Studie | Mein Elektroauto - Part 1 Zum Inhalt springen

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Tag: Studie

(22.05.2013)

Die Einführung einer Kaufprämie für Elektroautos könnte den Verkauf dieser deutlich ankurbeln, dies zeigt eine aktuelle Studie.

Schild Elektromobile

In Deutschland sind Elektromobile im Vergleich zu den Nachbarländern (unter anderem England, Frankreich, etc.) vergleichsweise teuer, dies liegt unter anderem daran, dass es für den Kauf von Stromern in Deutschland keine Kaufprämie gibt. Die Autoindustrie hat sich bereits dafür ausgesprochen, dass es Kaufanreize für die Anschaffung von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen geben soll. Aber auch die meisten potenziellen Kunden wünschen sich eine staatliche Starthilfe für die Elektromobilität in Deutschland.
In einer repräsentativen Umfrage der Puls Marktforschung sprachen sich jetzt 70,1 Prozent der deutschen Autokäufer für eine Kaufprämie aus. Wenn es eine staatlichen Kaufförderung geben würde, würde sich fast jeder Zweite (48,3 Prozent) ein Elektroauto kaufen.

Konrad Weßner (Puls-Chef) sagte am Freitag in Nürnberg:

“Das mehrheitliche Votum pro Kaufprämie zeigt, wie wirksam ein solches Signal für die Etablierung von Elektroautos in Deutschland wäre”.

Da eine Kaufförderung derzeit seitens der Bundesregierung von Weßner als eher unwahrscheinlich angesehen wird, empfiehlt er den Autoherstellern und -Händlern, eigene Prämienangebote zur Verkaufsförderung zu entwickeln.Weßner:

“Angesichts der positiven Kundenakzeptanz und der Imagewirkung wären kreative Verkaufsanreize in jedem Fall lohnenswert”.

Für diese Studie hatte Puls 1.000 Autokäufer befragt.

Die Studie kann man sich hier downloaden: Autohaus.de

Das sich die potenziellen Käufer und die Autohersteller eine Kaufförderung wünschen, ist einleuchtend, denn wer verzichtet schon gerne auf Geld. Allerdings erscheint ein Anreiz derzeit in Deutschland notwendig zu sein (oder wie es in der Politik so gerne heißt: alternativlos), denn ohne diesen wird es das Elektromobil in Deutschland sehr schwer haben, sich durchzusetzen.

 

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(02.04.2013)

Wenn es um das Thema Elektroautos geht, ist Renault laut einer Verbraucherumfrage die bekannteste Marke.

Dies sind die Elektroautos von Renault (vlnr.): Twizy, Zoe, Fluence ZE., Kangoo Z.E.. Bildquelle: Renault

Dies sind die Elektroautos von Renault (vlnr.): Twizy, Zoe, Fluence ZE., Kangoo Z.E.. Bildquelle: Renault

Jeder vierte Deutsche zieht laut einer Verbraucherumfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK)  beim nächsten Autokauf ein Elektrofahrzeug in Betracht. Deutlich mehr Autofahrer, nämlich 60 Prozent, haben sich mit dem Thema Elektromobilität ausführlich befasst, und zehn Prozent haben bereits eine Probefahrt erlebt und dabei positive Erfahrungen gemacht.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine umfangreiche Verbraucherumfrage  im Auftrag von Renault. Der französische Auto­hersteller bietet derzeit vier Elektromobile an, dazu gehören der Fluence Z.E., Twizy, Zoe (verfügbar ab Mitte 2013) und Kangoo Z.E.

An der Befragung haben 1.000 Teilnehmer teilgenommen, hiervon haben sich 60 Prozent der Autofahrer intensiv mit dem Thema Elektromobilität befasst. Dabei steigt das Interesse mit zunehmendem Alter: Sind es in der Gruppe der 25- bis 34-jährigen erst rund 54 Prozent, so steigt das Interesse bei den 45- bis 59-jährigen schon auf knapp 63 Prozent.

