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Tag: USA

(13.05.2012)

Der Hersteller Tesla Motors hat neue Daten für sein Elektroauto Model S veröffentlicht.

Bildquelle: Tesla Motors

Bei dem Elektroauto Model S hat die Geschwindigkeit den größten Einfluss auf die Reichweite, so wirken sich 30 km/h mehr mit einem Reichweitenverlust um bis zu 160 Kilometern aus. Wenn man mit Teslas Model S beispielsweise konstant 100 km/h (ca. 63 Miles per Hour (mph) fährt, würde man etwa 275 Kilometer weit kommen. Das sich eine hohe Geschwindigkeit negativ auf die Reichweite auswirkt, ist aber bei jedem Elektromobil so.

Je schneller man fährt, desto weniger beträgt die Reichweite. Bildquelle: http://www.teslamotors.com/blog/model-s-efficiency-and-range

Das ein Bleifuß die Reichweite quasi frisst, ist aber auch bei einem Auto mit einem Verbrennungsmotor so, daher unterscheiden sich die Elektroautos hier nicht von den Autos mit einem Verbrennungsmotor.

Nun weiter zu dem neuen Elektroauto Model S, bei dem Kauf kann man sich zwischen 3 verschiedenen Akkugrößen entscheiden, welche folgende theoretische Reichweiten ermöglichen:

  • 260 km (40 kWh),
  • 370 km (60 kWh),
  • 480 km (85 kWh.

Die praktischen Werte können jedoch je nach Testverfahren der US-Umweltschutzbehörde Environmental Protection Agency (EPA) darunter oder über den theoretischen Werten liegen, so gibt es ein altes und ein neues Testverfahren:

Das alte Testverfahren der EPA umfasste 2 Testzyklen: 55 Prozent Stadtfahrten und 45 Prozent auf dem Highway mit einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 97 Kilometern pro Stunde. Nach diesem Verfahren verfügt das Elektroauto Model S mit einer Akkuladung über eine Reichweite von 515 Kilometer – dies wären 32 Kilometer mehr als die Herstellerangaben.

Bei dem neuen Prüfverfahren, welches im Jahr 2008 eingeführt worden ist, wollte die EPA etwas mehr realistischere Elemente einbauen:
Hier gibt es 3 Testzyklen:

  • Winterfahrten, bei denen die Heizung eingeschaltet ist,
  • Fahrten mit eingeschalteter Klimaanlage,
  • ein Zyklus mit schneller Fahrt bis zu 130 km/h und vielen Beschleunigungsvorgängen.

Bei dem neuen Prüfverfahren sinkt die Reichweite auf ca. 426 Kilometer, dies sind 54 Kilometer weniger, als die theoretischen Angaben von Tesla Motors. Wenn die neuen Testverfahren betrachtet werden, ist das Elektroauto Model S das leistungsfähigste Elektrofahrzeug (ohne Range-Extender).

Laut des US-Hersteller ist ein Elektromobil im Stadtverkehr am effizientesten, denn hier sind die Geschwindigkeiten eher niedrig und es gibt so keinen hohen Luftwiderstand durch hohe Geschwindigkeiten. Gleichzeitig kann durch das häufige Bremsen Energie zurückgewonnen werden, die Reichweite kann sich durch die Geschwindigkeit um bis zu 50 Prozent verändern. Auch Geräte wie die Klimaanlage oder Heizung können die Reichweite negativ beeinflussen, ebenso wirken sich hohe und niedrigere Temperaturen auf die Reichweite aus.

Tesla hat bei Computerberechnungen herausgefunden, das ein Model S mit dem 85-kWh-Akku bei einer konstanten Geschwindigkeit von 80 km/h ca. 560 Kilometer weit fahren kann. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 113 Kilometern pro Stunde beträgt die Reichweite nur noch 400 Kilometer.
Als Parameter hatte Tesla Motors eine ebene Strecke, keine Behinderung durch Wind, abgeschaltete Heizung und Klimaanlage, einen halbwegs neuen Akku sowie 136 Kilogramm Gewicht für Fahrer und Gepäck berücksichtigt – dies sind natürlich nur sehr theoretische Werte, welche man allenfalls in einer Halle und mit einem Tempomaten erreichen kann.

