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Tag: Nickel-Metallhydrid

(21.01.2012)

Der Autohersteller Toyota will seine Elektroauto-Versionen vom RAV4 (EV) und IQ (EV) im Jahr 2012 nur in einer begrenzten Stückzahl verkaufen, dies hat der Hersteller Anfang Januar 2012 mitgeteilt.

Das Elektroauto RAV4 EV hat Toyota bereits schon in den Jahren von 1998 bis 2003 produziert. Bildquelle: Toyota

Bereits in den Jahren 1998 bis 2003 wurde die elektrisch angetriebenen Version des RAV4 produziert und die des IQ angekündigt, nun wurde bekannt, das der IQ EV in die Produktion geht und der RAV4 EV nur noch in einer kleinen Menge produziert wird.
Allerdings will Toyota seine Elektrofahrzeuge in kleinen Mengen produzieren, da man erst mal das Kaufverhalten der Kunden abwarten will.

Der elektrische Toyota IQ EV soll laut Unternehmensangaben eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern haben. Das Elektroauto RAV4 EV hat eine Höchstgeschwindigkeit von 126 km/h, die Reichweite liegt zwischen 130 bis 190 Kilometer (abhängig vom Fahrverhalten und dem Gelände). Als Energiespeicher dient der ersten Generation des RAV4 EV eine Batterieeinheit mit Nickel-Metallhydrid (NiMH)-Akkuzellen, welche insgesamt 27.4 kWh Strom speichern kann. Die zweite Generation des Elektro-Geländewagen wird wahrscheinlich über Lithiumionen-Akkuzellen verfügen, da Toyota mit Tesla Motors zusammen arbeitet.

Bereits im letzten Sommer ging Toyota für die Produktion der elektrischen Version des RAV4 eine Kooperation mit Tesla Motors ein.
Ray Tanguay, Vorsitzender von Toyota Motors Manufacturing Canada (TMMC) im Jahr 2011 dazu:

„Wir werden das Fahrzeug auf der gleichen Linie montieren, wie den benzingetriebenen RAV4. Dies verschlankt und vereinfacht den Produktionsprozess und garantiert ein höchstmögliches Qualitätsniveau. Die Vereinbarung ist ein gutes Beispiel für unsere Strategie einer Zusammenarbeit mit Unternehmen, die in ihrem Bereich Spitzentechnologie anbieten können”.

Es bleibt zu hoffen, das es genug Abnehmer für die Elektroautos geben wird. Im asiatischen Raum ist man leider etwas weiter, was die Unterstützung des E-Autos angeht, angefangen von Ladestationen, über Kaufprämien, Akku-Wechselstationen bis hin zu speziellen Pannenfahrzeugen, welches ein liegen gebliebenes Elektroauto mit Strom versorgen können.

Zuerst soll der RAV4 EV leider nur in Amerika verkauft werden, wenn man ihn auch in Europa kaufen kann, ist noch nicht bekannt.

(Artikeländerung am 23.01.2012: Volker (von Elektroauto-Infos) hatte zurecht darauf hingewiesen, das Toyota bei der zweiten Generation des RAV4 EV mit Tesla Motors zusammen arbeitet, dadurch wird die zweite Generation vermutlich mit Lithiumionen-Akkuzellen ausgerüstet werden.)

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Auch wenn es kein reines Elektroauto ist, wird der 3008 Hybrid4 von Peugeot hier erwähnt, denn er verfügt über einen Elektromotor. Renault bietet künftig als erster Hersteller ein Serienauto mit Diesel-Hybrid-Antrieb an. In dem Vanähnlichen Modell 3008 werden ein Dieselmotor und ein Elektromotor gemeinsam für Vortrieb sorgen.

So sieht der Van aus, von aussen sieht man ihm seine umweltfreundlichkeit gar nicht an. Bildquelle: Renault

Der Fünfsitzer mit dem zusätzlichen Typenkürzel Hybrid4 soll auf dem Pariser Automobilsalon (2. bis 17. Oktober) erstmals gezeigt werden. Der 3008 bekommt als Diesel-Hybrid eine neue Hinterachse, in die ein Elektromotor mit 27 kW/37 PS integriert ist. Kombiniert wird der E-Motor mit einem Common-Rail-Diesel mit 120 kW/163 PS.

Wenn der Dieselmotor und der Elektromotor gemeinsam in Betrieb sind, kommt der mit Start-Stopp-Automatik und Bremsenergierückgewinnung ausgestattete 3008 laut Peugeot auf einen Normverbrauch von 3,8 Litern und einen CO2-Ausstoß von 99 g/km. Damit sei der Wagen um 35 Prozent sparsamer als ein konventionelles Fahrzeug mit vergleichbarer Leistung.

Der Fahrer kann frei zwischen verschiedenen Fahrmodi wählen. Er kann  elektrisch fahren, hier wird der  Dieselmotor nur  für die Beschleunigung zugeschaltet. Im Normalbetrieb schaltet das Fahrzeug automatisch zwischen beiden Antrieben hin und her. Für unbefestigte oder verschneite Straßen gibt es einen Vierradmodus, bei dem beide Motoren arbeiten und dabei zusammen 200 PS leisten. Der vierte Modus ermöglicht besonders sportliches Fahren.

Der Elektromotor wird  über einen Nickel-Metallhydrid-Akkus gespeist, welcher unter dem Kofferraum sitzen. Geladen wird er, wenn das Auto rollt, sowie über Rückgewinnung von Bremsenergie – in wie weit sich dies auf die Fahrleistung auswirkt, ist leider nicht angegeben.

Im Frühjahr 2011 ist die Markteinführung des 3008 Hybrid4 geplant. Erst dann will Peugeot auch die Preise bekanntgeben.

Quellen: Süddeutsche Zeitung und Golem

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