Mit rund 32 Prozent der Nennungen ist Renault mit deutlichem Abstand die bekannteste Marke für Elektrofahrzeuge, weit vor allen anderen Wettbewerbern. Vor allem die jüngeren E-Auto-Fans äußern klare Vorlieben: Der Cityflitzer Twizy ist in der Altersklasse von 25 bis 44 Jahren bei Probefahrten die erste Wahl. Der agile Zweisitzer ist mit mehr als 2.400 Zulassungen seit seinem Marktstart im April 2012 das meistgefragte Elektromodell in Deutschland.

Die Befragung hat auch das bewiesen, was die meisten bisher sicherlich schon vorher wusste: Elektroautos machen in der Praxis viel Fahrspaß. Besonders die spritzige Beschleunigung aus dem Stand und die gleichmäßige Leistungsentfaltung werden von den Befragten gelobt, die über eine persönliche Fahrerfahrung verfügten.

Was bei der Befragung überraschte war, dass Frauen gelegentlich die fehlenden Motorengeräusche als negativ bewerteten.

Laut der GfK-Studie nennt jeder zweite Teilnehmer ein dichtes Netz von Ladestationen als Voraussetzung für den Kauf eines Elektroautos. Erst danach zählen günstige Anschaffungspreise auf dem Niveau vergleich­barer Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sowie die alltags­taug­liche Batteriereichweite zu den wichtigsten Kaufkriterien.

Für den Kauf eines Elektroautos würde jeder zweite Befragte mehr als 25.000 Euro auszugeben.

Als Gründe für den Wechsel vom konventionellen Antrieb auf den elektrischen Antrieb sind vor allem Umweltaspekte und der Wunsch nach nachhaltiger Mobilität. Für jüngere Zielgruppen steht darüber hinaus auch der Kosten­aspekt im Vordergrund: Für sie sind die geringen Betriebs- und „Kraftstoff“-Kosten ein Argument für den Kauf eines Elektrofahrzeugs.

Die meisten sehen Elektrofahrzeuge als sinnvolle Ergänzung für ihr Mobilitätsbedürfnis und als umweltschonenden sowie praktischen Zweitwagen. Deutlicher Favorit in der Renault Modell­palette ist dabei der Zweisitzer Twizy. 30 Prozent der Befragten würden den Cityflitzer noch vor den Modellen Kangoo Z.E. und ZOE für den Start in die Elektromobilität wählen.

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(27.03.2013)

Eine Studie hat gezeigt, dass viele das Elektroauto nach der ersten Probefahrt sehr viel positiver sehen.

Der Artikel mit der Studie zum Thema Elektroauto in Zusammengefasst:

 

  • Nur 10 Prozent der Deutschen sind bisher ein Elektroauto gefahren
  • in Großbritannien und Frankreich sind 7 Prozent der Bevölkerung ein E-Auto gefahren
  • Nach einer Testfahrt sind 80 Prozent der Teilnehmer vom Fahrspaß überzeugt, vor der Fahrt waren es 59 Prozent
  • Vor der Fahrt mit einem Elektrofahrzeug haben 37 Prozent der Studienteilnehmer dem e-Auto ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis zugestanden, nach der Fahrt waren es 64 Prozent

 

Schild Elektromobile

Obwohl die Elektromobilität immer noch ein aktuelles Thema ist, hat kaum jemand eigene Fahrerfahrung mit einem Elektrofahrzeug gesammelt.

Laut einer Umfrage des Informationsdienstleisters Eurotax können Probefahrten mit E-Autos dazu führen, dass sich die Einstellung zu einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug positiv verändert.

Nur knapp jeder zehnte Deutsche ist schon einmal mit einem Elektroauto gefahren, damit liegen die Deutschen knapp über dem Niveau in Großbritannien und Frankreich, wo nach einer Umfrage von Eurotax Glass jeweils sieben Prozent bereits E-Auto-Erfahrung haben. Denn wer eine Testfahrt mit einem Elektromobil gemacht hat, macht in der Regel positive Erfahrungen.

So haben vor der Probefahrt nur 59 Prozent der Testfahrer angegeben, dass man Fahrspaß haben könnte, nach der Testfahrt haben 80 Prozent angegeben, dass es Spaß macht mit einem E-Auto zu fahren.