Bereits im Juni 2012 will Tesla Motors laut der US-Zeitschrift Technology Reviev sein Elektroauto Model S im Juni 2012 in den USA auf den Markt bringen, dies ist 1 Monat früher als geplant. Der Grund ist, dass Tesla mit den Tests der ersten 80 Fahrzeuge bereits fast fertig ist. Das kalifornische Unternehmen hat den vorgezogenen Termin während einer Telefonkonferenz für die Investoren bekanntgegeben.

Via Golem

Weiterführende Links:

Tesla Motors

Technoloy Review

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(02.05.2012)

Bereits im Jahr 2010 hat Toyota auf der LA Auto Show einen Prototypen seines Elektroauto RAV4 EV (EV = Electric Vehicle) präsentiert.

Am 7. Mai präsentiert Toyota sein Elektroauto RAV4 EV

Nun sind 2 Jahre vergangen und Toyota will am 7. Mai 2012 seinen brandneuen Elektroauto RAV4 EV von Toyota im Rahmen des 26. Internationalen Electric Vehicle Symposium (EVS26) in Los Angeles (USA) präsentieren, bisher hat der Autohersteller nur verraten, das sein E-Auto eine Reichweite von etwa 160 Kilometern haben soll – über die weiteren technischen Details darf bis dahin noch spekuliert werden. Da Tesla Motors mit am Werk ist, wird die Batterieeinheit vermutlich aus Lithium-Ionen Akkuzellen bestehen.

Insgesamt dürfte es ein interessantes Elektrofahrzeug im SUV-Stil werden, für den nötigen Antrieb hat sich Toyota die Hilfe von Tesla Motors gesichert. Für die Summe von 100 Millionen US-Dollar erhält Toyota für sein Elektroauto im Geländewagendesign die Batterie, Elektromotor, Steuerungselektronik, Antriebsstrang uvm.

Ab dem 7. Mai werden wir mehr wissen und es wird sicherlich spannend, was die technischen Details angeht. Wahrscheinlich wird Toyota versuchen, sein Batteriebetriebenes Auto noch im Jahr 2012 auf den Markt zu bringen, über den Preis kann noch spekuliert werden, ich persönlich rechne mit 38.000 US-Dollar.

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(24.04.2012)

Bei den Elektroautos macht die Batterieeinheit fast ein Drittel des Gesamtpreises aus, dies gilt auch für das Elektroauto Ford Focus Electric.

Rechts unten sieht man die Batterieeinheit des Elektroauto Ford Focus Electric

Die Batterieeinheit für das Elektroauto Focus Electric kostet laut des Geschäftsführer von Ford (Alan Mullaly) 12.000 US-Dollar (ca. 9.110 Euro) bis 15.000 US Dollar (11.387 Euro), dies sind ein Drittel des Kaufpreise für das im Herbst 2012 auch in Deutschland erhältliche E-Auto.
Der Autohersteller Ford Motor Company bietet sein Elektrofahrzeug in den USA für etwa 39.200 US-Dolar (30.347 Euro) an, in Deutschland wird man vermutlich um die 35.000 Euro für das Elektromobil bezahlen müssen.

Wie bei den meisten anderen E-Autos ist der Energiespeicher relativ teuer und macht derzeit etwa ein Drittel des Gesamtpreises aus, bei dem Elektroauto von Ford ist dies nicht anders. Die Batterieeinheit des Focus Electric kann bis zu 23 kWh Strom speichern, hierfür arbeiten 98 luftgekühlte Lithiumionen Akkuzellen zusammen. Die Reichweite beträgt etwa 160 Kilometer, das Aufladen dauert laut Ford etwa 6 Stunden (an einer normalen Steckdose)

 

 

 

 

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(13.04.2012)

Das ein Elektroauto keine behäbige Öko-Schnecke ist, beweist diesmal der i-MiEV bei dem Pikes Peak Bergrennen.

