engagement sie die Mobilität von morgen mit all ihren Antriebsoptionen vorantreiben. Und die Herausforderungen könnten größer nicht sein. Während Gas- und Hybridantriebe mittlerweile ihre Fan-Gemeinde haben, werden Stromer bislang noch immer skeptisch begutachtet. Schuld daran sind vergleichsweise hohe Preise und eingeschränkte Reichweiten. Doch auf lange Sicht müssen Lösungen an der E-Front her, sonst lassen sich die von der EU bereits als Fernziel genannten CO2-Grenzwerte von zehn bis 30 Gramm pro Kilometer nicht umsetzen. Dabei geht an der persönlichen Mobilität in einem modernen Industrieland wie Deutschland nichts vorbei, wie Kretschmann betont.

Beim Wolfsburger Autobauer beispielsweise setzt man auf Technologievielfalt. Dank des modularen Querbaukastens wird VW künftig den E-Antrieb modellübergreifend anbieten können und hat bei der nächsten Golf-Generation alle Antriebstechnologien in petto. Das gilt für Gasantriebe ebenso wie für den Hybrid- oder Elektroantrieb im Golf blue-e-motion. Effizienz und Ökologie steht bei den Wolfsburgern im Lastenheft mit an vorderster Stelle. Immerhin soll das umweltfreundlichste Fahrzeug in jedem Segment aus dem eigenen Hause kommen.
(dpp/Auto-Reporter.NET/arie)

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(15.04.2012)

Immer mehr Hersteller produzieren Elektroautos und das Öl wird immer knapper und dadurch teurer.

Dr. Ulrich Hackenberg gibt das VW-Ziel vor: Jedes Fahrzeug von VW soll in seinem Segment das umweltfreundlichste werden. Foto: UnitedPictures/Auto-Reporter.NET

Daher lautet die Frage:

„Hat der Verbrennungsmotor eine Zukunft?“

Diese Frage ist ebenso provokant wie interessant, nicht nur für Autofahrer, sondern für Automobilhersteller gleichermaßen. Immerhin investiert die Autoindustrie Milliarden Euro, um den Wirkungsgrad herkömmlicher Verbrenner Stück für Stück zu optimieren. Hinter den absoluten Zahlen der Verbrauchsreduzierung verbergen sich unzählbare Ingenieursstunden, raffinierte Technologien und Nachjustierungen an zahlreichen „Stellschrauben“.

Aktuell setzen sich Fachleute auf dem 3. „auto motor und sport“-Kongress in Stuttgart mit dem Potenzial des Verbrennungsmotors auseinander. Diskutiert werden dabei nicht nur die Möglichkeiten zur Verbrauchs- und CO2-Reduzierung, sondern auch alternative Antriebe und die ab 2015 geltende strenge EU6-Abgasnorm. Wie die Mobilität der Zukunft aussehen könnte, darauf gibt VW-Entwicklungsvorstand Dr. Ulrich Hackenberg einen Ausblick und ist sich mit seinen Branchenkollegen einig, dass auch in herkömmlichen Motorkonzepten noch bemerkenswertes Potenzial steckt.

So will der Autobauer in jedem Segment und jeder Fahrzeugklasse, in der er antritt, das umweltfreundlichste Modell bieten. Durchschnittlich wollen die Wolfsburger jedes Fahrzeug zehn bis 15 Prozent effizienter machen. Schließlich bekenne sich das Unternehmen „offensiv zum 120-Gramm- CO2-Ziel bis zum Jahr 2015“, betont Hackenberg. In puncto Ökologie nehme Volkswagen eine führende Rolle unter den Automobilherstellern ein.

Insgesamt arbeiten weltweit mehr als 35.000 Entwickler für Volkswagen an neuesten Technologien und werden jährlich mehr als sieben Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung investiert. Hackenberg sieht noch zahlreiche Ansätze, die individuelle Mobilität in der Zukunft umweltschonender möglich zu machen. Dabei beherrsche Volkswagen bereits heute viele Schlüsseltechnologien von morgen. Neben alternativen Antrieben, innermotorischen Maßnahmen und einem intelligenten Energiemanagement geht es laut Hackenberg auch um die Zusammensetzung und Verfügbarkeit künftiger Kraftstoffe.

Ideen und Konzepte für den künftigen mobilen Alltag zeigt die Sonderausstellung „i-Mobility“ am Rande des Kongresses auf dem Messegelände am Stuttgarter Flughafen vom 12. bis 15. April.

(Auto-Reporter.NET/arie)

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