Nach einem Praxistest erscheinen auch die hohen Preise weniger wichtig: Während vor der Fahrt 37 Prozent dem Elektroauto ein positives Kosten-Nutzen-Verhältnis zubilligten, waren es nach der Fahrt 64 Prozent.

Einzig bei dem Punkt Umweltfreundlichkeit gab es keine Veränderung, so haben vor und nach der Probefahrt 85 Prozent angegeben, dass sie einen Stromer für Umweltfreundlich halten.

Die Experten haben in einem weiteren Fragenkomplex die theoretisch gewünschte Finanzierung untersucht:

  • 40 Prozent der  3.000 Umfrageteilnehmer würden ein Elektroauto am liebsten inklusive Batterie kaufen.
  • Für 12 Prozent wäre ein Leasing von Fahrzeug und Batterie die beste Option,
  • 11 Prozent würden das E-Auto kaufen wollen und die Batterie mieten

Bei der Studie kam auch zum Ausdruck, dass der Status-Faktor eine große Rolle spielt. Weniger wichtig werteten die Studienteilnehmer die Kriterien wie Ausstattung, Design oder die Nähe zu einem Service-Betrieb.

Via:

KFZ Betrieb Vogel  und Focus

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(13.03.2013)

Eine Studie hat gezeigt, dass die Deutschen beim Auto sehr konservativ sind – so sollte ein Elektroauto vom Design nicht zu auffällig sein.

 

Elektroauto i-Road von Toyota. Bildquelle: Toyota

Wenn es nach der aktuellen Studie von AutoScout24 geht, dürfte es der i-Road in Deutschland nicht so leicht wie ein Elektroauto haben, welches wie der VW Golf Blue-e-Motion aussieht. Hier ist das Elektrofahrzeig i-Road von Toyota zu sehen. Bildquelle: Toyota

Manche Konzepte von Elektroautos sehen sehr ungewöhnlich aus, nun zeigt eine aktuelle Studie, dass eine allzu ausgefallene Optik nicht dem Wunsch der Mehrheit der Deutschen entspricht. So möchten 62 Prozent der Befragten am vertrauten Gesamtbild eines Fahrzeugs mit Motorhaube, Kühlergrill, zwei Scheinwerfern und vier Rädern festhalten.

Die Studie ,,Unser Auto von morgen” wurde von AutoScout24 in Auftrag gegeben und das Ergebnis ist nicht wirklich überraschend. Der Wunsch nach dem Vertrauten ist in Deutschland stärker ausgeprägt als in den anderen europäischen Ländern, wo 54 Prozent an der klassische Form des Autos hängen. Das Auto von morgen soll von seinem Äußeren eher schlicht und elegant sein. Das ist der Wunsch der Hälfte der Befragten in der Heimat von Volkswagen, Audi, BMW, Mercedes-Benz und Co. (49 Prozent). Wärme und Emotion soll das Fahrzeug über ein kurviges Design nur in den Augen von 36 Prozent ausstrahlen.

Thomas Weiss (Automobilexperte bei AutoScout24):

“Elektroautos können aussehen wie gewöhnliche Automobile. Das zeigt zum Beispiel der Nissan Leaf. Sie können aber auch komplett aus dem üblichen Rahmen fallen, wie etwa der Renault “Twizy” oder der Opel “RAK e”. Die automobile Welt wird insgesamt bunter werden.”

Wenn es um eine neue Antriebstechnologie geht, zeigen sich die Deutschen bei dem Autodesign doch kompromissbereit, denn 52 Prozent der Befragten in der Bundesrepublik ordnen das Fahrzeugäußere der Fortbewegungstechnik unter (Länderübergreifend sind es 59 Prozent)

Die Studie „Unser Auto von morgen“ wurde von AutoScout24 in Auftrag gegeben, es wurden insgesamt 8.844 Personen im Alter von 18 bis 65 Jahren in sieben europäischen Ländern befragt (Österreich: 1.003, Belgien: 1.000, Frankreich: 1.461, Deutschland: 1.450, Italien: 1.467, Niederlande: 1.004 und Spanien: 1.459). Die Daten wurden im Zeitraum vom 12. April bis 17. Mai 2012 erhoben.

Die Studie kann unter: www.unserautovonmorgen.de kostenlos heruntergeladen werden.