Mit der Rennversion des i-MiEV geht's an den Start. Foto: Mitsubishi/Auto-Reporter.NET

Die Teilnahme des Prototypen einer Rennversion vom i-MiEV zeigt mal wieder, das ein E-Auto nicht nur eine lahme Öko-Kiste ist.

Am 8. Juli tritt der Autohersteller Mitsubishi mit einem speziellen i-MiEV beim legendären Bergrennen Pikes Peak in den USA an, bereits seit 1916 stürmen Rennautos dem Gipfel des 4.300 Meter hohen Berges im Bundesstaat Colorado entgegen und überwinden auf ihrer kurvenreichen Fahrt 1.500 Höhenmeter.

Als Fahrer sitzt Hiroshi Masuoka auf dem Fahrersitz des i-MiEV Prototyp, der 51 Jahre alte Japaner ist eine echte Größe im Motorsport – so ist er nicht weniger als 21 Mal bei der Rallye Dakar gestartet und hat die Wüstenrallye 2002 und 2003 zweimal in Folge gewonnen.

Bei dem Pikes Peak müssen Masuoka und das Elektroauto i-MiEV auch klimatische Herausforderungen meistern: Luftdruck, Witterung und Temperatur ändern sich während des Gipfelsturms im Zeitraffer-Tempo.

Der i-MiEV Prototyp basiert auf dem ersten in Großserie gefertigten Elektromobil, die gewonnenen Ergebnisse sollen in die Leistungsfähigkeit und Reichweite der zukünftigen Elektroautos und Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge von Mitsubishi einfließen.

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(08.04.2012)

Da das Elektroauto Chevrolet Volt am Anfang des Jahres nicht die erwarteten Verkaufszahlen erreicht hatte, sollte die Produktion seit März 2012 für 5 Wochen pausieren.

Die Produktionspause war laut des Mutterkonzern General Motors (GM) nötig geworden, weil im Januar nur 603 Chevy Volt verkauft worden waren. Ein möglicher Grund hierfür könnte ein Vorfall sein, bei der eine Batterieinheit des Volt ca. 3 Wochen nach einem Crashtest in Brand geraten worden war.
Nach dem diesem Vorfall wurden die Elektroautos Chevrolet Volt und das baugleiche Schwestermodell Opel Ampera überarbeitet und noch sicherer gemacht.

Glücklicherweise sind die Absatzzahlen des Volt in den USA im März auf 2.289 gestiegen, nun wurde die Zwangspause in der Fabrik am Hamtramck-Standort um eine Woche auf 4 Wochen verkürzt. wird.

Gleichzeitig wurde vom Geschäftsführer Dan Akerson (CEO von GM) mitgeteilt, dass das neue Absatzziel nun bei 3.000 verkauften Elektroautos des Typ Volt liegt. Das eigentlich gesteckte Ziel von 45.000 verkauften Einheiten wird GM dennoch leider wahrscheinlich nicht erreichen.

Bei dem Chevrolet Volt und dem baugleichen Schwestermodell Opel Ampera handelt es sich um ein Elektroauto, welches über einen sogenannten Range-Extender verfügt – hierbei handelt es sich um einen Verbrennungsmotor, welcher als Generator Strom erzeugt.
Der Elektromotor leistet 100 kW (150 PS), eine 16 kWh fassende Batterieeinheit (mit Lithiumionen-Akkus) speichert den nötigen Strom. Insgesamt soll eine Reichweite von etwa 500 Kilometern möglich sein, rein elektrisch kann man etwa 80 Kilometer weit fahren, anschließend springt der 1,4 l große – aus dem Opel Corsa bekannte und 60 kW (81 PS) starke Vierzylinder-Benziner – der dann als Stromgenerator noch für eine Reichweite von etwa 420 Kilometern sorgen soll

Das Elektroauto Chevrolet Volt kostet in Deutschland 41.950 Euro, der Opel Ampera kostet 42.950 Euro.

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