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(03.03.2013)

Bei dem Elektroauto und den anderen Elektromobilen scheiden sich die Geister, selbst in den Medien scheint es keine einstimmige Meinung zu geben.

Elektroautos werden vor allem von Männern gekauft

Manche Zeitungen wie die “Financial Times Deutschland” hat geschrieben, dass RWE einen Durchbruch bei den Elektroautos erwartet und die Wirtschaftswoche hat geschrieben, dass das Elektroauto dabei ist zu sterben.

Nun hat die Horváth AG (vertreten durch Dr. Michael Kieninger) und das Automotive Institute for Management (AIM) der EBS Business School eine unabhängige Studie mit dem Titel “Mobilitäts Studie 20012/20013 – “Mobility 3.0″ Pressemappe” veröffentlicht.

Die Fragestellungen lauteten:

  • Wird sich die Elektromobilität als umweltfreundliche Antriebstechnik durchsetzen?
  • Wie schätzen Unternehmen und Branchenexperten die Bereitschaft zur Nutzung alternativer individueller Mobilitätskonzepte?
  • In welchen Wertschöpfungsstufen der Mobilität werden erfolgreiche Geschäftsmodelle entstehen?

Laut der Befragung werden Hybridautos die großen Gewinner sein, auch im Jahr 2013 werden die Hybriden weiter als die Elektroautos verbreitet sein.

Hier geht es zu der Studie:

2013-01-18_Horváth-Studie-Mobility-2012-13

Via: Blogomotive

 

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(14.01.2013)

Volkswagen (VW) hat heute auf der Detroit Motor Show (NAIAS) seine Studie Cross Blue präsentiert, sehr stark erinnert diese Studie an den VW Tiguan – die neue Version verfügt über einen Plug-In Hybridantrieb.

VW Cross Blue Plug-In Hybrid. Bildquelle: VW

VW Cross Blue Plug-In Hybrid. Bildquelle: VW

VW scheint es mit seiner Ansage, der Marktführer für Elektromobile werden zu wollen, wirklich ernst zu meinen. Denn heute hat VW auf der Detroit Motor Show (alias North American International Auto Show: NAIAS) die Studie Cross Blue präsentiert, welche einen möglichen VW Tiguan XL mit sieben Sitzen für den US-Markt zeigen könnte – XL heißt 5 Meter lang und 2 Meter breit.

VW Cross Blue Plug-In Hybrid. Bildquelle: VW

Das Raumangebot im Fahrzeug ist riesig… VW Cross Blue Plug-In Hybrid. Bildquelle: VW

In den SUV passt viel rein, denn wenn man auf die dritte Sitzreihe verzichtet (es sind 6 Einzelsitze in der Studie) hat man 812 Liter Platz, wenn man nur den Fahrer und Beifahrersitz stehen lässt und die anderen umklappt, kommt man auf sagenhafte 2.000 Liter an Raumvolumen.

Da die US-Version des Tiguan in den USA große Konkurrenz hat, muss dementsprechend auch viel Zubehör angeboten werden, dazu zählen ein 10,2 Zoll großer Touchscreen, Softtouchschalter, frei programmierbare Instrumente sowie iPad-Bildschirme in den Fondkopfstützen.

VW Cross Blue Plug-In Hybrid. Bildquelle: VW

VW Cross Blue Plug-In Hybrid. Bildquelle: VW

Unter der Motorhaube des VW Cross Blue Plug-In Hybridauto arbeitet ein Vierzylinder-TDI mit 190 PS zusammen mit zwei Elektromotoren (40 kW/180 Nm vorne und 85 kW/270 Nm an der Hinterachse). Die Systemleistung liegt bei 305 PS (700 Nm Drehmoment).

Als Stromspeicher dient eine 9,8 kWh große Lithium-Ionen-Batterieeinheit, die rein elektrische Reichweite liegt bei ca. 33 Kilometern.

VW Cross Blue Plug-In Hybrid. Bildquelle: VW

VW Cross Blue Plug-In Hybrid. Bildquelle: VW

In 7,5 Sekunden kann der VW Cross Blue von 0 auf 100 km/h beschleunigen, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 204 km/h (wenn man rein elektrisch Fährt, liegt die Höchstgeschwindigkeit bei ca. 120 km/h). Der Verbrauch soll minimal bei 2,1 Liter liegen, allerdings wird man bei so einem Fahrzeug bei normaler Fahrt eher das doppelte verbrauchen.

 

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(31.12.2012)

Ein Elektroauto verursacht deutlich weniger Betriebskosten als ein Auto mit einem Verbrennungsmotor.

Laut Smart verfügt das Elektroauto Fortwo Electric Drive über eine Reichweite von 140 Kilometern, der Strom wird in Lithium-Ionen-Akkus gespeichert, welche über eine Leistung von 17,6 Kilowattstunden verfügen. Bildquelle: Smart/Daimler

Laut Smart verfügt das Elektroauto Fortwo Electric Drive über eine Reichweite von 140 Kilometern, der Strom wird in Lithium-Ionen-Akkus gespeichert, welche über eine Leistung von 17,6 Kilowattstunden verfügen.
Bildquelle: Smart/Daimler

Die Betriebskosten eines Elektroautos liegen unter denen eines vergleichbaren Benzin- oder Dieselfahrzeugs, dies besagt eine aktuelle Studie des Instituts für Automobilwirtschaft (IFA) an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) Nürtingen-Geislingen.

Laut der Studie liegen die Wartungs- und Reparaturkosten für E-Autos um rund 35 Prozent unter denen, eines vergleichbaren Fahrzeugs mit einem Verbrennungsmotor.

Diese Zahl wurde auf der Basis eines Kleinwagens über eine Laufzeit von 8 Jahren und einer Jahresfahrleistung von 8.000 km berechnet. Während der Besitzer eines Benzin- oder Dieselfahrzeugs in dieser Zeit mit Wartungs- und Reparaturkosten von 3.650 Euro rechnen muss, fallen bei einem Elektromobil nur rund 2.350 Euro an Kosten an.
Hauptsächlich kommt dieser Spareffekt durch den Wegfall von Ölwechseln sowie der fehlende Ersatz von Auspuffanlagen sowie Kupplungen zu Stande. Aber auch der Bremsverschleiß ist bei Elektrofahrzeugen geringer als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, dies dürfte vor allem daran liegen, dass viele Elektroautos den Bremsvorgang nutzen, um die Akkuzellen etwas nachzuladen.

Derzeit sind Elektroautomobile vor allem aufgrund der hohen Batteriepreise noch deutlich teurer als Benzin- oder Dieselfahrzeuge.

Der Direktor des IFAInstitutes, Professor Dr. Willi Diez zu dem Ergebnis der Studie:

„Neben steuerlichen Vorteilen wie den befristeten Wegfall der Kfz-Steuer und den niedrigeren Kosten für Strom gegenüber konventionellen Kraftstoffen, kann der Besitzer eines Elektroautos auch bei Werkstattkosten sparen und damit einen Teil seiner höheren Anschaffungskosten wieder ausgleichen“.

Das Ergebnis der Studie ist ein weiterer Grund für die Anschaffung eines Elektroautos, allerdings sind diese in Deutschland im Vergleich zu Autos mit einem Verbrennungsmotor einfach zu teuer. Jedoch erhält man in Deutschland keinen wirklichen Kaufanreiz für die Anschaffung eines Elektromobil seitens des Staates oder der Unternehmen, dass beste Beispiel ist das Elektrofahrzeug Nissan Leaf. In den USA kostet es dank der Cash-Back Aktion (fast 10.000 US-Dollar) von Nissan USA und der Kaufprämie seitens der amerikanischen Regierung etwa 18.000 US-Dollar (ca. 13.600 Euro), will man das gleiche E-Auto in Deutschland kaufen, muss man über 36.000 Euro ausgeben (es kommt beim US-Preis aber noch die Tax (vergleichbar mit der Mehrwertsteuer) auf den Preis drauf, diese liegt etwa (abhängig vom Bundesstaat) bei 10%). Es macht schon einen großen Unterschied, ob man für ein Elektroauto 15.000 Euro oder 36.000 Euro ausgeben muss.

Via: Institut für Automobilwirtschaft

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